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Jüdische Weltrundschau · 1939-04-28 · 7 (28.4.1939) · p. Seite 6

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
7 (28.4.1939)
Date
1939-04-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 7, 28. IV. 1030 Palästina-Chronik Der High Comnm*iuncr bei Emir Abdullah Der I!(£b Commlssloner, .Sir Harold MaoMkhaclt .stattete dem Emir Abdullah von Trnn.sjordanion ilnrn Brmjrh in Amman ab. Kr btauchte dort Kmir in Reinem Palast und nahm bei der Kaserne der arabischen Legion die Parade ab. Sir Harold übergab anUisHllch pHnen Besuches eine Reihe von Aufzeichnungen an englische und arabische Mitglieder dea trnn.-ijorof nl.'»» hon Grcrixkorp«. Empfang für W''iziniiiin In Reohovoth Der Kolf.nlerat von Rrehovoth veranstaltete für Dr. Wcizmann »?:ch r.einrr Rückkehr nach Rechovoth einen Empfang. Di-. Wcizmann beschäftigte sich In einer An* spräche mit der politischen Situation, Er betonte, dass eine V e r s c, h i e b t r« g der Rcgierungsenlscheidung für «ochs Monate, fib-jr die jetzt in London gesprochen wird, die jüdihcIu? Ge.'iarntsiluation ändern könnte. Unterdessen sei es un.icro Aufgabe, neben dem politischen Kampf die tägliche Arbeit weiterzuführen, neue Immigranten mit Boden und Arbeit zu versorgen und neue Gebiete der Kolonisation zu en;cblicken. Erneuter Einzeltorror In der letzten Woche sind wieder eine grössere Anzahl von einzelnen Terrorakten zu verzeichnen. In' Haifa un Umgegend w i rden drei Juden getötet und vier verwundet. In T i b e r i n s wurde ein Jude verwundet. In Gaza fiel ein Mitglied der Familie Aland dem inneren arabischen Terror zum Opfer. In Jerusalem wurde ein Mitglied der englischen Polizei crochossen. Zwei jüdische Hilfspolizist« wurden getötet und ein "dritter Kc-'.nver verwundet durch «bi&sXi a n d m I n e, d|o In der Gegend von Ekron explodierte, Die Regierung hat von neuem starke Mittel gegen y^dle Ausbreitung 0:< Terror« angewandt, u.n. wurde in den * arabischen Teilen der Altstadt von Jerusalem eine lang dauernde Sr»en stunde verhängt. * In Haifa wurde der Direktor des Röhren-Syndikates Samuel IT u t c h 1 m s c h o n i, ein Mann von fiO Jahren, bei einem arabischen Angriff tödlich verwundet. Er war vor 40 Jnbren ins f and gekommen und war ein aktives Mitglied in der zkmisti;« hen Bewegung, auch Delegierter mehrerer ZI o n I s te n k o n gr e s ,'?e. Am 24. April wurden zwei jüdische Hilfspolizisten Israel Luxemburg und Josef Falkowitz während ihres Dienste» beim Bahnsehutis nahe dem alten Bahnhof In Haifa erschossen. Vorsieh fsmav* regeln Im 'ff offner Hafen ,Jt« Haifa werden Vorbereitungen getroffen, um den Hafen Im Notfall kp sperren und gegen Unterscebootangriffc stu schützen. Ein Zerstörer, der vor kurzem In Ilaifa anlangte, überwacht di- Vorbereitungen. Luftschutz Der von der Palästina-Regierung aus England angeforderte Sachverständige für Luftschutz, Major A. D. Spark ist in Jerusalem eingetroffen,. Das Ergebnis der Waffeiisuchc In der Nahe des JatTaer Hafens wurden mehr als vier Tonnen an Waffen, Bomben, Explosivstoffen und Munition ins Meer versenkt, Leutnant General Halning inspizierte die Ladungen bevor sie von Jerusalem abtransportiert wurden Es bandelt sieh um Waffenfunde, die während der letzten 9 Monate von Militär und Polizei gemacht wurden. Drei Jahr« Unruhen Am 19, April jährte sich zum dritten Male der Tag de«? Ausbruchs der Unruhen. Di« gesamte palästinensische Presse bringt im Zusammenhang mit diesem Datum ausführliche Artikel, die die Entwicklung Im Lande Im Laufe dieser drei Jahre darstellen, Insbesondere wird nochmals betont, dass sich die Juden trotz der schweren Angriffe unerschüttert ge halten und auch In diesen drei schweren Jahren wichtig« Fortschritte in der Kolonisation gemacht haben. Araber gegen den Terror 'Unter Anteilnahme des Bürgermeisters und vieler anderer führender Einwohner von Nablus wurde In Nablus eine Versammlung abgehalten, die einmütig einen Beschluss gegen den Terror fasste und eine Resolution annahm, die die Bürger der Stadt aufforderte, gegen dio Störung des Friedens in d-r tft.-idt. Front zu machen. BUDGETFRAGEN IN TEL-AVIV ERHÖHUNG DER STEUERN / KAMPF MIT DER REGIERUNG / BUDCET FÜR SOZIALARBEIT INSURANCE CO. of Palsstine Ltd. Gegründet 1924 Die älteste V«rsich#rungsgesa!U •choft de» Landet Betreibt alle V«rsicherungszw«ige Dr. G. Wollstein . J«ruial«m Mo>4*c«) l*n HltuUtiMl h*wi« Zwck«rfrt4nn *ho«» 3820 W«rtfiapi«r« Myp«t»i»*«n ••t«lllfwnf«n laUt*aafr0n4««a KLEINE ANZEIGEN VI'tll «OI.I» lr, «imiek sahl« Ich dio höchsten Tagespreis«, Silber, Haifa, Jaffas tr., ÄVjor l'tluro.C'Ol'IKX Im Original, von Dokumenten )«>der Art, Vacs- *e. 1'iAt-r.o, r'amllteri-ürkunden. wichtlfio V>rh>h. Jotst auch dop. pelseitifc*, Zeichnungen etc. Stitüstr, li&h'a, Jsüfastr. (New Merlau). A N K A V V von Photo- Apparaten. Ferntriaesero tend Mikroskops r„ Sllbfefr, Haifa» Jsdfaatr. Neuer ASerk.-is. g.!. Tel-Aviv, Ende April 1 'i'i'J Der 8 todtrat von T e 1 - A v i v hat in einer Reihe ausführlic'icr Sitzungen über den fctnt von M39/40 beraten. Der Aufbringung und Verausgabung des Budgets der Stadt Tcl-Aviv, -Ja,-? Rieh auf ungefähr eine halbe Million Pfund beläuft, kommt eine besondere. Uedeutung r.u. Vel- Aviv umf<vm fast ein Drittel der jüdischen Bevölkerung Palästinas, e« ist die größte und modernste Stadt de» Landes, von dem Standard der städtischen Verwaltung hangt viel für (Inn Wohlbefinden der Einwohner der Stadt nb. Zugleich ist die Stadtverwaltung von Tcl-Aviv die wichtigste Schute für jüdische Selbstverwaltung. Die Verhandlungen über das Budget erregen daher mit Hecht starkes Interesse fn der Öffentlichkeit. Freilich sind der freien Knlschltensung der Stadtverwaltung beengende Grenzen genetzt, da dio Regierung das Budget bestätigen m u s s, bevor es rechtskräftig wird. Diese Bestätigung Ist keineswegs, eine nur formale Angelegenheit. Das Distriets-Commissnriat und das Schatzamt in Jerusalem nehmen eine minutiöse Analyse des Etats vor und bemühen sich seit Jahren, die Ausgaben der Stadt niedriger zu halten als es nach der Meinung der Stadtverwaltung die Entwicklung Tel-Avivs erfordert. Eine Stadt wie Tel-Aviv, die im ständigen Wachsen begriffen ist und dazu nach cm opaischen Grundsätzen verwalt et wird, verlangt neben gut funktionierenden Diensten Investitionen in grossem Umfnn^e. Es sei hier nur in diesem Zusammenhang an das Projekt einer Kanalisation erinnert, das seit Jahren beraten wird und bisher niemals In Angriff genommen werden konnte, weil man mit der Regierung wegen der Bestätigung einer grossen Anleihe zur Finanzierung dieses Unternehmens zu keinem Einvernehmen gelangen konnte. Es iät jcäöeh offensichtlich, dass eine Stadt wie Tcl- Aviv sich n'<(ht mehr mit ungenügenden sanitären Einrichtungen begnügen kann. Jeder Eingeweihte weiss ferner, dass z.B. dio Hospitallslerungsmöglichkeitcn keineswegs den Bedürfnissen der Stadt und der umliegenden Siedlungen entsprechen, von verschiedenen anderen Projekten, wie z.B. dem Ausbau des Strandes etc., nicht zu reden. Es Ist selbstverständlich, dass die Ausführung neuer Arbeiten nicht aus den normalen Einnahmen der Stadtverwaltung sedeckt werden kann, sondern durch Anleihen finanziert werden muss. Die P.egierung aber hat In der Hegel Versuche dieser Art verhindert rtatt sie zu fördern. Es ist fragile}}, ob sie damit einer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt einen Dienst geleistet hat, denn grosszügige Investitionen sind unter den Bedingungen, wie sie In Tcl-Aviv herr.'chen, keineswegs Ausgaben h fond perdu. Sie machen »ich auf dio Dauer durch das Aufblühen und die Weiterentwicklung der Stndt bezahlt. Dieselbe Tendenz, die die Regierung bestimmt hat, bei der Aufnahme von Anleihen hemmend zu wirken, ist auch bei dir Bestätigung des Budgets stark spürbar, und jedes Jahr führt die Stadtverwaltung einen Kampf um ein erhöhtes Budget, dos sie Instand setzen würde, ihren Verpflichtungen nachzukommen, während dio Regierung kategorisch Kürzungen verlangt. Wir sind auch diese» Jahr In der gleichen Situation, die noch dadurch kompliziert wird, dass zur Deckung des vorgeschlagenen Etats Steuererhö hu ngen notwendig sind Der Vorschlag des Bürgermeisters zur Erhöhung der Steuern wurde nach langen Debatten von einer Majorität von 8 :6 angenommen. Der bürgerliehe Block setzt« seine Politik gegen die Stimmen der Arbeiterfraktion durch. Eue Differenzen der beiden Fraktionen beruhten nicht darauf, daxs überhaupt höhere Steuern «rhoben werden sollten — in diesrr Begehung war sich der grosste Teil des Stadtrates einig. Die Melnungsdifferen^n bestanden darüber, tWfj die zusätzlich« Steuerlast verteilt werden würd«. Die Aufbringung von Hteuern Ist nach dem palästlnenaisehen Munizipaii'ütengesetz nur in einer bestimmten Richtung und auf einem beprenseten Gebtot möglich, 'la sämtliche Steuern entweder auf Grund des Immobilienbesitzes oder der Wohnungsmiete erhoben werden. Die Arbeiter wollten versuchen, die. Hausbesitzer starker als bisher für Steuern heran-uziehen, konnten sich aber nicht durchsetzen, und dl« Mieter werden die erhöhten Steuern zu tragen habend Ausserdem irt ein teurerer Preis für Wasser vorgesehen und eine erhöhte Einsehreibegebühr '•'>•• ''!e «t:Wit:sohcn Schule n. Währe:;:), die Stellung des BürgcrbWcks einüvuiig für eine Steuererhöhung nach den angegebenen Richtlinien wo* und die Arbeiter diese Art der Steuererhöhung ablehnten, bemühte sich Felix Rosenblüth, der Vertreter der Einwanderer aus Deutschland, Immer wieder, wenigsten» einen Teil der erhöhten Steuerlast auf die Hausbesitzer abzuwälzen« Er schlug nacheinander die Erhöhung der auf die Hausbesitzer entfallenden Steuern um 11, 1 und i% vor, sein Vorschlag wurde jedoch vom Bürgerblock jedesmal abgelehnt« Dageg-n gelang es Rosenblüth, eine Erhöhung des Sozialbudget dr Stadt auf LP. ::0.000. durchzusetzen, was heut« gern de für diu Neueinwanderer von besonderer Bedeutung ist. Nach den Budget-Debatten Im Stadtrat ist die Angelegenheit aber noch nicht abgeschlossen. Es hat sich jedoch her« aufgestellt, fV.m»: die Regierung sich mit dem vorgeschlagenen Etat nicht einverstanden erklärt, sondern verlangt, dnss man erhebliche Posten in Reserve stellt für den Fall, dass die Einnahmen den Erwartungen nicht entsprechen. Die Verhandlungen können .sich demnach noch hinziehen. Trotz aller Schwierigkeiten bei der' Zusar,isnenr,l,-llur.g de« Budgets sind Kenner der Verhältnisse in der Stadt der Mel« nung, dass man dem jetzt beginnenden Finanzjahr mit Zuversicht entgegengehen könne, wenn die Bürger lhref Steuerpflicht in entsprechendem Masse nachkommen, Di* Aufgaben der Stadt werden gerade im laufenden Sommer aussergewöhnlich grosse sein, denn es gilt, nicht nur di« normalen Dienste aufrecht zu erhalten, sondern, wenn niög* lieh, zusätzliche Arbeiten zu schall. i. Voraussetzung für ein Gelingen der hiermit verbundenen Projekt« ist neben richtiger Organisation eine verständnisvolle Haltung der Kontrollierenden R.'gicrungsorgan»-. SITZUNG DER A.C.-MITGIJIvDER Dio in Palästina befindlichen Mitglieder des zionistische« Actions-Comitee versammelten sich am 24. April Sn deil Räumen der Jewlsh Agency zu einer Sitzung, bei der Df«* Weizmann und Ben Gurion über die politische Lag« referierten. Wcizmann bezeichnete in seiner Rede die bei der Londoner Konferenz vorgelegten britischen Vorschlagi als unannehmbar. Er legte dar, dass die tlonlstischi Bewegung ihren Kampf um die Stärkung ihrer Positionen fortsetzen müsse. Ben Gurion bezeichnete dann im einseinen die Aufgaben, vor denen die jüdische Arbeit jetzt steht, Nacft einer ausführlichen Debatte wurde am . '^end die Sitzung geschlossen. — Auch der Nationalrat der Juden Palästina* (Waad LcumV hielt eine Sitzung ab, in der die politisch* Lage und dio Aufgaben des Jischuw ii der nahen Zukunft besprochen wurden. Unter andenn wurden auch wirtschaftliche Vorsorgi?«i-.nnhmen für den Kriegsfall erörtert. Wiederauftauchen de« Tarbusch Die arabischen Terroristen hatten bekanntlich die städtihen Araber in Palästina, die gewohnt waren, den „Tarbusch" (rote Kopfbedeckung mit einer Troddel) £U tragen, gezwungen, die Kefiah und den Adjal, die Kopfbedeckung der Fellachen, als Symbol des nationalen Aufstandes zu übernehmen. Tu sämtlichen arabischen Städten sah man im letzten Jahr die Araber die Kefiah tragen und der Tarbusch { war völlig aus dem Strassenbild verschwunden. Jetzt wird j aus Nablus gemeldet, dass mehr und mehr der Tarbusch j wieder auftaucht, wobei hauptsächlich die Mitglied*^ der} Noschaschibl-Fraktion sich gegen das Gebot der Terroristen j auflehnen. Visse für Transjonlanlen Die Official Gazette In Jerusalem veröffentlicht eine Verdnung, nach der Einwohner von Transjordanien im Besitz eines Passes oder ähnlichen Auswelses sein müssen, wenn sie Westjordanien betreten. Bisher konnten Einwohner von TransJordanien Palästina betreten, ohne einen Ausweis voreigen zu müssen. Wahl des Armenischen Patriarchen Am 19. April wurde Erzbischof Mesrob Neshanian, der ange Zelt Gros**Sakri3tan des armenischen Patriarchats in Jerusalem gewesen war, r.u;n Ar^culsvhen Patriarchen In j Jerusalem gewählt. Da» palästinensische Radio lies» die Wahl \ des Patriarchen ausser in den 3 offiziellen Sprachen, m : armenischer Sprache ankündigen. Eröffnung einer Flii^erschule In Ludd Unter tfeiri Patronat des Direktors für Verkehrsflugwcseu ] wurde die Fliegerschule In Ludd eröffnet. Der High Comj missioner war anwesend. Die ersten Ö Studenten, sämtlich } J u d o n, erhielten ihre Fliegerlizenzen, dio sie zur Führung i privater Aeroplane berechtigen. Die Entwicklung des Verkehrsfiugwesens hat in dem! letzten Jahre überaus grosso Fortschritte gemacht. In ' Ludd wurden im Jahre 1938 gegen 2000 Landungen gezählt.; Die Ägyptische MISR Fluglinie unterhält einen täglichen Dienst 'zwischen Calro und Ludd und leitet ihren Dienst nach Baghdad und nach Cyprus ebenfalls über Ludd. Die Maschinen der holländischen K.L.M, Fluglinie berühren Luau sechsmal wöchentlich, die englischen Imperial Airways und da« polnische LOT Linie je viermal wöchentlich, Ausser dem Flugplatz 'n Ludd spielt der von Haifa heute bereits eine grosso Rolle. Er wird vor allem von der italienischen ALA. L1TTÖRIA gebraucht, während die Imperial Airways den Tiberia-'see als Lr.r.du«*splau benutzt. Vom Tel-Aviver ,; Ar r.- *ro<n <du t-;u«:i<-Vr t'Mern »ach Haifa und Bayreuth, . Lehrers! reik in Tel-Aviv Du: Lehrer der atädti.s.-heu S. I- ' -n 1 : Tel Aviv erklärten einen Streik, well iie mit dem Bvsiu.u.vs des Stadtrate«, ihnen das Gehalt für zwei Wochen im Jahre abzuziehen, nicht Unverstand?n sind. Der Stadtrat hat diesen Beschluss gtm fasst, um das Budget des laufenden Jahres tu entlasten*! 17 000 Kinder wurden bis zur Regelung der Angelegenheit auf den Schulen entlassen. Der Streik wurde am 23. April beendet und die Schulen wieder eröffnet. JERUSALEM 30. APRIL ERÖFFNUNG DER SOMMERSAISON bei MARCUS im Cafe Itaviv BETH KAKEREtt / Telephon 3665 Schönster u. grösster Ausflugsgarten Jerusalem*. TEL-AVIV Bestes Fleisch im? in Tel Aviv Zu:.i Preise vo.it ohne Knochen : 18 Müs / Mit Knochen: 21 MiU Zu haben bei: 13 BofcniM how HO Klie^ r Ben Jchuda (NADEL) Vi'l KUeser Ben Jehuria 27 Scheu hin Sir. J»7 IHzengolf Str. 1 flahhuk (MrrUas Misdiari) Belc-ihung Ankauf, Vci;. von Brillante n, l,' LOMBARDHAUS 57'

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