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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-31 · 4 (31.3.1939) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
4 (31.3.1939)
Date
1939-03-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Hr. 4, 91. m. 1939 JÜDISCH« VVELT-RUNDSCHAU Seite 0 England und die Flüchtlingsfrage (Von unserem ß c r i c ht c r s t a 11 c r) wo es oft um Menschenleben ginn. Imitier »d Zeit verloren Allmählich kristallisierten sich bestimmte neue Pnn*ii>ifn heraus FliichtHn<r'\ die i\bvr M J-ihre nU sind. h.mnon hereingelassen werden, wenn eine bindende < Granne; von einer G. W.London. Ende März. 1939. England ist jtolz darauf, wiederholt ein Asyl für Flüchtlinge gewesen zu «dn. Gewiss gibt es in der englischen Geschichte dunkle Punkte, Zeiten, in denen England seihst Flüchtlinge schuf. Aber da.i ist lange her. Die Juden wurden Ende des 13. Jahrhunderts ausgewiesen. Seit Crom well in der Mitte des 17, Jahrhunderts die Tore wieder für Juden öffnete, ja sogar die Juden ermutigte, nach England zu kommen, hat es keine antijüdischen Regierungsmnssnahmcn gegeben. Die Katholiken Verfolgungen im 17. und 1«. Jahrhundert führten nicht zu Mnssenauswanderung. weil es keine katholl finanzkräftige*'. Person In England übernommen wirrl, den Flüchtling bis zu seinem Lebensende «der .seiner Abreiße aus einsetzte, begann man auch in England »Jas Problem au sehen 2U unterhalten. Flüchtlinge zwischen 1H und?.& Im ersten Augenblick, als die Schreckensnachrichten aus Wien > ko»nen hereinkommen, wenn si* als r*hrlltig« «in Lnndwirtcintrafen. hatte man den Wunsch r.u helfen, Der tnnenmini- ' *chaft odcr Industrie) angefordert werden mit «In: i Mimlcst- «der Hoare und sein Unterstn *>sekr?:är Lloyd (beldo warm- «ehalt von 'KVsh pro Woche 'Nach der Lehrzeit mitten sie herzige, im ti-faten humane .lenschen) gaben Wohlwollende »«"»wandern. > Daneben bestehen nach wie vor gewhuc Mog- Erklärungen ab. Aber gleichzeitig begann eine G egenbewe- »«'hkeiten für Hausange^tclltr, Krankenschwestern und f.et»t* gung. Vor allem die Beaverbrookr um. der ..Daily Express" lV'n Spezialkenntnissen. Für alle anderen zwischen :v*> und 60 und der ..Evening Standard", Blätter mit gramen Anfingen, organisierten eine anti-Refugee Kampagne, nicht aus Antisemitismus (die Beaverbrookpressc ist keineswegs antisemitisch, freilich scharf antizionistisch>, sondern aus allgemeiner Frcm- «chen Massen in England gab. Deshalb kann man sagen: seit; denfeindllchkeit. Artikelserien In grosser Aufmachung, such- Jahrhunderten hat England (jedenfalls im Mutterland - In I ten Vorurteile gegen Flüchtlinge au wecken. Ks wurde der Irland war es andern) keine Emigration verursacht, wohl aber: Eindruck erweckt, als sei England mit Jüdischen Flüchtlingen Emigranten in grosser Zahl aufgenommen. Und es hu. diese überflutet, als seien Hunderttausende I, Grosszügigkelt nicht zu bereuen brauchen, Gesrhioiitttf-hr* Die erste Emigrationswelle, die nach England flutete, war die flämische Emigration, die vor der Inquisition floh. Die weltbeherrschende englische Textilindustrie Ist auf diese Immigration zurückzuführen. Später kamen die Hugenotten aus Frankreich; genau wie nach Prcussen brachten sie auch nach England neue wertvolle Industrien. Damals schon gab es Op- Position und Befürchtungen, dass die Flüchtlinge den Alteingesessenen Konkurrena machen würden. Aber die Regierung j begannen zu glauben. Bnvtond n> sah weiter und behielt recht. Seit dieser Periode wurde Engj t**r«ckwcmmt Da. zwang wieder die Regierung zu vorfand zur Hcimntstätt« für Flüchtlinge aus allen Ländern. Diel -tärkter Vorsicht. Der Innenminister hatte cUe Absicht gehabt. Uberale Aera begann jeder konnte ohne Schwierigkeiten nach | <*™ k"»PP -00 deutsch-jüdischen Achten noch England. War er einmal dort, .so konnte er «ich frei betätigen, | österreichische JVcrztc solange er die allgemeinen Gesetze des Staates respektierte. Lande. Da wurde über illegale Mossencinwandorung geschrieben, dann wieder wurden jüdische Emigrantenärzte angeprangert. Protestaktionen unbedeutender Organbationen gegon Zulassung von Flüchtlingen wurden gross aufgemacht. Aber auch in den Blattern, die für weitgehende Hilfe für Flüchtlinge eintraten, f)^ Dilcrmmt wurde viel über das FJÜchflingsproblem und damit über das jüdische Problem geschrieben. So wurden die Menschen immer wieder auf dieses Zwillingsproblem gestossen und es nahm ir, ihrer Phantasie Riesengestalt an. 8rlb.it xcnhhrnllcnde Mm- ■trutxrhr n Juden luhron ist nur In Ausnahmefällen die' Möglichkeit vorh>'Midv>t, »it Garantie vorübergehend bis zur Weiter«-anderung in F.nftuui zu leben (arbeiten dürfen sie auf keinen Fall). Kino besondere Bewegung wurde organisiert, um Kinder aus' Deutschland zu retten. Durchgangslager wurden errichtet, ein« : rosse Prop&garidtibowcgung für Aufnahm« un Kindern In •ngllscbnn Hrtiinhaiten setzte ein. Man sprich . 50 000 Kinlann von 5000 Bisher wind aber nur knapp über 000 Ina Land gekomnvn und auch diese <A no« 'i i all« intergebrncht. Selb.*? dk fr. nuienfeinddc.'.-r Ueaverbr*. -res.*» int die Kinderoinwanderung unterstützt. Nur djo Faschisten igitlerten dagegen, ohne viel Resonanz zu finden. \s\ suzula-ssen. 500 f 50 Eine andere Pmpttgtindaparolc der Faschisten hatte mehr Erfolg. Weshalb, so riefen nie, sammeln wir für Fremde, die uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen, anstatt unsere» eigenen Arbeltslosen zu versorgen ,und die Elcndagchicte aufzubauen, Dasa Hilfe für Flüchtlinge und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit völlig verschiedene Probleme sind, Interessiert« diese Agitatoren nicht. Es war eine wi rksa nm Parole. Zwar erklärte die Regierung, class bisher nur rund 20 000 Flüchtling« in England seien, davon die meisten nur vorübergehend, das« ge in?oo prigitiichf-n Arbiters der Widerstand im Lande. Die Flamen und Hugenotten kamen; einführen konnten, gut* Auasichten. Faat alle Übrigen, falls nach England, weil sie die gleiche Religion bekannten wie die , -d« überhaupt hereinkamen, mussten das Land aw Durchgangs- Engländer. Sie assimilierten sich rasch. Die Juden blieben; ntntion betrachten. Er musMte die Zahl -.Au"iml9. J^rfcvndert'die Judenverfolgungen im zaristischen | unwerte gleichfalls die Einwan .lerung ausserordentlich. Nur j (gllm Td! in (jetl - Elcndsgebieten) Artet*. v«rSt-hafit' hatten, Russland einsetjten, bot England vielen tausonden fliehenden j für Hausangwtoiue wurdet» weitgehende Möglichkeiten g&ge- | ('t(Uiii r.*u* Industrien fPelaindustri«. Wie»*r .Luxua«.varen> Juden ein« neue tolerante Heimat. Aber zugleich wuchs auch; ben. Sonst hatten nur gow,ise Spezialisten, die neue Industrien j eingeführt hatten und dadurch England« Export förderten; aber es kann nicht bezweifelt werden, dass rein gefUhlamasslg viele Mctn-urhen denken; Wir haben 2 000 000 Arbeitslose, da ist für Flüchtlinge kein Raum. Diese Stimmungen veranlassen dio Regierun« wieder zu verschärfter Vorsicht- Si weiss, dass die Stimmungen auf falschen Ideen beruhen. Hie weiss, das» im Augenblick all die Projekte um British-Guayamt, Kenya. Tanganyika otc. auf dem Papier stehen, Sie wv..,a, dass Hilfe, schnelle Hilfe not tut. Sie versperrt au« luirzslchtlgen politischen Erwägungen Palästina, das wirklieh Hilfe geben könnte. So hilft man sich mit Pnlllativmitteln. Man mochte gerne helfen,, man tut im Kleinen, was man kann, man wendet die eigenen Grundsätze elastisch an. Aber es vühnheit und Phantasie zu wirklich grosu ügiunter sich In einzelnen Stadtteilen Londons, sie assimilierten «ich nicht. Sie blieben Juden. Um die Jahrhundertwende wuchs eine fremdenfeindliche, im wesentlichen antisemitische Strömung. Die Regierung war jetzt mehr als früher von Volks- «timmungen abhängig. So begann England damals bereits die Tore langsam au .schüessen. Zwar durften Flüchtlinge nach wie vor ins Land herein, aber die alte Freizügigkeit wurde abgebaut, die Einbürgerung erschwert, die polizeiliche Ueberwr hung verschärft. Dennoch blieb England bis zum Weltkrieg (1914—i'JJb» ein Asyl für Flüchtlinge. Der Krieg ändert« das. Di« Einreise nach England wurde sehr ersehwert — nicht etwa nur für Juden, sondern für alle Ausländer. Pässe, oft auch Visa waren notwendig, in allen Häfen »aasen Einwanderungsbeamte, die jeden Einwanderer auf Hera und Nieren prüften und das Recht hatten, die Landung zu verweigern. Noch 1933 Da.i war die Situation, als Hitler ans Ruder kam und die Hassenauswandcrung von Juden und politischen Flüchtlingen •us Deutschland begann. Das ist der Grund, weshalb Franki teich, das kleine Holland und in den ersten Jahren die T*'ti>-1 chosiowakei viel mehr jüdisch« (und politische) Flüchtlinge aus Deutschland aufnahmen als England. Bis Ende 1937 war die Zahl der Flüchtlinge in England unter 10000. Selbst wenn die Einreise gelungen war, war hur wenig gewonnen. Kein Ausländer darf in England ohne Speziaierlaubnis arbeiten. Die Erlaubnis muss vom Hörne Office (Innenministerium) In Uebcreinstinirnung mit dem Arbeiuniinl- ■terium erteilt werden. Sie wird prinzipiell nur erteilt, wenn für die besondere Tätigkeit kein Engländer verfügbar ist. Auch »elbständige Tätigkeit bedarf der Erlaubnis. Als l«33 dio jüdische Emigration aus Deutschland begann. Xu'h dem Pogrom Der N o v e m b c r p o g r o m schuf wieder neue Probleme. Wieder wurde im ersten Augenblick das Mitgefühl geweckt. Es gab manchen, der gerne die Tore weit geöffnet hätte und jeden Schutz- und Hilfeuuchenden hereingelassen hätte. Zum ersten Male wurde an das allgemeine Publikum appelliert. Der Lord Da 1 d w i n Fonds wurde gegründet, nach einer ergreifenden Rede des früheren Premierministers Lord Buldwtn. (Bis dahin hatten die Juden nur an die Judenheit appelliert? j /«nU an Iii Viel« Nichljuden waren bereit, jüdische Flüchtlinge aufsti nehmen. Doch der Verwaltungsapparat bremste. Zum Teil, weil er der Aufgabe nicht mehr gewachsen war. Hatte schon da« österreichische Problem der jüdischen Hilfsorganisation und dem Home Office mehr Arbeit gemacht, als bewältigt. gen Losungen. ENGLISCHE STATISTIK Der britische Innenminister Hu werden konnte, so herrschte Im November in beiden Stellen ■ ParUment, dass in den fünf Jahre Samuel Hoare erklärte im März ms-im absolutes Chaos. Der Innenminister gab das offen zu. Die Regeln die inzwischen neu aufgestellt waren, verlangten eine sorgfältig« Bearbeitung eines jeden einzelnen Falles. Neue Angestellte mussten einge.'iteilt werden, es dauerte eine Welle, bis sie eingearbeitet waren - und dann waren die Bestimmungen schon wieder geändert. Das bisherige meist ehrenamtliche System des Hilfskomitees war den neuen Anforderungen--nicht mehr gewachsen. So wurde in diesen Wochen, [ 7B35 Flüchtlinge aus Deutschland in England Aufnahme | fanden. Von März bis Oktober 1938 sind 4*V>0 Flüchtlinge! aus Deutschland und Oesterreich nach England gekommen | und in den letzten 4 Monaten (d. h. also nach dem 10. No- I vember 193* - A, d R > S«*7 aus Deutschland, Oesterreich und Tschechoslowakei. Außerdem h *t England 4-104 Kindt* aus Deutschland, 0«?sterr*dch und Tä heehoslowa! t aufgenommen. 3153 erwachsene Flüchtlinge sind inzwlücheri au» England weiiergewandert. Fluchtlingsnot .wo Juden Niemand, konnten Juden au:j Deutschland NiK/hche* leisten, wenn man ihnen Ga s t f r e u n d * c h a f t gewährt. Das gegenwärtig« Schauspiel, wie Mensehen auf Schiffen mit unbekanntem Bestimmungsort hin und her getrieben werden oder zwischen den Grenzen zweier benafhhfeftef Länder auf einem »chmilen Streifen Lande* wochenlang kampleren müssen ist gewisu kein Ehrenblatt für die Menschheit des 20. Jahrhundert«, Noch Immer geht das Suchen nach Plätzen wonig&Leiu hingebracht werden können, welter. . der diese Dinge nicht miterlebt hat. kann sich vorstellen, wurde In London eine jüdische Hilfsorganisation! welche weltumfassend« Organiaatlon heute das jüdische gegründet (anfangs hles« sie „Jewish Refugee Committee", j Flüchtiingswesen erfordert, und wie die verantwortlichen heute „German-Jewish Aid Committee"), die der englischen! Kreise darauf gefasst sein müssen, immer wieder Zurück- Regierung gegenüber die Verpflichtung übernahm, für alle j Weisungen und Enttäuschungen zu erLeben. Verschiedene Flüchtlinge au sorgen, so das« keiner der öffentlichen Wohl-1 kleine miftel- und südamerikanisch« Republiken, verachie- /ahrt zur Last fallen solle. Dies« Organisation half nicht nur! dcn* In3«In des AtlantLichen und Paalfbchen Ozeans werden den Flüchtlingen mit Rat und finanzieller Unterstützung, sie! -entffkl" und simJ ein* Zt,t *?*hnVi9 f1*,1/ / V*r* u.„ «„u. . u a <> u- « , A; zweifelten Auswanderer, bU auch dort Jede Möglichkeit einer verhandelte auch mit den Behörden in den fra len, wo im . . „ , , , . > , * . ,„ , .. n , , ■ » . .. ,, , , . ti I^andung unterbunden wird. Die Judischen Hilfsstellen in Rahmen der allgemeinen Prinzipien Arbeitsmoghchkeiten be-; r^^hland müssen dann entsprechend umdisponieren. Ein Standen. Eine begrenzt« Anzahl von Acritcn erhielten dl« i Zentrum der jüdischen Flüehtlingsnot Int gegenwärtig Niederlassungserlaubnis, nachdem sie das englisch« Examen j S h a n g a j, wo ein paar tausend Juden Unterschlupf genachgehoit hatten; eine Anzahl Gelehrter erhielten Stipenj funden haben, sich aber in einer sehr b^klagenswerttn Lage | hält 300 Quadratm«i!«n von Wald, aus dem Hol* gewonnen «Ben oder Forschung«- und Lehraufträge, kapitalkräftige Emi- { befinden. Die jüdische Pres*« Ostasiens berichtet über dl« \ werden könnt«, irn übrigen konnte es zur Obstkultur ver. grantec schulen neu« Induitritn, junge Leute wurden in | Enttäuschung die die Jüdischen Flüchtlinge bei ihrer An- I wendet werden. Die benachbarte franzäisisehe Kolonie be¬ Fabriken ausgebildet mit dem Ziel späterer Auswanderung.!• kunft in Shanghai erleben. Nunmehr hat Sir Victor Sassoon i weis«, welche Entwicklungsmo>,uchk«iten d i«a 1 ibe. Junge Madchen wurden in H*u*haW*iiur«g«m untefgÄhracht. Shanghai t 150 000.- für einen FUichtiingsfonds ge-1 ^inir n„,.Ä(o,ha v,._X(i, Bu,awa„0 wjr(l berichtet Das Minuterium war nicht engherzig, man wollte helfen, aber : spendet und auch grossere Gemeinden Ostasiens sammeln! 'ch«7s«k«TÜr n N o r d - H h o d e n > t ■ erklart 41* Prmziplen machten nur eine recht begrenzte Hilfe möglich.?^-» Shanghai Die Haupuchwierigkeit^ besteht (^ w-i" AnJilung v»n . 0 Juil! England war mehr ein D u r c h g a « g s 1 a n d für Flüchtlinge!^ Ä h1ung^tZgh«r wil*«. "ItcU ' H « " , i o d 1 e r n, dio .päter bis auf ,«0 Farnl^ erhöht als eine neu« e.mat. In England konnten viele Flüchtlinge; Plitlzen d<r Fall war. «ine. Tages plötzlich für die; kö"ß'n' «»^rstutzen Die Rw ,^ in Ruhe ihre Weiterwanderung organisieren. Sprachen lernen. Finwanderunsperrt wird hat da* jüdHche FHichUu gs- »^mmt, dass „ine Abordnung einer jüdischen Hilfsorganisation •ich in neuen Berufen ausbilden. In diesem Punkt hat England! komitee In S I n g l p o r « bewogen, die Regierung de« Strait» j f * 'hr^ erscheinsnden *0T»fli»***r^*"n .\™ xvr los viel Gute, getan. Die Niederlassung in England da-! ästtlement zu bitU-n. für die^n Fall der Not ein« In deJ durchfuhren dürfe, um die klimatischen, geographischen und gegen war schwierig und gluckte nur relativ wenigen. 'Nähe von Singapore gelegene Ins«.1 ah feinen Auffangitort Bis Anfang 193* merkte man in England nur wenig von j /ür jml^he Flüchtlinge aus. .DtfU^hU^/^eV.^^^d^ I rung Nord-Rhod«»t*ns nachgeprüft werden. Unter den ßx< Kleine Nachrichten In der „Times" tritt Hasketh Bell m einer 7.» ^rlft dafür «in, die Insel Dominica, die zu der v. st indischen Inselkolonie Englands gehört, tun Flüchtlingimiedtung zur Verfügung zu stellen. D«;r Efaaender b«. haupt«t. daa«i d/.u* I^and sehr fruchtbar »ei und ein g'ite») Klinut habe, aber wegen der grossen Armut und der linter» kerung bisher nicht entwickelt wurde. Da« Land ent«! okonorr.U<*en Mbghchkeiten ein«r Siedlung zu prüfen. £>ia r Ergebnisse Ihrer Untersuchung werden dann von der Regt«« perten befindet »ich der frühere Sekretär der Palästinaid.« betreffenden Schiffe in Indischen Häfen liegen, j Hegierung Nu.ock und der Beamte der Pica Khazanoff. ,-ht betreten Dies hat zu Protesten in der indi- Auf den Appell des früheren Flüehtlingskoror/ussars »ir gefuhrt. Auch von nicht jüdischer Seit« werden [ Neill Malcolm findet am 24. und 25. Mai in Lon<* einem Flüchüingsproblem. Zwar waren bereit» einige Berufe j -««Uen, fa^ sie irgendwo im malai: <so der Arztberuf) für neue Flüchtlinge g«sp*rrt, aber im all-? *°Jltenlh* Auswanderer nach OsUuuen dürfen, während gemeinen wurde jeder Einzelfall nach seinen besonderen Um , ständen entschieden. Es gab zwar Prinzipien, aber die engj lJ^er^pn,rt„ ^.^ ti ................................. lische Psyche liebt nicht bürokratische Starrheit. Prinzipien i Bedenken "'dligeg^^ «n« Auktion von Kumluxrtcen statt, dl« sind dazu da, im Einzel/all durchbrochen zu werden. Und } cjann ni< h Indien hertmia.**, wenn indische Bürger sich zu ^hved«rt«n Persönlichkeiten zugunsten des I-ord^ Bs- »H,n wurden durchbrochen. Nicht so sehr, weil der eine besser« | ihrer Erhaltung verpfhciuvn. Mr. Xanman weist in einer Er- 1 Fonds für die FiüehiiiRgs-hiife zur Verfügung gfc-tef?t wu.'den. Beziehungen hatte als der andere, sondern weil irgendein« Be- [ kläruug darauf hin, dass Indien immer wegen seiner Gast- Wie berichtet wird, »md bisher etwa!0O Geschenk« «in« Sonderheit seines Falles zu «• ter Ausnahmeregelung fuhrt«, \ freundschaft für Verfolg'.« bekannt war und das gegen- | getroffen, darunter wsrtvoil« Bilder, seltene Bücher, Juwelen vielleicht sogar nur weil die massgebenden Stellen den EjnJ wärtige Verha'*en «inen Scnaiten auf dies« Vcrgangihsit j und andere Kunstwerke. Darunter befindet sich eine Terra« druck hatten: dieser Mann passt nach England, jener nicht, w*rh'- D*f Innenminister erklärte auf eine Anfrage, j kotta-Kmderbtiit« von Houdon (Geschenk^von Frau Meytr man müsse dafür sorgen, dass Einwanderer nicht dem Land« j S»»s»öonL ein Per*er?©ppieh, der früher im Heeiu um «m.*«^ zur I^st fallen. Darum sei der Nachweis von Mitteln zum j von Kent war (Geschenk von Lady Juliet Duff ), Msicolm Unterhalt oder aber einer begründeten Aussicht auf Anj »elbst hat einen Breughei gespendet. Andere Geschenk« Dsvi Jahr 1<*3£ Ab Ib'Sb mi: der Annexion Oesterreichs und der verschärf tea Juüfenvcrfoigung in DeuUciiland eine neue FiüchtlinJt-w-M« Ur.üiins/ erförderheh. In vieieu Landern, so glauben wif,j»ind wertvolles Porzeiiaa, Bron»«tt- und Silberstatuen,

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