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Jüdische Weltrundschau · 1939-04-28 · 7 (28.4.1939) · p. Seite 8

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
7 (28.4.1939)
Date
1939-04-28
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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feite 9 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 1, 28. IV. mg Jüdische Ärztenot und ihre Abhilfe Von Dr. S i o g f r ie «I Plnsrhkc s, Tel-Aviv. />r!f Vorjaunnr dic*rs Aufsatzes bnf/ibt nirh, «rtf Im* mitf/eteilt wird, im Auftrag der (UsundhritmhtcihLng dm Wand t^umx dnundrhst ins Ausland.- Erd. Unter «lern vielen Klend. dun dar Umsturz in Mitteleuropa besondem in Deutschland und Oesterreich mit flieh gebracht hat, Ist - - wenn mich keine KnteKorie nusgenommen Ist und alle Berufe tn jcloieher Weise ruiniert wurden —, der Niedergang der jüdischen Arzte besonder« hervorzuheben-. Vor allem weil i->: 'sich um einen Beruf handelt, mit dfusen Ausübung grosse Hrningensehiifton für die gesamte Menschheit die Erforschung von Nnturgeheimnissen und die Betütifcung edelster Menschenliebe - verbunden Ist. Ärzte nahmen bei allen Naturvölkern und Kulturnnticnen immer geachtete, man möchte «ftgen, bevorzugte Stellung ein. Insbesondere haben die jüdischen Arzte in niien Ländern und r,u allen Zeiten, sogar wie uns die beschichte lehrt, zu Zelten von Judenverfolgungen und .Judennot Verehrung genossen und durch ihre Stellung Oft auf die Geschehnis;;« knlmiorcnden lOinfluss nehmen können. Bezeichnend Ist es nun, dass gerade und vor allem die Ärzte während der jetzigen Judenverfolgungen — sicher im] Gegensatz zum Wim?-t h der Bevölkerung und wohl auch hu« , Angst vor ihrem Einflur» auf die Bevölkerung ~-am meisten! und grau.sii:ü.stcn verfolgt wurden, gegen sie richteten sich ohne Ansehung der einzelnen Person die ersten Ausschllcssungsmassmihinen der nntisemitiachen Kegierungen, welche vom Boykott über die Verhaftung zur vollkommenen AusschJie»- »Un« uu f dv-m Beruf führten. .So erklärt es «ich, dosa die Arzte genau so wie die übrigen Juden Mitteleuropas nur den einen Wunsch haben, aus ihrem bisherigen Wohnland möglichst rasch fortzukommen, Klek'hgültlg wohin. Dadurch sind sie auf Ihrer Wanderung vielfach dem .Zufall und Klend preisgegeben. Oft gelungen sie in hegenden, wo sich ihnen keine BetäligungsmögUchkeit eröffnet, ja wo sie «is Konkurrenten der schon vorhandenen Ärzto sich nicht aufhalten dürfen. Daraus resultieren wahrhaft tragische Konflikte. Und doch muss man sich wundern, da*« manche Länder, welche nachweislich an Arztemangel leiden, sich diese wertvollen Kräfte nicht »ichern und In ihre Länder ziehen, Ks müsste dafür Sorge getragen werden, dass Arzte gerade in »olcho ärztearme; GcrohIc n g e h cn könnte n, wo sie nütz-; liehe D i cnstc leisten könnt en! „Hier fehlt es nun nicht niuan entsprechender Einsieht der betreffenden Regierungen, sondern auch an Propaganda und Organisation auf unserer Seite. Da dio Ärate zu Zeit ihrer Verfolgung, aiso jetzt, zum Beispiel für sich seihst nichts tun können, mUnsen eben andere Instanten für sie eintrete;!. Der WeitkongresH jüdischer Arzte, der im April 1936 in Te!-Aviv tagte, hat da den einzigen Weg gewiesen. Kr hat zu einer Union der Jüdischen Arzto aufgerufen und die ersten Schritte zu ihrer Organisierung gemacht. Leider haben dio Arzte, welche wegen der Art ihres Berufes im allgemeinen kein besonderes Verständnis für ihre eigene Organisation haben, diesem Ruf nicht entsprechend Folgo geleistet, und so ist die Sache bei der Gründung: weniger Ortsgruppen stecken geblieben. Neben vielen von den Gründern aufgestellten anderer, organisaloriaeken-knUurellen Aufgaben (Studium und Erforschung der Medizin in tuuserer Überlieferung in der Geschieht« des Mittel-' alters und der Neuzeit, hygienische Probleme der Judenmnsnen; spezifische Judenkrankheiten; Studium der Akklimatisation der Juden in tropischen Gegenden; Fortbildung der jüdischen Arzte; Sorge für den Nachwuchs, sowie Förde-i rung der Hebräischen Universität und der palästinensischen! medizinischen Anstalten, Institute etc.) hat eine solche Union' besonders zur Zeit einer solchen Katastrophe eine oder meh-1 rero Zentralstellen ausserhalb der betroffenen Länder au bilden, wo nicht nur die sich ergebenden freien Arztstellen gesammelt und veröffentlicht werden, sondern ihr würde auch ilie Aufgabe zufallen, einzelne Lander aufsuchen au lassen, um den Arztcnmangel, wo er sich ergibt, aufzuzeigen und mit Ausschluss der nrztereichen Städte dio Heranziehung von Ar.-Jen zu ermöglichen. Beispielswelse könnten In Indien, wie in der letzten Zeit offiziell anerkannt wurde, in den briiischen Dominions und Kolonien, aber auch in verschiedenen Ländern Südamerikas und Afrika» noch viele jüdische Amte zum Wohi der Bevölkerung placiert werden, ohne die dortigen Arzte zu schädigen, Es handelt sich also vor allem um das «Auf« Problem, die bisher ttfWfir unyeord~ K netc Ärilt t'inüimtion aerrkmässig cm lenken und damit nicht «ur den Ärzten selbst, sondern der ganzen Welt einen wichtigen Dienst zu leisten. Da eine solcho Arbeit von anderen nicht verstanden und gemacht werden kann, müssen die Arzte den Ernst der Stunde verstehen; sie müssen sich salbst helfen und sich in einer Arateunlon zusammensehllessen. Sie dürfen dabei nicht vergessen, dass eine ungeordnete Massenwanderung Jüdischer Arzte die Stellung der jüdischen Ärzte in den Durchgangsliindern erschüttert, das« ferner ihnen die Gefahr dar Ausschaltung in allen Ländern droht, wo Juden in der Minorität sind und die Demokratie im Rückgang ist Ks ist demnach in letzter Linie Im eigenen Interesse der jüdischen Ärzte aller Länder gelegen, wenn sie sich zu« •ammenschiiessen und für ihre kulturellen Aufgaben sowie bssenders für ihre verdrängten und bedrängten Kollegen arbeiten und auch Opfer bringen. AUF HACHSCHARA IN DÄNEMARK BERICHT FÜR DIE „J. W. R." Die Novemberereignisse in Deutschland zwangen das dänische Sekretariat des Hechaluz in Kopenhagen, die Hnrh scharah in grossem Umfange zu erweitern Täglich kommen Atensehen nach Dänemark aus dem Ah reich/ aus dem ehe! maligen Oesterreich und der T*ehe< ho-Slovake . Von Tag zu; Tag wird die Zahl der Chawcrim grösser und die Probleme; schwieriger. Wahrend bisher die meisten Jungen und Mädel! auf eine längere H;ichscharahzeit in Deutschland zurück- I blicken konnten, Jahre lang in der ehaluzischen Bewegung | gestanden haben und über ein gewisse» Mas» hebräischer \ Kenntnisse verfügten, hat f ich die Situation mit einem Schlage j geändert. Während die Menschen noch bis vor kurzem ein einigermassen homogene» Gebilde waren, hat man jetzt die j grössten Schwierigkeiten aus diesen Menschen verschiedener j Länder alijahreifc Gemeinschaften zu schaffen, j Die dänische Hachscharab ist „Zentnims-Hachscharah' I Man wird in kurzer Zeit 27 solcher Zentren in allen Teilen \ des Landes haben, auf JüUand, Seeland und auf den Inseln. Fast alle arbeiten in der Landwirtschaft, ein kleiner j Teil beschäftigt »ich auf der Insel Bornholm, mit der Fischerei. Jeder kommt zu einem dänischen Bauern. I Zwei- oder dreimal treffen »ich die Chawcrim in ihrem „Zen I trurn". Das Zentrum ist meist eine kleine Landstadt mit | einer Schule oder einem Missionshaus. Um dieses Zentrum liegen die BaucrnKtellen, die voneinander auch wieder 3 bis 5 km entfernt wind. So ist es kaum möglich, dass sich die Chawcrim im Sommer an den Werktagen mit ihrer langen Arbeitszeit gegen*eitig besuchen. Nicht alle Zentren haben ein eigenes Heirn in dem man jederzeit sich aufhalten kann zur gemeinsamer Arbeit oder zur Unterhaltung. Oft kommt man in einem Klassenzimmer einer Schule abends von 8 bis 10 Uhr zusammen. Es ist schwierig, in einem Raum hebräisch zu unterrichten. Da sind noch ein paar „Alte", die schon sprechen können, ein wenig die Zeitung verstehen, sogenannte Mittlere und ein *»>hr grosser Teil neuer Menschen, die nicht d<is „Aleph Bot" können. Besondere Schwierigkeiten bietet da« Erlernen des Iwrith, weil alle zugleich auch noch ddni*rh lernen müssen. Ebenso sieht es in anderen Dingen aus. Die wenigsten kommen au» einem jüdischen Milieu. Nur einige wissen etwa» von der Geschichte des jüdiachen Volke.?, von Zionismus und Chaluziuth. Zu aJkuL ungewohnte schwere, körperliche Arbeit, Unsicherheit un<J zum 'Anfang das Gefühl, allein und verlassen zu «ein. Dadurch besteht die Verlockung, »ich an die dänische Umwelt zu a»»imilieren. Es ist für viele schwer, die Grenze tu finden, wo die für einen Gast in diesem Land notwendige Anpassung an danische Sitten aufhört, und ein vlv^r.c,. kulturelles Jüdisches Leben beginnt. Zu Pessach fanden Pegiachoth (Zusammenkunft'-; aller Chawerim statt, wo diese Probleme diskutiert wurden Man hat alle diese Schwierigkeiten erkannt und versucht nicht nur einzelne Menschen zur Alijah, sondern Gruppen vorzubereiten. Die Hauptforderung war nach dem Heim, nach der Wohnung. Nicht eine kahle Schulatube, »ondtrn einen Raum brauchen wir, den wir selbst ausgestalten mit Bildern au» Erez Jisrael und unserer Bewegung. Das hehNMsehe Wandbrett spielt eine hervorragende Rolle. Dieses Zimmer »oll ein Zuhauae sein, allen Chawerim zu Jeder Zeit zuganglich. Hier hat man auch die Möglichkeit, je nach Kenntnissen hebräische Kurse und Arbeitsgemeinschaften einzuteilen. Die Erfahrung ha* un» gelehrt, daas überall, wo ein solches Heim »ich befindet, auch eine Gemcinnchaft tti- »*and« kam. Den Sonntag wird man zu gemeinsamen Fahrten benutzen, hin und wieder benachbarte Zentren besuchen, bei den Menschen nicht den Eindruck entstehen KU husen, dass sie in ihrem Orte isoliert leben, sondern ein lebendige» Glied einer «tarken Bewegung sind. Die Arbeit ist schwer, und sie wird Jeden Tag schwerer, je mehr ältere Chawerim uns verlaasen. Wir wissen, daas wir zu einem nicht geringen Teil dazu beitragen, Jüdischen Flüchtlingen zu helfen. Aber unsere Aufgabe ist grösser: Menschen vorzubereiten für ein Arbelterleben in Erez Jisra?!, sie zu Trägenn einer neuen hehrli- »chen Kultur zu machen. Wir wollen den Schwierigkeiten dieser grossen Aufgabe nicht ausweichen; wir wollen die Hachscharah noch vergröasc-rn, neue Arbeitsplätze aurrhea, um weiteren Menschen die Möglichkeit trebon. sich für ein neues Leben vorzubereiten. fct;«:iO reftfu.,:-. u(<.i- (.Dänemark» Geschichte und Dokumente der Geschichte Eine Anregung von Rabb. Arthur Posner, Jerusalem (früher Kiel) Di* Gegenwart, in der „Geschichte" im strengsten Sinne des Wortes vor unseren Augen wird und grosse — was nicht heisst schöne — Dinge geschehen und den Geschichtsstoff liefern, begreifen wir den Wert der Geschichte mehr denn je. Aber gerade diese Gegenwart, die mehr zerstört als aufbaut, zeigt uns, mit welcher Gewalt und in weichem Umfange geschichtliche Dokumente heute vernichtet werden. Mit dem 10.11.1938 sind in Deutschland Urkunden und. Material von höchstem geschichtlichem Werte der Vernichtung anheimgefallen, wovon nur ein ganz geringer Teil durch Abschriften oder persönliche Erinnerung erhalten geblieben ist und noch gerettet werden kann. Vor einigen Wochen habe ich einen hebräischen und deutschen Aufruf an alle Wissenden gerichtet, das Material für die letzten 50 Jahre der Geschichte der Gemeinden, Synagogen und Vereine in Deutschland zu sammeln und zu sortieren, um es evtl. als ein Urkundenbueh, das zugleich Bilder und Zeichnungen usw. bringen muss, zu veröffentlichen. Dieser Aufruf ging einer Reihe von Zeitungen in Palästina zu. Die meisten hebräischen Zeitungen haben ihn nicht gebracht. Das Mitteilungsblatt der HOG hat ihn veröffentlicht. Da» Echo war interessant. Kein Rabbiner hat dazu Stellung genommen. Dagegen haben die Gemeinde-Vorsteher sich gemeldet und ihre Treue auch hier erwiesen. Dies in mehreren Fällen aus den verschiedensten Gegenden. Und schliesslich hat sich auch ein Historiker, ein Schulleiter in Haifa, anerkennend geäussert und seine Mitarbeit angeboten. Ich wiederhole meinen Aufruf: es gibt noch geikigend jüdische Menschen, die ausgewandert sind, die die Bilder der Synagogen, der Rabbiner, der Persönlichkeiten der Gemeinde besitzen, in deren Händen sich Berichte über die Geschehnisse der Gemeinden und Synagogen befinden, die In Abschrift oder im Original Programme über Feiern und öffentliche Geschehnisse, über das Verhalten des Staates und der Städte »Ich aufbewahrt haben, kurzum noch kann man — gestützt auf historisches Material Empfang für die Leitung des Berliner Rabbiner-Seminars Die zentrale religiöse Vereinigung der OÜm Mitteleuropa» „Ichud Schiwath Zion" veranstaltete in Gemeinschaft mit dem Oberrabbinat Tel-Aviv kürzlich In Tel-Aviv einen feierlichen Empfang für den im Lande eingetroffenen Leiter de« Hildesheimer Rabbineraeminars, Rabbiner Dr. Grünberg. In seinen einleitenden Worten wies der Vorsitzende der Veranstaltung und ehemalige Vorsitzende des Kuratorium» des Seminars, Dr. Aron Barth, auf die zentrale Bedeutung hin, die da» Seminar für das Gesamtjudentum In Deutachland und allen Ländern, in die Schüler des Seminars kamen, innegehabt hatte und wies insbesondere hin auf die vom Gründer des j Seminars festgelegte Synthese der Anstalt zwischen fundiertem jüdischen Wissen und der Allgemeinbildung. Raw Ami ei sprach von den schicksalhaften Zusammenhängen der Judenheit Deutschlands mit der des einstigen Spanien, Beide lange umherirrend in der Welt, wurden zu Eckpfeilern jüdischen Lebens, zumal auch in religiöser Beziehung, so spricht man von aschkenasisehen und sephardischen (d. h. spanischen) Juden und von asehkenasischer und sephardischer Aussprache und Gebetsliturgie. Dieser Gedanke wurde von Raw Us iel noch weitergeführt, der darauf hinwies, daas da» jüdische Volk schon am Beginn seiner Geschichte aus verschiedenen Stammen zur Einheit gelangte. In dieser Hinsicht ist das Bestreben der Alijah Mitteleuropas, sich dem Jischuw organisch einzugliedern und darüber hinaus den Sinn für Formenschönheit zu verbreitern, besonders anzuerkennen. Namens der ehemaligen Schüler de^ Seminars sprach .schliesslich Rabbiner Dr. Bl Schof telow i tz, der die Erinnerung an die Blütezeit des Seminars wachrief und aufforderte, den Geist des Seminars nach Erez Israel zu verpflanzen. Seminardozent Dr. Grünberg dankte in zu Herzen gehenden Worten für den Empfang und gelobte, seine ganze Kraft dem religiösen Aufbau des Landes zu widmen. Mit dem gemeinsamen Gesang der Hatikwah schloss die Feier, bei der man viele im Lande befindlichen Rabbiner Deutschlands und Österreichs, sowie Vertreter des Waad Hakehillahs und die ehemaligen Vorstandsmitglieder der Gemeinden Deutschlands erblick*.:-. GOLD-LOMBARD Tal-Aviv. AUENftY KD. 80» UUIIHUNO, An- und V.rkowl v i Juwelen, Cole* und Silberwaren REELL £ BEDIENUNG die Geschichte der Juden in Deutschland nach Ort«« und Genu^nden .schreiben. Die noch nicht beendete Wanderung, die verengten Lebensverhältnisse, die Entfernung der Zeiten und die Sorgen des Alltags werden dauernd mehr Juden veranlassen müssen, sieh von diesem Material zu trennen und in ihrer Erinnerung der »ahmten Gegenwart von cor rben beendeten Vergangenheit Raum zu gewähren. Dann wird es zu spät sein! Und dann ist die Zelt vorüber und mit ihr, Unwiederbringliches. Und wir werden einer Zukunft, die Synagogen wieder bauen und Gemeinden wieder erstehen Sassen wird, nicht mehr beweisen können, welche Kreft deutsches Judentum gezeigt hat. Welch« Bedeutung die»« Sammlung für Familien und Persönlichkeitsgeschiehte haben wird, sei nur angedeutet. Noch ist es nicht iu spät, aber ea bt höchste Zeit! Die Redaktion der „Jüdischen Welt-Rundschau" (Jerusalem POB 88» > wird die Antworten sammeln und sie mir einsenden. Charlie Chaplin, dcr diesen Tagen seinen i>0. Geburtstag feiert, ist gegenwärtig mit den Vorbereitungen eines neuen Spielfilms beschäftigt, der den Titel führt ,J>ie Dtktatorm'\ Der Film, so heisst es in einer Ankündigung, soll in den Teileder Welt gezeigt werden „wo den Menschen noch erlaubt ist, emen Sinn für Humor zu haben.44 Die Politik ist zwar der Hu -Urgrund des Filme», aber sein Hauptzweck Ist d' : Komik, und nichts, so sagte Chaplin, war jemals komischer, als ein t.U>ermass von Macht und Würde. ChsnMn wird in diesem Film eine Doppelrolle spielen, nämlich auf der einen Seite einen Diktator und t-.nf der anderen Seite einen Gefangenen in einem Konzentrationslager, der dem Diktator zum verwechseln ähnlich sieht. Es wird der erst Film :'**>• in dem Chapiin eine Sprechrolle spie it. Herrlich gelegenes Krholiin^Mhoini hitzer 1 nrnn'1 -i 0 i Ä LEITUNG SICHRON JAKOB 40 DUNAM WAIP-PAKK T - PEIEG* UHE DORA SCHWARZ YcL SICHROM 15, V«rm«idung von Kapitalverlust b«i Kauf oder i«l«ihung von Buden und Hau* durch ge\vU?enhafte Werlbestimmung erfahrener bestempfohlener Speml$a<hver*täruliger der Schllchtungsftolto fOr technisch* Streitfragen BnuvertriK« GvUrhle« / Frtitungea / Schiedsgericht« / Keine Verntittlertüti^keit. Leitung : H. iobrftlc, Architekt und Ingenieur, Yvl-Aviv, P. O. B. 1009, Tel. 7259 Blf im In Deut*cW*n4 UngjAbx beeidigur Sachverständiger der Gerichte, H*jt4eltka*imer. Steuerbehörde. / Ehrengerich Uvorsitaender des Bundes Deutscher Architekten, B.P.A.

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