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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-31 · 4 (31.3.1939) · p. Seite 3

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
4 (31.3.1939)
Date
1939-03-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nf. '4: 31. ITT. 103? JCMSCHE WELT-RTTMWieHAtJ! Keif« s; Jenseits des Tegart-Walles lüntlern In 'die ÖomlnionS tcMW wenig Erfolg ha f. Die F„wdlunff von Oobictcn wie Australien und anderen wichtigen über leischen Gebieten ist aber nach Ansicht massgebender f.ngländer umso dringlicher, als wir in einer Weltperiodr stehen, wo starke junge Volker nach Exp.inHinn irr «mgen und alle irgendwie noch verfügbaren Khur-'1 zu durchdringen versuchen. Die dünn besiedelten Gebiete .stehen in Gefahr, ihre Verteidigung!!- R|t Kirjath U.üiltk, -27. Mär* 10.",0 Und wieder ein Stück weiter eine Keilte von ftarftcktn, t fähigkeit eUzubüssen und allmählich die Beute von iaf rund eJn jahr hpr (]a fuhren wir 7,um ersten ' englische« Militärlager. Dicht daneben, eine Tür im Eroberern zu werden. Hier konnte «ich ein Schlüssel; MftJe hinnuf nach ch n n it a. Die kleine Ilergfestung' Teggart-Wall, ein viereckiger Kugelzaun, ein Wacht türm,* zu einer wirklich objektiven Betrachtung des jüdischen; mit ihrem Kugelzaun und ihren Aussichtstürmen war H<>!*baracken. Wir sind in Chlrbet h-Zemach, FRÜHLINGSFAHRT NACH DEM fiORDEfS Klüchtlingsproblems ergeben. Unter den sechs Millionen j ,e rntstJinden. Juden in Europa gibt es gewiss eine Million jugendliche > Fjn Menschen, die unter strenger Disziplin und mit ent s,»rechender Organisation ab Siedler verwendet werden könnten. Diese Menschen, die keine Zukunft vor sich sehen, wären zu den schwersten Arbeiten bereit und Würden auch politisch und militärisch ein zuverlässiges Element sein. Durch ein grosses Werk der Schuh ig und Instruktion könnte dafür gesorgt werden, sie einerseits jüdisch und charakterlich zu fertigen, der jüdischen Kultur und Ethik zu verknüpfen, andererseits sie eng mit den Interessen des Landes zu verbinden, in welchem sie eine Sicdlungsmöglichkcit erhalten. Im taufe von Jahrganz neuer VV hatte ihre ersten Opfer g führte in Serpentinen hinauf. Oben auf der Kuppe lagen in einem nlten arabischen, halbverfallenen Hause die ersten Posten des oberen C lanitah, eines zweiten Punktes. Unten innerhalb des gefordert.. i! «ünem der neuesten Punkte im Lande, erst »eit wenigen Im Hügel M/nmfon hesetzt, ein Nachbar den früheren einsame» Chanitah. Es ist immer wieder überraschend, wie Unlernenmungen, die zuerst ausserordentlich, fast unmöglich Kugelzaunes, starrte es von Waffen, wimmelte es von; schienen, nach kurzer Zeit Im Lande als selbst verjüngen Siedlern in Uniformen, hatte jedoch schon alles, [stündlich empfunden werden. Die Besetzung von, einige Wochen nach der Besetzung ein geordnetes Aus- J Chanitah war ein gewaltiges Ereignis im ganzen Land,' sehen. Ein Esszimmer, wie in allen Kwuzoth, Duschen j ein Weg ins Unbekannte und Ungewisse, ein Experiment, und Wäscherei, die ersten Anfänge des Siedlerlebens. Oben war noch nichts von alledem zu sehen. Auf dem nackten Lehmboden schliefen die Wachen in grobe Decken gewickelt, es gab keine Stühle und Tische, es sah aus wie zehnten könnte eine wesentliche Verstärkung und Blüte .• in emem provisorischen kriegslager, Wir, die aus don von jetzt dünn bevölkerten Teilen des britischen Welt-1 Städten kamen, nahmen einen sonderbaren Eindruck von reiches herbeigeführt werden. Trotz dieser Vorteile; ^ort oben mit. Hier gab es richtigen Krieg, einen gefindet der z. B, von Sir John Hope Simpson propagierte? meinaamen Kampf der Engländer und Juden zur Be¬ Gedanke keine Begeisterung in britischen Kreisen. D*r : kämpfunf» de§ Terrors. Die Panzerwagen, die uns hin einzige Ort, Jen man angeboten hat. und von dem selbst . un(j -urück begleiteten, schienen uns seltsam und ungeein Mann wie Sir Arthur Salter schrieb, er würde unter j wohnlich, wir muasten uns erst in den neuen Tataachen jüdischer Arbeit sich zu einem „blühenden neuen Dozurechtfinden, obwohl »wel Jahre schweren Terrors uns minier" des britischen Reiches entwickeln, ist das tro-' |)ische Gebiet von Guayana, das von Kennern als eine Art „Strafkolonie" betrachtet wird. Wenn man solche an alle möglichen Situationen gewöhnt hatten, Ein Jahr später biegen wir wieder von der Strasse Akko — Beyruth nach Chanitah ab. Wir empfinden es jetzt 'Hoffnungen auf die jüdische Erschliessung Guayanas fftst aJa selbstverständlich, dass unsere Reihe von Aussetzt, warum macht man den Versuch nicht in anderen besser geeigneten Gebieten, z. B, in denen, deren Bedürfnis nach Menschen der Bischof von tandon hervorhob? Die Bevölkerungspolitiker, die dio Notwendigkeit 'dichterer Besiedlung des Empire einsehen, wünschen eben britische Siedler, nicht jüdische. Gerade in der heutigen Zeit, in der Minoritätsprobleme mit allen Ihren Komplikationen in Erscheinung treten, wünscht man eine homogene Bevölkerung. Obwohl die Juden gewiss keine irredentistiscJhen Neigungen hätten, fehlt anscheinend daa Vertrauen. D is wird zwar meist! nur angedeutet, ist aber eine der entscheidenden Tatsachen #er britischen Empire Siedlungspolitik. Angesichts mobiler, in Nahariah von zwei Panzerautos in die Mitte genommen wird. Wir haben ein weiteres Jahr der Unruhen hinter uns und militärische Art und Methode sind uns zur täglichen Gewohnheit geworden. Aus den primitiven Barrieren, die über den Wegen lagen, um eine Kontrolle der Autos zu sichern, sind hier und da Betonwände, Dämme von Sandsäcken geworden und die englischen oder englisch-jüdischen Doppelposten, die nach den Verkehrspässen der Militärbehörden verlangen, gehören geradezu zur Landschaft. Aber bald hinter der Wegkreuzung fällt eine besondere Art von Barrikade auf, die »ich soweit das Auge reicht, durch die Landschaft zieht: ein S t a c h c l d r a h t z a u n , sonderbar in die Breite ge 'dieser Talsachen aber ergibt sich nur eine zwingende spannt und ineinander verknäult, läuft wie ein Band über Konsequenz. Wenn selbst Grossbritannien, das noch die grünen Berge. Wir fahren am Tegart-Wall entlang, am ehesten zu einer vorurteilsfreien Behandlung jüdidem berühmten Drahtzaun, der die Nordgrenze gegen den scher Dinge bereit i3t, Juden nicht als Partner in sein Schmuggel von Waffen und Terroristen abschütten soll viele Hansen und Völker umfassend ex, gewaltiges Em- und der Monate hindurch die Militärbehörden und die pire aufnehmen will, selbst wenn sie unter der englischen jüdischen Arbeits- und Wachttrupps in Atem hielt. Wie Plagge an der Erschliessung, am Aufbau und an der dieser Zaun sich da entlangzieht, steht er nicht sehr im- Zukunft des Reiches teilzunehmen bereit sind, dann irntss ponierend aus, aber kurz vor Chanitah geht es plötzlich 'das eine Gebiet, in welchem die Juden als Juden kraft eigenen Rechtes Zutritt haben, nämlich Palästina, so regiert werden, dass dort: die grosse jüdische Massensiedlung cnstehen kann, die heute eine Wcltnotwendigkcit ist. Palästina ist ein Gebiet, das zwar der politischen Gerne» n s c h a f t dos britischen Weltreiches angehört, aber nicht von Br i t e n besiedelt wird. England kann sowohl die Araber als auch eine grosse jüdische Siedlung unter sein:n Schutz nehmen. Je dichter besiedelt diese Länder sein werden, - ein- -umso sichereres Bollwerk werden sie gegen alle poltischen Erschütterungen bieten. Hier wenigstens kann die jetzt brachliegende Arbeitskraft und die ganze Begeisterung der Heute aus ihren Wohnplätzm Vertriebenen zur Auswirkung kommen» das zu Unternehmer,- ungeheure Anspannung kostete,' Heute hat man sich Überall an die dort benutzte Art def| Okkupation neuer Punkte gewöhnt, die WachttUrme, mit ihrer viereckigen Zaumumrahmung gehören in vielen1 Gegenden zum Landschnftabild. In Chirbeth Zemach hat man ein paar Monate nach der Besetzung schon mit der Vorbereitung de« Bodens in grossem Umfange begonnen,4 Ks ist eine neue Art der V r b a r m » c h u.n.g, dl« hier erfolgt. Die grossea Steine werden üben»!! aus d«u Boden gehoben, um die Fruchterde darunter freizumachen«* In grossen Dämmen werden ah» an den Keldrändcrn auf« gestapelt, als Damm gegen den Erdrutsch, der durch den Winterregen verursacht wird. Terrassen werden fUr Anpflanzung fertig gemacht, nach Wasser wird gebohrt,1 ein Gemüsegarten wird angelegt, Baum wurzeln mit modernen Maschinen aus dem Boden gerodet, die verwilderten Bäume hochgelegen. Jetzt um die Frühlingszeit watet man bis über die Knie in Gras und Blumen, breitet sich dio Landschaft funkelnd frisch his ans Meer hinunter, streckt sich unten die vnit Wintergetreide bedeckte Ebene bis an den Strand, zeichnen sich die vereinzelten Bäume wie mit der Feder gezeichnet in den Himmel. En scheint, als könnte es nichts schöneres und selbstverständlicheres geben, als in dieser prachtvollen Natur zu pflanzen und Früchte zu ziehen. Und vieles von diesen» Beglückenden findet man in den Gesichtern der Burschen und Mädchen, die hier beim Roden und Pflanzen, sind« Aber es braucht schwerster Arbeit, um diesen Boden wieder tragfähig zu machen und die Aufgabe wird nicht leichter durch die Anspannung de« täglichen und nächt« liehen Wachen». . Im Eas-Saal hängen dio Bilder, dio die Entstehung5 des Punktes vom ersten Tage an zeigen. Sie berichten von einer Entwicklung, wie man sie heute an vielen Punkten im Lande findet, an der viele Hunderte von jungen Menschen teilnehmen, von einem Unternehmen, das die besten Kräfte der Juden an sich zieht. Auf einem langen Tisch im Ess-Saal stehen viele Cr l ä s e r rn i t B l u m e n gefüllt. Die Siedler haben für die Besucher, die ihnen der Kcren Kajemeth, der Be,-» sitzer und Erschliesser des Bodens, hinaufgebracht hat, dio einzelnen Blumenarten, jede mit ihrem hebräischen Namen zuHHnirr'engeateilt. Eh bt ein ungewöhnlich prächtiges Bild, die > Ausstellung wilder Blumen, aber sie will mehr als nur erfreuen Hier wird der Versuch gemacht, eilte den Juden neue Landschaft. Palästina» zu erforschen. Erat..im. letzten Jahre istman hierhergekommen und diese tandschuft hat ihre besonderen Geheimnisse und Eigenheiten, ihre besondere Flora, ihre besonderen Bedürf- Cuardia FÜR EINEN* S( HIEDSSPKl ( H Lord Di vi oh veröffentlicht im ..M.unehe*t< einen Brief worin er vorschlagt, die Paluatim Schiedsspruch einer unparteiischen internationalen Kommüs.on zu unterwerfen. In diesem Zusammenhang nennt Lord Davics die Mitglieder der J lauer Hliuuziehung von Amerikanern nh jektive und unparteiische Kommission. Eine Vorbedingung «ei freilich, die Wiederherstellung von Ordnung und Gesetz im Lande. Im Aaschlu.« an die.se Zuschrift wird in dem Blatt ein Brief des Araberfreundes John Philby veröffentlicht. Philby bezweifelt die Möglichkeit, eine „unparteiische' Kommission 2U *»»d«n. Die* würde nicht nur Engländer, Juden und Araber mwschUeastn. sondern nach seiner Meinung alle Moslems und Christen sodass nur Chinesen und hinduktisehe Inder übrigblieben; ubo mUssie die Kommission etwa atu» Gandhi und Tsehang-Kai-Schek bestehen. Auf diese Weis« macht Philby den Vorschlag lächerlich. Auch wendet er sich dagegen, daj« erst Ruhe und Ordnung hergestellt sein müssen. Mit deutlicher Billigung de« Terror« bemerkt *r da** die Arab«r zu Gewalttaten" greifen mußten, um die Aufmerksamkeit der W. k auf ihr« Beschwerden zu lenken nicht weiter. Die Einfahrt in dirien fast legendär Rewordenen Punkt ist heute nur möglich., wenn der englische Sergeant, der den Schlüssel zu dem grosHen. in dm /Jaun eingelassenen Eisentor besitzt, nach genauer Kontrolle aufschliesst. Chanitah liegt bereits jenseit« den Walles, hält die Wacht über die ßrosae nach Südwesten abfallende Ebene und nach der libanesischen Grenze, zu. Innerhalb des Kugelzaunes, wo die Baracken und Zelte »ich eng aneinanderdrängen, hat sich wenig ge« ändert Aber ausserhalb diese« engsten Lagers mit »/-inen Wacht türmen und Scheinwerfern finden wir, wiiü wir im Vorjahre noch kaum für möglich hielten: die Ansatz»' einer echten Besiedlung dieser so schonen und j niaae. Warf hier oben in Chirbeth Zemach, in Chanitah in ihrer Schönheit so verwildert anmutenden Berghänge, j und vielleicht bald auch an anderen Orten versucht wird, Bienenkörbe stehen in den von den buntesten Blumen j ial. eine n e u e A r t. d e r K o loninat i n n. Diene überdeckten Bergabhängen. Terrassen ziehen sieh die j Berge und Hügel sind mit den ausprobierten Methoden fJcrgahhiinge herab, die Steine, aus der Erde geholt,; der Ebene .mit den modernen Maschinen de* Emek und türmen sich zu Dämmen, die ersten Bäume sind gepflanzt, | der Jordansenke nicht zu bearla;ite:u Hier weiden mit die- Grundlage« einer Landwirtschaft sind da oben geic^i.! gröaster Muhe Terrassen gebaut, hier arbeitet man mit Und im oberen. Chanitah iat nichts von jenem Miiij der Hand, hier probiert man neue Obstaorten, neue Kultärlager wiederzuerkennen. Das alte arabische Haus ist; turen aus. Eine neue Epoche der jüdischen Kolonisation Jaukommis*ion in* Genf gestützt und halb in eine Werkstatt, halb in ein Magazin; hat in Galiläa begonnen. eine geeignete obumgewandelt. Und rund um seine uralten Wände ziehen f Kehrt man nach einem Tage von dort oben Innunter sich Wohnbaracken, ein Ess-Saai und die notwendigen , nach Nahariah zurück, ho verglast man fast, das» Arbeitsräume. Vor einem Jahr ein Beobachtungsposten! diese Siedlung erst vor wenigen Jahren von Juden aus auf einem Hügel, ist ..Chanitah EÜth" (Ober-Chanitah); Deutachland gegründet, wurde. Man ist wie mit einem zu einem neuen Siedlungspunkte geworden, wo nicht nur; Sprung zurückversetzt. In die Zivilisation. Mau geht auf gewacht, sondern auch gearbeitet wird. | Asphalt wegen und nicht über die stein besäten Felder, Der Weg von Chanitah windet Mich weiter ins Land, mehr in die Berge hinein. Kaum sieht man Dörfer, die; welligen Hügel sind mit Strauchwerk, den Resten von j Bäumen und unendlichen Blumenmassen bedeckt. Diese! Gegend ,wie alles nördlich von Akko trägt bereits syri-S i man kommt in die behaglich eingerichteten Häuser, be- : kommt die gepflegten Produkte der Gärten und Ställ# I vorgesetzt - - aber, wie war es in Nahariah vor gans | wenigen Jahren? Es ist wichtig und gut, zurückzublicken. Wie lange ist es her, daas in dieser Gegend Nahariah sehen Charakter, der blaue Meeresstreifen im Westen der nördlichst« jüdische Punkt war? JeUt spielen am Beimesst überall die abfallenden Hügel ab, Farnen und: Abend diu Blinkzeichen hinauf in die B^rge, oben am Formen ähneln sich der syrischen Küste an. Mitten in j Hang liegt in zwei Keihen von Lichtern Chanitah, etwa« t der einsam anmutenden und doch so Uberaus freund-1 weiter ChirbeCh ••Zeruaeh. Wenn die Siedlung in diesen t liehen Landschaft liegt auf einem Uberragenden. Hügel) Jahren trotz d*r ungeheuren Schwierigkeiten so vorge-! ein neuer ieaur Bau, daneben ein Turm mit grossem; schritten ist, wie wird sie sich erst entwickeln, wenn wir 1 drehbaren Scheinwerfer: eine der neuen zahlreichen. di* Panzerwagen und Gewehre, die KugelzÄune und Schicksal die P o 1 i 2 e i s t a t i o n c n, die die Grenzchaussee begleiten, i Wachttürrne nicht mehr brauchen werden? aUHgewiClltnen MHHM^MBnMIMMMMMMMMaMMMMMMBMBMnBWHMMWMM^ AIS »ER AKADEMISCH KV WELT IHK AUSWEISUNGEN IX ITAUE3* Es tat noch nicht zu übersehen, welche* grosse Mnise der zum 12. Marz n«'« Italien m,*M*di«-k*H Jüdin «rei'.t hat. & scheint, da*« die norden zunächst gegen diejenigen Juden, die nicht inuUnd/l waren, dem Auaweuung*öffeht rechtzeitig nachzukommen, I Ein? Reiht von Hhtorikern der Universität London ver- Keine schweren Massnahmen ergriffe/« haben. Man schaut, Öffentlichen in der „Times" einen Aufruf, worin darauf hin- , ,°n ausländischen Juden, deren Auswehmng | s«wte»«m wird, du» unter den Flüchtlingen aus Deutschland. -^g«n. wKUwer angeordnet wurde, etwa die Hälfte Ua* ' Osterreich und der Tschechoslowakei -- *«*nd. bereit* verladen hat. Man \u.*f dass t*ür üi Surückgeöhebenen ein« Verlängerung*Wr" AuVenthalufrut «twajirt. wem i wird. Aas Frankreich wird gemeldet, dass •me Ktiht vi » Flüchtlingen aus Iuken in Nim eingetroffen sind, wo dau dortige Hilfskomitee »ich ihrer anra^h. r^/"^1 Flüchtl">t«n »l«f*l die fran- B^»n £,TlUb*nChntl*n h»b#Bhab«n *^-h*t in den Bergen Zuflucht ga*ucht: ihre Zahl scheint in den ertten P«sstintWua:.ea übertrieben worden 2U \ Österreich und der noch j 3ind. die aich sehr schwer in das englische S<:huUyntem ein ordnui hosen. Trotxdem könnte die englinche Wissenschaft von den Kenntnissen dieser Gelehrten Gebrauch machen, indem s:e *te für gewiss« Arbeiten heransieht, In*be*ond«re iu Vortragen und Kursen über mitteleuropäische Dinge, tu bibüögraphijichen Arbtiten, Archivarbeiten und auch für Informationen von Berufsvepbanden und Handtlaunternehmungen in belüg auf die Jungstt europttlsche Geachlchte dit für ditit OrgaßttitiQßea vva stquim pr»A'.|s^et fi^tlitU^f i*- In l'xri* Ätaeb H2-jat; lehrt« iMtiKo f'. Ak*vd«rni''. I.evy-Bruhl h und DeutMüg der tfrtiahi 5>ri;f!i'.:ver Voiki k«ii*(n jem *U HsUj<«. •ig d«r bekannte frün^oeisch« Ge« u h I. Atitglisd d*:r fr4n/.o»i»chcn it ich besonder* der Krfor*churtg Struktur und der DenkungAaxt er «^Widmet. In judischen Dingen hat «S ellung 2enr>mmen-. Aniajuahch *«in4» »0, Ge-» srt« er zu üinern Journalisten «eine Bewunderung für die kokmuatonaiehen Leistungen der Juden in Palästina und rür dit he britische Universität, w«nn er auch »ich, »«Ibae al» Angehöriger einer vöhif ««similierten Schkht von den Falastlna-Hestrebungen «tark diatünzierte Bruno Walter, der Deutschland und Wien wegen seine» jiidiaKhert Abstammung vtriatstn musste, Ist in New York eingetroffen und dirigiert, ^ra VAU und A&rl, Kotiert« % N«W YttJfc wi WalÄiiil^VIb >

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