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Jüdische Weltrundschau · 1939-04-28 · 7 (28.4.1939) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
7 (28.4.1939)
Date
1939-04-28
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 7, 28. IV. 1939 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU itffef TehAviver Kunstschau DER LEIDENDE GOTTESKNECHT #. i,. mvjnfs rinn .ifsvia r,:i THEATER „Habimah" veranstaltete Im „Mograbi" eine Feier «• Ehren von Jch<*ohuah Her ton off, Senior der Habtmah- Schausplelrr anlässlich seines 60. Geburtstages. Nach Aufführung zweier Szenen, in denen Bertonoff mitwirkte (bei «einen1 Erscheinen Auf der Buhns TTünuTemansr voirt Pub«* kum «kklomiert) wurden d«mK.Jub"rr %Tn.™rt^h^ii7j wlr nachstehend den Teil wieder, der ein« Anwendung \ n,ob, Ensembles tjnd des „Ohug Habimah" Adressen überreicht.'" . _ . .. *> \ BÜgermeister Rohach im Nnmen der Stadt Tel Aviv. Jlzchak Grünbaum für die Jewlsh Agency. Dr. Abraham K(i:nch! In der vorigen Nummer der ,.JWH' berichteten wir ub« die Promotionsfeier an der Hebräischen Universität Je; ruultm, dl« vom Presidenten;!«r Utuversiräi Dr. J. i i Magnes eröffnet wurde. Aus der Ansprach« den Präsident und , r der Na vom Wind I^umi und Vertreter anderer Körperschaften frif i sodann da» Wort. iWtonoff gehört dem Habimah-Ensemble seit 1922 und übt« bereit* vorher., im Gegensatz zu den meisten meiner Kollegen, lange Jahre als Mitglied russischer und jiddischer Bühnen professionell den Beruf des Schauspielers und He gisaeurs aus. Hertonoff Ist ein „Charakter-Darsteller von hoher Qualität. In den Fällen, in denen sieh Gelegenheit bot, Ihm Stück-tragende Rollen anzuvertrauen, lernten wir ihn als einen Menschen-Gestalter von ausserordentlicher Wandlung«- und Ausdrucksfähigkeit kennen. Da» betrifft sowohl sein« Zeichnung des „Tartuffe". wie zwei Leistungen im Rahmen der neueren Hablmah-E'mstüdierungen: „Senderl" in Mendel« Mocher Scfarim's „Reihen des Benjamin III." und der Professor in „Vater und Söhne" von Werner. Wir wünschen dem Jubilar und dem hebräischen Theater, dem er als einer der ältesten Pioniere angehört, dasä dlo Reihe der Bühnengestalten, denen Bertonoff wahres Leben einzuhauchen vermochte, noch lange ergänzt werden möge. Max Brod wurde von „Habimah" als Dramaturg und künstlerischer Berater verpflichtet. Damit ist dem oft kritisierten übeLstand abgeholfen, dass das repräsentative dramatische Theater Palästinas bis heute ohne 'enbseh>Sde*.ndo Einflussn&hme einer auf literarbwm-künsrtlerischcm Gebiet bedeutenden Persönlichkeit sein Repertoire zusammenstellte. Es ist zu erwarten, dass die Wahl Brod's sieh auf das günstigste auswirken wird, dass Miss griffe bei der Annahme von Bühnenwerken vermieden werden und d suis die bei Gründung des „Habimah-Kuratoriums" angekündigten Reformen jetzt gleichfalls zur Durchführung gelangen. — Der Habimah- Schauspieler Bar atz kehrte aus Amerika zurück, wo er die Tournee vorbereitete, die das Ensemble im Herbst nnzutrete „ nkt. Von setner Reise brachte Baratz einige Dramen amerikanischer Autoren mit, deren Aufführung'von „Habimr-h" erwogen wir'!, KONZERTE Dr. Malcolm Sargen t verabschiedete sich als Dirigent des Palästina-Orchesters mit einem äusserst beifällig aufgenommenen P«ogrammi das Beethovens Egmont- Ouvertüre als Einleitung, Webers 'Ouvertüre zu „Freischütz" als Ahschluss brachte. In Mozarts D-Dur Symphonie „Prag" und Elgars „Enigma"-Variationen felgten Dirigent wie Orchester besonders ihre vollendete Ausdrucksfähigkeit. Die berühmte jüdische Pianistin Harriet Cohen aus London, die anlässlich der letzten Neujahrs-Ehrungen vom englischer. Konig ein© höh« Auszeichnung erhielt wurde als Sollstin des D-Moll Konzertes von J. S. Bach sehr stark gefeiert. Anwesend bei diesem Kontert waren ausser Dr. Weizmann und Gattin, Mr». Dugdale, District Commissioner Crosbie, Bürgermeister Rokach, sowie zahlreiche führende jüdische Persönlichkeiten und Angehörige der Militär- und ZivilbehSrdeu der Regierung. — Dio nächste Konzertserie wird von Dr, Hermann Seherchen dirigiert. In Tel Aviv, on Kap 83 Jesaj» auf unsere Zeit gibt. Dr. Magncs führte aus: Was man „Erfolg ' nennt, ist oft Lüge und Betrug und was man „Mißerfolg*' nennt, ist sehr oft das Ergebnis von Grossmut;jnd Selbstopfer. Erfolg »wischen Individuen und Nationen wird allzu oft durch Betrug erreicht. Misserfolg rührt allzu oft daher, dass ein Mann seinen Freund nicht belügen, nicht töten oder betrugen oder das Scherflein der Witwe nicht stehlen will. Soll deswegen ein Mensen Erfolg vorziehen, der sich auf Schlechtigkeit gründet, statt Niederlage, die auf Güte beruht? Das einzige, d:w Ich tun kann, ktt Ihnen meine äusserste Überzeugung mitzuteilen, was immer r Ig wert sein möge, nämlich dass Erfolg oder Niederlage nicht das Wesentliche im Leben Ist, sondern vielmehr der Glaube als Diener des einen grossen Herrn, Indem man Gerechtigkeit tut, Liebe erweist und demütig vor Ihm wandelt. Ei? scheint, dass das Menschengeschlecht aus dem Studium der Geschichte und Literatur wenig gelernt hat. Wie wenig hat sich die Welt in ihrem Verhältnis zu .Israel gewandelt. Nehmen wir als Beispiel das 5,'S., Kapitel des Propheten J c h u 1 a. Dieses Kapitel war schicksalsschwer. Es Ist auf so viele Arten und mit so viel Leidenschaft und Gelehrsamkeit Interpretiert worden, wie vielleicht kaum eine Stulle in der Weltliteratur. In den Tagen de» Propheten gab es ebenso wir jetzt keinen Beinamen, der zu niedrig war, als dass mva nicht Israeldamit benenne, Der mutige Prophet Israels zögert nicht, uns zu künden und uns zu sagen, wie Israel von den Nationen angesehen wurde. Für sie war Israels Antlitz und Gestalt kaum menschlich; es war nie Quelle von Schmerz und Leiden und die Menschen fürchteten sich, es anzusehen. Verachtet und von Menschen verworfen, ganz wertlos, von Gott geschlagen und entweiht und niedergedrückt, aus dem Gefängnis genommen und ohne Urteilsspruch getötet, aus dem Land des Lebens gerissen und mit Verbrechern begraben. Auch yogert der Fropiret nicht, uns zu sagen, dass die Nationen diesen Geächteten filr alle ihre Sünden verantivortlirh machten. Ihre Schmerzen, ihre Krankhelten, Ihre t?berschreitungen, Heimsuchungen, Ihre Ungerechtigkeiten, ihre Gewalttaten — all das legen sie Israel zur Last. Er musste all das tragen und all das erleiden, well, so sagten die Nationen — der Herr ihm unser aller Schuld auferlegt hat. Wenn all die Völker wie Schafherden umherirren, so Ist es Israel und nicht jene Irrenden In der Härte ihres Herzen», das wie jin Lamm zur Schlachtbank und wie Schafe zur Schur geschleppt wird. Man 'i.j.t oftmals im Laufe der Zeiten behauptet und In der letzten Zeit hat es Hermann Cohen mit Beredsamkeit und Tiefsinn wiederholt, dass die Bestimmung Israels es «ei. Vnikri n?.u sein, die Sün<h u und (inen zu tragen und für sie zu büston Oder David Kitnchi In Frankreich im •r Ltizafto in Padua machtvoll vor Israel für seine zahlreichen Sunden .1 nicht Sache der göttlichen Vor- Notion für die Sünden der ruderen ii.c ri*r Prophet, wie Jahrhundert sagte <«!< als $'1 Jahren, dn?s h isnen müsse und dass » sehung sein könne, ohne leidrn sU lasson? Das Problem iwt zu tuf, zu grundlegend cml zu verwinkelt, da.4S es bei dieser Gelegenheit richtig betrachtet werden könnte. Aber ich möchte wenige Worte saget» Uber zwei Verse jenes Kapitels, die mit dieser grundlegenden Frage verbunden sind. Der Prophet, sagt; Wenen der. Sünden ßog.-n mein Volk Israel ist das Unheil über die Nationen uekommen. Darin liegt Wahrheit.. Die Nationen können ' tnnu-l nicht ntmflw v*rfohjeM> denn der Schaden, den sie .«ich selbst zufügen, ist weni; ' -i ebenso gross, wie der Schaden für Israel. Und es ist nicht n-> sehr das, wai Israel' tut, als das, was ihm nngctj»n wird, was Israel unvergänglich macht. Und es Ist „ nicht das. wn:» Israel den Völkern tut, sondern..das, whji Ihm angetan wurde, was den Verfall der Nationen verkündet, Der Prophet hört die Völker schreien und höhnenJ Wer will «las glauben, dtss der Arm den Herrn sich" durch ein Volk, fco niedrig;>t verachtet vvio Israel, offenbart hat? Alicr wenn . Gott sich irgend einem Volk offenbart h><5, hat 'er., es nicht mehr als ein Mal durch r rael goüui'! Der Prophet hört auch wie du? Nationen ausrufen: Züchtigung uns zum Frieden Intf auf IS-ruel. Wcnd<;'ji wir uns an Rashi, de« grössten unsei^-f Kommentatoren und fragen wir ihi. nach der Bedeutung dieser Worte, Nächstem Jahr wird der gOOste Jahrestag seiner -Geburt nein. Dieser Kornmontatoi* des Mittelalters, .dus WA' ui v.u-.ivn 'i'a^fn de«* sogenannten Fortschritte.-! uns heraii;.n.'hs< cu vru veni. Ilten/ erklärt dio Stelle wie folßt: IS« kam über Israel dl« Züchtigung des Friedens, das bedeutet: Israel wird gezüchtigt, damit über die ganz« Welt der Friede komme, Israel wird gezüchtigt und der Friede kommt flicht auf meinen - Schwingen, 'weil c'4 K?«c-n »ein iWIchatea Idcn! nesünfllgt hat. Wenn doch Israel seinem Gott treu wäre, wiy er den Völkern treu v^ar, denen er seinen Geist hingab. Es gibt nur eine 'Trage, die für Israel Sinn und Wert hat, nur eine Frage, die gioss und gewaltig genug Ist, dass Israel sie sich selbst stellj: Ist Israel der Knecht Gottes? Der Prophet beginnt jenes tragische- Kapitel mit deu Worten: Wohlan, ergreifen wird's mein Knecht", und an anderer Stelle nagt er: „Du bist mein Knecht Israel"; und: „Jetzt höre, mein Knecht Jaakow; fürchte nichts, mein Knecht Jn.ikcw". Meine Freunde, inmitten all dies»* Lärmes und nil d«tt Drohungen lings um um«, lasst uns dieses._Fest fcicrlkh begehen. Ihr habt aus einem Quell lebendigen'' Waaset-i geschöpft, möget Ihr solange leben, dass Ihr Euren ^Ges*l, den Geist Eur-js Volkes und den Geist aller Völker oefnientet, Und wenn Gott behüte der Tag der Prüfung kommt, dann denkt an den Vers: „Füre' t e nichts,., mein Knecht J a (i k r w," Haifa wird Je ein Konzertmeister des Palästina-Orchesters als Solist eines Violinen-Konzertes auftreten. Das 9. Mu s e u m s k on z e r t brachte das Streich-Quartett in C-Dur von Boccherinl, Beethovens B-Dur Streich- Quartett op. 18 und das Streich-Quintett op. 163 von Schubert ausgeführt von Joseph Kaminski, Arl G'mzburg (Violine^ Marek Ralc (Viola), Joachim 8tutschewxky und Regina Schein (Cello). Die künstlerische Qualität des Konzertes war auf gewohnter Höhe. Bei einem Schule r k o n z c r t des Konservatoriums „Tel Aviv'* (Leitung: Harry Blumberg, Dr. Else Levertoff) hörte man beachtliche Leistungen im Solo-, Trio- und Orchester^Spiel. Als Solistin traten 13 junge Schüler des Konservatoriums hervor, die Stücke für Klavier, Streich- und Blasinstrumente zu Gehör brachten. Bnacha Zfira, die jemenitische Sängerin, gab im „Ohe! Schern" einen Abend, dessen Programm religiöse und palästinensische Gesänge sowie Kinderüeder umf aaste. Künstlerin ist für das Genre, da« sie pflegt, die repräsentative _______r Vertreterin, Sie verfügt nicht nur über dio erforderlichen (friert stimmlichen und technischen Fähigkeiten, sondern über sei-' tene Charakterisierung.1!♦ und Polntierungskunst sowie über ttU*a«rordentlichen Charme. Nachum ATardi, der sie wiederum am Flügel beg-ieitete, urt der feinfühlige musikalische Bearbeiter «*r interpretierten Vüikwnelödien. Bella Chat an, »in ehemaliges Mitglied der Mary Wigroan-Gruppe, gab Im „Mograbi" einen T*nzab«nd, Die junge Tänzerin verfügt über guten mimischen Ausdruck und Technik. Sie »teht noch »Ichthar unter dem Einfluaa ihrer ehemaligen Meisterin, ohne dass es ihr jedoch gelingt, ihre Kompositionen thematisch so originell zu gestalten, dn-ss sie allein für einen ganzen Abend fessein könnte. Die Ankündigung. „Palästinensische und jüdische Tänze" war kaum gerecht-! und | fertigt, das mit ein oder zwei Ausnahmen nicht vom jüdi schen Erlebnis her geformt war. Hingegen dienten zur rm kaiischen Untermalung die Bearbeitungen jüdischer Volksmelodien durch Chanan Ehenntatt, der auch am Klavier begleitete. Manfred Geh. BESUCHT DAS IIEltKAlSCIIK THEATER! Ungeziefer- Dr. B E I F U S Ta.AVIV Avodailr. 23 SCHUHKLINIK T E L - A V i V Sograshow Street 9 Eck» Ben Yehude Rd. 46 Alle SchuhfepafatuK-nir, saubmifr Ausiuiirutm. Anfcrngung von Massu. oimc- JM2IAUUI, Wli«J.«»ru,;j «. Yt&li-Htrvnf »»« Se» nach Ä«n WOHNUNG Ff? Die aus deutschsprachigen Gebieten «tummenden Olim verhalfen in ihren Herkunftsländern durch ihre starke Anteilnahm« am Theaterleben der Theater dieser Länder zu künstlerischem und wirtschaftlichem Aufschwung. Man darf mit Recht erwarten, daas es In Krm Israel nicht anders sei. Das hebräische Theater vermittelt nicht nur hebräische und jüdische Kulturwerte, es bringt moderne und klassische Schauspielevon Autoren aller Länder. Es wird von Schauapieiern getragen, denen In aller Welt stürmische Ovationen bereitet wurden. Das hebräische Theater ist dem Neueimvanderer eine P;ei unentbehrliche UilfsqwAle?um rauchen Erlernen der hebräischen ßprache, die — durch die Geste „spielend 4 demonin phonetisch und stilbtisch reiaster Form von der Bühne her interpretiert wird. Um dlo deuLschspreehendim Olim in weitestem Umfang für da« hebräische Theater zu gewinnen, hst »Ich der „Chug Habimah", die Organisation der Freunde dleaer Bühne, entachloaaen, von nun ab regelmässig zu den einzelnen von der „Habimah" aufgeführt«» Stücken Einführungsvorträge in deutsche r Sprache zu halten, die durch Habin&ah-Schavuspleler mit dem Vortrug von Proben aus dem betreffenden Stück In hebräischer Sprache ergänzt werden. Die ernte <Jie*«r Veranstaltungen findet am Mont * X. den 8. Mal, 8,30 abds Iii Tel-Avlv im Ja* ha '!< 1fez-Saal statt und bietet diesmal die ungekürzte Aufführuni; den heiteren Spiel« vou th. N. Klalik „Der kurze FreKa^". |>eu einleitenden Vortrag hält Sammy i» rüitemunn, I^ur Deckung der Uimt^vn wird für dic«i V'wj -cvl'ung >'in Beitrug von :i$ Mithrn erhoben. Anmeldungen zur regeluuvtajge« Teilruihm« an diesen Abenden nirrfmt das Büro des ,/'hug Habimah" im Habimah Hau* schriftlich, t'deforiiach o<Jtr mundlich entgegen. , lhl' H. LICHTENS i EIN HAIFA ' Tel 223 H«l. lt.: ....... He:,:*' 11 Mt r^r.Mlli.fisl^r.And neben der Apoihek«, PROBLEME DER KUNSTERZIEHUHS Da« BezallehnuHtum zeigt ein Überaua irüere'-./; tntra Ex* ' periment der Kunsterziehung des Jerusalems M=alcra und Zeichenlehrers M. A r d o n - B r o n s t e i n. Auf zvvoierJei Wegen führt Bronstein den Bcschrtut'r zum Verständnis den Kunstwerkes. Einmal" geht er vom fertigen Kumt werk aus. Etwa (wie in dieser Ausstellung) von feinem Blatt der KäthO Kollwitz. In knapp formulierten, mit schöner hebräischem Schrift ausgeführten TYxt-BlÜttcrn, die ebenso wlo dilo Zeichnungen für den Projektionsapparat bestimmt sind — stellt der Künstler die Frag«: Wna macht an diesem BiaUtj da« Kunstwerk aus? Antwort: I. Dio Komposition. — Was ist das? Indem Bronstein nun das Bild unter' VVeglassurtg allem Einzelheiten scheftiatiach darstellt, zeigt er dem Schüler da/i Wesen der Komposition. Ebenso verfährt er mit dem Problem der Licht- und Schattenverteilung und ermöglicht so ein tiefgehendes Verständnis <Jn» Kunstwerke*. In einem anderen; Fall beschreitet er den urngekehrten Weg. Er aldlt dio Aufgabe: einen Teller mit Früchten Im Bilde festzuhalten. Nun gibt er den Gesetzen der Aeslhetik widersprechende Lösungen; und führt allmählich zur besten, einzig möglichen Lösung hin, die;iich In einem Bilde von Ce^zanno bestätigt findet, Bronstelru» Methode ist von größter Bedeutung für dio Kunsterziehung in unseren Schuhin und der rego Besuch der Ausstellung zeigte, dass weite Kreise des Jischuw diesen Fragen mit Anteilnahme begegnen. B.B.G. Der hebräische Schriftsteller 8. A. ilorodutz'.y, dessen Bücher und Aufsätze über Cha&sidiamus weithin bekannt goworden sind, tut in Palästina eingetroffen. Der Schriftstelierverband veranstaltete Ihm zu Khren in Tel-Avlv einen Empfangsabend, auf dem zah'f'd'.-htj warms Begrüßungsreden gclmlten Wurden ♦ ♦ HAIFA ♦ ♦ B<-t etn.-r Vers injrnlunrf t-i M-raijAtuItet w.ir, schilderte Mr. li-iifttura und bekannte Fa- . rr- '.u ±.5%n^'-:i;ii n. diu \r, fc> Tt-l-Aviv, dte von der Wi/,o; D u g <1 a 1 e, die Nk hte I/jrd idirs des Zionismus, die t'uril-ii; >irn ui \Ylnttm'jefotm<; zur A'i ibhdunf; jddiseiitr Jugmdü-r g .-t.»of£\k wor.'cn si?-J. Mr" Dugd;.ie he.ichn d u.'.'. \i,<li fit-, t'.hi-n L'Uid«*i?Z"i in S.;hottt'»'jd A<"/*vie - V',1 ) »:■-«■ .«u.c H-jLus mit meinen 40 Huu/nrn, wo jetzt 20'J yi...... I . :* 'i v'cvn v, vrden, In einigen Janrcn, so s»***. * * : ".' n f'.c c 'JV) Jug'.üdlicii'n. di« Heim Uinl P.iJf-.jr -r:'.,r^^;{.r/it hs'otn In Pali;tin:,!<b*"? und tut lcH*-r..i '* i> .nd z'i.^chvn dem L*:ide und der eiunülu Bilfour d.»r- -'.eilen Die Jugendlichen erhalten »-ine gründliche Jandwir* schaftlich« Ausbildung auf dem 4^00 Punam grossen l*an<ii;ut. Wir kaufen, verkaufen vnd nehmen tur Auhtlan im'imm Kotten SU^w*1-^««^»»»«^« ». Wahnuwa*«i»»iri«H- Auktion Boom Aren KOHN und LÜBARS Kr HAH*A : K.ri-ntr. 24. „ *jT}l*±.fS^S«!ct,ä,f.'^ V'T^f 4T LEICA - C'OMfAX OCCASlONf-N A.N.-GVJf Vf-RKAUF TAUSCH lo Photo-Arbeiten, SpeziolüblisiJfvncj für Uica-FEINKORH-Enlv^ckluiu;. mJfrwmtJti HAlfA, MICHAIUTI- SCMAPIIASTI.,

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