Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 4 (31.3.1939)
- Date
- 1939-03-31
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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m v, 51 m. 193© Seite 9 Im Kampf um den Zionismus Von HHncrcm holländischen BerichtsrrstatteT. KL. Den Haag. End*- März. Der Ausgang der Londoner Paliiatinakonferenz und dl* Forderung nach nationaler Konzentration, die iibend! erhoben •rird, haben ontlzionisüflche Stimmen laut werden lassen. Ein Produkt jüdischer Gegnerschaft gegen den Zionismus i«t die Broachüre „Weg met hei Ziom.imr!", in der der Verfasser L. Flee, der nach «einen Angaben schon vor dem Kriege gegen den Zionismus aufgetreten ist, in ebenso oberflächlicher wie ver»tändniAlo»er Weise die schwersten Beschuldigungen gegen die holländischen Zionisten erhebt, die darauf hinauslaufen, da*» die Zionisten — am Antisemitismus schuld seien. Nach »Hern, was man In den langen Nachkriegsjahren bi« tum heutigen Tage erlebt hat. wird niemand diese aus Beschimpfungen und Verdächtigungen zusammengestellte Schrift sehr ernat nehmen. Ernste Beachtung verdient dagegen ein redaktioneller Artikel im »Nirmee Rott er dänische ' Cauraat", einer der angesehensten holländischen Tageszeitungen, in dem unter der Überschrift „Die Juden und die Forderung nationaler Kon- Jentration" darauf hingewiesen wird, dass nach dem Scheitern der Palästinakonferenz die Juden nur dann gleichberechtigt bleiben würden und als gleiche betrachtet werden würden, wenn sie aich in die sich entwickelnd « nationale Konzentration einbeziehen lassen, und zwar nicht aus Opportunismus mit Widerwillen, sondern in dem Bewusstsein, das* dies Ihr Recht, und ihre Pflicht t*t. Bemerkenswert ist, da.*« »ich auf der gleichen Reite ein nussenpolitischcr Leitartikel befindet, der die PaliLstinafrage tum Gegenstande hat. Darin wird u.a. gesagt, daas die Aussicht auf die Verwirklichung des zionistischen Ideals in Nebel gehüllt ist; die jetzt an der PauvUinafront erlittene Niederlage bedeutein der gegenwärtigen Konjunktur, das« die Juden sich in Anbetracht Ihres Lebcnstnteresses. ihres Bestehens in der Welt, ihrer Anwesenheit unter allen Völkern der Erde aufs neu« werden orientieren rn tosen, mit tiefem, durch die uusserste Not gebotenen Ernst. An jüdischen Äusserungen zu diesem Artikel liegt bisher nur eine Erklärung des Vanritzenden der 1 tätiger jüdisehen Gemeinde vor, der gelegentlich der Eröffnung einer stark besuchten Versammlung, auf der Albert Ehrenfeld aus Tel-Aviv als Delegierter den Kercn Kajemeth über Palästina sprach, seiner Verwunderung und seinem Bedauern Ausdruck gab, dafts die Redaktion des Blattes gerade jetzt diese Frage zur Sprache gebracht habe und erklärte, dass die holländischen Zionisten ebenso gute Staatsbürger als alle anderen seien und daas sie bereit seien, wenn es nötig »ei — was Gott verhüten möge — alles an Gut und Blut zu opfern. Ein judengeschichtiiehes Museum "i" Vor kurzem durchlu t dir eurr>phi*rhf tfo.'k, die Behörden liurgr nümd.s hnt'r n in der gewvt'-ncn Landeshauptstadt F. •» r n v i n <{ t ein neues [stndc*muscuvi auf-ustrllen und, '< diesem Zwecke da* Mu»«ums.gcbHndc der dariigitn F a tn i Ii >' Wolf in Ansprurh zu nehmen. Dem Museum soll nh eigen* judengrsehirhtlich<; Abteilung dir reichhaltige jüdische Hammlttng drs S a -i d << r W o l f s e h >- n Privat m « * cur . ansahen t vod^n. Austerdfnt »oll die jüdische Abteilung noch durch da* }iidist:he Ntadtvicrlrl und den alttn Judenfrici'hof Efoens'adfs eine Ergänzung erfahren, die beide in ihrer jvt:igen Form Unversehrt zu erhalten stein ircrdcn. Dirne Notfc V-cranlasat uns, am der Feder unseren in Eisenstadt 6» heimateten liuiUtpcster A F.-Mitarbeiter einen Auf na fr, über die Entstehung und Kisscnschaf(liehe Bedeutung des Wolf-Museums, sowie über nein interessantes Milieu zu veröffentlichen. Wir freuen uns, .das* ffandor Wulf, der Schopfer diesen nun verlorenen Werkes, auf dem Wege nach Eres Israel ixt,- Red. Am Anfang war die Ju d e n gas* et selbst ein MiMeum, steinernes Denkmal Überlebter Formen, Konservjerungsstätle lebendig gebliebener Traditionen. Ein 2V>jäh-:K«.;» Ghetto, hineingestellt zwischen grüne Fluren und Wälder, .beobachtet von dem benachbarten Schlo&s und Kloster, den (Grenzwächtern der zwei Grossmächte: Herrschuft und Kirche, hat es bis!n die jüngste Zeit seine Freiheit und Autonomie zu wahren gewußt. Die Eisenstadier Judengassc war wohl das einzige Ghetto der Welt, das im Laufe sc Itter Wechselvollen Geschichte sich als selbständige politische Gemeinde (Unterberg-Eisenstadt) erhalten hat und in Ausübung dieses Vorrechtes an, Sitms tagen lind jüdischen Feiertagen den W-igenverkehr aus seinem Viertel durch Eisentor und Eisenkette aussperren durfte. Auch an Wochentagen konnte der Tempeldiener ungestört mit seinem Holzhammer an die eisenbcschlagenen Tore der Gasse „In Schul klopfen"; wie «ich rech? bi"i?"n Bcv..ikcrii?i!i dieser Gegei <-'■,!;:,» ,v.ir t-nvnrv 4. Duhnen, «i .gotische" Stube aus dem Naehljus de« nand; aus Schlr. * PlankwcuUt > ini-mi: Stockholmer Chronik Von unserem Berichterstatter H. R. Stockholm, im Marz. Anlässlich des Besuches der Vertreterin der Jugend-Alijah, Frl. Ma: La Goldberg, schlössen sich verschiedene der massgebenden Stockholmer nichtjüdischen Fräuenvercinigungen zur praktischen Hilfe für Jüdische Flüchtlingskinder zusammen. Nach Polen wurden grössere Klcldenendungen versandt, ferner d fallen, t'rn nur >! -i eine düstere Erst». Fr.-.-ir, Fe-rdi- >hv, pru?ik«'oli.- Mobiliar alt\cn lirrtatHS!\nce-Sn!ilea dazwischen Reliquien .ohruukc, Mes:;gewa?f'er. S'dherr'arheii . kirchlicher Kt'mU. fv;iu'c! uts- Htpliun.sjen Sind den Erinticrungsgenvn.-.l.'i.'ir ciue.; I, \ s t t, H /i y d.n, II -j m m e I einer Fanny K i - :• .fcr >Vjener; Professoren üyrt. 1 und 1-Jn e d i k t, gewidmet, die zum Teil hier irr boren wir '• n rv;ler wirkten: dnn ganze At nnge« 'ment umrahm» von o- . j tpini.'tch anmutenden TapHt it und Thtaterrickoratfonen ehemaligen forstlich E n r, te r - httay'schen Hoftiieaters nun guter alter Biedermeierzeit. Wir bleiben vor dem Ein rang zu einem si.-hllnht-beschei* denen Gcfi-iiaftHkontor stehen. In den .Schranken gross« bauchige alte Mustetflasrh?!», ReL<tckörhe. auf flem Hfeh- Kchreibtisch aber das Original der ersten Geschäftsbücher der Firma, alle noch in hebräischen Letten» gefuhrt. Dieses Denkmal jüdischen Fnmiiienfloisses huldigt ebenso dem gcniu.'i lixd, wie die b<m?«.chbartc anlieimt-lndo „Sabbat.«tube", die uns in anschaul.ich-b»,,»chaullcher Weise die Zeugen ehemaliger Gemeinde- und Gemetnschaftsktiltur vorführt Wir sehen hier die* Bildnisse alter und neuer Rabbiner, die den Namen dieser Kehilla weit und breit bekannt gemacht hüben, eines Dr. I*r;iel Hildesheimer und tiricji R, Akiba Kg»r«, de.ts«»n. Geburtahaus hier steht, Wir lesen ihre Werke und Handschriften, die einzi«:trtlgen Elsenst.'UJter Publikationen de* Wiener Gelehrten Dr, W « <• h s f. e. i n FämilienUteratur und auf da.! allgemeine" Judentum bezügliche historische Dokumente. Aus den Vitrinen griisst uns nebwt Ritualien für Haus und Synagoge allerlei mit viel Liebe und Geduld gehegter Tand und Schmuck unserer Grosseltern. Aber auch die Gegenwart kommt auf Ihre Rechnunj,; fn erster Reihe in jenen herrlichen Photoaufnahmen, die Sändor Wolf auf seinen mehrfachen P a i u s t i n a f a h r t e n selbst angefertigt und den mehr exotischen arabisch pcrsUehen Dingen, die er aus dem Nahen Orient heimgebracht hat. Wie aus dieser kurzen Übersicht ersichtlich, war also das Wolf-Museum kein „Eisenstl-idter" Museum mehr, auch kein „jädifichcif": aber eine Kultur» und Studierausalellung für die überhaupt eine ganze Reihe von uralten, urwüchsigen- F*- I *e!1tl<fStc" ^fc'sc Ovon Interessenten Laut der letzten SUmilien-, Festes- und Vereinsgebräuchen in die^r Umgebung; "stlk enfha,t d,<! Sammlung m 24 Halen. 4 Vor- und * B.b„o-, rein erhalten und betätigen konnten.*) '' In dieser Gasse spielte seit Ihrer Entstehung, 1600. eine levitische Familie Wolf eine führende Rolle. Ihr Wiener; Urahn, noch namens Austerlltz. war der letzte Richter theksKimmern. sowie zwei historisch ausgestalteten Hofen ausser der archäologischen Abteilung —* an I5000 Nummern, die im Jahre 1037 noch von 1747 Ausländern besichtigt wurden. Früh begann auch die wissenschaftliche Gruppier der dorti^n Gr^gemeindVvoV^hrer Vmr7ibun7*r>eV"sohn i "inK und KaUlogUierung des reichhaltigen Material,, dessen unterschrieb schon In Eiaenntadt das Rabbinerdiplom für den j ^/»ttsBearbeitung «n einer Reshe vt i PubhkaUonen vorliegt. Die älteste ist die vom W»en«r fTnivifr.*itutsprofi»s.%or VV. Kubitschek herausgegebene: Römerfunde von Eisen* ladt 1926, die als Sonderaehrift des Oesterr. Archäologischen Band XI. erschienen und einen Bericht Über die unterschrieb schon In Eisenitadt das Rabbincrdlpl« berühmten Gelehrten und Hoffaktor R. Samson Wertj h b f m e r, mit dem dieser spStere Landesrabbiner von Ungarn j nach diesem Grenzstädtchen berufen wurde, Dieses gab , seinem grösaten geistigen Führer, dem nach Eisenstadt bej "'^^'^ nannten R. Meir oder Mliram Asch ( -« Eisenstadt) den Namen. 1 ' rjgen \VQ2 onoioii In der Wert hei m^r'schen AdeJskuric eröffnete die Familie Irn Jahre 1790 die er.?ite Weingroeahandlung der Monarchie, die bis heute besterhe-nd« Firma: Leopold Wolfs Söhne. In einem Sohn dieses Patriziergeaehlechtcs verbinden »ich früh edler I^kalpatrU/ttsmu* mit Weltoffenheit. Liebe zur angestammten Familie und Religion mit Verständnis für die ftewilügte die schwedische Regierung- 500 000 Kronen für jüdische j Ku'lttJr aUer md Zeiten. fglne «rj^chäftsreise nach Kinder. Die Vereinigung „Rädda Barnen" veranstaltete eine j Dalmatien (1909) bringt Ihn in Berührung mit einem slavi- Sammlung, die 50 000 Kronen betrug. Auch haben sich im j sehen Gelehrt««, der in Salon* Ausgrabungen unternimmt, ganzen Lande eine beträchtliche Anzahl schwedischer Famlj Heimgekehrt wird er selber zum Archäologen lasst in seiner Ben gemeldet, die jüdische Kinder aufnehmen wollen. Die j Heimatsgemeinde die Grundmauern einer römischen Siedlung Aktion stehe unter der Leitung von Frau Gerda Marcus. — Bei I freilegen, deren Ergebnisse den ersten Stock «einer »p*t. der ersten grösseren Zusammenkunft der Stockholmer Emigranten-Selbsthilfe sprach Oberrabbiner Prof. M. Ehrenpreis über: „Die Judenaustreibung aus Spanien 14Ö2" im uberfüllten Sessions.saal der Gemeinde. Auch zwei Kulturabende der gleichen Vereinigung unter dem Motto: „Leasing und die Juden", hatten einen vollen Erfolg. Unter der künstlerischen Leitung von Regisseur Herrmann Grcid wurden Szenen aus Lessinga Werken aufgeführt sowie der Sprechchor aus Stefan Zweigs „Jeremias". Den musikalischen Teil des Abends bestritt die hochbegabte jugendliche Wiener Pianistin Herta Fischer, die auch bei einem musikalischen Tee-Nachmittag i freiwillige Agenten und Einkäufer bringen ihm Pro dukte uer heimatlichen Volkskunst, wertvolle Dokumente on .« a n d o r W o I f selbst enthält. Ebenfalls im Rahmen t »ner gro&.n .-legten, amtlichen Oesterr. Kunsttopographie erschienen an Band XXIV. die kunnthistorbich bedeutenden Denkmäler der „Sammlung Sandor Wolf in Eisenstsdt": in 19 Gruppen eingeteilt uinfam die Beschreibung ßäOO Nummern, von denen die besten i)4 auch im Bild dargestellt sind. Die Bearbeitung erfolgte von dem Wiener Universllälsprofeäoför Dagobert Frey, sowie dem Kustos der Sammlungen Andre Csatkai; letzterer unterzog im Ansehluss daran auch die aus dem Jahr« 1S.T2 stammend*? Synagoge ihren Tempelschatz, die Kultgeräte der Werthclmer'*4;hen „kleinen Schul", eowie jene künstlerisch bedeutsamen Wohnbaut«n und Grabdenkmäler 'einer eingehenden Untersuchung, die in der Gassevorhanden \ sind. Als Band XXVI. der Oesterr. Kunsttopographie kam; 1&35 die wertvolle „Volkskunde des Burgenlandes, Hausi Kultur und Volkskunst" heraus, in der ebenfalls Dr. C s a t - jkai eine instruktive ttbersdeht über dl« votketümlichen | Judaic^i, die Menoroth, Megilloth, Bessornim, Kethuboth und! dgl, gibt. Derselbe Verfasser veröffentlicht« IÖ32 einen Ka-! talog der Josef-Haydn'sehen Gedächtnisausstellung in Eisensta/it sowie einen des /''ranz Lisxt-Gedächtnisximmers 1936; Sammlungen bilden. Unter ihnen befinden sich gebrannte Ziegel mit dem Zeichen jener XV. oder apolkmari/schen Legion die im Jahre 70 p. von hier au« zur Kr- Htlirmung Jerusalem» dirigiert wurde. — Bald hört das Volk von dem Interessierten Sammler und J"-ehOVi fliegen ihm vor, überall Anträge und Denkmäler tu. Die städtischen Behörden übergeben ihm die Überbleibsel alter Zunftgenoasenschaften: Zunfttruhen, -krüge. Schriften und Abzeichen zur^ Aufbewahrung Weinbau und Weinhandel | ^^r7 BeVhr«Tbungen und Studien über da« Wolf-Museum der Umgebung uefern ihm Hunderte von Ke! erwerk^ugen | |ß fasf aHeft Spr.tchen 2p HuncJerten erschienen unö dgl, m allen moghenen Formen ihrer Entwicklung.-*- Einen integrierenden Bestandteil der VVolf'achen Hammim gastUchen Hause der Stockholmer Gräfin Ebba Bond*; T'^-^ "«"»«»™» vu.„aun«. w«nvw -;Um«u, lungen bildet die Uebevoll gut gepflegte Bib Ii o t h e k mit .... , , der Folklore: — Die Sammlung nimmt immer mehr den Chaeiner fast kompletten Sammlung der au-f Ets«nstadt bezüg- «ch mit einem auswählten klassischen Programm einen j rj>kUr cines Lokal - cnJer Heimatmuseums an. I liehen Literatur, mit kunatgeschichthehen Fach- und Prachtgrossen künstlerischen Erfolg erspielte. Der Bruder des? Da bricht der Weltkrieg aus. Er bringt den Be- | werken. w>wie seltenen Judaica und Hcbraica. Als Anhang schwedischen Königs, der Maler Prinr Eugen, wohnte diesem j Mitzer als Soldaten in weite Lande, schafft ihm neue Summe)- Nies Museums aber mal« jenen , B u r g e n! ä n d i » c h « gesellichrtftliohen Ereignisse bei. —- Dr. Wlad. B. Kaplun- ■ müglichkelten, erweitert durch Studien auch »einen Hori- [Jüdische t: r;S. r a 5 a r c h I v" gellen, das in den Lokali- Kogan besuchte Finntand und bildete in Heisingfors nach - aont für die „grosse Kunst". ..Die Räume wachsen, es dehnt täten der jüdischen Volksschule, (dem Geburtshause R. Akiba •kandinavischem Muster ein Komitee der „Freunde der' sich das Haus". Dos altmodische, enge Häuschen muss; Egers) ^untergebraeht, ebenfall« dem Kultur.iinn und Sam- JHebräischen Universität*4, dem Oberrabbiner Dr. S. Feder- \ einem modernen, »weckvollen Museum*büui weichen, der m< h; melelfer Sändor Wolfs sein Entstehen verdankt. Ai* vom Ausch, Rechtsanwalt Jonas Jakobson sowie Dr med J. Per-1 gleichwohl in StI! und Aufbau der Umgebung anpasst. In : Staat ernannter Konservator und Archivar lies.i er aus den gament angehören. Von Nichtjuden sind die Schriftstellerin!^'1 h*!le»< freundlichen Sälen des!. Stockwerkes entstehen;.S i e b en g cm e I n d e «r* <öch*wa K«ht!U>tti> des Würgen- Frm Pr-*si<U-nf Vntvr öfath„ro, M#r_ Prnf Vrm Him nunmehr einheitliche ..Kulturschauen" ganzer Kunst Perioden; lanoe» die alten, abgeschlossenen Protokollu.-.d I*ecnen- 2Ztlltl Tv ui tvl i <-J*r Kulturpersontiehkeiten während sich die Obergeschosse , bücher n.^h E^nstadt bringen, auch sonstig« in Verfall ^.getreten Anlasnlich emer genauen Zahlung sämtlicher in ■ hlnm|f den BaIkonen um, Aussichtsterra^en unter geratene Schriften. Dokumente. Relinuien sammeln, lies sie Schweden, wohnhaften Ausländer ergab sich, dass deren Anzahl; fn.jem Himmel mlt (Uim Hausrat dorfischer Bauernstuben.! ordnen und katalogisieren und in erwähntem Rahn 3 stllftedeutend geringer ist, als oft in der antijudischea Presse1 mil KneuKiü^n und Mod*iic« der in aationaier HinAicht; gerecht auÄHteÜen *in« Ächier unerschöpfliche Fundgrube gier behauptet wurde. j "; für die Familien- und Gemeindefoischung. Das künftige Schicksal von Bibliothek und .', tridc^arc hi*» •> S. meine Broschüre:: denga&tfe, 1908. Sitten und Gebräuche einer Juf ist nicht bekannt. ä. F. j ZIONISmiN AUS l>KIJTh(;HI^%M> IS LONDON Die deutsche Presse berichtet über Studentenunruhen an iller Univtrsität Li p j* » a i a in Schweden. In einer gros*en ——mm—l—~l—m—mmm~mmmmmmmm Protest Versammlung haben die Studenten gegen die weitere GKRETTETK TORAM-KOLLE Einwanderung von Juden insbesondere gegen die beabsichs tigte Zulassung von 200 jüdischen Ärzten und Zahnärzten: Die „New York Times'' bringt einen Bericht über die - In diesen Tagen erschien die erste Ausgabe des Mft« Stellung genommen und angekündigt, dass die» eine grosse ' Übergabe einer T h o r a - R o 1 I e aus Wien an die jüdische tellungsblattes der „Theo<k»r Herz! Society" in London, der antisemitische Bewegung in Schweden hervorrufen wurde.; Gemeinde Kehilath Jeschurun in New-York. Die Thora-Rolle' Organisation von Zionisten aus dem deutschen äf>rachkreui in wurde <iurcii einen Chmiker, Heinrich Go l d s c h m i e d t, der i London, die in den ersten drei Monaten ihre« Bestandes beiMMMMMMMMMMMMMMWMMi .in November 1038 in der Wiener Kultuagemeinde in der! reits «inen Milgltcdcraland von iw Personen erreicht hat r!l^>TM^T^!!!!i^^ ,' a(,ziilen Arbeit tätig war, nach New York gebracht. Gold-i und es sich u a. zu/n Ziel gesetzt hat, bis zum Ende des edt beschrieb bei dieser Gelegenheit die Vorgange des.; Arbeitsjahres 400 Weitere Mitglieder zu werben. Als Aufgab« 10. November, wo der neben den Gebäuden der KuUusgs.jd.er Gruppe wird das «..streben bezeichnet, den Vhnricunz der.. ,einde hegende grosse alt ehrwürdige Tempel in der Seiten - \ m kontinental» Arbeitsmethoden gewohnten zion; hen »tettengasse zerstört und die Thora-Köllen entweder verbrannt; Menschen in die zionutische Arbeit in England zu trh j. hiern. - oder in die Donau geworfen wurden. Die gertttete Thora-; Die .Theodor Herzi S^ itty'' hat unter Leitung von Dr. Martin FtyJle wurde nach den Worten Goidschmiedt* unter de \ Ro«enblüth und Dr. Hans Capell ein eigene* Sekretariat (65, Trümmern des Tempeis gefunden. Die Mutter de* überj Southampton Row, I^ondon WC 1, Tel Mu;. um 1?*05) ejngebrmger* hat für die Thora-Rolle ein schwarzes Samtkleid j richtet. Samtliche Veranstaltungen finden tn der Harnpstead hergestellt und darauf neben dem Davidstern das Wort | Synagogue, Denmngton P&rk Itoad, atatt. Im November und .Wien"1 in hebräischer /Schrift gestickt. Die Thora-Rolle j Dezember fanden Veranstaltungen statt, bei weichen Kurt wurde In der Synagoge in New-York mit einer speziell*« j Blumenfeld, Dr. Martin Rosenbluth, Dr. Feilchenfeld Tel» FtierlichJtait dem Gottesdienst Übergaben,, . { Aviv, Rabbiner Dr, Niwsbauia, ßert Locker und Leo Herr« i «-'—' *** *""' lawuia *pr*cn«u, Die nächste Nummer JÜDISCHEN WELT-RUNDSCHAU wegen der PF SACH-fr'KIERTAGE anfallen. Die ■üdi^he WVlt-KujMlwhau encheint wieder aui 14. AprU.