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Jüdische Weltrundschau · 1939-04-28 · 7 (28.4.1939) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
7 (28.4.1939)
Date
1939-04-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Mi* I JÜDISCHE WELT RÜNDSCHAO Nr\?, 28. IV. 1930 Flüchtlingsfragen überall Innenminister Hoare zur Flüchtlingsfrage In L»>n <] o ii wurrf.« ol« licht .die der Innenminister öffentlichen Versammlung i gehalten hat. Der Minister mit dem grossen Wert, <Ien ionderdru.-k rine Hede vrroffrnf- .Sir Samuel Hoarc in einer n I/mdoner Univi-rsily College beschäftigt r\rh in dieser Rede Immigranten für England haben können. Zwei so grosse Nationalisten wie die Konigin Elisabeth und Oliver Oormvell habere den Wert von importierter intelligent begriffen und daher ausländische Flüchtlinge gefördert. Übergehend auf die jetzige Zeit, führt der Minister eine Anzahl von Beispielen von Industriegründungen deutscher Juden in England an, die dcm| Lande zugute gekommen sind, ebenso wie dor englische Handel durch die Einwanderung. e, aur gewonnen hatte, z. 1$. Ist die Zentrale des Pclzhandcls, j H) die früher iti Leipzig war, infolge der Einwanderung der dortigen Juden »lach Landen übertrugen Verden* Besonder?- aber gilt dies für die Welt des Geistes. Die Welt hat eine Pflicht der Dankbarkeit, «o führte Sir Samuel Hoare aus, gegenüber den Diensten, die der jüdisch* Geist der Menschheit geleistet iat. Zeno, ein Mann semitischen Ursprung,,', hat zuerst dio stoische- Philosophie gelehrt und wie sehr hat seine Rasse undrrcn Uinder können sich an dio chinesischen Behörden nicht wenden, weil gegenwartig infolge des ostasiatischen Krieges kein chinesisches Pas«,Miro in Shanghai vorband«« ist, sodass die Einreise nach Shanghai auch ohne Visuni und Pawi möglich tat. Es wirkt wie eine Ironie der Situation unserer Zeit, dass es dem ostasiatischen Krieg zu verdanken ist, wenn es einen Platz in der Welt gibt, wo man ohne Pas« hereinkommen kann. Es ist kein Wunder, dass die Flüchtlinge diese Möglichkeit benützen, sogar wenn sie am Ziel ihrer Meise Zur hkAttot m der ehemaligen CSR Von der Lag« der Juden in Böhmen und Mähren kann man «ich einen Begriff machen, wenn man ir» deutschen Zeltungen den folgenden Bericht liest; „Die von Tag zu Tag wachsende antisr. mitischc Stimmung im tschechischen Volke bringt es ganz vm selber mit, dos.« sich dir Ari*iemmgsnktiont dir unter Oberleitung der tschechischen Behörden durchgeführt wird, jetzt in beschleunigtem Tempo vollzieht. Em Teil der jüdischen Geschäftsinhoher »ehrint jedoch noch immer nicht einsehen tu wollen, da** da* tschechische Volk angesichts der jahrelangen geunMsenj losen Ausbeutung darauf verzichtet, neineti Bedarf weiter in hebräischen Geschäften rti decken. JM'se Jud'n glauben, mit drr ihrer Knsse eigenen Unverfrorenheit, durch Tarnung»' mnnövrr auch in Zukunft dir licvulk'-ntng weiter ausbeuten zu können. spater d>esc Lehre benötigt. Die Junen waren es, die gric-j in sh.Uij,,KU durchgeführt. Die Arbeit der mit der Flüchtlingsrhwhe* Denken Europa verm Itelt haben. Rio haben mich, furs0rR,. Brauten stellt beispiellose Anforderungen. In einem , BS Vcratnndm* des Islam nach dem We.nten gebracht.. Ab , dor ,ct5Ucn Berichte heisst es, dass der verdiente Sekretär der. die Welt durch dunkle /.den hindurchging waren es die Flüehtlingskomitees Dr Marx (aus Mannheim.» infolge über- .juden, die das Licht des Lernens nicht verloschen hessen. ■ anstrengung einen Nervenzusammenbruch hatte und für län- Irotz allen Verfolgungen haben sie Ihr geistiges Leben bcgero &n ,jCin Hnua gcfe8ScU war. Ejt jst cin Fonds ge. ' ' " ' in^tf!,U!feTC,i'' „Wl'.' u"'1 Kfüudct worden, um den Flüchtlingen kleine Anleihen zur! Begründung einer wirtschaftlichen Existenz zu geben. Hierfür i sind bisher 80 000 Dollar ausgegeben worden. Am schwersten, furchtbarste Not erwartet; denn der einzige massgebende Gedanke dieser Menschen ist der Wunsch, auf irgend-, r/'w dfn grt'irntcn Arisirrungsmethod<,i nimmt da< Präger ine Wei^e JX-utfichlnnd und dio unter deutscher Herrschaft '■ Blatt „P>'(r.sk\: List" in einem »charf geschriebenen Artikel stehenden Länder zu verlassen.; Stillung, der in grosser Aufmachung auf drr ernten tleite Jedes grössere Schiff, das Ostasien erreicht, bringtc Hunj Tscheeh^ntum auf diese Manöver aufmerksam muckt. dc-fte von Flüchtlingen nach Shanghai. Man schätzt ihre Zahl j Blatt übt an den tschechischen Behörden scharfe. Kritik, gegenwartig auf «000. Da« jüdische F1 ü c h 111 n g s k o m i t e e; nichts dagegen unternehmen, dnns der Txiden eine» Juden, in Shanghai hat eine ungeheure finanzielle Last zu tragen und' drr sich zufällig im Tiesitze eines Taufscheins befindet, für in allen grösseren jüdischen Gemeinden Ostasiens, insbesondere ] nrisch erklärt wird. Es sei ein unhaltltarer Zustand, dass die TMin den grossen sephardi sehen Gemeinden (z. B. auch in Ägyp-j tvng des Geschäfts nach aussen hin ein Arier übernimmt, ten) werden dauernd Gelthanimlungcu für das Komitee' ober bei der Abendabrechnumj der Jude seinen Erlös ein- ' streicht. Das Blatt fährt wörtlich fort: „Geändert, hat sieh also höchstens, dass hinter der Ladentheke fetzt ein bezahlter Arier steht, dass die alte Sarah an der Kasse verschwunden ist und der jüdische Chef erst nach Gcschäftsv/nhrt, bis sie vor einem Jahrhun Ihre „geistigen Fähigkeiten auch im allgemeinen Leben 7.u be wahren. Seit damals haben sie auf den Gebieten der Medizin, Musik und Philosophiedie grossen Werke vollbracht. Der Minister appelliert zum Schlüsse an die Versammlung dafür :,u sorgen, das«. die gewaltigen Werte der Menschheit nicht verstört werden. FMKHTIJNGSIIII.FE IN ENGLAND In Form einer kleinen Breischüre unter dem Titel »JSfllvaging German Jcwrg" (,,Bi-rgung der deutschen Juden") von Joseph L, Cohen (herausgegeben von „The Jcwish Chronicle", London), wird ein Überblick über die Institutionen gegeben, dio sich in England mit der Flü-htlingshüfe befassen. Ein solcher Leitfaden ist in Wahrheit notwendig, denn es gibt in England eine ganze Reihe von Komitees und Organisationen, und Äwar jüdische und nichtjüdische, deren Tätigkeit koordiniert werden muss. Der Vetfa<s!,cr meint, oh wäre verfrüht, .»etat für eine drastische Einschränkung dieser bestehenden Komitee» zu sprechen. Obwohl es .19 geldsammelnde Körpernchaften gibt, ist wahrscheinlich nur sehr wenig zu merken von einer Doppelarheit für die gleichen Zwecke. Die Fiücht- "ingshilfcV hat jetzt ein. grosi.es Zentralbüro im 'iloomsbury Uottsc, Bloomsbury Street, London W. C. .eingerichtet. Dorthin ist auch da« ursprünglich im VVoburn IIousc untergebrachte mnitsch-jüdiseho Hilfskomitee übersiedelt. Die Broschüre gibt eine Anweisung, nuf welch« Weise der Hilfswilllge helfen kann, sei es durch Geld oder Garantien, i?ei es durch Gastfreundschaft oder ArbcitsgeWährung, sei ea durch Bcrftitatellunu von Versorgungsgiitern oder durch persönliche Mitarbeit. .Das kleine Büchlein gibt in »einer gut gegliederten Ober- »ichtliehkeit eine wertvolle j)raktische Hilfe, isl aber zugleich RUcli ein mch'.ncholisehes Dokument für die jüdischen Sozialaiifgabch in unserer Zeit, dio in jedem I*nnd geradezu ein Minis' -ium erfordern. Die Not in Shanghai Mr. Edmund de Rothschild in Indien. In der In Bomb erscheinenden Zeitschrift "The Jcwish Tribüne" finden wir -inen Berich"! über dessen Vortrag irr. Hause von Lady Ezra in Bombay (der Bericht ist unterschrieben von Stella Benjamin, die, wie anderwärts festgestellt wird, das erste' Mädchen ist, die von der Universität Cnlcutta den Grad eines M. A. erreicht hat und jetzt ihren Philosophie-Doktor vorbereitet). Edmund de Rothschild behandelte die Frage der jüdischen Flüchtlinge und kam dabei wie es in dem Bericht heisst, auch auf die Palkstinu-Frage zu .sprechen. Der Die jüdischen Leitungen In Indien und Ostnsicn .sind voll Hcdncr wies darauf hin, dass mit Rücksicht auf den faschistivon Schilderungen der Not der Auswanderer nach Sh aughai. j sch«« Druck lluf dic Araber, England in einer schwierigen Jedes ÜaUudcn-Schiff, das die englischen Häfen passiert, ist ] Situation gegenüber der moslemischen Weit sei. Demgegcnvoll bcsef/.t mit Flüchtlingen, die nach Shanghai fahren. In j über, so .sagte Rothschild in völlige Einigkeit im gesamten einem Bevicht aus Shanghai selbst heisst es, dass die Stadtj Weltjudentum notwendig. Man dürfe nicht zulassen, dass die Verwaltung in Shanghai an die dortigen Konsuln der curofäij Judenheil in zwei getrennte Loser, nämlich Zionisten und selten Länder herangetreten ist mit der Aufforderung, ihre NichUionisten. zerfalle. Der Redner wandte sich gegen de¬ Länder zu vemiindigvn. dass c* nicht angängig sei. weiterhin j strukUvo Kritik an der englischen Politik und an einzelnen Flüchtlinge nach Shanghai hineinzupumpen. Die Lage ist daj englischen Staatsmännern und bemerkte, dass durch eine heisst es weiter, ist die Behandlung derjenigen Emigranten, die in Österreich oder Deutschland Kaufleute, Agenten, Gastwirte cic. waren; ihnen ist in ihrem Beruf nicht zu helfen, weil die Kinricntung eines Geschäftes dieser Art mehr Kapital erfordert als das Flüchtlingskomitee zur Verfügung stellen kann. Dagegen ist es gelungen .einige Ärzte, Zahnärzte, und andere Spezialisten .die ihre Instrumente mitbrachten, zu installieren. Eine der Hauptschwierigkeiten der Unterbringung liegt darin, dass nur wenige der Auswanderer die englische Sprache beherrschen. Techniker, Architekten und ähnliche Berufe konnten leicht eingeordnet werden, weil es daran in Shanghai fehlt und weil die Verwendung von Flüchtlingen für solche Aufgaben billiger iat als die Heranziehung derartiger Spezialisten aus dem Ausland. Im übrigen sollen die Einrichtungen der Flüchtlingshilfe in Shanghai, die zum grossen Teil« von den Flüchtlingen selbst geleitet werden, mustergültig sein und die Kosten der Erhaltung pro Kopf sind niedriger als anderswo, so dass sich das Asyl fh Shanghai auch als VuergangsstatiuH für Leute, die «iif das Visum warten müssen, empfiehlt. EDMUND ROTHSCHILDS APPELL IN INDIEN In der Nummer 5/6 der „Jüdischen Welt-Rundschau" berichtet unser indischer Korrespondent über den Besuch von ch kc-iUpir.'.ierv., ria.s.; die chinesischen Konsulat in Europa ohne weiteres Visa für Shanghai ausstellen, wie es >ien Verträgen über den Hafen Shanghai entspricht. Die Stadtverwaltung von Shanghai aber und die Konsularbehörden der sehluss den Laden betritt, um die Gelder einzukassieren:"...... Ein anderes Tarnungsmanöver besteht nach den Enthüllungen der 7j>1 itung darin, da.sn der indische Geschäftsinhaber eine Arit ein zur Frau nimmt und das Geschäft auf ihren Samen umschreiben lässt. vym noch immer ohne Schwierigkeiten geschehen kann. Diese deutlichen Worte hüben in der tnch*chi*ch*n- Öffentlichkeit, dk: tnit starkem Missfaiien 4m füdiacken Tarnungsnutnöver verfaigt, volle Zustimmung gefunden. In allen Kreisen wird kategorisch die Forderung erhoben, gegen das Juäenime hompromüislos vorzugehen, aus seit zwanzig Jahren, xstr allem, auf Kosten der werktätigen Bevölkerung, ein Parasitendasein geführt hat:" Zu der Darstellung, dic hier gegeben wird, wäre daran zu erinnern, dass auch in Deutschland die deutsche Bevölkerung trotz allen Drohungen und trotz skrupelloser Propaganda sich n i c h t hat freiwillig bewegen lassen, auf das Kaufen in jüdischen Geschäften zu verzichten. Die ersten r> Jahre der Nazi-Herrschaft waren ein kompletter Misaerfolg in dieser Richtung. Unzählige Fälle werden berichtet, die zeigen, dass nicht nur die einfache Bevölkerung sich niciit abhalten Hess, nach ihrem eigenen Ermessen ihre Einkaufsqueiien zu wählen, sondern dass viele Tausend« in jüdische Geschäfte gingen! um ihre Sympathie angesichts de* den Juden zugefügten Unrechte« zu beweisen. Nachdem jede möglicnkeit der Opposition gegen da« herrschende Zwangsregime in Deutschland genommer. war, war der Einkauf in jüdischen Geschäften, besonders in Grosstädten die einzige Handlung, mit der man »ich nicht von der offiziellen Lehre distanzieren konnte. Gerade diese Unmöglichkeit, durch bloaae Propaganda und durch Drohungen den Boykott der jüdischen Geschäfte zu bewirken, hat dazu geführt, im Gegensatz zu allen feierlich gegebenen Versprechungen zu ebner zwangsweisen Auflösung oder Arisierung der jüdischen Geschäfte vorzuschreiten. Nach der Eroberung von Oesterreich hat dann diese Methode der brutalen- Zerstörung erst in Oesterreich und dann auch im ganzen deutschen Reich um sich gegriffen, um achiiessiieh mit dein 10. Ncsvcmbcr 1938 ihre Krönung zu finden. Das oben angeführte Zitat beweist, duas auch in Böhmen und Mähren nicht die Bevölkerung die jüdischen Geschäfte meidet, .sondern dass es sich um eine wohl vor-, bereitete und überlegte Zerstörung»-Aktion von oben handelt. Dic Presse i.st natürlich in keiner Weise ein Spiegelbild der Volksmeinung, denn sie bekommt ja vorgeschrieben, was sie au schreiben habe Im übrigen greift diese Propaganda auch auf andere Länder über. Wir «rieben doch ständig da« merkwürdige ranianx, aus» in tirn ormunfuiN sozialistische Propaganda sich d auf diesem. Gebiet gewiss estöft entfalten kann, cht von Reziprozität dio mit einer ganz unglaublichen Naivität an dem Sau fest, dASfi Geschichte sieh wiederholt und man deshalb von den Erfahrungen anderer lernen könnte. Diese Naivität hat schon etwas Grossartiges. Es gibt auch nicht den Begriff der „Bildung"- Ein ..allgemein goblidt-ter' Meiurh — da« gibt es hier nicht. Dagegen gibt es ausgezeichnete, beste Spezialisten auf allen Gebieten. Da es also „allgemeine Bildung" nicht gibt (und die Bookreviews der Frauenvereine ersetzen sie nicht!), werden olle Dinge neu und ander.-* eingeordnet. Ein Arzt ist kein ..Akademiker", und die Interessen des erfolgreichen Kaufmann!, liegen auch weit ab von dem waü man mit dem -- übrigens nicht übersetzbaren - Wort „Bildung" bezeichnet. Die Obot.schicht nimmt an dtn jüdischen Dingen nur Mann Teil, wenn es um Philantropie und Repräsentanz geht Slo hält sich von allen Veranstaltungen der ..jüdischen Gas*«" fern. Bis zum Kri^g bestand sie im wesentlichen aus den „deutschen" Juden, die im vorigen Jahrhundert aus Süddeutschland und Frankfurt nach Amerika gekommen waren j 20 r.c»5 und am grossen Aufstieg teilgenommen halten. Heute dringt j Südafi allmählich die russisch-polnische Schicht sene Gesellschafteschicht *in. Mwi spricht ernsthaft von ..Mischehen^ wenn man a»;f die Heirat eines der deutschen" Söhne mit einer „ruasiachen" Tochter hinweist. Freilich darf man bei aller jüdischen Kritik der Obersctekibt gegenüber nicht vergessen, da&s ein sehr erheblicher Teil des jüdischen Lebens in und ausserhalb Amerikas nicht nur von ihr abhängt, sondern auch wirklich von ihr erhalten wird Man wird wahrscheinlich sehr b*Ud die Bedeutung dieser Schicht spüren, wenn man statt an die Väter an die Söhne wird herantreten müssen, die schon hier geboren sind, andere als jüdische hobbics haben und zum Weg zur wirklichen Mischehe gehen. .-uleue uuinuachte Hr-ndlungiwcif-e die Judcnheit eines ihrer; stärksten und grössten Freunde beraubt werden könnte. Mit! grösßcm Nachdruck trat der Redner für die Erlernung der' htbräisehvn Sprache ein, um dos grosanrügi? gemtijfe Erbe! unserer Vergangenheit zu bewahren. Ferner ist er dafür, dassj Rede sein kann. Die Zeitung^ „Frei Volk"" in Strassburg dic jüdische Jugend steh der Pfadfinder- und Scoutbewegungj bringt z. B. unter der Uberschrift „Die Geschäfte gehen'' foianschlicsst, eine Sache, die bei den Briten viel Sympathie! gende Notiz: finden würde. Zur Flüchtlings frage selbst erklärte Rothschild,! Auf unsere Preisfrage, welcher Beruf im Elmss am dass durch Kolonisation in Ländern wie Kcnyu, Philippinen: m-nigsten unter der Krise zu leiden habe, erhielten wir aus und Britisch-Guayuna etwas geta'j werden könnte, um den An-j unserrn Leserkreis mteh die Antwort: der Handel mit Wäsche tisemitismus zu müdem. Man toll aber dabei nicht die Me-j und Kurzumren, sonst umrden sich nicht So viele Kinder thode der Infiltration anwenden, die sich z, B. in Georgetown j jt,rael damit abgeben. Als Beweis wurde eine amtliche man nicht Zufallsaktionen fördern wie es s. B. die Auswan-s Veröffentliehung des Handelsregisters am Btrassburger derung nach Shanghai ist. wo schreckliches Elend herrscht! Amtsgericht twn €. llernung 1939 beigefügt. Diese Litte der Britisch-Guayuna) ab schädlich erwiesen hat. Ebenso dürfe letzten Keueintragungen im Sttassburger"Handelsregister ist (der Vortragende kam aus Shanghai). In einer kurzen Erwiderung erklärte Lady Ezra, sie habe volles Vertrauen auf den endlichen Sieg der jüdischen Sache in PnUüuimi und die Errichtung des Nationalheimes Sie appellierte an England, seine besten Köpfe für dic Regelung dieser Sache einzusetzen. ung für die allerdings der Beachtung wert. Da stellen wir fest, dass ungefähr ein Drittel alU r Xamen unzweifelhaft jüdische Prägung tragen. Die mev*ten davon deuten nuf frischen Imgort uns Qalizicn und ähnlichen östlichen Landstrichen^ Die Zettung führt dann eine Reihe von jüdischen Nr.men an und wirft die Frage auf, ob diese L*ute „das- Elsa«? mit dem gelobten Land verwechseln". Man könnte vielleicht auch die andere Frage aufwerten, mit welchem Land denn ver- Die Nützlichkeit der jüdischen Bimvamd* „ .... Aufnahmeländer ist kürzlich auch in Südafrika durch | d*r Schreiber diese« Artikels das Elsas* eigentlich eine Statistik nachgewiesen worden, die jetzt in der dortigem j wechselt. Presse veröffentlicht wird. Ks wird darauf hingewiesen, das« I —--- Industrien durch die jüdischen Einwanderer nach \ ¥ing?fuhrt worden sind. L>ie von den Einwände-/ In Ungern sind bei der Behandlung des Judengedics« gesehlos-! rerri geschaffene Unternehmungen haben 2950 Personen Ar- ' beit gegeben. Unter diesen Arbeitern waren 333 Flüchtlinge, die andetvn waren Südafrikaner und Eingeborene. Im Gegensatz zu der üblichen Anschauung -- so wird in der Statistik weiter ausgeführt -- gehört ein grosser Teil der Flüchtling« itur Kategori« drr technischen Arbeiter. Dagegen »st die Zahl der Advokaten, Arzt« und Zahnartte weniger als ic:<- der Gesamtheit. Die jüdische Fluchtltugsktlfe in Amerika hat kürzlich ein* Serie von Radio-Ansprachen veranstaltet, wo die beiden Vorsitzenden de* Komitees Ansprachen Juden, und zwar Rabbi Jonah B. Wise über ..Die Ethik der Fluchliingshüfe" und über Teil erfolgreich ütn Frage: „Kann ein Mensch ein neues Leben beginnen?"! de* Leiters der Pubrikationsabteilung waren Judge Mayer Suht- C l" i Rabbi Abba Hille! Silver (Ziemst) über „Die moralischen Fra-' berger und Dr Cyrus Adier, wählend in den letzte« fünf Jah« rw ■* . . ] S«n d«r Flüchthngshilfew und über „Geistiger Hintergrund des! r*n der Vorsitzende der Gesellschaft J. Solis-Oahea vor IWeitere Artlk«! KMjfrn) I anterikanuKhen Judentums". j übergehend selbst den Fubltsrntioitsattgscimai Jetteie. a e t z e s Meinungsverschiedenheiten zwischen den beide« Häusern de* Parlaments entstanden. Dadurch ist der Ent-( v.urf bisher nicht aun Gesetz geworden. Die Regierung be*' absichtigt, wie berichtet wird, die Auflösung des Abgeordnetenhauses und Durchführung von Neuwahlen, In üiwem Fall würde da* Judengesetz nicht i« Kruft trnt»n und musste im neuen Haus von neuem eingebracht werden. Die „Jewish Publikation Society of Aratnca" hat Judge Ltvmthal zum Vorsitzenden ihre* J*ubIikationsaua*<:husse« gewählt. Judge Leventhal ist eine angesehene Persönlichkeit im jüdischen Gemeindeieben Philadelphias und auch Mitglied der Zionistischen Organisation. Die Vorgänger in diesen'; Amte

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