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Jüdische Weltrundschau · 1939-05-19 · 10 (19.5.1939) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
10 (19.5.1939)
Date
1939-05-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 10, 19. V. 1039 JÜDISCHE WELT-nUNDSCHAU Seite S Als Farmer in Canada F.denbndge fi.tv Swk«t-Ik'Wüii, im Ai>räl K*30. \»rh den ru.'^isehon Pogromen der Jahre 1903-5,;(i ui «Ho zweite Alijah muh Pahistinn brachten, nahmen die Vereinigten Staaten (Bton.x. Brooklyn :> un.l England fWhit*»rhapel!) viele Auswanderer auf. Kanndas grossere Sfii'f'»* erlebten einen starken Zustrom von russi*ch-JUdl- »t;i Emigranten. ein kleiner Teil der Manschen, du* damals mich Kanada kamen, hatte etwas Pionktyci.%! der Chalixim der zweiten Alijah in «ich. Zwar hatten sie der Palästinafrage gegenüber eine indifferente Haltung; «bor sie waren entschlossen, mit den bisherigen bürgerlichen und sozialen Vorurteilen *u biechen und ein Leben auf gans neuer Grundlage anzufangen. ■Deswegen verliessen wie die Städte und singen in Gruppen von 20-50 Familien in den damals noch vollkommen unerm hlosHcncn Westen Kanada*, um dort als Farmer zu leben, Es entstanden m« hrcre jiiditehe Kolon im in der Provinz Sasikatehewan. Die kanadische Regierung gab damals jedem Farmer, der sich dort ansiedelte, eine .sog „homestead" (Heim-!-tiüle>, d. i. eine Farm von 1«S0 ««t«* i\ sectiont ungebrochenen Landes, für die der Regierung lediglich 10. - $ bezahlt TU werden brauchten. Allerdings waren diese Farmen Zern von jeder Verbindung mit d*mi Eisenbahnnetz. Selbst «1k* Weg«?, die h.iv mit dem kanadischen Wegenetx. In Verbindung brachten, rnu-ssten sich jene homesteader allein bauen. Die Farmen .selbst waren meist nichts weiter als ein Stück dichten Walde«, der in jahrelanger, mühsamer Arbeit ausgerodet werden musale. Der Boden, der dadurch geschaffen wurde, war allerdings .«»ehr gut und ergab besonder« in den ersten Jahren glänzende Ernteergebnis»« (bis SU 40 btishet Weizen pro aere). Die jüdischen Kolonien, die fast ausschliesslich homestead-Siedlttngen waren, entwickelten »ich unter diestii Bedingungen sehr günstig. Ein Wendepunkt trat vor etwa 10 Jahren ein, als neben der Weltwirtschaftskrise noch' eine Naturkatastrophe besonderer Art in St.skatchewan begann: Der südliche Teil der Provinz wurde ebenso wie die benachbarten USA-Provinzen Mentana und North Dakota von einer jahrelang andauernden Dürre heimgesucht, die unzählbare Quadratmeilen besten Landes vollkommen unbrauchbar inachte. Die Mehrzahl der jüdis<:ht.-n Kolonien (Hofter, Hergehe], Lipton, Son nenfeld) liegt in der Unglüekszone. und «Ile dortigen JtkUftchen Farmer stehen vor der traurigen Alternative, entweder dem Beispiel lausender anderer Janner zu folgen und Haus und Hof im Stich zu lassen «»der aber einen hoffnungslosen Kampf gegen die Natur aufzunehmen. Die kanadische Regierung, die daran interessiert ist. eine Abwanderung der Farm«! aus dem Katast ophtn>,«.b»t .n die Sudte zu verhindern, lasst ihnen weitgehende Unterstützungen ankommen, und auch jüdisch« Organisationen, insbesondere die ICA bemuht st« h di< mdi«t hm K »1« u n nn hfc unttrgehen su lassen. Nur eine «er jüdischen Kolonien hegt vollkommen! Ausserhalb des Unglück•»*.«.bu tes i-,t d« am weitesten nördlich gelegene Kolonie Edenbridge (lies .Idenbridge"). Sie hegt In einem Gebiet, das im Gegensatz zu dem ftusgetrockenten südlichen Teil der Provinz Saskatchewan noch einen grossen Waldbrand und deswegen regelmässig«» Regen falb h it Njturlt > u »b. j .a« 1 Jsr V de» 1 bridger Ihre schweren wirtschaftlichen Sorgen. Durch die j Autarkien* htik ir Furvpa sind da 4>,v»f maihtt tut (,<(>< id' 1 verringert und die Weltmarktpreise verschlechtert worden. Aber im allgemeinen sind die Judithen Famu-r hier well off" (gut daran/. in Edenbndge U-beu int Augenblick )<» judiMche Fariuersfamihen d.h. ca. 150 Seelen Jede Familie hat mindestens 1 sectlon (lw acres) Land, viele hüben«- allardm»« .erheblich mehr (bis tu 12 4 uLtimm «. 2<wo mi^ Ungefähr 75", der Siedler lebt langer als 23 Jahre iuer. Die junge Generation ist bereit> auf dir Faun grbuun und i»e.u dem Ltben auf dem Lande rmi jener unsentimetitalen Selbstverständlichkeit gegenüber du min bti Judin ■*> s* K« n ftmki Die KoloniHttn sprtchen unur u h }tddnih Sie habt >i einen Lehicr engtet rt der «*una»/han.,'g ' on d. u rtgularcn SehtilunterncnG d.o kindtr in jiddi «Inr Sprache ur.Urriehtet UMigion jud Gest.lut.hu Vm stinnkundO ikit Gründung dir Koloni hui du utnuindt t.iivti u^tnui Stho che»., der ausserdem beim 'lalmud und Thoiaunttrn ht Lehrer zur Sutc atehl In 7 >\n »■ t,i^ \.<iU n s.th J» ,Sh<ller eine svnagoge g.b.tuf m Wi m üivh«,^ (»otUh dtenste staltfndfn Düse Sypan»h. m **m Mci urdi„kttl b«»-<md«r«r Art Ganz aus Hoi/ gl.b«j« lu n m an einen Waldweg mitten in einem dithun 'via^h K«j,adts<lun Wald Sie dient aueti als Versammlungsraum und Theater, wenn vorher die Ihora in einen anderen Kaum «.ebracht ist. Sie »od sogar schon manche* Mal Tanzsaai ge Aus Deutschland Kein Mieterschutz für Jaden Die deutsche F^giening hat ein neue?? GeseU über Mißverhältnisse mit Juden erlassen. Darin wird der Mieterschutz abgeändert, sofern es sich um Juden handelt, Im Paragraphen 1 des Gesetzes helsst es: ,.Rin Jude kann »Ich auf dcii {jf*<;lsUche>l Mieter- >t hut: nicht berufen, wenn der Vermieter bei der Kündigung durch eine Bescheinigung der Gemeindebehörde, nachweist, dass ftir die Zelt nach der Beendigung des Mietverhallnlsses die anderweitige Unterbringung des Mieters sichergestellt Ist, Dies gilt nicht, wenn auch «ler Vermieter Judo Ist. Aus den übrigen Bestimmungen des Gesetzen heben wir noch hervor, dass Juden künftig U n t e r m i e t v e r tr a g t nur mit Juden abschließen diirfen. Kin Judo hat aber auch in .«einen W'.»hnräumen auf Verlangen der Gemeindebehörde Juden als Mieter oder Untermieter aufzunehmen; die Hohe der Vergütung bestimmt die Gemeindebehörde. Für «He Festsetzung von Mietvertragen und t'ntermictvertrligen. können die Gemeinden Gebühren erheben. Juden dürfen i leerstehende oder freiwerdende Räume nur mit Genehmigung' der Gemeindebehörde vermieten. Die Gemeindebehörde kann \ Anordnungen über die Anmeldung von Rnumeu erlassen, | die an Juden vermietet sind oder für die Unterbringung von « Juden nach den Vorschriften des Girselzes in Anspruch ge-! nommeri werden könn« ".. Juden beim Bahnbau Vor einiger Zeit tat bekannt geworden, «lass nach einem Erlass des Präsidenten tler Reichsanstalt der Arbeitsvermitthtngs- und Arbeitsbeschaffung, Juileti in Deutschland wieder zur Arbelt eingebogen werden können. In diesem Zusammenhang, lesen wir im ,,Salzburger Voiksbiatt": „Aus Stuttgart wird gemeldet: Sämtliche arbeitsfähigen Juden aus Halgerloch sind vom Arbeitsamt zu Arbeiten an der ReW-h*- bahnstrecke Horb-Neekariiau.seu herangezogen worden. Die Juden werden getrennt von den deutsehblUtigcii Arbeitern ein gesetzt und erhalten Stundenlohn. THglich werden sie in Omni bussen an die Arbeitsstelle gebracht. Von der Bevölkerung wird die Massnahme des Arbeitsamtes sehr hegrUsst, da den bisherigen Parasiten dadurch Gelegenheit zu praktischer Betätigung gegeben ist " 15 000 Handwerker ruiniert tjnter der jubelnden IÜberschrift ..Handwerk jetzt judenfrei." beruhten deutsche Zeitungen, der ..Kelchsstand des deut-;::ncn Handwerkf.** habe mit einer über die M i'i Lv« ikikamm* rn dun hgt fuhrt» n S* itistik ftslgn stt Ht aic Auswirkung der entsprechenden Verordnung des Beauftragten rur den Vierjahresplan die Fnijudung der HandwerKswlrtschaft sich zahlenruasstg vollzogen hat. Es heisst darin: „Der Beauftragte für den Vi»rj5ihresphtn hatte bestimmt, dass Juden vom t. Januar 1:».iy ao der silbstamhge Betrieb eines Handwerks untersagt Ist. Der ReiehNstand stellt fest. da«s lieute d:e Juden aus dem gesamten H u n d w e r k a u s g e s c n t e d e n sind. Nach den HtJtustisehen Ermittlungen waren Im Dezember 193« im Altreich noch ois^2 judische Handwerksbetriebe in der Handwerksrode eingetragen, m der Ostmark gab es an dem hier geuanlt.cn Sticntag Im Marz i'j?.H noch {♦ö.'iX judische Handweiiisbelnene. so dass in dem Lrfassungsgebiet zusammen u b er Ift iHH.i j u d i « c h o H a n dwtrksb e t r \ e b e bestanden. Line lk}.r> vorgenommene Ernebung de« Reichss'Hiides natte eine Zahl von rund 10fX» jüdischen Hundwerk«rjetrieb«?n ergeben. Mithin sind schon von Um,"» bis Ut.tM ub. r UniO jüdische Handwerksbetriebe Im Alm-tch ver- I schwinden. Von den noch verbliebenen 5&Ü2, die jetzt sur [ KmtjuduttQ Atnnd'.n, entfielen allein 2<5M o«!er 4« Prd/ent auf den Hartdwerknknmmrrbwirk Berlin, In dem wieder dl«j Stadt Bfritu weitaus grßssien Anteil hatte. Von <l«n P538 jlldlsehon Hstndwerksbctrleben In der gesamten Ot mark wnrrn allein!>:??3 oder 0«4 Pro*. In der Stadt Wien nns&ssig''. Früher haben v/lr in Deutachhuid immer gehör:, das» Juden nur den Handel suchen und die Arbelt (das Handwerk) scheuen. In Wahrheit waren tausend» Juden Handwerker umJ bei Huer Kundschaft sehr beliebt. Die wirtschaftliche Ver nlchtung dieser ehrlich arbeitenden Menschen ^"Igt den wahren Chr.rak^r tler untij?M!.«eh<*n Po'l'.llr. Warenverkauf an Juden verweigert In der „S'atmfi"! t.rituiUJ r,:w<ri wird b.T.i iitet, Weicht S'Miwierlgkeit beim Kinkauf von Waren den Juden in mancheti Teilen Deutschlands bereitet wird. In d«>r Notiz heisst es na.: Oherüin.itjmmend wird In verschiedenen Stihltm <lej Industriegebiet« und vielleicht, auch In anderen Städten des Reiches dio Beobachtung pmnncht, <\a*n In der leisten Zell Juden »!az»j ilbergen«ti. hochwertige Waren In doutseben Gvschnften' *u kauf»ui. so vor niiein auch Textilwartin. Vrr.n hU-dt-n«' Elnxclhandirskaufteuta haben bereits ab einer gewissen Grenze, bei der erkennbar wurde, da..c; dl« Kauf« nur geschahen, um deutscht) Vorrate ins Ausland zu bringen und auf diesem Umwege Devisen iu verschleppen, den Verkauf von W a r e n *. c r v. e i g e r t E» ist 1 * dlrSt rn "«Hitinno-nhang i<r , r regt, worden. ltr*-\ui<tnchiiiH* für dlo Juden einzuführen, ■auf Grund derer sie lediglich Ihren!».glichen Bedarf flecken können, jegliches Hamsfern aber verhüte!, wird Es* wäre aber auch auf «II«? In «'fn/einen Städten, h»dsplelsweise. In Kann» l. gvtroftene Regelung als ein weiterer Weg zu erwähnen, nämlich für «Ii»» .Juden geireiintn Kmkaufsstellcn zu sehaffen, so «lau« es dein deutsehen Einzelhandel wi<! auch dem deutschen einkaufenden Publikum erspart wird, dauernd in «l»-u Lailtf) mit ihn er; zusammentreffen zu müssen. Das hetaKMfnrdrnidr Hrtraf Hit. das manche Jude» bereit» wieder an den Tag glauben legen zu können, zeigt, das« es für sie unmöglich ist. Zurückhaltung urnl Bes<.heidenheit zu üben. Ausserdem wurde eine Abtrennung ihrer Einkaufsstntten auch eine wirksame koult'olPfür ihre Einkauf«'* ubertiuujii ergeben. Audi« ** i Notl/ jetzt noch, nach der v PropuKunda gegen die Hot Jud« i ninetirncn. emtre«,hiuMK' un«l i vteruhrf wird i h« i Weis«* auch Mgnun«, iht Dr. Alice Salomon itft Ui ut«n« R« i 1 nn iv aru*lg«'r verofftntlii h* dt ° <if,< Rekt'rtr. Vr •» r«« h'« denen d c denjenigun fiuh«r«n ütuUtlun bürgert «oiflt'ii und d» r ak t!»• i ut j I n ii n * tu ren Bekanntmachungen der lu ,i Vi i» t r^'t'i'e s dur« b die S» i »sburgei n die au gt nlt« h« Dokfnrg! td tnt/o<**n wird. Ha ist. jet/t durch tun«! Bekanntmachung des Rektor der Berliner Friedrich-Wilhelm-Univemita!. lh\ Atter. Hnlomon ..der Ihr am 14. Juli H«of> tlureh die philosophische kaku.'UU der Universität Berlin verliehen«- akfolemische Doktorgra«) dur«h Bei'hliHs d* r Fru drte h Wi11 » * n U'iuirsi't B« rlin vom J*. April 19:«» endogen wurden". Di Alu» Sah rn in db j« l^t lu \ >' \ n * hb», im tu) tl-s < in« il r ' t r i i ii u j/i np «n om rinnt n \i it übt r Ix Ut »Ji land hinaus einen N.'tmen erworben. Sic war von 1!W)8 bl* 1024 I^itenn d*-r Sozialen J-'rauenachuli: In Berlin und dar»; von 1D2.1 ab bis zum Heginn des Hltkrre-glni«* die Direktorlr <|er Akademie für -ui/iale und itadaMOt/rtHehr* >• rauemtrh«-1(. Pessachfeier im Richborough Camp bei M t t dient haben. Am judischen Flüchtling Siedler ein sehr aktives Intere ht i h . j w,'ftderh*.-rzu richten: andere, dl« Kaiufleute, Ang«*» teilte, Ärzte: \m ." i°,n aWf I oder Rechtsanwälte aind. haben sich mit der ungewohnten j n(ipil„Mipm„ ni tl ^4 Iw-nad* c.n fc.inv.an., Xrbt|l tm, „ yt,irAr^n z,t muMn „ Ur t n„ Str» «uung^rmit nar an «in tokht Immigranten «.uagiot, the | tjur* n das L«i,i r /u bau*n »bic^und^n lnM.«g.r .Mb b^t. bt , weh als Landwirte ansiedeln wollen. Mini die Anforderungen i ._ duciih jü<J«^h« Barver be^&» Kr« nu»aKru>reitu. Als e^ste nuchtliag^Umili*, traftn wir ,u Herbat »ongwn Uhrt^ in Edtnbridg«. ein Im Marz traf unu > ^miht aui Oe^ttrriitb ein. im Apt-i ei"e üe 5«, Dci Vier t-amiüen .um dt.r ■:scheehüslowaKti, für die das l'irrn i Wtiuu eruilt wurdt werden in dtn muteten \So "t«i tr'.rH' AtUMKrU««*! hat «iio Jüdisihe Gtnuind» Kdfibnd , ol»eK*i\ **> Wa^en lünder aus Berlin angefordert Ich wurde nur jungen, awtivv » u i i ge»undrn?I»nw.htn empfehlen, burh»,rzvi,.onimtn di»ui dt;r L Merschi«d ZAi-chen den bieaigen und d»n europ^nn l^bevsbtdirigun^en ist fea.' au gros* «g dass »ich Muta« ht» I m^nfmden konnten die die gtnam v i K gtn^cnj'tcu uitot habei" Im Stherz *a«t niia ulnr d*j> hie^-ge Klima B** int»t neun Monatt •' nster und drei Monate kalte» WtrUer. Ganz so schlimm es ja m«,ht Aur man kwm * wo ihxaul rtthnen d<um n Mtii« OütcitHrr b> Vfitte At>r«l »Mr-Mh'iit. n, gt fenueraaus deutsehen und österreichischen Lettern und die t /herauf-— sieht Hegt in den Hunden von drei jungen Fngtandcrn, Trotz der Schweren Tage, die fast alle durchgemacht haben, bilden sie ein« glückliche Gem-.'imichaft. Flu Kaum dient als Mt;n> at)(nje, und v/irtl son*! auch f!ir g»>??ellige ZuMammenkiiuft» gebraucht, Fast hundert HehttH*hrcr mm der "ganzen <*i*ige»d hab<-u mit außerordentlicher Bereltwitiigktdt &m Ruf Folgt« geh-iütet, den Bewohnern «k»s 'Ingers" engii.Mch«rh Onterri«ht zu erteilen. Jeden Abend kommen 20 Lehrer «um Lager, um die Kurite zu leiten, und ausserdem kommen viele am W'U' henendu «nd bnh-n ihre Schuler im Wagen ab. um ihnen die »chdnt«- Umgebung zu »eigen. Fast jede« Ahen-i gibt e.» Zu'wiiimcnkuiifte, ein kini einen V»"tr»g "üb?r ein Aiiswanderun.;^?:hvrid, ein andere« Mal über da.» englische Leben. Das 1-Jiger bum'ak eine Menge *r*t. ida.ifliger Kunjitler, für Musik, Bühne und Tanz, Am Cteterannn« tag hubfen die Bewohner de3 Lagers eine Zusnnmnmkunft für die.. Hee-Pfa-ifInder der Umgebung veranstaltel. Die jungen Leute kamen mit ihrer Kapell« ins Lager, und dun.« gab et. ein Kon/erl, an dem die Künstler und ihre Ga'ate teüü.ihm«m. Der Gruppe aus Wien gehören zwei erste Violimm v-m den Wiener Philharrnonikeni an, die? glücklicherweise iluv (»iJätruiiiisit« mitnehmen konnten: auch zwei Banger, die cihrhaS der Üto'a einea Wiener Kaffee hau**», g#we#4jtt »ein muweii. Unter den Tschechen befinde« »ich 2W<d Bftidi-'f, von dtn«7» der eine BKlIettmeiii.er, der andere Hangar gewesen ist. Dazwischen gibt e& ernstere Gedanken: an die FamHletf Mitglieder zu Hausje, au Frauen, Eltern und Kinder; und auch ein Gefühl der Dankbarkeit für dl« eigen« MrUkung. ,.F4 \*t fast unmaglieh zu glaube«", «agt ein Berliner, „wieder einmai in einem freie« Land zu min; wir .hftben nach sechs Jahren Auto« k«>niei nur in dtn Sürumtmicnaten Ui Wtge bt . tung \ ird mit um m G. fühl dir tuLn Di .kl^rkdt God »ftve! ru.« fcrs«./« im.i MKtikwah'" n«. n essanteit Arnkel über die Pessu«-htage Im Muehthngsiager In Kichooi'ough «Kent >. Das Lager tragt den Narncn von Lord Kdrhem r noch aus dem Weltkrieg, als e« für englische Solditffi b« lufrt wurd( F'<"'aK 7'ta» V tr.", t "l i -«hon im f t, e. und >)„ irbtitin fKisug um die no'ij.»« Vorbwrel- Um ,«!n m ti If«n mr «h? 'Olk Zihl von «>U0 laut« die hier Lnterkuufr iniden sollen. \ti r i tt».iitut.nd -» ibst fctrtdi. vor dtr rti<r sird noch \ur g n ann uig« komtntn .S « i <itutn wn es in der Bibel s»teht. ..mit »ejcnurxten .Lenden-, direkt vom Dampfer, der -iv . Ii O ndt noin De; «i Htwrt«nr Kit W.tfuuüi iUr Wo in ' in n not h fünfzig <iui d*r T sehe ho*!o * iket und 123 aus Vvi«n. Gross war d*?r Jubel, als sie vor Mitternacht in dem J-jociseeium erschienen und von ihren Freunden begrübst wurden. Das L'u»-n im Lager get.* .ütöjrwlig weiter Am Jage sind -.nie" j die B'.-uun<(i.-r mit dem Aufbau des Lagers beschäftigt, und i abtnds ,-ibt «. •* Kurse far Lriguich, Hebräisch oder .Sparü'crt s Einigen, «in? Handwerker sind fallt die Aufgabe au. die Hütten Iure Ii von -4*i oder ^-ar »wr Cfhnus sind im Dezember. Jnnuar f {\, r littst*. y„. s*lnoit.i? F» im gcu.is i'em am i s« m s Bild für « trotfiiMh. Vtrh ihn <jüd. ^dh^.ei. r«mir nuUtti uu«i an t uatfwandcruiigtn l^i .Thon ^ainicnt tj i t.e K t a ™»l H1 Die L*.utt im Uigi H unutr Wtrden für it:rt. weitere Au*w*n» oenken. Du A^i bekamt Anfang Mai An an« Htrtot- { £ Yilt^niUl ui i m«c„ ut. ,u-ulbje .««t ',t n.^hi zu dtnk«.n, ««,. Wi»i'itrr»t jvmv NirderlAneung m l berste m trlt «. uum Jede/ Vi il a tun «tue le-Michteii wurde. Drei Monate naets der Auaüaat beginnt I (;rU(ijJt, Wl,it, r Waid»-rt, kommt ein iicutrr Transi^rt von b*reiu die Knie in Ui*fe«n dr^t Mon«nU« drangt Bich die j y hu },uUjg^n Mg* r iH > wlid mit dtr rA »c (in groas« r ha«»j>t-r^ei» d«.a gnr/«-i. J*i rt-H emammen wobei an ijeß 1dl von Auw<tinl r«rn .orubtrgthtnde Unterkunft g« fun«b r Einzelne« guii*. ungewobnheb t Anforderungen g«»tellt j haben, werden. Wer aber d*n Mut bat trot^s aller di**tr ät-hw«rigkett*« In diesem grt»»ew. »ebuneu und noch weitgehend uners.chkj.>Ä*nen Lande zu loben, vird hier gtswiin» manche i.hint en buh : i>. Uetn : t> fUttfi, H H II /' KlUs<r Kaplan, 8eh;UimeiAUr der Pabi.itina-Kxt.kutiv# der Jewuh Age.n.y, i«t ub«T W^.-ha« t.jun Lun abgertunt Am Tage nath seiner Abrede »tarb in ie! AU' »ein «*>iahrtger Vater

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