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Jüdische Weltrundschau · 1939-04-28 · 7 (28.4.1939) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
7 (28.4.1939)
Date
1939-04-28
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seile 2 JÜDISCHE WELT-RUNDSCHAU Nr. 7, 28. IV. 103» Pcfffffc in dienet Stande Die Vi rhamliungon zwischen der englischen flegierwng und den arabischen .Staaten wegen Palastina werden mit grosser Intensität fortgesetzt. Obwohl darüber nichts Authentischem veröffentlicht wurde, kann man doch aus arabischen Zeitungen Andeutungen Uber die Richtung der Verhandlungen entnehmen. Die englische Regierung ist bestrebt, hieb mit den Arabern zu einigen, ehe sie ihre Politik bekanntgibt. Der Ägyptische Botschafter in London, der sich einige Zeit in Kairo aufhielt, hat nach London einen Vorw.hlag mit genommen, der von den arabischen Regierungen aus gearbeitet, wurde. Was dieser Gegenvorschlag im einzelnen enthalt, ist der Öffentlichkeit nicht bekannt. Die Antwort der englischen Regierung soll, wie es heisst, nicht viel Neuen besagen gegenüber den Vorschlägen, die schon in London gemacht worden sind. Anscheinend ist. es auch noch nicht gelungen, die verschiedenen arabischen Repräsentanten unter einen Hut «u bringen und während die arabischen Delegierten Irl ihre Lander zurückkehren, finden in den einzelnen arabischen Zentren Besprechungen statt. Für den jüdischen Beobachter ist es etwas sonderbar, dass von diesen Verhandlungen die Juden vollständig ausgeschaltet sind. Es wird der Anschein erzeugt, als ob es sich nur um eine Angelegenheit handelte, die zwischen den Engländern und den arabischen Striaton xu bereinigen wäre. Eine solche Auffassung werden die Juden niemals akzeptieren Es ist daher begreiflich, dass auch auf jüdischer Seite eine starke Aktivität eingesetzt hat. Die Arbeiterpartei als die stärkste Partei im Lande, die auch einen massgebenden Einfluss in der Exekutive besitzt, hat bereits ihre Stellungnahme proklamiert. Sie enthält ein klares „non possumus" gegenüber allen Versuchen, die jüdische Immigration endgültig auf eine (politisch motivierte) niedrige ZifJer einzuschränken und damit die weite; o Entwicklung des Nationalheims zu verhindern. In den Diskussionen, die sich an diese und andere Erklärungen anschHessen, wird häufig das Wort „Non-coopcration" gebraucht. Wenn die Regierung, so heisst es, einen Kurs einschlägt, der die jüdischen Hoffnungen auf eine friedliche Entwicklung des Nationalheimes in Palästina «unichte macht, dann wird es den Juden unmöglich sein, mit der Regierung zusammenzuarbeiten; manche gehen so weit, für diesen Fali eine Nicht-Anerkennung der Regierung auszusprechen. Die Einzelheiten dieser Politik werden gewiss noch ihre Aufklärung finden, besonders wenn das Aktions-Komitee in-Jerusalem — und zugleich in London — getagt hat. Es ist aber vielleicht aufschlussreich, darauf hinzuweisen, dass in dem Kommentar, den der Aufruf derj Arbeiterpartei in dem offiziellen Organ der Arbeiter-j partei „Hapoel Hazair" gefunden hat, zugleich gegen gewisse Uber diesen Aufruf hinausgehende Vorschläge Stellung genommen wird, die dort als „Abeuteurer-Poli tik" bezeichnet werden. Je mehr man heute erkennt, dass Palästina wie so viele andere Gefahrenherde nur ein Teil einer einheitlichen weltpolitischen Auseinandersetzung ist. umso deutlicher werden die Erfordernisse, aber auch die Grenzen der Methode des Kampfes um die Verwirklichung der zionistischen Ziele. Kein Jude wird ein Interesse daran haben, dass die Beziehungen zwischen England und dem jüdischen Volk dauernd getrübt werden. Der Engländer wird heute mehr als je Verständnis dafür haben, dass das jüdische Volk an der Idee der Rettung durch das Nationalheim festhalten muss. Um dieses Verständnis gilt es tu ringen, wo nötig auch mit drastischen Mitteln. Zugleich gilt e» durch praktische Taten die unwiderrufliche Entschlossenheit zur Fortsetzung des Palästina-Werkes zu beweisen; unter diesem Gesichtspunkt muss es besonders gewürdigt werden, dass gerade in diesen Tagen die Juden eine Reihe neuer landwirtschaftlicher Siedlungen begründen. Al>er die politische Front als ganzes ist heute ein sehr kompliziertes und delikates Gebilde. Jeder denkende jüdische Politiker wird die grossen Zusammenhänge, in die die Palästina-Frage gestellt ist, nie aus dem Auge verlieren. Es ist unmöglich anzunehmen, dass nicht auch die denkenden Engländer allmählich der wahren Situation auf den Grund kommen. Neue französische Fremdenpolitik MOBIUSlr RI M. DICK AtiHI VNDKR l\ FRAMiRKH II Unser Pwificr K. Berichterstatter schreibt: Die Zuspitzung der internationalen Lage hat dum franrXmnv.hen Frtmdenproblem eine neue Aktualität gegeben und lkast für Ion französischen Staat die Tatsache, dass zur Zeit mr.hr ah .? Millionen Fremde «»*/ f ran iö tisch cm Botin loben d.h. fast 10% der Bevölkerung bilde«, in einem neuen Lichte er.Kf-.höhnTi. Was wird Im Falle eines bewaffneten Konflikte.1 in Europa mit diesen Millionen Ausländer geriehenen, die den verschiedensten Nationen und Russen entstammen und die mich In Ihrer politischen Haltung den verschiedensten Kategorien angehören? Ein grosser Teil dieser „Ausländer" ist heute nur no<*h leff-'i! Aurdilnder d.h. besitzt nicht die französisch© Stüitnangehöritfkeit Man Icaim rechnen, da»» etwa 2/3 drr Fremden, die t.'/A. in Frankrelrh leben, entweder keine Heimat mehr haben und in Frankreich ein zweite» Vaterland suchen oder mit Frankreich bo verbunden *ind, dasa sie In ihrer frühere Heimat nicht, mehr zurückkehren wollen. Es wäre daher vom französischen Standpunkt »innlos und fflr diese Auslandcrkatefcorien eine unerhörte Härte, wenn Frankreich diese Fremden, die In Wirklichkeit mehr oder weiui«er Kiiryer des Landes freworden »lud, Im Kriegsfall mit den feindlichen Ausländern zusammen in Konzentrationslager sperren und dort als Zivüccfnnfrcnc behandeln würde. Für Frankreich Ist es vielmehr erstrebenswert, den guten Willen, der bei diesen Fremden vorhn-idon ist, auszunutzen und sie entweder für den Dienst im Heere oder für den Zivildienst auszunützen. Die französische ReRierunp: hat aus diesen Gründen eine neue Notverordnung erlassen, die die Verpflichtungen des Rekruticrungsgeset/. es und dea Üc«eU<* (ibrr nie Organ Isni Jon .?rr Natt An!m Kr*«S*f.-ü auch auf die Auslündcr ausdehnt, die in Frankreich ein Asyl (te fanden haben. Nach diesem neuen Gesetz kann jeder /.usHinder /.wischen 18 und 40 Jahren bereits In Friedens« Zeiten ein r.'iifrngemen't bei einem französischen Truppenteil eingehen. Darüber hinan« können die staatenlosen Ausländer bztv. die Ausländer, die in Frankreich ein Asyl-Recht genlesnen, ztl individuellen und kollektiven Plen.iten herangezogen werden, wobei ihre Nationalität, ihr Alter und ihr Auaf uhr un^bi.-'ün) mausen für dieses neue Fremden*;* seU nerton in nächster Zeit erscheinen. Gleichzeitig mit diesem Gesetz, das eine einschneidende Änderung der französischen Frcmdertsosefigebung enthält, ist ein Dekret Aber dl§ Kontrolkt rf< r autt/htdutchen Vereinigungen in Frankreich erschienen, die in Zukunft einer besonders strengen Überwachung unterworfen werden. Die Bedeutung der neuen AualändTgesetze in Frankreich gellt aber «i< herlich Uber den Rahmen einer Regelung ihrer. Verpflichtungen im Kriegsfall hinaus. Es ist unwahr^cheinlieh dann man den stcatenlouen oder Asyl suchenden Fremden Veipriichtungei auferlegen kann, die denen der französischen Bürger im wesentlichen gleichkommen, ohne ihnen gleichzeitig auch staatsbürgerliche Rechte zu geben. Die Festlegungen von Verpflichtungen, die sich aus dorn Asylrecht ergeben, nötigt gleichzeitig auch den Staat, den Au.sliindern ein ruhige« Asyl in Frankreich sichern. E» wird weiterhin schwer möglich sein, einem Ausländer, der wie die gleichaltrigen Fran»o*en f-eine Dienstpflicht in der Armee durch* geführt hat, spater die Naturalisierung iu verweigern. Es ist anzunehmen, dass dio neue Dienstpfiichtverordming für Ausländer den Beginn einer viel weitergehenden Eingliederung eines grossen Tel!-« der in Frankreich lebenden Fremden darstellt. Bereits jetzt ist bei den französischen Behörden eine Tendenz zu erkennen, denjenigen Fremden, die bereits seit langen» in Frankrich leben und di« sich als zuverlässige und wünschenswerte Elemente gezeigt haben, die Naturalisierung zu ertlichtern. In der französischen Öffentlichkeit wird anlässlich der jetzt erschienenen Verordnungen k riM.«M>rt. dass diese als Einzelmassnahmen erschienen sind und das* sie nicht Teile eines tysiematischen Frenulcnatututex sind, das den Interessen Frankreichs und ine* besondere auch der Denatahtiit der französischen Bevölkerung Rechnung trag).. Die vorliegenden Verordnungen sind in besonders hohem Grade für dio au/ französischem Boden lebende jür'ische Bevölkerung bedeutsam, du unter den au»- ländischen Juden der Prozentsatz de:- Staatenlosen bzw. der* jenigen, die In Frankreich vor den Verfolgungen in Ihrer Beruf 'berücksichtigt werden soll. Diese Kategorien von Aus-! Heimat ein Asyl gefunden haben, besonders gross ist. DI« hindern werden Im Alter von 20-48 Jahren bereits in Friedenszeiten k«i Leistungen herangezogen werden, die denen der gleichaltrigen Franzosen entsprechen und deren Art und Dauer von den Militärbehörden festgesetzt wird. Diese Fremden Mnd gezwungen, sich den neuen Vorschriften xu unterwerfen oder Frankreich dauernd zu verlassen. Die Loyalität der französischen Ausländer gegenüber ihrer, neuen Heimat wird in diesen Tagen bei jeder Gelegenheit deutlich. Die Zahl der Ausländer, die sich den französischen Behörden als Freiwillige für der. Kriegsfall zur Verfügung gestellt haben, beträgt viele Tausende; man darf wohl annehmen, duss darunter auch viele Jud* »» sind Forlsefxiifig der Amibauarbeit Alle Kroise dea Jischuw sind einig darin, dass der Grundpfeiler der zionistischen Politik auch in Zukunft die Fortsetzung der praktischen tficdlungsarbeit sein NEUE RASSENGESETZE IN ITALIEN Kr. Rom, im April. Der Antisemitismus ist trotz einer von oben anbefohlenen, unermüdlichen Pressepropaganda der italienischen Bevölkerung offenbar nur sehr schwer beizubringen. Man bemüht sich daher neuerding» in Italien, dem Antisemitismus sozusagen ein gelehrtes Mäntcfchen umzuhängen, ihn irgendwie „rassebiologisch" und „psychologisch" nach den bekannten nationalsozialistischen Rezepten zu unterbauen und dadurch einer kopfschüttelnden offenbar aufUIärungsbedürftigen Bevölkerung ldiherzubningen. In allen italienischen Zeitungen erschien dieser T«ge folgende EntSchliessung einer deutsch-italienischen Kommisaion für die Rechtsangleichung dies: (ileichschaltung) in Rassefragon: ,,Jedes Volk als kollektive Lebenseinheit, hiess es darin, muss das Problem seiner Individualität nach eigenen geistigen und rassemassigen Gegebenheiten lösen. Auf dieser Grundlage haben Faschismus und Nationalsozialismus das Recht <sic», die europäische Zivilisation zu verteidigen und zu vervollkommnen. Die juristische Ordnung de.« totalitären Staates setzt | sich also als Ziel die moralische Integrittit und die psycho- \ physische Gesundheit des Volkes, Die Rassewerte müusen i ganz besonders dem Judentum gegenüber verteidigt werden j und zwnr durch absolute und definitive Trennung der jüdi-j scheu Kiemente von dem nationalvölkischen Staauverband, j um zu verhindern, das» das Judentum irgendeinen Einfluss' auf das Leben der beiden Völker ausüben kann." — Durch' diese reichlich verklausulierte Entschliessung wird zwar dec normal empfindende Durchjchnittsitaliener nicht viel schlauer werden. Immerhin wird er mit Stolz zur Kenntnis nehmen, dass «ir und «eine Rasse dazu ausensehen «ind, die europäische Zivilisation nicht nur tu „verteidigen", sondern darüber hinaus zu „vervollkommnen". Grosse Aufgaben In dieser, Hinsicht gibt es zweifellos bei den Analphabeten in S üditalien, deren wenn auch nicht gerade ra&sebiologische Reinheit so doch psychophysische Ahnungslosigkeit für eine aQ wichtige Aufklärung in Frage komm?. Im italienischen Ministerrat wuivle ein von Mussolini in seiner Eigenschaft als Kolonlalminb.tcr eingebrachter -Gesetzentwurf , :'-ur Verteidigung des Rasseprestige in Ita'Je* nisch-Afrika" angenommen durch den hohe Strafen für den Geschlechtsverkehr zwischen Italienern und Eingeborenen verhängt werden. Durch dieses neue Gesetz wird zum ersten Mal der Begriff der ,Metrintriti:hti(}U>U) des Rasscprestif/e" in die italienische Rechtssprechung eingeführt, was etwas feiner kling; als „Rassenschaude". Nach Ansicht der italienischen. Zeitungen hätte sich der Erlass eines solchen Gesetzes al« äusserst notwendig und dringlich erwiesen, da während de« Abessynienkrieges Zehntausende ..von Mischlingen das Licht der Welt erblickten.... Man darf ja nicht vergessen, unm es knapp sieben Monate her Ist, dass sich die Italiener plötx- Hch und wie aus heiterem Himmel als reinrassige Arier entdeckten und dass ::ie offenbar vorl.er nicht den geringsten Wert darauf lcgU-iler Gestaltung des Zusammenlebens zwischen Juden l nistischen Arbeit stand, die Verhältnisse in Amerika und Arabern haben. Wie immer die politische Erklärung! sieht. Er sieht sie mit europäischen Augen, und er ist sich darüber klar, das» man sie nicht—von. «nsefCS Voraussetzungen her beurteilen darf, sondern nur auf ihren eigenen Voraussetzungen. Eine Klärung der lusseheu wird, die England jetzt abzugeben beabsichtigt, sie wird nicht die endgültige Phase der Entwicklung sein. Wahrscheinlich wird sie in wichtigen Punktet: so vage gehalten sein, dass sie die Gestaltung konkreter Kin;:eiiuiun offen lässt. Man kann beobachten, dass muss. Oft wurde darauf hingewiesen, dass die tatsäeh-j innerhlllb der palästinensischen Judenheit die Überliehen wirtschaftlichen und kolonisatorischen Positionen j zeugung von der Notwendigkeit einer Vorbereitung für im Laude das stärkste politische Argument waren undjf;„r sp«fere stunde ständig zunimmt. Die offiziellen ngen, die iu den leUien! stellen, die in einem scharfen Kampf eine Politik der bei den verschiedenen Grenzzieh ,20 Jahren durchgeführt oder vorgeschlagen wurden (x.B auch beim Peersehen Teilungsplan), gab die geographische Lage der jüdischen Siedlungen den Ausschlag. Dieses Prinrip, unabhängig von den schwankenden politischen Verhältnis.'-en die Positionen im Lande zu befestigen und für diesen Zweck die Hilfe der jüdischen' Möglichkeit Diaspom aufzurufen, ist mit di scharfen Formulierungen zu führen haben, können diese Arbeit der Vorbereitung nicht immer leisten. In einer Demokratie, wie die jüdische Bewegung es ist, müssen auch unabhängige Köpfe in ihrer Weise mitwirken, die Probleme durchdenken, das Materia! sammeln und die .bschStzen, die sich aus dem echten Probleme, die sich au» der Begegnung europäischer un«J amerikanischer jüdischer Verhältnisse ergeben, ist nach unserer Meinung von grösster Wichtigkeit in einem Moment, wo so viele europäische Juden ein Asyl gefunden haben. Die Einwanderer, die von U.S.A. aufgenommen wurden, sind nicht nur diesem freien und grossen Lande in tiefster Dankbarkeit verbunden, sondern sie danken auch den amerikanischen Juden für die Hilfe, die ihnen brüderlich und groaszügig gewährt wird. In Zukunft werden, so hoffen wir, europäisch© und amerikanische Juden zu immer engerer Zusammenarbeit gelangen, nicht nur auf philanthropischem und organisatorischem Gebiet, sondern auch auf geistigem und erzieherischem Gebiet. Da*u ist un gegenseitige» ■n, ist mit dem Namen Weidmanns; Kniftespiel ergeben können. In diesem Sinne glauben verknüpft. So schwierig sich auch die Verhältnisse: wir, dass es, unabhängig von der konkreten Gestaltung gestalten mögen, solange Weidmann an der Spitze; der politischen Verhältnisse der nächsten Zeit, darauf! Verständnis die wichtigste Voraussetzung. Im Gegensat« der Bewegung sieht, darf man annehmen, dass auch { ankommt, einen Ausweg zu suchen, der die jüdischen zu vielen Besuchern, die nicht vie» weiier als n;u-h New in Zukunft die Forderung der praktischen Arbeit, Ein«; Hauptforderungen berücksichtigt und zugleich auch im (York kommen, hat Dr. Prin« Amerika nach aU«-n Htm* Wanderung und Siedlung im Mittelpunkt des praktischen! geeigneten Moment ein System der Kooperation ajlerj melsrichtungen hin bereist und berichtet über Beobaca« "^^ » . . ____ _ i. ___iT\*.i-.f* \l*'.w* *: I »a rt i Uuit"JüllO»i Aktionsprogramms stehen wird; das heisst, dass nkWsj drefan Palästina getan u-trdcu darf, was für dk Fortsetzung dieses Wer kex ernste Hindernisse schaffen könnte. Wir sprechen! Jmtimm :m ixbir eine im Jiachuvv und in der Judenheit umsieh-j w greifende Meinung aus, weun wir sagen, dass für die Wir beginnen heute eine Artikelserie unseres endgültig« Sicherung der jüdischen Arbeit noch etwas Freundes Joachim Prinis über die jüdischen Verhältnisse in A m e r i k a. Es wird gewiss viele unserer Zusätzliches erforderlich ist. Viele sind heute überzeugt, daas unabhängig von den scharfen politischen Kämpfen des Tages d. » Moment kommen wird, wo es darauf ankommt, v i->■'. tUo Juden eine realistische Vorstellung von leu Nationen möglich macht.! tungen auch in kleinen Orten. Wir sind überzeugt, jdass bei der Bedeutung, die dem amerikanischen Juden- Itum in Zukunft zukommt, die Darstellung von Dr. Pria« in allen Kreisen unserer Leserschaft lebhaftes Interesse I finden wird, in dem Bewußtsein, dann trotz allen Ver« i sehiedenheiten es keine isolierten jüdischen Aufgaben; gibt, sondern uns alle eine gemeinsame grosse Auf- Freunde und Leser freuen, etwas ^on Prinz zu hören,! gäbe — die Wiederaufrichtung des Judentums und seine dem sie in Deutsenland begegneter^ und interessieren,) Eingliederung in die Lebensstruktur der neuen Zeit -"» wie ein Mann wie Prinz, der in Deutschland in der zio* ] gesetzt ist.

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