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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-27 · 3 (27.3.1939) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
3 (27.3.1939)
Date
1939-03-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m f. JÜPJSjCHE WELT-RUNDSCHAU Frankreich und das Jüdische Problem Von unserem riruer B«rlcht«nt»Uu In« lh>iitHvhland ■n df.n \\s wtftrrrr.K? kkt W&rsfarf gtget „Rissis««" CM# schnelle und starke Zunahme einer offensichtlich <".rekt vom Ausland geförderten — antisemitischen Bewegung in Frankreich hat in wachsendem Mass« eint Gegenaktion nicht nur derjenigen sozialen Gruppen hervorgerufen, dl« »Ich uni/iittelbar oder mittelbar durch die antijüdischen Kräfte bedroht fühKen, sondern auch «II jener Kreit«, die d erschüttern. Ron' hat den F hdehands^hi h auf genommen Es weiss, das» wenn der ..Rscismus" in Frankreich sie^t auch dort d'c Position ('t katholischen Kirche bedroh! wird Die katholivhe Aktion „egen den AnUsemltism'us machu »ich jetzt auf allen Gebieten in Frankreich bemerkbar. Ks war während der Novrrnber-r-nrro? in Deutschland bezei«1 nend, das« — wahrend die am aussen politischen ' vom Quai d'Orsay gezügelte allgemeine fraruüs wenigen A': nahmen nur ichwach auf die jüdisc c Tragödie reagierte die katholische fresse die schärfsten Wort? der Zusar menhange rwischen der antisemitischen Propaganda, Verurteilung fand Es ist bezeichnend. dass das einsige nicht und den „dynamischen" Krafti in der europäischen Politik JüdLv;i- Q^n. , M sich d<m Kampf gegen den Racismu. •Tkannten.! a|g einziges Ziel gestellt hat. „La Juste Parole ' von Oscar t beitern g* ir nttt blmbe Dm französische Judentum, da« in den ersten de Ferenzy, von katholischen Kreisen ausgeht. Die ..antikönnen he. ihigi werd Jakren nach dem Umstur* in Deutsehland an ein« baldige raciatische" Aktion der katholischen Kirche in Frankreich Abechwirhung de« Antisemitismus oder — in Frankreich^ i,t eret kürzlich von dem Eribisehof von Paris. Kardinal Ver- In der letalen Zeit wurden N»u hh. htcr; verbrief. Wonach die Juden in Deutschland, die gegenwärtig jeder A.beitamöglirhkeit beraubt sind und auf ihre Auswanderung warten «die txbir wegen der technischen und organis if.orisch«n 9< imierigkeiten nur langsam vor sich geht', in Deutschland «in- Arbeit herangezogen werden sollen Wie dies vo, sich gehen soll, ist aus den Nachrichten noch ni.-ht deutlich zu entnehmen Ks heisst. dass der Präsident des Relrhesiehtspunkten arbeitsnmtes Instruktionen gegeben habe, wonach die Jude«, b* Presse mit <,!e i«!*«'««1 der Arisierung der Industrie und geistigen Iterufe arbeit.«!«*» geworden sind, wieder als Arbei'er eingestellt werden sollen, wodurch, wie es in der Verfügung heKst. deutsche Arbeitskräfte für wichtige nationale Werke frei werd u. Die Juden »ollen in Fabriken und bei verschiedenen Bauarbeiten Verwendung finden, aber von den ileut t' hen Ari! Die Arbeitgeber, to wird versichert, c ilass *le von der Anstellung von Juden keinen Nachteil haben werden. K« wird hinzugefügt, tlase. diese Verfügung mit aimdrOrklicher Zustimmung den selbst — an eine Beschränkung de« antisemitischen Angriffe» : ditr. in ainem Vortrag, dem der papstliche Nuntius ,'aleri , Kommissar» für den Vier-Junresplan (General Gurke« > K«- auf «Ii« ausländischen Juden geglaubt hatte, ist, besonders; beiwohnte, susammengefasst worden, in dem die Rassennach den Vorgangen in Italien, im stärksten Masse alarj theorlen in den härtesten Worten verdammt wurden ■niert worden und hat «ich zu einer Abwehraktion zusammen-! Die eindeutige Haltung, die die katholische Kirche in den gefunden. Das wirkungsvollste Mittel dieses Abwehrkampf*» j letzten Monaten in der jüdischen Frage eingenommen Mu, hat •i«ht dia Führung des französischen Judentums nach wi* vor J sicherlich entscheidend die Stellung des französischen Krön« In ainer systematischen Aufklärung der ö f f e n t - ' prätendenten, des Grafen von Paris, beeinflusst. der in einem liehen Meinung. Durch regelmässige Information der bemerkenswerten Artikel In »einem Organ „Le Courrier Royal" Presse, durch öffentliche YViderlegui.g der antisemitischen ' die Sache cer französischen Monarchie von der des Anti- Lügenpropaganda, durch Vorträge über judisch« Themen Im; »emitismu» gelöst hat. Bekanntlich ist die royalistische „Ac- Radio (La Voix d Israel*, dure' Veröffentlichung von Bro- ] tion Fran^-aise", vor allem durch den fanati«chen Charles schüren und Schliesslich durch Einwirkung auf die Behörden I Matirras. einer der Haupt träger der antisemitischen Beversucht da« französisch« Judentum «in« „Entgiftung" der wegung und Propaganda In Frankreich geworden. Der Lehre Unhei! schwangeren Atmosphäre herbeizuführen. Das im dieses „Superroyaiisten" gegenüber erklärte der Graf von Hahmcn des Pariser „Consistoir«" gegründete „Cer.tre de! Paris, dass die Monarchie die Rassenlehre aufs Schärfste ab- Documentation" stellt all«n. dt« an der Information über die lehnt und dasa die französischen Juden als loyale und gleichfüdiachen Probleme Interessiert sind, eine ausführliche Infor-; berechtigte Bürger des französischen Volkes ansieht. Der Kation zur Verfügung. Diese Informationen haben regel- [ Graf von Paris erkennt allerdings das Bestehen eines jüditn aasigen Eingang in di« grosse französische Presse gefunden. I «eben Problems in Frankreich an, das durch die Einwande- Aua den Erfahrungen in Deutschland (Zentralverein) weiss ' rUng von vielen Tausenden von auslandischen Juden gesnan, daas di« Möglichkeiten einer aolchen „Aufklärung" be-; schaffen worden ist. und wünscht die Gründung eines jüdl- •chränkt sind, doch muss man feststellen, dass der Abwehr- \ sehen Staates und die Lösung der Judenfrage auf internatiofcampf des französischen Judentums geschickter geführt wird 1 naler Basis. Aber auch in dieser Frage wendet sich der als der d«r deutschen Juden. Auf die Möglichkelten und französische Kronprätendent gegen gewaltsame Losungen in Jfliel« der Jüdischen „Selbsthilfe" bei der Lösung des jüdischen dem Stile, in dem sie in den totalitären Staaten in Angriff Problem« ia Frankreich wird noch in einem grösseren Zu-; genommen worden sind. Den Erklärungen des Grafen von •Mint ihang« eing« -angen werden. | Paria kommt im Rahmen des Abwehrkampfes gegen den Trots einer geschickten Führung und trotz grosser Geld-! „Racismus" vor allem deshalb grosse Bedeutung tu, weil sie mittel, di« von jüdischer Seit« für diesen Abwehrkampf gegen j «ich an Kreise wenden, die unter dem Einfluaa der antiken Antisemitismus sur Verfügung seateüt wurden, würde ,' semitischen Kampagne der „Actlon Fran-aise" für die antli \°,n <,crt Er-ülhing der Wehrpflicht und der Arbeit«. j ,.... , .... , . ... . , : . d I e n a t p f i c h t n Z u k u ri f t a u s g e s c fi o s s n n. R «■ I judische Aktion besonders prädisponiert, ss*^ ' * Es sei schliesslich noch erwähnt, dass geben wird; ferner wird dem Reichsminister Hess die Aufgabe «rteilt. diese Mitnahme den Gruppen der »ationalso*laliatischen Partei z.; erklären, «,a man wahrscheinlich annimmt, das.« diese uber die Wiw.lerheran?.lefmng von Juden Mar Arbeit entrüsUM s«ln Die Ixmdonc- ..Times" ftit; /u dieser Nachricht folgend« Bemerkung hinzu; Diese Verfügung wird als «ine lieberi«,fichung für die duut;chen Arbe! her kommen, die erst vor kur/er Zeit gezwungen wurden, ihre restlichen judi^hen Angestellten itu entlassen. E« scheint, d-is.s der Mangel an Arbeitskräften im Reich diese. .. vorübergehend« Abweichung vom nationalaoiiali«i!.«cher) Prinzip notwendig niir.-ht. Man winl sehen, wie die Heranziehung jüdischer Arbeitskräfte den deutschen Plan für die Auswanderung von 2(*>0üö jüdinchem Arbeitnehmern in den nächsten fünf Jahren. beoinflusHt. wobei mafi noch bedenken mti.ni, daas die Durchführung diese« Planes ohnmiies davon ubhilngt, diuw das Evian-Komite« i erstens heue Wohnplütze fiir diere Juden findet und zweiten« j drts Geld, um sie anderswo anzusiedeln. D;e rl«-uUche Regierung riat, wie die „Times" weiter mitteilt, bere in in Ihrem an Mr. Rublee gerichteten Memorandum vorgeschlagen, diuwi Maaanahmen zur Heranziehung von Juden zur Arbe!» getroffen werden sollen. Augenscheinlich, so meint die ,,'hmca", ist schwere hörjwrlirhr Arbri't geplant, wobei die Hrzahhiny keinfiawrtf* (troHHriiiiin »«in wird; trotzdem «ei e eine Verbf.H*erun>t für viele Juden gegenüber ihrer gegenwärtige« I^nge. KKINK WMIKI'H 1( HT VON JUHUN Nach einer Verordnung des Chefs des Oberkommando« der Wehrmacht und d*ü Reif hsministers des Tonern sind Juden h die Vertreter | b*"aKt«dif •nt«pr«ch«nd« Vorschrift . , - , _..„, . i Juden im frieden zur Krfuiiung der der französischen Kunst und YV i s n e n s c h a f t. von ' aber di« jüdisch« Gegenaktion sicherlich nutzlos verlaufen, «renn nicht di« antisemitische Propaganda in Frankreich durch «in« «ntscheidend« Tatsache von Auf t»K an „gehandikmpt" wäre: t durch die offensichtliche Verbindung des W»:^ anti«amiti«mus mit den imperialistischen Zielen der totalitären Staaten. Der Antisemitismus ist — das wird von allen einsichtigen Politikern in Frankreich erkannt — ein wirkungsvolles aussen polt Uuch.es Kampfmitte! der Axe Berlin« Rom geworden. Diese Tatsach« ist sicherlich der wichtigste Grund,1 warum der latente gesellschaftliche Antisemitismus in Frankreich bisher nicht in die politische Sphäre eingerückt ist und die antisemitisch« Parole von keiner der grossen Parteien akzeptiert wurde. Man darf aber natürlich auch die Ideologischen Gesichtspunkte nicht vergessen, die das politische Leben der dritten Republik bestimmen und die in den französischen Zivilisation ihre grossen liberalen Traditionen -ParoSew der grossen franzörischen ReviytUuOn begründet "sind.; verteidigen werden. , und der Arbeitsdienstpfiicht wenigen unrühmlichen Ausnahmen abgesehen, in einer ganz; wurden bisher der ErsaUrese anderen Weine gegen den Antisemitismus .Stellung genommen j haben, als es noch vor der Machtergreifung in Deutschland seitens der Träger der deutschen Kultur erfolgte. Nur als Betspie! aus der jüngsten Zeit sei auf das Manifest der 128 'Professoren der Strasbourger Unlvers i t a^"Hingewiesen, die ,,die Aufrechterhaltung der freiheitlichen Traditionen, der politischen, religiösen und ethnischen ' aussichtlich Toleranz In Frankreich fordern, die ebenso wie dfis Terrlt 143 jüdisch* dienstpr Kt'g« n Dien;*?. :iieht heranjg«<%og«'Ti werden, 81« TT zMSTfiwfrseij. ' - DI F. AKiSlf Kl \(. IM (.AI K(H \ A %( llf N In deutschen Zeitungen wird berichtet; Im Gau Köln- Aachen hftt die Arisierung zu einer erheblichen Verminderung der Zahi der Gewerbebetriebe geführt. Von den etw« 1*00 jüdischen Betrieben Mitte des Jahres 1&.TH erden vorind nOf) übernommen werden. In Köln sind vo» Textilrtlnzelhandelsgeschäften von 22 Schuh« torium das wichtigste Gut der französischen Nation darj einzeihnndelsgeaehuftan neun u »d von 27 I, .»en-imittelgeschäf» stellen." Man kann wohl annehmen, das« di« Spitzen der | ten nur zwei Verkaufüstellen In arischen Besitz überführt forde:;. Wfu« das If a n d w * r k betrifft, so sind tunde de« ähre» rSSi im Gebiet de«"Gaul" i .in-Aachen :: 15" jüdisch« I bisher inagenamt Wenn Frankreich Ende des 13. Jahrhunderts das Land der | Trotzdem daher die antisemitische Welle in Frankreich \ f|Up 2l' i^^^jj^' ad8Chen Handwerkern .!; r;r igen w,irden. Juden« mantipation gewesen ist, so war die Befreiung der j In den letzten Monaten erheblich angeschwollen ist, ao ist die: Bei den industriellen Betrieben slfid Bett,. udösung •' > nur Juden von den Ghetto-Bindungen viel weniger als Lösung | Gefahr, das« sie wie In Deutschland alle Deiche der poli-; jn wenigen Fallen (Damen-Hut und Bekleidungsindustrie) eine« spezifischen Judenproblems, als ais Teil des Mansch*! tischen und kultureilen Tradition nlederrelssend — schliessj erfolgt .i«lt«b«fr«riun^ä-Programmes der revolutionären Ideologen ' lieh die jüdische Position vernichten wird, vorläufig noch j gadacht. Di« Verteidiger der Ideologischen Grundlagen der nicht sehr hoch einzuschätzen. Die Zunahme der systemaj D AS S< IIK'KS.AL UhK DAS'/AitEH JI'lkKN frajnaöäischcii Republik, zu denen die französischen Mittel-' tischen antisemitischen Aktion hat mächtige Gegenkräfte] Die deutschen Zeitungen teilen mit: und Linksparteien zu rechnen sind, können eine „rachitische'" auf den Plan gerufen, die, weniger um das Judentum gegen „Zur Sicherung und Förderung der Abwanderung der Juden Gesetzgebung schon deshalb nicht ins Auge fassen, weii sie seine Gegner zu verteidigen, als weil sie hinter der entijüdihat der Senat der Freien Stadt «ine Verordnung erlassen, damit di« Grundlagen ihrer eigenen politischen Ideologie ersehen Propaganda die gegen ihre eigene Existenz gerichteten i welche die Zii«ihiw<w/mi««(/ den Danzi;/*-, Judentum* zu viner chfittern würden: Aua außenpolitischer, und innenpolitischen . Kräfte erkennen, die Abwehraktion energisch durchführen. ' itaftun<jHu<un«in*rhatt vorsieht. Nach den jetzt bekanntgega- ___^uu^:,,«. ~k u^ti___f-i i„A.n,____au..u ^.r'o., >iv>■ u.A^tun u-irH A»A,„,u .,„»h in iv.nu.; ^»en Durchfuhrungsbestimmungen zu dieser Verordnung wird Gründen, gleichgültig ob sie sentimental judenfreundlich oder , Der Kampf um das Judentum wird dadurch auch in Franki»ber das Vermögen der Juden Danziger Staatsangehörigkeit Judenfeindlich eingestellt sind, lehnen die politischen Gruppen, i reich zum Teilgefecht einer grosseren Schlacht, die zwischen ' um| (j(.r Jn DamziK Änl(aHj,jgJf, „taatenbwen Juden ein Ver die den Bau der demokratischen Republik in Frankreich tragen, i den „dynamischen" und den konservativen Machten ausge- \ füglillg^. Uf„j Veräu.«erurij<»vnrbot erlassen. Soweit zugunsten ein« Lösung der Judenfrage nach deutschem Vorbilde ab fochten wird. Trotzdem das Judentum in Frankreich im ' von Juden YVertpapier« b»rnu itn Depot bei einer Devisenbank Di« Tatsach«, das* die politische Oberfläche der französischen, wesentlichen nur Objekt eines solchen Kampfe« sein kann, Gesellschaft in den entscheidenden Punkten vom Antisemitisist es doch durch «ine weiuithtige und systematische Selbstmua ferngeblieben ist, hindert aber nicht, dasa sich im sozta- , hilfe In der Lage, die Schwächen «einer eigenen Position zu lea UnUrbau jetzt stärker« antisemitische Tendenzen geltend ' beseitigen und dadurch serne Stellung im Abwehrkampf zu machen und dass sie sich besonders in der wachsenden B«- : befestigen. Davon soll in einem Schlussartikel die Rede sein. liegen, haben jüdische Personen unverzüglich durch ein« schriftliche Erklärung der Bank Ihr« Eigenschaft ais Juden anzuzeigen. Wertpapiere, die sich noch In jüdischem Besltx befinden, sind in ein Depot bei einer Devisenbank einzulegen« Vermugensverfügufigen im Rahmen einer angernesweiiei) Lebensführung oder des regelmässigen Geschäftsverkehr» sind) nicht an «in« besondere Genehmigung gebunden. Von deaf Verfügung«- und VerauaserunKSverbot sind auch befreit beweglich« Gegenstände de* per ionl.'i hen Gebrauchs und des Hauscht Luxusgegenst »nie darstellen" rden in Danzig auf Lastauto« geladen und von der Polizei abgeschoben, ohne Angabe des Ziel««. ImcrtAca« in dt}r heutigen Weltpolitik Die an da* umerikajLftta vermutet, diM» i« auf Auswandererschiff* geladen wuritrhrj Volk gerichtete* Worte HtätivüHs verdienen wiedtr- \ den. Englisch« Journalisten, die «|er :U*n* beiwohnten, wrurden iüTci«"Tn die^anU-racistische Abwehrfront nicht etwa unter Sieben zu urerde«, weil si auch für andere Völker zutrefft», j vtfh^lg Ut m/m jy^j^ de, V «1 k * r o un d«a projüdischen Gesichtspunkten, ja entscheidend auch nicht aus Er »ch* iibt:; r.er ydikerburid-Kommissar Dr. Bwckhard». iat gegenwlrtlg jchrinkung der wirtschaftlichen Be.tätlgung der In Frankreich lebenden ausländischen Juden auswirken. Di« wirksamste Unterstützung in ihrem Kampf gegen den „Ytacisniuä" hat absr das franzcsische Judentum durch die Haltung der katholischen Kirche erhalten, die gegenüber der antisemitischen Weil« eine klare Kampfposition be~ i hat. Auch hier ist da« Einschwenken der katholischen WAHRE LEBENSKRAFT In der knn*trvattr,?n amerikamnehen Z«itun0 "A'«u> York fÄt*'fc,J^'^.f Herald TVifcuse" äunaert »U h Mark Huliiran iibri die Hielluny in*r spontan humanitären Reaktion heraus erfolgt. Entsprechend der kirchlichen Politik, die in den ersten Jahren des faskrhiatisch-nationalsozialistischen Aufstieges zu einem Kornirh* Hh( „Viele tu unserem Volk -münnen im kurzer Zeit ihre Fähig- ÄUf „Urlaub". kf\t beweinen, einer «r hm e r zli c h e n D e * il l u » i o n i e -! rung .standzuhalten und der Wirklichkeit in* de- Allf lt,.r 1»,.- \(»| K( I II KBI ND promiis mit diesen Bewegungen kommen wollte, hat sich auch &k. H (;y seften ,ch habe ^nmal auM dKtn Munde einen dl« katholische Kirche in Fr*r.kieich damals gegenüber dem antijüdischer Feldzug stark« Zurückhaltung auferlegt. Die höh« französisch« G«i*ts.chkeit hat nicht emmad verhindert, daas ein Teil det> niederen Kleru» in E.!sa,i-I,othringen Träger der antisemlti'c' Propaganda in den französischen Ostprovtnzen wurde Sekher hat man aber in liom begriffen, dass dl« totalitären Kräfte nicht nur das Judentum verufwert Manne* den Auiuprwh g> hört, dann kein Menne Ii 'tanz für das Leb** au*ue<~u»tet int, bin er du- Erfahrung Hnes » i r a t e g i * f. h e n Rückzüge* durchgemacht hat. De»- Auf der Kleinkunstbühne d«s jüdischen Kulturbundes in Berlin finde', am 36. März und 2 A»rii «tne AK« Mchied svorste'iung von Max Israel Ehriioli in „Kevu* der Revuen" 'von Willi iir±*\ lU*tn und Ma* Ltiael Bhr« lieh> atatt. Es wird mitgeteilt, dass di« beiden Abschieds- •orstellungen ausverkauft s!Ad. Im Kulturbund-Theater i«J[ illusujnierung erfordert eine Art xon Rückzug, tnrllKtcht U^rim wurde im Mir?, die Oper „La Travtata" un<> dag konnte man »agtn, anen gnttige* Rückzug Der DenUU- Leitung von Rudolf L»rae! ^hwarz aufgeführt Im tii,rfg««J scheint die Auswanderung d«r Küruiüer des Kuituroundaf rasch von»t(.ut«n zu gehen, d«nn auch Paula Äara Saksi »if/Mieruay »tandmhalten, den Geist su verhärten, a<*da*a er nlchtea. «ondern auch c; Grundlagen der chnetiieban Uhre imatande Ut zu erkennen, wtu unangenehm ist.und dann durch (jj#fn gwiin,r judUch<n pubUkuw besser bekannt unter Ihre» •) Siehe dea er«tea Aufsat* ia voriger Nuaasoef, | «sh« geeignet* Anstrengung «e sm überwinden, dos Ut der Hef Nasaen Paula Lm4b«rf> wird ein „AbachiedekonserV | v«M der Lötens kraft «stur« Menschern efceaao wi« einer Natt** \ für den 1» März angekündigt.

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