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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-10 · 1 (10.3.1939) · p. Seite 7

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
1 (10.3.1939)
Date
1939-03-10
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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PALÄSTINA-BLATT Palästina 1939 Ein Überblick \ Da* iu-srrr Bild | Will man sich ein Hilci von Palästina zu Beginn des Jahre« 1939 machen, so wird man gut daran tun, sich in« Gedächtnis zurückzurufen, wie das Land vor Beginn der Unruhen, der jetzt bald drei Jahre zurückliegt, aus- Jenseits der Politik Die Wirklichkeit im Emern / Von Jiiehak ff. Ronenkranz, Tel Jotel Für jfnmnd«'n, der von nusMpn uns besuchen kommt. ht f.i i manchmal etwas schwer zu verstehen, da*» «x jurtifu he Bauern z. B im hmrk Jrnreel n"\bi. jüdische Mensnihen in dleso' Zelt, die »ich uberulK um dreiviertel acht nicht um das Radio xtharen, um die letzten Nachrichten vu» der T/ondoner Kongcaehen hat. Palästina hat sich in einem früher unvorf*ren* zu hören, sondern statt dessen ihn""„.lonun" lesen, stellbaren Mas&e an die Unruhen gewöhnt. Was früher eine Sensation gewesen wäre, die grosstes Interesse. Bangen und Entsetzen Jiervorrief, ist heute zu einer täglichen Erscheinung, beinahe zu einer Selbst Verständlichkeit geworden. Der Terror hat psychologisch eine ungewöhnliche Abhärtung weiter Kreise gegen Schrecken und Gefahr mit «ich gebracht. Wenn man sich daher klar werden will, wie die Situation im Lande sich heute gestaltet, musd man versuchen was nicht immer leicht fallt ■•—, sich die normalen Verhältnisse zu rekonstruieren. beule all.-* unbekümmert und aicher im Lande umher, nahmen mit Selbstverständlichkeit einer die Gastfreundschaft des das „Tagebuch", ein kleines* hektographierte* MtUHl«tM«i»blaU , von ein bis zwei Seiten, in welchem zumindest in den grösseren Kibbnzim den Chnwerlm jeden Abend miU;eteü* wird, was es in Ihrem ..Mrscliek", In ihrer Wirtschaft. Neue» gibt. Phjmtc Wirtxchnftrn sind «rw» freiet»-den in dr» letzten Jährt», wer im „Heffth". Im Kuhstail. arbeilet, weis» nichi mehr aus eigener An*«jhatnirtjf, wie es mit der Arbeit im Vi rd<x/ stellt Ist, und wer im Panles« arbeitet, will muh wissen es In dem Wirtschaftszweig des Getreidebaus steht. Da* findet er im „.Toman". Und es gibt Menschen, die e« erwarten können, erst am nächsten Tag In der Zeitung zu lesen, welche Vor dem 19. April 1936 wanderten Juden und Araber i »eu« Erkliinntg Mr. MacDonald abgegeben hat, und welche - - oeuft Taktik die arabische Delegation hefo'gl, und die «ich mehr angesprochen und mehr interessiert fühlen, iiu Tage- , , buch unserer Wirtschaft zu lesen, das* die Kuhstitlle von Telanderen in Anspruch, fand man den arabischen Fellachen ,rosef 7Un, erstenmal eine Tagesproduktion von 2W) Litern als täglichen Besucher in den Siedlungen, jüdische Jugend Milch aufzuweisen haben auf Wanderungen in arabischen Dörfern, lag das ganze' Das mag auf den ersten Blick draußen ein wenig schw. r Land den vielen Wanderern offen, die es zu Fuss, zu verständlich «ein Man darf ruhig zugeben, das« einem vor dieser Ruhe den .Jischuw manchmal ein wenig bange werden kann, und oberflächliche Beobachter könnt» ii manchmal meiium, da*» doch all diese „Kleinigkeiten" des täglichen! Lebens verblassen müssten vor dem j'ross'cn politischen Sturm, 1 der über uns alle hinweggeht Dies ist ein Gespräch mit tlnem alten Oh twer meines Kibbuz: „Ks scheint ziemlich sicher zu «ein, das« wir In London verloren rytben", sage ich zu Ihm. Kr sieht mich von oben bis unten an und schüttelt der» Köpf ..In l^ondon, Chabibi, in London, mein Lieber, wird nichts ^macht, was .sicher' ist. Wenn Krieg sein wird, werden wir die Juden in Haifa mit unserer Milch, mit unteren Kitrn. mit unserem Clerruise ernähren. Wenn Frieders sein wird, werden M.oe Menschen in« Land kommen. Wenn wir in London restlos verlieren, worden die Mitglieder des Obersten Arabischen Rates, die uns wahrend d«-c Unruhen Büdfrv verkauf? haben es In Pferd und per Wagen durchstreiften. In den Städten standen Juden und Araber in vielfachen Handelsbeziehungen und wenn auch in beschränktem Masse - in täglichem Verkehr. Die Frage der öffentlichen Sicherheit spielte eine relativ gelinge Rolle. Gab es auch hier und da Zwischenfälle, so konnte man doch nachts wie tags ebenso gefahrlos durch die Städte, über Landstrassen ziehen wie irgendwo in Europa. Freilich bestanden immer gewisse Einschränkungen. Sprachliche Schwierigkeiten und mangelnde Kenntnis des Nachbarvolkes hemmten auch vor den Unruhen den Verkehr zwischen den Arabern und Juden in beträchtlichem Masse. Wieder and wieder haben Einsichtige im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte ihre Stimme erhoben, um ein besseres Verständnis und einen intimeren Verkehr über die Schranken der treimenden Nationalitäten hinweg zu empfehlen. Sie hatten \W nig Erfolg, und man darf sich auch nicht d;»r?}»•■'■• mu~\ wegtäuschen, dass die Beziehungen zwischen < i eideni Völkern nach den Unruhen von 1929 niemals mehr so unbefangen wurden wie vor jenen blutigen August-Tagen. Heute wird die Grenze zwischen Jaffa und Tet-Aviv, zweier Städte, die ohne Übergang ineinandergreifen, durch Drahtverhaue gebildet. Rings um das Weichbild der jüdische nStadt, die drei Jahre lang eine Friedensinsel im Meere der Unruhen gebildet hat, liegen Wachen und Verteidigungsposten. Auf den Hauptwegen sind Betonbarrikade;^ errichtet, um eine Kontrolle der Fahrzeuge mechanisch za erzwingen. Von den beherrschende Hügeln in allen Teilen Palästinas weht die Fahne der eng Hachen Militär-Camps; die Patrouillenwagen, die Tanks, ihr .- Kigenachiifl i\U Rrgierungsmitglieder tun". Vor dieser Logik der Tut-'ucii.. n mu^te iih -».-bwr-i^ n. Und vor Ihr schwriK?. der Kunze Jlnchuvr, denn in einer i/ulikalen Abkehr vom Karreehaustlivein und der damit verbundenen machtlos deklamierenden I'oHti<ocrc.nd jedes Dilettanten haben dl* Menschen des Jischuw sich einem tiefen (ilnnbi n an dir Wirklich tcrit hineegebrn, den» Glauben, dass nicht das Urredet«. •nndern nur das GrschefTene Bestand hat. Mhiinlrrkn atiirzen, *iO sagen sie, politische Richtungen Wechseln (und die Rlehhiugi:.a englischer Politik wechsln ganz gewiss), aber die Grundlnnen nationaler rvr'f'r»; bh iben bentrhen und ver* «eh iffen?»jch Geltung. Aus dieser Ki,'.st.?IIung heraun muss man verstehen, dnss es im Lande einen grfis.ieren fClmhtick macht, wenn eine neu* Si'dlunff errichtet wird, als wenn es Irgendeine unglinstige britische K.rklarung gibt. In einem Kibbuz sieht z. B. dl* Frage der au* tJeatfri-Klaitd-Tertrieb: tu n jiidi*rh*,n Kinder anders aus als an irgendoiuem Ort der Welt, wo jüdisch» Kmigranten >itzen Muu kann uns sn^en. wir -dt htm mir » in -n Ausschnitt. Mag »ein. aber der Ati»«ctin'.'.1. den wir .neben ist dieser, das Leben und d)e Ausbildung d-T fdnfundvi^r^ia Jungen und Mädchen au» Wien, die wir schon bei uns haben, das Schicksal der vierzig Jungen und Mädchen, die ihre zweijährige Ausbildung bei uiut beendet haben und Jetzt in Muo*, einer der n«> -u Siedlungen im Kmek Betii Scbean. arbeilen, und die Unterbringung der weiteren -ir» Jungen und Mildchen, die wir uns verpflichtet haben bei uns aufzunehmen, obwohl wir gegenwärtig keinen Platz haben, obwohl wir keine Mittel haben, für .«Je zu bauen, obwohl es eine grosse Verantwortung und schwere Belastung ist. Von den Zehnt;oi*ertden jüdischer Kimler aus Deutschland, so kann man un« vorhalten, sehen wir nur den Ausschnitt von etwa 120, aber den sehen wir dafür ganz, wie er wirklich Ist Au« den Kiesenzahlen dieser Zeit hebt sich .juder Teil des Jischuw, jede Siedlung und jede Familie die .kleine Zahl heraus, deren Geliebter er unterscheiden kann. Und der Jischuw baut so aus den lauter kleinen Dingen da* Grosse und lost in lauter kleinen Problemen .. - da* Problem dtr Gesamtheit und hört durch alle lauten und feindlichen Stimmen, die anspruchsvoll von draussen kommen. In dej .Stille der täglichen Arbeit sein ebenes IT«?r/. nächsten Monate gestalten werden. Geht man auch aif Kontributionen, die ihnen Terroristen und Engländer wirtschaftlichem Gebiet, von der Normalebene aus, wie auferlegten, schwer gelitten, der Lebensstandard, der sich"ü sie vor den Unruhen war, so kommt man trotz aller; zu heben begann, ist: wieder gesunken. Die Berührung Schwierigkeiten zu dem Resultat, dass da» jüdische Paj mit den Juden, die von selbst zu einer Modernisierung , lästina sich auch auf ökonomischem Gebiete ausserordonti der Arbeitsmethoden führte, ist selten geworden. Zur lieh gut gehalten hat. Hätte man im April 1936 jemtnj einer Intensivierung der bestehenden Betriebe fehlt du« den gefragt, ob die palästinensische Judenheit imstande Kapital. sein würde, einen dreijährigen Terror auszuhallen, ho ' Präzise Daten darüber, wie die Unruhen auf die arahätte du> Antwort zumindest zweifelhaft gelautet. Das \ bisehr. Wirtschaft im Lande gewirkt haben, fehlen. Stets Schicksal hat uns gezwungen, die Probe aufs Exempel zu i waren wir über arabische WirtschaftKverhältnisse nicht machen und wir sind vielfach zu überraschenden Ergeh* genügend informiert, aber; vor 1936 hatten wir mehr Beziehungen und mehr Informationsquellen, und wusateo wenigstens ungefähr, wie die Dinge standen. Heute können wir nur aus Anzeichen schliessen, ohne mit Zahlen unsere Ansichten unterhauen zu können. Eines ist jedoch sicher: die arabische Wirtschaft im Lande hat viel schwerer gelitten als die jüdische. Jaffa und sein Hafen ist eines der schlagendsten Beispiele nissen gelangt. Trotz all der Schwierigkeiten, trotz Fi Hinderung des Transportes, trotz der im Galuth durch dTe"F^ugze'uge, dTr'Wlfs^ Unruhen hervorgerufenen Unsicherheit, die viel!ach Bild des Tages. Vielleicht ist nichts charakteristischer! neue Kapitalinvestitionen verhinderte, hat sich die jufür den Ernst der Lage, nichts bezeichnender dafür, wie : d,sche Wirtschaft gehalten und in verschiedener Hinsicht tief das Übel des Terroi* sich im Lande eingefressen hat! so«ar entwickelt. Nicht eine jüdische Siedlung wurde als eben die Tatsache, dass Panzerwagen. Maschineni aufgegeben; eine ganze Anzahl neuer Punkte gegründet; gewehr und Militännassnahmen als normal erscheinen 1 de[ HöferJ in TeJ-Aviv gewinnt «n Bedeutung; die Eiaen-: daf.ir und dass man sich besondere Mühe geben muss um sjch 1 hahnen, dauernder Sabotage ausgesetzt, sind dem judi- Bei einer Rückkehr <m not malen Verhältnisse», wird einen Zustand vorzustellen in dem volle Freizügigkeit l schen AutobuS ««wichen, der trotz Bedrohung die Verder Niedergang der arabischen Wirtschaft im ganzen herrseht, es keine Schüsse aus dem Hinterhalt keine Ver- "indungen aufrecht erhält. Eine neue Fluglinie hat 'Jie Lande, auch unter den Juden, spürbar sein. Die arabische kehrspässe und keine Wachttürme gibt Verbindung nach Beyruth aufgenommen. Industrie und; Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt wird durch den gerw «... . t> n i t i ,• , / , . , „ . Landwirtschaft, halten sich trotz aller Schwierigkei*oti w»i« m u %^ ff Uin,def 1:ef€r z^W'leh:ük Be- Ks heisst. diese Erfolge nicht verkleinern, wenn man zu-?1 7t'' der Juden, nu:h gegen; gleich naehdrikklich darauf hinweist/das« sich die ^Än rZ^ muten im Kampf ihrer Arbeit nm, halteR konnten. weil eine Art „Kriegswirtin (S l k U br-M,ger Sltierhelt ,natfUgf;hen- 1 schaff im Lande entstand. Im Interesse der öffentlichen mlh J iin, ,? i h*tte einen Gegner des Zion.Wnus; sichfcrheit kamen TaUiie„de und Tausende junger Men-?r£ in,n?• a S &n Lebe-n m T:l'AVV' ,f" sehen in die Hüfspoüzei und entlasteten dadurch 6,n Arin IL! Th^ 5°rma,e.n,?a"g ginf""d S1,ch Sd>8t i beitsmarkt um ein Beträchtliches. Die arabischen Arbeiter methoden zurückgeworfen worden, in diesen schweren Tagen nicht davon abhalten lasst. das Purim-Fest zu feiern. Was kann eindrucksvoller sein, als sunkenen Standard schwerer sein als je. Die wirtschaftliche Segregalion ist in einem Masse fortgeschritten, wie wir es vor 1936 niemals für möglich gehalten hätten. Der arabische Markt, der früher zwar in bescheidenem Masse auch für jüdische Tndustrieprodukte in Betracht kam, wird weniger aufnahmefähig werden. Das arabische Palästina ist verarmt und auf primitive f'r> duküonsverschwanden aus den Kolonien und machten Tausenden j von Juden Platz. Dazu kam die Beschäftigung der Juden bei Militär und bei öffentlichen Arbeiten. Ohne diese Tat- ■ saehen wäre die wirtschaftliche Situation, die auch heute nicht leicht, ist, sehr viel schwerer gewesen. Man soll sich ä gerade diese Folgen der ,,Kriegskor.junktur" bei der Be- \ trachtung der Wirtschaftslage vor Augen halten, denn l.«. At~ : i r i- , . ,. , ", " . bei < inem eventuellen Übergang in die ,,Friedenswirt- Kind VA Vi i' LaukTi7ür ^rei Kampf jähre entstanden sehaft.. wird man HU: ht:UchL müm2. sind, vom Halen in lel-Aviv und dem anliegenden neuen Wir haben uns in den letzten Jahren nicht immer da«s C h a n i t a , noch kein Jahr alt, auf der Wacht in den nördlichen Bergen Galileos, in seinen primitiven \ Räumen, vor einigen Tagen einem Konzert von Mitgliedern des Pub'ixtina-Örchesters lauschtet Es gibt wohl; keine stärkere Zeugenschaft für den ungebrochenen Mut | und die Initiative der Juden Palästinas als die neuen Elektrizitätswerk angefangen über den Scopu» mit seinem neuen mecHzinisehen Zentrum bis hinaus zu den Dutzenden neuen Siedlungen, die in diesen schweren Jahren ge- ««--he Sektor heut« von dem arabischen, ökonomisch gegründet, und nicht nur gegründet, sondern weiterem- ' sehen, mehr verschieden ist als je im Laufe der wickelt wurden. letzten 15 Jahre. Die jüdische Kolonisation hatte eine Wer Palästina zu B.-ginu von 1939 betra~h»»t Wjrd Modernisierung der arabischen Wirtschaft mit sich gezwei sehr verschiedenartige Eindrücke vom äusseren Bild U~"'U' ' "''-"'"'^ " - "<A> ~<^- Neue Finwaiideiuiig^probleme J< de Obersicht über die Wirtschaft liehe Situation de» Landes und jeder Ausblick auf die Zukunft hat einen wichtigen Faktor in die Rechnung einzusetzen: die besondere Struktur und die speziellen fledürfnisse der gegemmrtigen Immig, <itto«. Die Einwanderung, die in den letzten Monaten ins Land kommt und vermutlich In den nächsten Monaten ins Land kommen wird, ist im Verhältnis zu früheren Perioden k a p i t a I a r rn. Damit meigenügeml Rechenschaft darüber gegeben, das» der jüdineu wir nicht nur, dusj> der einzelne Immigrant oft mittellos im palästinensischen Hafen landet, oder da»# Familien nur eine kleine Summe zur Gründung einer Existenz zur Verfügung haben, sondern das« im allgemeinen die Proportion zwischen dem iu »'iner bc-stimmten Zeitspanne importierten Kapital und den in dieser Zeit einwandernden empfangen: man sieht, dass das Land i m K a m p f liegt untf allem Anschein nach weit entfernt ist, zum Frieden zurückzukehren, und dass zugleich die Juden bemüht sind, im Kampf die im Frieden begonnene Arbeit Weiler fortzusetzen. OkoaoatiM'hr Ski// Einen Überblick über die palästinensische Wirtbracht und vielfach glaubten wir schon die Zeit nahe, wo die arabische Wirtschaft sich der jüdischen so weit angenähert hatte, dass die grossen Unterschiede de* Standards und der Arbeitsmethoden nur wenig spürbar sein würdi-ü. Man hat vielfach nicht genügend beachtet, dass die Terror-Periode dieser Entwicklung ein kategorisches Hak gesetzt hat. Man braucht nur heute über öffentlichen Quellen gest. die palästn-'-n-idche Landstrasae zu fahren, um sich in die Frühzeitcn palästinensischer Kolonisation zurückversetzt zu imd'-i!. Die Fellachenfrauen tragen, da die s..e*ia, v gewinnen, ist heute schwerer denn je. Der Terroristen den arabischen Chauffeuren die Benutzung jüdische Sektor steht an einem kritischen Punkt, und da von Verkthrawissen verbieten, ihr Gemüse auf dem Kopf dt« ökonomische Entwicklung mit der politiachm eng in die Stadt wie in früheren Zeiten. Die ältesten Wagen vtrknupft ist. können wir gerade jetzt nicht da» Geringste mdü wieder aus den Itemisen geholt worden, weil man öaruber aussagen, wie sich die Dinge im Laufe der Autootis.senicht benutzt. Die Dörfer haben unter den äU-nsrhen nicht günstig" iät. Will man das Problem rein mechanisch anpacken, so könnte: man sagen, das« wir zur Ausied'ung einer Familie un Stadt oder Landj eine bestimmte Summe braucht«-!!, al.su dieses Gold entweder von den Immigranten selbst mitgebracht werden oder au» IU werden mus*. Man darf jeioch das Problem »ich» mechanisch behandeln. In früheren Perioden war der Ein Wunderer, der mittellos ins Land kum, auf Palästina ge^ch.ult, zur Arbeit fähig, jung und zu Opfern bereit. Man konnte waron bestimmte Mittel vorhanden - kolonisatorisch pianmä^sig mit ihm vorgeben. H^ute Hegen difc Diuge völlig anders. Die deutsche Katastrophe s p "ü 11 Flüchtlinge ins Land, die vom ersten Moment ausgiebiger Fürsorge bedüriee

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