Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 5-6 (21.4.1939)
- Date
- 1939-04-21
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite ft JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 5/6, 21. IV. 1039 Briet aus Indien (Von unserem ft e r i c h t e r r, t a 11 c r) März. Das Warten auf ein Visum / Die q^-e^.^h m* u.s. (Mar d Quote i :.' h für Delhi, F.n Cfandlii und illc Judenfrag" Die „Jüdisch* Wcllrundaehau" hat Sn ihrer rr.-.'.rn Num-jj, \\ Wer auf <ii<> m Ildamen Äusserungen hingewiesen, di« G«ndhi j kürzlich in Bezug ,'iuf die Judenfrage gemacht h:it. Der (womjClub' «ueh nicht offiziell«i Führer den Indlttchen N«Uomu-Kongresses hMt »licht nur, wie dort angeführt, den deutschen •Furien passiven Widerstand (Saijugrahn) emp/ohlcri, f>und( vn darüber hinan« gab er allen europäischen Juden, wiia weniger j <n jt>den, Jahr nir bekannt geworden'" Ist. den nuten Hut, sie sollten ver«ut ben, i zugelassen werden. „gute Bürger" de,-« betreffenden Lande.«, sei es land, Ffankreich oder anderxwo, zu «ein. En hat sich offen bar noch nicht bis zum Abrain (Lager) des grossen Mannes herumgesprochen, dass man uns Hemde dm* turn Vorwurf gemacht hat. Da» i»t um so erstaunlicher, als Ghanrif mit «einen alten, jüdischen Freunden Pollaek und Callmann, seinen Kampfgenossen noeh von der südafrikanischen Kampagne her, in regelmässiger Verbindung steht. Immerhin Ist es gilt zu winden, da/« Martin Huber und .?. L. MagneN (»undhl antworten werden. Doch;;ci hier vermerkt, das« man den 't>nlitifichi H Wert clor Auh;.. i mgen 'des Mahatma auch nicht ü ber« c h ii t * e n «oll. Hut er doch in der jüngsten Krise, nach der Besetzung .Prags durch deutsche Truppen, dem britischen Premierminister ernsthaft, den Bat erteilt «in einem der „New York Tiiiief?" K«'*'Hhrteii Interview>, jetzt - abzurüsten, weil Deutschland dann nichts andere» tun könne, nlM die gleichen Massnahmen v.n treffen, Gandhis Heicli ist nicht von dieser Weh. Jm tibi igen sind alle Ausladungen über die . Juden- /rage von Seilen der Kongrcssführcr, ob .sie Gandhi, Nehm «der Ho.se helssen....dazu...hegtimmt, auch auf Indiens Mohammedaner zu wirken um deren Teilnahme oder weuiiral.ons Mitarbeit dio Indische Nationalbewegung vergeblich wirbt. In den letzten Wochen befassen wich auch sonst die inril- - -gehen Zeit (»»gen ausgiebig mit dem Judenproblem, hervorgerufen durch die Besuche eines Vertreters des Baldwin- Fund ■Mr. Rngcr Faik, M.P., und des Town-Clerk von Tel- JVviv, Mr. .Tehuda Neriivi. Roger Falk wurde vom Viceroy empfangen, der .sich sofort an der Sammlung beteiligte und dadurch den indischen Fürsten und andern wohlhabenden Persönlichheiten de.« Reiche* ein anfeuernde« Beispiel gab. Die gröfwtii Tageszeitung Indiens „The Times of India" brachte einen Leitartikel und eröffnete eine eigene Sammlung. In Bombay hat sich ein Comitfc gebildet, dem Angehörige aller Schiehlen (auch Mohammedaner) angehören, um den Baldwin-Fund zu fordern. Aufk€trunK über Palästina Das Auftreten Nodivis hat In der jetzigen Situation sehr aufklärend gewirkt. Dio vorerwähnte Zeitung und ihr Abendblatt ,The Evening News of India" veröffentlichten ausführliche Interviews mit ihm, in denen zum Ausdruck gebracht wurde, das* durch die nun drei Jahre dauernden Uuruheit in Palästina einerseits dio Araber selbst einen ungeheuren Schaden erleiden, andererseits, das« die Juden nach wio vor zur Zusammenarbeit bereit sind. Nach den häufig «inseitigen Informationen der Indischen Presse von arabischer Seito war ca an der Zeit, in ruhiger Baehiichkeit die Dinge ku schildern, wie sie in Wirklichkeit liegen. , Noch ein dritter Abgesandter in jüdischen Dingen weilt | hat, um jetti In Indien, Mr. K tl m u n d R o t h s e h 11 d aus I»ndon, i' c I n w a n d prominentes Mitglied der berühmte« Familie, der cbenfalU* j \<> deutsche Juden interessierende Frage Kinwanderung n«ch den Vereinigten ii .•■«] invi iha veroffentlieht . Dr. jyr. Heinz nnn, New York, einen Aufsatz, in der Zeit- ' ..Aufbau"', Nnchrlchlonblatt des rmsn Jewlsh '. New Yorlc Der Verfasser schreibt u. n.: „Das geKenwili tige System der „Quoieir'-beschrankten Kinwanderung iit durch das (l<mett vom 2G. Mai 1^24 geschaffen worden. Gegenwärtig sind die Bestimmungen vom 22. Marx luTJ In Geltung, wonach beginnend mit dem 1. Juli ITiO.000 Einwanderer au« nlten Landern Die Verteilung dieser Einwanderer auf Deutsch-j ihre Geburtsländer erfolgt im Verhältnis zur Zahl der aus den betreffenden Landern .'lammenden und in U.S.A. wohnenden Personen Im Jahre 1P20. Danach hat sieh für in Deutschland geborene Personen eine Quote von 2.VWJ7 ergeben, die sieh durch die für Oesterreich vorgesehenen 1418 Quotennummern auf Insgesamt 21 MO erhöht hat. Ab 1. Juli wird sieh durch die Einverleibung des Sudeteidandes dl« deutsche Quote wicm-um', wenn auch unwesentlich, erhöhen. Auf «Hewr deu Seht* (Juote \on 27,3*0 gab e» am 1. Januar 4. J. 2S4,445 Annieltlungen. Von dieücn Anordnungen wird ein grösserer Proy,entsutx besomkrs der in Stuttgart oder in Wien erfolgten Ar meidungen, wo die Anmeldungen häufig nur vorsorglich ohne Vorlage eine« Affidavits, gemacht wurd» n, auffallen. .Selbst wenn jeh-ch mit einem Auafall von ,"50 Prozent gerechnet wird, ergibt sich, das» bei NeuanmeJdungcit mit e i n e r W n r t e z c it von et w u sechs J a h r e n «ti rechnen wäre. Das Konsulat in Stuttgart ist bereits seit mehreren Mona Inn dazu;i hergegangen. Visum- Bewerbern W a r t e n u m m c r n zuzuteilen; das Konsulat in Berlin Ist: seit kurzem dieser Prfcxi.s gefolgt und mich die Konsulate in Wien und Hamburg geben jetzt an Neuanmeldende Warteniirmneen >iy». Gleichzeitig lik-unii, win dio ungefähre Wartezeit von den Konsulaten in .Stuttgart und Berlin wie folgt angegeben. F.* kann y*r nacht werden, einerlei nicht kniffig genug tlarmit aufmerksam g«- dass ausser den gesetzlichen Bevorzugungen, andere Bevorzugung möglich ist— und wenn noeh m viele Beziehungen eingeschaltet oder Interventionen versucht werden. Gc«rt-mäsäig können folgende Personen ausserhalb der Einwanderungsquott einreisen: a> Unverehelichte Kinder unter 21 Jahren sowie die Ehe* frauen von amerikanischen Bürgern; ferner die Ehemiinner von amerikanischen Bürgerinnen, falls dl» Heirat vor dem 1. Juli 1M2 trfolgte; b) Personen, die gesetzlich in U.S.A. eingewandert .Mmi und dort, von einem vorübergehenden Aufenthalt ausserhalb der U.S.A. hierher zurückkehren; c) Personen, die in einem ämtrikAnisehen Staat geboren sind (die betreffenden Lander »ind im f?cs*tz aufgezählt) sowie ihre Ehefrauen und Kinder unter lt Jahren; d> ein Einwanderer (mit seiner Ehefrau und seineu unverehelichten Kindern unter 18 Jahren), der ununterbrochen mindestens zwei Jahre unmittelbar vor Antragsteliun/r einen der folgenden Berufe ausübte und ausschliesslich ru dem Zwecke einwandert, um einer Berufung in einen gleichen Beruf Folge zu leisten: Rcligionsdiener (Test des Gesetzes; „Minister of nny rcligious denominr'<ion"i; Professor eine.s Colleg«, einer Academy, einea Semlnary oder einer University; e) Studenten über 15 Jnlirc. (Ich weise besonders daraut hin. d-as* das Visum u. a. «ur erteilt wird, wenn der' Nachweis geliefert wir 1. das« sie nach Beendigung de» Studium?: in ihr Heimatland zurückkehren könnenlü; i) Amerikanische Burgerinnen, die durch Heirat mit einem Niehtamerjkaner ihre amerikanische Staats« burgerschaft verloren haben. Während diese Personen gar nicht u n t e r d i« Quote fallen, geniessen folgende Personen innerhalb der Quote einen Vorzug; 1. Einwanderer, die Vater oder Mutter von amerikanischen Bürgern sind, und Ehegatten von Bürgerinnen, falls die Heirat nach dem 1. Juli if»?,2 stattgefunden hat. ( Frauen. * die einen amerikanischen Bürger heiraten, .sieh.: unter b), non-quoU*: ferner: ausgebildete Landwirtei *„skilled ngricuHurers"} und deren Ehefrauen sowie Kinder unter 18 Jahren: 2. die unverheirateten Kinder unter 2t Jahren und. die Ehefrauen von nichtamerikanischen Einwohnern („allen residents"), die legal nach U.S.A. zu dauerndem Aufenthalt zugelassen wurden. f Demgemas.i ergibt sich in der Praxis, dass die Familie von legalen Einwanderern uuf Grund der „preference" in kurzer Zeit innerhalb der Quote einwandern kann, während umgekehrt die Ehegatten von legal eingewanderten Frauen keine solche Bevorzugung gemessen. Ferner ist im Geset» keinerlei „preference" für Hausangestellte, Künstler usw. vorgesehen, wio oft angenommen wird; diese Bcrufsgruppeu gt* rechtigkeiten wie die, dass bei Anmeldung bei verschiedenen | messen eine Sonderstellung nur insofern, als sie vom Verbot Konsulaten verschiedene Wartezeiten möglich waren, verj des Arbeitsvertrages vor Einwanderung („contract labor") mieden werden. { ausgenommen sind." S t u 11 g a r t; Nummer der Warivh Bii «,400 Von «,401 bis 10,000 Von .10,001 bis 14,000 Von 14,001 bis 18,000 Von 18,00! bis 22,000 usw. Berlin: .Ntum.»rr .1. Wii.i.IiMf. VomwtsichtVcttra DatHm d4 Visum Erteilung Bis April am Juli 1930 bis April lt»40 Juli 1940 bis Juni 194.1 Juli 1041 bis Juni 3t»42 Juli 1Ö42 bis Juni 11*43 .?. Antrag- Datum Tor 1.'., ,lu!J 1938 Hi» ». Kt-pt. ISC.lS Ml» "5. (»kl. l!)aS Vorimt-Klftstl. l»nUira <h>r Visum Kn^itunK: Iii« Kmi.i Ai»ri Hi30 .lull — Ät»r. \')%0 Juli 10-10- A{■>,-. liUi Ab 1. Juli 1931* wird daü System, den einzelnen Konsulaten feste Quotenzuweisungen zur Verteilung zu übergeben, dergestalt geändert, dass die Quotenzuteilung von einer Zentralstelle, nämlich Berlin, aus erfolgt, wodurch bisherige Unge sonen in den letzten Jahren reduziert. Dieses Beispiel Ist j Ein ..Indischer Brief" wäre nicht vollständig, wenn nicht typisch. | wahrheitsgemäss zu berichten wäre, dass das Erscheinen der Das Kongress-Ministerium der Präsidentschaft Bombay ' ..Jüdischen Welt-Run dscha u" hier und besonder« in n weiteres aufzuführen, ein Gesetz erlassen, dass; »on^y. die Mehrzahl der deutschen Juden (leider) hängen en Arzte n (ohne englischen, Jtalieni-! b**lht\ mit «r^s^r ****** begrtisst worden ist. Stellt sie doch benfall* j sehen oder bestimmten amerikanischen Doktorgrad) ein*! da*. e,n?!«e d*p ausgewanderten GhtubenSgeno.se» dar vom Viceroy empfangen wurde. Auch er sammelt erstens { Niederlassung nunmehr UfimÖgli lacht, fcis besteht keil einmal Erfahrungen über die Lage der Juden im Fernen Osten, so kommt er von Shanghai über Rangoon (Burma), Calcutta, Delhi nach Bombay; dann sammelt er aber auch für irgend eiinn Fund. Das Auftreten Rothschilds war *dn« reine Notttbeln-Angelegenheit, die sich in der Sphäre von ele- und schliesslich die einzige Möglichkeit über den Inseratenteil t „ver-löreneiri Freunden in Kontakt zu kommen. Die ersten bedauerlich es auch ist. Immerhin kommen, durch Anforderung von Angehörigen eine Anzahl jüdischer Einwanderer ine Land. Eine , Jewish Relief Associationvon koiitinentaien Juden, schon vor etwa «anten KluKs abspielte. Die Juden in Bombay, eingewanderte für Naueinwanderer. .strikto (geldliche) Garan Wie xUgewMHierle, hä(t»n nur gern etwas vom Ergeh' Brüder in d*n benMch'bftrter. IÄndern gehört, Im Gegensatz, dazu benutzte Nedivi seinen Besuch, um la der neuhegründeten Wiso, im Jüdischen Klub und in einer grossen Versammlung der Zionistischen Organisation ~u -sprechen. Bei d«r letzteren präsidierte Meyer Nisseni, •In früherer Bürgermeister von Bombay. Diet»o Tatsache darf als Interessantes Symptom gewertet werden. Denn bisher lehnten die Kreise der reichen Bagdad-Juden Beteiligung au zionistischen Dingen ab. Eine gewisse Tragik ist es, dass nach einem unbekannten Cfcset*; der Serie sich immer die verschiedensten Sammler ITieiehv.eiüg in .Tiulien einfinden. Vor drei Jahren ereignete «ich der gleiche Fall, dass sich ein Spesialdelegierter des Kereu Hajessox] mit dem des ORT und OZE liier traf. Es besteht uRmüch iler begründete Verdacht, daas I^euto Gaben Ablehnen, weil sie jeweil» behaupten, bereits dem anderen gespendet zu haben. Das lässt sich nicht nachkontrollieren. Ein solches ».Sammelsurium** *»ollte Im Interesse aller Institutkmeii, dio heute uichr denn je der Mit'e! bedürfen, vermieden werden. ,Jndiiim»aiiou" w%m >:inMau<lc*rung Was die Einwanderung nach Indien anlangt, .so liegen die zwe.'fci, dass die andern Kongress-Provinzen (7 von Ii) diesem! Exemplare wurden und werden den Anfangsabonnenten aus Beispiel folgen werden. Indien kann schon darum kein; den Händen gerissen. Mas&en-Einw&nderungs-Land werden, weil die Behörden alles ' _____________ ... j tun, um eine Proletarisierung der europäischen Bevölkerung J C L £ (offenbar aus Prestigegründen) zu vermeiden. Es werden | llUWlIllgSJUllC 01 Ott uCBWCIe. f verlangt. | KiircHeh sprach der Präsident der Israelitischen Gemeinde rer | die ein Abgleiten verhindern sollen. Mit dieser Tatsache (Basel und der'Basler Fürsorge und FlüehtlinfifaJlfe, Alfred 'strengster ImmigrationskontroUe muss gerechnet werden, soiGoetschel, über das jüdische Flüchtlingsproblem und <iie jüdische Flüchtlingshilfe in der Schweiz und im speziellen in Basel. Seinen Ausführungen entnehmen wir folgende interessante Daten: Anfang Juni lt>3« betreute die Israelitische Flüt htiinfSvier Jahren in Bombay begründet, tut alle.-* Erdenkliche, um! nilf* ln d»r »ehweis zirka 1000 unbemittelte Flüchtlinge, kuden Neuankömmlingen das Emleben In die so griindverechic- I ,n*M »u* Oesterreich, wovon Basel rund 100 beherbergt*, den« Atmosphäre /.u er^k-hteru. In diesen Tagen errichtet Die Konferenz von Evian habe insofern ein negative* Ke< die Vereinigung ein Hej:u für dreisaig bis vierzig Refugees, die jeweils dort so lange bleiben, bis sie eine Beschäftigung gefunden haben. Auch unentgeltliche Sprachkur** sind eingerichtet wordm. Darüber hinaus wird versucht, Stellen ausfindig?u machrn, die entsprechenden Personen anzufordern und die Garantien unterzubringen. Doch nach dem oben gesagten kann es sich dabei nur um ein sehr bescheidene* Mass von Einwanderung handeln. Ifer Weg nach Shanghai ... Alle /w*i Wochen passieren die Shanghai-Dampfer Vi^mbay mit jeweils 500 bis »00 Juden. Die VUsociation entsendet zu jedem Schiff Mitglieder, die helfen, soweit e» möglich ist, sei es durch Besorgen von Mediksmenteti und anderen notwendigen Dingen. Die Passagiere dürfen nämlich wahren de* Aufenthalts in Bombay das Schiff nicht verlassen, hörden haben sich aber insofern entgegenkommend gezeigt sultat gezeitigt, als in den Monaten Juli und August die deutsche Regierung mit einer planmassigen Abschiebung von Juden au« Oesterreich und Deutschland begonnen h«.be, so dass in wenigen Wochen die Zahl der jüdischen Emigranten in der Schweix auf slrka 8000 Personen anstieg. In Basel, wo die judischen Emigranten in Heimen unter poliseilicher Kontrolle und auch privat untergebracht sind, schwankt die Zahl seH September 1»36 »wischen 500 und «00. Für die männlichen und weiblichen Emigranten wurden Umschulungen geschaffen und Sprachkur«« ehi-trlchtet. Zahlreiche jüdische und nichtjüdische Arzte, Zahnärzte und Advokaten h*b«n ihr« Dicnjtie zur Betreuung der Flüchtlinge gratis zur Verfügung gestellt. Im Kegiebetrieb im Summerkamio werden dreimal täglich über «00 Personen gespeist. Eine Kleidersteile und eine Schuhmacherei sorgen für Bekleidung. Die Auslagen Die Be-; **** iu^^"'^'1 Emigranten in der Schweiz, die der Schwelj zerische Israelitische Gemeindebund aufzubringen liobe. er- . f , reichten 1&3* die gewaltige Summe von 1.4S0.46Ö Fr., zu Verhältnisse durchaus nicht so günstig, wie die von der .• Hls sie in mehreren Fällen es zugelassen haben, dass Schwerj «'«feher im ernten Quartal ii*39 noch über 300 000 Fr. hin*ukranke, die sofort operiert werden muralen, in Bomba> landen | kommen. Die Schwelgerische Zentralstelle fü«*' Flüchtling»- ohne das Visum zu besitzen. Es Ut selbstverständlich,! hiife stellte vom Ergebnis ihrer Sammlung von 3'u00ö Fr. das* die jüdisch«» Hilfsorganisation die bedauerlichen Opfer; der jüdbeheu Flüehtlmgsiiilfe 70 Progent zur Verfügung und überstürzter Auswanderung und ihre Angehörigen weiter | das «ch\veizerL»ci»e Emigrs utenhilfs werk kommt für f^fj^jjt sämtliche Kosten der in d«*r Schweis anwesenden jüdischen Obwohl die Mittel in Bombay »ehr knapp sind, veil sie in» Emigrantenktoder auf Ein bexieutender Teil di«**r ^•Wer „Jüdischen WeUrundschau" kürzlich silierten . Pressekuaserungen vermuten lassen. ,The Indien Market", der 2ft i's)o ] durfte jüdische Techniker und Sachverständige Ins Larnl bringen Will, ist »ine nicht sehr verbreitete Fachzeitschrift, dessen Redakteur es sicher gut meint, aber leider übertriebene Hoffnungen erweckt. Der . Bombay Ohroiuck ist zwar ein gelesenes Kougrc.ssblutt. aber bei dem gleichen oder ähnlichen Vor^U« „ ^r*«.,, ,ur «... ,»« „K,,S„. i ,„,„,, .».«.^ T*,, ,n f. W..»« vo„ | ^l^^^^^^^Zr^U^^ •andl" und um keine Ansicht der Redaktion, hat also keiner-; ausserhalb weiter verknappen!, fand kürzlich m Bombay etne J H#<jft#|, dÄ4 jtif,tjgt. erschöpf unr der Koasc für lel praktische Bedeutung. Im Gegenteil, der Äug Indiens geht | Wohltäeigkeitsvcranstaltung tugunsten der Juden in Shanghai [die jü<jjAch4 FiÜehtUngshiife eine neue* Sammlung nach „lndianisation" wo und wie auch immer! Die 'lata I statt, über die der Governor der Provinz, Seine EiczeUenz Sir I u n \«r j§n Juden in der Schwel» demnächst Eisen, und Stahlwerke, mit einer Belegschaft von über 100.000! Rog*r Lumley. persönlich Oes Protektorat übernommen hatte, jauttfindea werde, wobei Basel auf Grund eines SeWüaioLs Kanu, habeu ihren Stab an Euix>i>kem von S50 auf 35 Per-! un<j ftn der zieh alle Kreide der Bevölkerung beteiligten, |m!t dem Betruff von SOöOüö Franken su partisipieren habe.