Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 1 (10.3.1939)
- Date
- 1939-03-10
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. i, 10. m \m Jüdische wfxt-ri?**t>8Chau St*t I Theater und Konzerte „M ata t*- Di« zehn Bilder der neuen satirischen Kevu« des Matate- Theaters ..Muptm WcChuUm' sind von fünf Autoren verfasst. werden durch die Amüsante verbindende Conference der Schauspieler Timnn und Ruden'dtl zusammengehalten und von der ausgezeichneten Musik Nfn.ro. Lavri's untermalt. Die Chanson« und Lyrik liefert wieder Nathan Altermnn; leider befriedigt die Interpretation derselben nicht immer restlo«, dn man in erster Reihe auf szenische und gesangliche Effekte Wert legt, statt vor allem dem Wort zu seiner Wirkung zu verhelfen. Frau Schindler die sich ab* Schauspielerin bestens bewährt, verwandelt so das satirische „Schlummerlied" in einen sentimentalen Zwiachenaktfuiler und Esther Gamliclith ist In einer kleinen Duo-Szene erfolgreicher nl« mit ihrer Jemenitischen Romanze". Da* sehr gelungene Schlussbild von Martin Rost zeig: unter dem Titel „Tischrücken und Splritiitmue" in Form einer Opernparodäe, welcher „Geist" bei einer Round-Table-Konferenz „umgeht". Viel Beifall fand auch eine andere politische Szene von Avichanan. „Sitzung, des Evian-Komltees". Der gleiche Verfasser zeijrt. mit welchem Eifer sich die Palästinenser auf den Empfang der Flürhtlingik Inder vorbereiten, wahrend Samt Gronemann Betrachtungen über ,,soziale Umschichtung" in Erez Jtsrael anstellt , und Frau Davidovitz bei einem jungen Tel Aviver Ehepaar, da« in seiner Einzimmerwohnung einen Neuankömmling beherbergen will, ein Meeting der Flüchtlinge aller Lander •einet der aus .Taff«. -- veranstaltet. Für die gelungene Dekoration zeichnet Luftglas, für die musikalische Begleitung' die Piafrfstin Bella Finkelstein. Neben den bereit» Genannten war das ganze Darsteller-Ensemble bebten» in Form konterte | Michael Tmtht dirigierte ein Konzert Urs „Palästina- : Orchesters" zugunsten des „Kofer Hajiachuw", dessen Pro-' gramm dl« Uraufführung einer Suite für Streicher von dem palästinensischen Komponisten E. W. Sternberg und im An-i •chlusjs Werke von J. S Bach sowie die dritte Leonoren-Ouver- ' türe von Beethoven enthielt. Die elfteilige Suite Sternbergs; führt den Titel „Joseph und Min« Brüder", Ihr Charakter ist : jedoch „europäisch *\ nicht „orientaliach" oder „Jüdisch", Den j •tfcrk»ten Erfolg des Abends hatte die Aufführung der Bach-j Kajemeth zur Linderung der Aelter«n-Not kann nicht hoch «cnen Werwe, des Dirigenten eigenste« Gebiet, Chor und So- | genug eingesehatzt werden. Um aus seinem kleinen Kapital listen der Kantate „O ewige« Feuer" stellte der „Kammerj doch für den Unterhalt ausreichende Einnahmen zu erzielen, Chor von Michael Taube" (Tenor: Abraham Fektmon, Barij jÄt gerade der Kleinrentner häufig zu riskanten Anlagen geton: Jehuda Kiamnzewf. Solisten des C-Dur Konzertes für j neigt. obwohl gerade ihn jeder Verlust besonders hart trifft drei Klaviere und Orchester waren Egon Pottak, Alexander j Nunmehr ist bei ausreichender Rente die Möglichkeit gegeben. den bescheidenen Vcrmögensrest dem Keren Kajemeth ar. ALTERSVERSORGUNG DURCH „LEBENDLEGATE" DES KEREN KAJEMETH Kürzlich wurde fur Tel-Aviv und J,-ru<n]em die Gründung 1 von Elternwohnheimen angezeigt. Durch die Verbilligung infolge gemeinsamer Haushaltfühning sollen älter* Menschen : für den bescheidenen Preis von 31 bis :?1 fP monatlich c>,\ j angenehmes Heim finden, , So sehr diese Neugründung ~u begruasen ist. so ist d-mit i doch nur die eine Seite des Aelterenproblems einer Lotfung nähergebracht; für die ruhige Existenz dieser älteren M-n sehen Ist vor allem entscheidend, dass sie die «'JewlssH^'f". haben,!n einem spateren l>ber<sfiUer nach Auf brauch uns der letzten Reserven nicht anderen zur Last zu fallen Auch wo diese Gefahr infolge einer grösseren, nach menschlichem Er messen auareichenden Vermögensreserve In Wirklichkeit nicht besteht, bedeutet die stündige langsame A'^.thme dieser Rc serve doch eine schwere seelisch* Belastungsprobe, die dem Aelteren und seinen Angehörigen hüufig genug die letzten Jahre verbittert In Fallen dieser Art gibt die Errichtung eines J.rhrnd- Legat*" beim Keren Kajemeth eine Urning. Ks handelt «Ich \im die Vorwegnahme einer testamentarischen Stiftung »n den , Keren Kajemeth, Indem der Stifter schon zu seinen Lebzeiten das Legat an den Keren Kajemeth Übertragt und dafür zeitlebens eine Rente vom Keren Kajemeth ausgezahlt erhalt. Bisher erhielt der Keren Kajemeth 11 solcher Legate Im Ge- '. samtbefrage von 103 000?P. d h im Durchschnlftsbefrage von j 3000 fP. j Schofi »u« dieser holten Durchsrhriiltssumme la*st sich entnehmen, das* die Errichter von Lebend-Legaten bisher { * meistens wohlhabende Menschen waren, also ein anderer Typ als der im vorgerückten Lebensalter stehend« Kleinrentner. . der die Reste seines Vermögens In Höhe von wenigen hundert! Pfund aus Mitteleuropa hierher gerettet hat und nunmeh. | vor der Frage steht, wie er mit diesem bescheidenen Befrage | seinen Lebensabend fristen kann.! Für diesen Kleinrentnertyp hat der Keren K^iemeth «inen j. Stmäertarif für Kleinlegate <höchsten« 500 700 4P. Im Einzelfall? herausgebracht. Für Menachen über $0 Jahre Ist es nach : diesem Tarif möglich, durch die Stiftung eines Kapltalbetrages von 300 400 £P, sich zeitlebens ein Existenzminimum «etwa! in der Höhe des Pensionspreises In den neuen Eltern Wohnheimen) zu sicher-! Die Wichtigkeit dieses praktischen Beitrags des Keren | Bitte an unsere Leser | ic uns so.irhMch Ihr Amm1! an unser»; Vci htK^-Adrf ssc «ir.KI'SA- Ainctika') u t o \) n : o i r» h n h t, inlonmtio- Hnnknotcn Scruicn Al'Otincntcr!?:>!. V.O.fl. «H!l oder (,\un Kviropa Utitl ,tn unsere Cc .h <• h Af t ,a « t »' I I c für t' Jiultuh,' W"rll Rund'«hau V \ K I S II* 19. Rur du Crt Die BczuysRf'Mlhr (durch Scheck na!c I\s nnwcifiung (Pcfltal Order) nur 'Wü .h-rmnU-w, P.O.B, fim. nirnt« von f' üStÄcheck - K u n t c n u n d An h l :z ■ e n folgt. Bitte grober. Sin un* Arlrmsrn r.ur Vcrwndutu; von Probe u iimom an, führen Sie urw neue Abonnenten aw. inserieren Sic in der J.W.R. und he vor ztr^en Sie unsere Irtaeretiten! t'rnsn achnelier wird dann dits Blntt In Ihren Händen und umao reichhaltiger wird «ein Inhalt «ein. IORI) SAWIIKI. Buch und Bella Fink* U Der Oratorium-Chor vc-") Fmdhaux ben der »ich früher bereit« in der „Schüpfung". in ^Judaa Maccabäua" und ruleUt in der „Neunten Symphonie" so ausgezeichnet bewährt hat, lieferte bei der Aufführung les Oratoriums „Samson" von Haendei, die wiederum gemeinsam mit dem „Palastlna-Orphester" bestritten wurde, einen weiteren Beweis von seltener Klangschönheit und Gcsanjsts-p-ywiplin. Für daa Konzert rcichnete als VeranaUtlter der „Freundeakreis der „Hablmah", deren musikalischer Leiter Fordhaua seit Jahren ist. Seine gro*«arUge Leistung als Chor-Meister »tand bei der Oratorium- Aufführung «tarker im Vordergrund wie seine Fähigkeiten ala Orchester-Dirigent. Die Sc»!opartien sangen die Sopranistin Frau Macluit, der Tenor Magido, B. Arenstein (Bus«) und N. Roeenthal (Bariton). Be*onders die beiden Letztgenannten fielen durch das schöne Timbre und den Umfang ihrer Stimmen auf. Hohe Anerkennung verdient die Uebcrtragung des Oratorium-Textes aus dem englischen Original ins He- ,__________ bräiache. Dem Ueberaetzer A. Aahman ist es gelungen, diel Glanzzeit zuvert'/auen, alao einer Institution, deren grosses Vermögen und »elt Jahren steigende Einnahmen dem Legatgeber die denkbar grösste Sicherheit bieten. Die grossen Emlasionserfolge de« K K L. zeigen das Vertrauen, das seine vorsichtige und stabile Finanzpolitik in »achkundigen Kreisen gunlesat. So kann denn ohne Übertreibung gesagt werden, das* der Stifter eine» Lebendlegates beim Keren Kajemeth sich einen vielleicht bescheidenen, aber jedenfalls gesicherten Lej ben.sabend verschafft. Dr. Heinrich fttratt.ia; Im Kampf Mm Zionbtmu« und Krer/. 4i!sr»*i Kurt Blumenfeld sprach am 15, Februar Ut.!;.-r diesem; Motto Im Jasha-Heitez-Saal (Tel-Aviv^ der von Hunderten überfüllt war. Den Auftakt seiner Darstellung bildete ein packender Rückblick auf das deutsche Judentum in seiner .geistige.* Gesicht", seine gesellschaftlich« rhytmischen und klanglichen Anforderungen zu wahren, die ) Struktur und seine kultureilen Leistungen. Auf diesem Hin« daa Werk »teilt. Fordhau» hat gemeinsiam mit dem Ueberj tergrund zeichnete der Redner ein erschütterndes Bild der «etzer einige Textänderungen vorgenommen, ja sogar dem j Wandlungen, zu denen der Ziwamnumbrueh de« jüdischen Schiusa (..Trauermarsch") erstmalig einen Text unterlegt. Wie j Lebens in Deutschland wahrend der letzten Jahre, und zuweit man das. auch wenn es wie hier im Geiste de» Werkes und der MiLsilc geschieht, als zulässigen Eingriff betrachten mag, sei dahingestellt. Die Rechtferügungsgründe sind, d^ss erstens Handel selbst und nach ihm andere Persönlichkeiten Bearbeitungen vorgenommen haben, sodass es also nicht eine traditionelle, sondern bereits mehrere „Samson"- Versionen gäbe, und da*e wir at« Volk der Bibel die Verpflichtung s | mal seit den Ereignissen des vorjahrigen November, gefuhrt " j hat; er wjes — auf Grund peraunficher Eindruck« in dtesem hätten, biblische Stoffe, die von nichtjüdiacher Seite oberflächlich oder entstellt verwendet wurden, in ihrem wahren Geist wieder aufleuchten zu lassen. Demnach handele es sich bei solcher Korrektur nicht um eine tendenziös«, sondern gerade um das Gegenteil: Um die Beaeitiuung einer ungerechtfertigten Tendenz. Manfred Geis. j Zusammenhang auf die Problematik der jüdischen Fluchtj ling.slager fn den Nachbarlandern Deutschlands hin und übte j an den territorialiatischen Parolen, so an dem nach seiner I Darstellung ganz unwegbaren Britisch Guyana-Projekt, Kri- | tik Danach skizzierte Kurt Blumenfeld die Bedeutung, die j einem von zionistischem Geist beseelten Aufbau Erez Jsraeis für die Erhaltung und Erneuerung nationalen jiklischen Le-! bens in unserer Zeit zukommt Der Appell, in den er diesen Teil seines Vortragt einmünden lies«, rührte tief an du- Herzen der Hörer und riss sie am Schiuss der Kundgebung zu stürmischen Bekundungen dankbarer Zustimmung hin. K. \ Einwanderangsfragen i Dominfjo hat erklärt, sie wolle KM) 0W Flüchtlinge aufnehmen | und zwar sowohl Akademiker und Kaufleute als auch Ari heiter. Als Vorzeigegeld sind 100 Pfund erforderlich. Da« An- gebot von .Santo Domingo Ist gewias sehr bemerkenswert, he- Nach dem Rucktritt von Rublee wurde Sir Herbert Kmer- . darf Rber einer genauen Prüfung der Verhältnisse In diesem «€Ml tum Direktor des Evian Komitees ernannt. Emerson ( I^nd. Ohne ein Urteil zu äussern, möchten wir daran er- Ist bereits der High Com missioner des Völkerbundes für die' Innern, das« vor einiger Zeit in einer in Paria erscheinenden deutsehen Flüchtlinge, d.h. der Nachfolger von James Ma*:-' Zeitung eine entscheidende Warnung vor Einwanderung Donald und Sir Neill Malcolm. Als Välkerbundskommissar1 nach Santo Domingo enthalten war. Auch Holland hat obliegt ihm die Fürsorge für die schon aus Deutschland aus-• eine Kornmission nach Holländisch Guayana (Surinam l/>rd S*mufd hat den Vor»ü* de» C»um*l für Qrrmnn Jeurry iö' Jergelcgt. Dieser Schritt 1-ord Samuel« hat. keine politisch* n oder prinzipiellen Gründe, wndrrn i«t darauf znrückzufiihren, dass l^>rd Samuel an die Spltte der englischen Aktion zurnettung jüdischer Kinder getreten ist. Dieses Komitee. ' das bereits mehrere tausend Kinder nach England brachte,! tritt als eine Institution auf, die Geldforderungen an .den Council stellen mus* Aus diesem Grund ha? fxird Samuel e« für unvereinbar gehalten, im der Spitze beider Körperschaften zu stehen Dl* neue Regelung wurde so durchgeführt, da** L o r «f ti »a d i n g den VoralU im Council for German .Tewry übernahm Ixn-d Samuel bleibt als Vorsitzender <l*r KinderaMvm weiteseng mit der Fürsorge jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland verbunden Lord Samuel hat fünf Jahre ati der Spitze de» Council for German Jewry gestanden und hat durch den Einsatz »einer Persönlichkeit und seines Prestiges zum Erfolg der Aktion viel beigetragen. Er war nieht nur ein unermüdlicher Propagandist der Ziele der Hilfsaktion, sondern ttuch ein unparteiischer, objektiver und von allen geachteter Vorsitzender, dessen Entscheidungen stets sachlich motiviert waren. Insbesondere sei hervorgehoben, dass unter der Mitwirkung von Lord Samuel eine gross« Anzahl von Hilfsaktionen mit produktiver Hilfe In Palästina verbunden wurden. Die jüdische Siedlung In Palästina hat der Mitwirkung Lord Samuels ai« Präsidenten des Council for German Jewry In den letzten Jahren grosse Fortschritte zu verdanken. Eh ist zu hoffen, das« nach Samuels Rücktritt die Arbeit des Council In demselben Geiste weitergeführt werden FÜER EINWANDERUNG NACH INDIEN In der Indischen Presse sind eine Reihe von Aufsätzen erschienen, die die Vorteile der Einwanderung von deutschen Juden nach Indien hervorheben. H G Mudanl, der Redakteur der Zeitschrift „Der Indi "he Markt" {"The Indian Market"), veröffentlichte In seiner eigenen Zeltschrift einen Aufsatz, worin er dafür eintritt, 25 (MH) judi*» h« Techniker und uri.*.»rn*vh4iflluhe Hachv*r*tändiV'! nebst Ihren Familien nach Indien zu bringen. Derselbe Verfasser veröffentlichte im "Bombay Chromcie" einen Brief, worin folgendes ausgeführt wird : Da Indien mit vollem JBewusst-* sein jetzt das Programm einer industriellen R< \ ululion an genommen hat, braucht es viele ausländisch« Sachverständige. Diese HuchvrrHtütvliyen auf dem Gebut tum Industrie, un4 Handel können wir unter den deutschen Juden finden. Wir sollten daher 10000 jüdische Sachverstandige auf dem Gebiet der verschiedensten Industriezweige einladen, sich permanent in Indien anzusiedeln. Sie tollen als indische Bürger naturalisiert werden. Auch die Zeitschrift "Thr. 'fttne.» <>/ indiu' veröffentlicht einen Artikel. In dem der Einsender die Vorteile hervorheb», die Indien aus der wissenschaftlichen und vor allem medizinischen Tätigkeit hoch qualifizierter jüdischer Einwanderung ziehen kann. MANGELNDE ORGANISATION IN NEUSEELAND Aus Hamilton <N. Z.» wird uns u, *. geschrieben: In New Zetiand sind bisher n»ch oberflächlicher Schätzung ca. 3*0 Personen eingewandert b*! einer Einwohnerzahl von l| Millionen. Das I^and Ist ausserordentlich fruchtbar, hat gesundes Klima und keinen Bevölkerungszuwach* durch natürliche Geburten. Alle Versuche, die Regierung zu einer grösseren gewanderten Flüchtlinge, die in den einzelnen Ländern noch abgesandt, um die Möglichkeiten einer Einwanderung dorthin ' Zulassung von Juden zu veranlassen, scheitern. Selbst Gekeinen definitiven Aufenthalt und keine Arbeitsbewilligung! zu überprüfen. erhalten haben. Dagegen fällt die Durchfuhrung der Auswan-; Amerikanische Zeitungen berichteten kürzlich über das derung der noch in Deutschland befindlichen Juden nlch t: Schicksal von M3 jüdischen Auswanderern, die nach Belize. In die Kompetenz des Völkerbundkommissar», sondern in die i British Honduras, unterwegs waren. Die dortigen Behörden Kompetenz des Evian-Komiteea. Die beiden Aufgaben bleiben telegraphierten an das deutsche Schiff Caribia, an dessen Bord auch In Zukunft voneinander getrennt, obwohl durch die Wahl »ich die Auswanderer befanden, dasa infolge der W'irlsrliuftsvon Sir Herbert Emerson eine Persona/««k/m der beiden; lag« >n Hond;.: a.i die Zulassung der Emigranten unmöglich sei. Aemter eingetreten ist. Daraufhin änderte das Schiff seinen Kur« Wohin die Reihen- Bei der letzten Tagung des Evjun-Komitee» erklärte der» den gelangt sind, wird in der Meldung nicht mitgeteilt, amerd >• D-:(Ktir'.e M>ron C Taylor, USA nehme In der belgischen Prute wird in der letzten Zeit darauf' M*" ''(H»o Fi.Kh:h.:gt lUf und n^oe iu->trdem vielen hingewiesen, das» judiicne Auswanderer nath H< Itjnrh-Kvngo die urvr.:..;<-h auf cu. zeitlich be»i hranktes Vu>um das Land g*. kommen ä»snd, und zwar vut ulh m in das Kupf^rg. M<-i v/n betreten haben, den Aufenthalt verlängert Die P h 111 p p i n e n Kat.mg-t, <l*a Mt-h wigui .nii-er Hohcn'^ge für euruj ais< ne freien bereit, 10<X) Fluchtlinie im J«ht« aufzunehimn und Emwandcitr eignet. Main he der Entwand«/er Itsoen kun u eri ausserdem sollen in d«> sudlieh gelegene Uhu.*. Iniel der iiHh» vom Dctauhandel. nuuifhe aber, so he.-st es im Bericht, Philippinen Mmddnto jud{i.chc- Acrzt«. Ingtiiieure. Hand- ""d wh*er vtirtschaftlun einzuordm-n In kleuurcn Ort< n werker und Spezialisten eingeladen werdm, um da^ Land zu im Kongo seien bereits kleine judliche Gemeinden entstanutn entwickeln, damit es eine grössere Bevölkerung aufnehmen: _ _ _ kann. Nach Meinung von Experten habe das I^nd ein gute-:' Klima und -ei fur die Aufmhme einer betrahtlu h« n Be%ol kerun^ g«.cig.it£ Die Ven-mipten Stiaten haben jetzt 8achi%r9tandigGn'KfmitittM*if,*it.-ti zur grationismoghthkeiten ttogesandt. dl von Enur»u naen Britisch- L'nmitU-lUtr vor R^daktJonMr hhiM erhdlten wir die Trauerndchrit.ht vom AI«« wn \on In Moi«i Ga*tcr m London im Alter von M Jihieu Dr (;^ter ein urtmmr Ge* lehrü-r und hr «. uder» i«-ichm^nn auf dem Utbiet & r j,»d..a nen ier Geschieht« dea Zionumus eng verbunden. vi u f^'-f'H-narbeit mit dem von England «it- Zu HerzI« Zeiten war er berühmter Vizepräsident der?JT„? * u a "zfr1,1* "afh Saat*' D»^}«g« Kongresse In de» letzen Jahren war Ijaswr voll* «rbJittdet, oie dritte nach den Philippinen i::* Rrpttbhh Zuüo h*itc aber s*hic g«wl»ö« Fr' ' ' a.hv bewahru hwlater werden immer mit dem lakonischen Zusatz „nach* reiflicher Ueberiegung" abgelehnt. Man leidet so unter dies«r Ohnmacht nicht helfen zu können und begreift es nicht,.. Dabei möchte ich betonen, das« die Bevölkerung uns ausserordentlich freundlich entgegenkommt. Es geht daa Ge« nicht, dass alteingesessene, reiche Juden selbat oci den zu« ständigen Stellen gegen eine zu weitherzige Einwanderung Einspruch erhoben haften. Dübel mangelt e« besonder« an jungen Menschen auf dem Lande, an Dienstpersonal, technisch aua< gebildeten Leuten etc. Da« Huuptunei ist aber der Mangel jeiflwlier Or-ziM»«..»^ £« w.ir kür/h*.h b«-»< hörnend, d van als fin Tr«n.»port vo'i ihO Juden auf <Krn Weg'- r.a*h A.j»itu!;«rt dur*r. AuckUnd k«*ni, niL.ht c»>i Mens« h /.u d» ren nt\<ru*s.tng am Hafen er»*'den N'ur ein Mann dort hat Verständnis für die Not und das Ht der lUnhimr Dr A, Astor ihuh war die*T /"! verr*-.4t Ko kAr;n man immer denselben F*hlef beobaöiUn, das* fait alle I^iute In Au<kland Well.ng*on oder Dur.edin. Christ* hurch. dt-n vier grossen Ktaditn. *te< kenbleiben f>adurch hatt.« der Mir.uter, Mr N-i-n, r,«U rfenb< ltt daru if hi/uuweuen, m«»n hat*« geglaubt, die -N*« uemv»aiulaer wurden su h mehr unter die alte Eiowohnerjf haft vtrtulen, statt dt'ijen j»fcp-<rivr. n »uh, wu nirht im In *•> des I>audia wäre Als» V»b*u!ngew«jde,ter kann man <<egefi dies« L'ehtJsUi.de nicht* uiiiernehm«n, fth«r vielleicht Ut durch einen Hinweis von Ltmdon aus durch da» iiefuge* Conu-oitte« in Oiiektef Vefwiöuung mehr zu erreich.«;.