Jüdische Weltrundschau
- Journal
- Jüdische Weltrundschau
- Volume
- 1 (1939)
- Issue
- 1 (10.3.1939)
- Date
- 1939-03-10
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2424658-2424659-2424660--007-2424763- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Hungen 1× ep/1044798
OCR text
ffr. 1, 10. IH. 1939 JÜDISCHE WEI/T-RUNDSCHAU &f!t# 8 Itss ^imtHehlnnd Die newe Jucten-Organisation Aus Borliiii Di«? Umbildung rinigung der Juden Das Ende der deutsch-jüdischen Symbiose Von MARTIN BUßER ÜZß stärkste Wesensmerkmal m der Geschichte der' hundert dauerte, war eine echte und naturhafte. GcwtsJ, Dctttxri Utnd" iat nunmehr vollzogen Gallith iat die vollkommene Labilität. Gewiss, in keiner.' es gab auch ein vorschnelles und unwahres Aufnehmen Kit id b-rir! der Re vlunjr In die ..nVtcfcsrer- Dle Reichsvercinigung wird die Rechtsfähigkeit du tragung in das Vcreinsregister erlangen. Aufgabe der RHch.*veroiniming iat es. ftlle vorhandenen Kräfte ziiMmineii/uf.wcn, um s*« in einheitlicher Plaminsr für die vordringlichsten Arbeiten einzusetzen. Im,.y<rder«r;M>nd : wird dabei die Förderung der Auswanderung uiul die Fürsorge für die Alten und HHfsh-dürftigen, die Auswandcrungsvorbereitung dureu Beruf«»Unbildung: und -Umschichtung wie die Betreuung des jüdischen Schulwesens stehen. I Stunde in keines Volkes Geschichte gibt es eine völlige deutscher Werte und deutscher Form durch Juden, einen \ Sicherheit, das historisch*» Gegeneinanderslehcn (jpr Völ-.' unrechtmässigen und auflösenden Elnfluss von Juden auf ker und Staaten schliefst die Möglichkeit des Einsturzes deutsches I^beu und deutsche Kultur, aber dies war nur; in jedem Zeitpunkt ein aber die Siabilitat Uberwiegt, auf eine lose, wenn auch auffällige Peripherie. T \ Kern war exponierte und steten f Schill teruugen ausgesetzte Zeiten der jüdische Anteil an deutscher Wirtschaft. Gesellschaft, folgen solche des ruhigen Aufbaus, und wag immer sonst Wissenschaft und Kunst ein bauender und bildender. Es in den schlimmen Taxen in Frage gestellt wird, der Zugibt kein Gebiet deutscher Existenz, in dem in diesem sammenham; des Grossteils des Volkes mit seinem Hoden Zeitalter nicht judische Menschen fUhrend mitgewirkt neben den Gemeinden noch bestehenden''jüdischen Vereine und: bleibt unberührt In unserer Gniuth-Gescbiehte hingegen hatten, wertend, ordnend, deutend, lehrend, gestaltend, übrigen Or»anhati»nr„, mit Ausnahme des Jüdischen KulturtrÄgt ^o f,,„t und dauerhaft scheinende L«*e den Keim Das war kein parasitäre« Dasein; ganzes Menschentum bundes In Deutschland UV, werden zwecks einheitlicher Zu- 7if,ni6nm uml Zersetzung in sich. Ea gibt keine wurde eingesetzt und trug «eine Frucht. Aber tiefer noch jamnienfasfung der judischen Ar c:t.zu -^***» ""'^T, '' noch so wichtige Funktion, die wir in der Wirtschaft und als durch individuelle Leistung wird die Symbiose durch Ihre künftig noch notwendigen Aufgaben werden, soweit sie .... ... ,. , , , ,; , , »„ ,. , r, , , . . . . ,„ »entraler Natur sind durch 'die Reichsverelniaung. soweit sie Kultur eines Volkes ausüben, die sich nicht von einem ein eigentümliches Zusammenwirken deutschen und jti- Ertlicher Natur sind, durch die Jüdischen Gemeinden iiber- Tag zum andern als entbehrlich, ja überflüssig und lästig diachen Geistes beglaubigt. Ob sich ein deutsches Dichter» Bommen, \ erwiese; jeder geschichtliche Bündnisvertrag, der unserer tum, wie das Stefan Georges, in jüdischer Jüngerschaft Das Palästina-Amt der J«wuh Agcncy for Palestinc und: Überzeugung nach zwischen utia und einem „Wirtsvolke" in geschieht»- und kulturwisseuschafUichea Werk umsetxt, dte Palästina-Fonds Keren Tlajessod und Keren Knjemrth besteht, iat in Wahrheit, wie man sich von den Verträgen oh ein jüdisehss Denkertum, wie das Edmund Hu »Herls, bleiben als wiche begehen und werben korporativ der Reichs-j ^^rich dea Grossen erzählt, auf ein Papier geschrieben, durch deutsche Schiller sich in die methodischen Grund- Vereinigung ™z**l}?**rtn.,a„.«inl.„n„B 1 "»» in unsichtbarer Schrift den Vermerk trägt: sie stanlagen verschiedener Erkenntniazweige ergibst. Immer ^ZÄTJÄÄSi übu. rebu,. gUUiK nur «ol„» .1,,» tat -i« - tot. Aber nch™ wir njehl M«.' B*.-"»«. .»d«. w.h« Befruch. Vereine wird dadurch nicht berührt.! wir fallen immer wieder in dse Illusion, diesmal sei es tung erscheinen. Ich selbst habe es im geistigen L in gang Zur Erfüllung der Aufgaben, besonders in kleinen de-' endgültig, eine Illusion, die man freilich nicht einfach mit bedeutenden Deutschen immer wieder erlebt, wie unmclnden, wird eine Reihe von Bezirksstellen der Reichaver-; mit der verächtlichen Bezeichnung ..Assimilation" abtun vermutet Gemeinsames aus der Tiefe, aufbrach und zu elnlgung unerläßlich »ein .Soweit die bisherigen Lnndesver-; d&r(, dC{jn neben äusserer Anpassung gibt es doch immer Wort und Zeichen zwischen uns wurde, band« Ihren Sitz ausserhalb Berlins haben, wird das Gegebene wieder die Erscheinung einer echten, gewachsenen Es Ist bei solcher Wirklichkeit zu verstehen, dass sich die Umbildung ihrer Verwaltungen fn solche Bezirksstellen: Verbundenheit mit Erde und Kultur, einer zwar manche vortreffliche Jüdische Männer allzu rikkhaltkN der Reichsvereinigung unter Auflösung 4er Verbände »ein. Die ln h proWematiachen. aber doch existentiellen, in an das Deutschtum hergaben. Ich und meine Freunde sachverständigen Kraft« des bisherigen -Preussischen lindes« \ "* . * . .* . . . „ ,, , , . . . „ TäU " ,„„» , ___Mn^nAu verbände, bilden den Kern der Gemeindor.bteilung der Reichs-!^«« Tiefen unserer Existent reichenden Synthese deren haben in all diesen Jahren laut, und unermüdlich.davor Vereinigung. Ende den Charakter der Zerreissung eines organischen gewarnt, aber jene Wirklichkeit war zumeist starker als Mit dieser Neuregelung haben auch die grossen jüdischen I Zusammenhangs hat. Der merkwürdigste und bedeut-' wir. Wer hier leichthin verurteilt, hat die tragische Tiefe Organisationen ln Deutschland Ihr Ende gefunden, darunter I samste Fall dieser Art war jene Entwicklung der \ dea Galuth-Schieksals, die Entstehung und Vernichtung 'die Zionistische Vereinigung für Deutschland, der „Central- \ deutschen Judenheit seit ihrer Emanzipation, die: echter Synthesen nicht verstanden. verein", der .Hilfsverein" und der „Frauenbund".! jetzt durch einen Eingriff des Wirtsvolke» oder richtiger Ich will hier nicht davon sprechen, welche Mächte Vorsitzender der Reichsveretnlgung ist Rabbiner Leoj ,jes Wirtsstaates ihren Abschluss gefunden hat, ~ einen' und Unmächte die Katastrophe herbeigeführt haben, dfö Israel Baeek Stellvertreter: Heinrich Israel jfcaW, Geschäfts-; Eingriff> der 8|ch freilich in der automatischen Gründlich-1 wie keine andere vor ihr den Charakter der Zerreissung fÜhr"e" über?*eit.-einer Vernichtungatat. in ^mer ausgerechneten Raeines organischen Zusammenhangs hat Sie bedeutet eine die Rechtsverhältnisse, der jüdxHehen KultZv^einigungen vom j ^rei seltsam genug in der Geschichte der abendländischen tiefere Zerreißung im Deutschtum selbst als sich heute 30. Januar 1939 wird bestimmt, dass als Angehöriger der jüdl! Menschheit im 20. christlichen Jahrhundert ausnimmt.; ahnen lässt Ein Jahr vor dem „Umbruch hat ein deutschen Religionsgemeinschaft;n,iir der gilt, wer einer jüdischen j Ich sage: es war der merkwürdigste und bedeut-! scher Denker in seiner Gedenkrede auf Hegel auf die Kultusvereinigung angehört,!/ Früher aua den Synagogenj samste Fall. Denn die Symbiose von deutschen und drohende Gefahr hingedeutet. „Das jüdische Prinzip'', gemeinden ausgetretene Pertonen, die Juden geblieben sind,; jüdischem Wesen, wie ich sie in den vier Jahrzehnten, sagte er und verstand darunter da» prophetische werden durch das Gesetz automatisch wieder zu Mitgliedern i;Jic ich m Deutschland verbrachte, erlebt habe, war seit: Prinzip des Geintes, „iat uiwer eigenes -.Schicksal geworden der Kultusvereinignngen. Von, Ein- und Austritt in die judi •] def 8panjschen Zt.it dle erste und einzige, die die höchste und eine .secessio judaica' wHre eine Trennung von uns ru ben^cTrTrÄTn11 * ° * ' *! Betätigung empfangen hat, welche die Geschichte zu selbst" Heute ist die Kontinuität dea geistigen Werden* /, I erteilen hat, die Bestätigung durch die Fruchtbarkeit. [ im Deutschtum abgebrochen. Wenn sie einst wieder er- Zcfifrnfatollc ffir Ammmamtmimm* I Ea gibt zwei Arten von Begegnungen zweier einander i neut wird, wird sie mit Notwendigkeit an jene Werte, «■W-tMwriwii, | fremden völkischen Elemente miteinander: entweder sind die die Symbiose trugen, und an jene Werke, die aus Ihr In Berlin wurde zur Vereinfachung und Beschleunigung dU} beiden einander negativ-fremd, sie wirken nicht auf hervorgingen, anknüpfen. Aber die Symbiose selbst ist des Verfahrens eine Zentralst eile /Hr ßdische Axmeandernnf j eißander; aie gehen keinc Verbindung miteinander ein, sie zu Ende und kann wohl nicht wiederkehren. Ä:^: zenVÄ T Zv^^Zt^ \ ^iben hart Nebeneinander, bis da/physisch schwächere . Die jüdiachen MenBchejv aus deutschem Land die sich Auswanderung notwendig ifind. vor allem also die Ausstellung! untergeht: oder aie sind einander posiüv-fremd, m all, hierher auf judische Erde gerettet haben und — daa der Urkunden, die sich der Auswanderer vor Vollzug seiner Aus-1 ihrer Fremdheit sind sie in ihrem Wesen aufeinander an-: ist unsere Hoffnung und Erwartung reiten werden, Wanderung beschaffen musis. Bisher war - wie viele unserer gelegt, aufeinander gerichtet, aufeinander gewiesen, ge-' bringen in dem, was sie an grossen Kräften und Werten , Leser aus eigener Erfahrung wissen — die Beschaffung dieserj meinaamer Bereich taucht, auf, in dem fruchtbarer Kon-; in der Symbiose in Bich aufgenommen und mit ihrem Urkunden ein wahrer Leidensweg für den Auswanderer. .Er: taktzwischen ihnen erfolgt, ein kulturelles Werk er« \ eigensten jüdischen Sein verweben haben, einen wichtigen musste von einem Amt zum anderen, wurde oft wegen neben-, waehst da3 ohne di?»se Begegnung ungeschaffen geblieben1 Beitrag zum Aufbau unseres Lebens und unserer Gemeinsachlicher Formahtäfan abgewiesen und musstc seinen Weg; ä sebaft mit. Auch der Jischuw ist ein Schmelztiegel, aber von neuem beginnen. Jeder einzelne Schritt war mit stunden- . , . . ... ,. , tr tl , .-. w : i.* , , , , . ., . . . , langem und oft tagelangem Warten verbunden. Durch die D,° yricchisch-pulizche Kultur hatte nur vereinzelte; nicht einer. In den wie in .den amerikamsehen verschieden- Schaffung des neuen Amtes soll, wie betont wird, dieses Sy- Gestalten und Werke hervorgebracht, und nur auf philo-; artiges Erz unvermittelt zusammengeworfen wird,, aonatem geändert werden, was immerhin ein Akt der Humasophischem Gebiet; die Hpani.Hch-}üdunc}ie Kultur war reich i dem in dem verschiedene 'Legierungen desselben Urerzcs nltät innerhalb des grausamen System» ist. Alle Gesuch* zur und vielfältig, aber sie war ihrem Ursprung und ihrer; zusammengetragen sind. Jede von ihnen spendet der Hei- Eriangung der notwendigen Papiere wie Pass, Unbedenklich-: entscheidenden Entwicklung nach eine arahiach-judiache,! mat ein anderen kostbares Gut aus der Welt der Völker, keltsbescheinigung. Genehmigung der Mitnahme von Umzugs-: ajÄO aua (jer Begegnung zweier nicht fremder, sondern \ All dies soll hier miteinander zu einer grossen Gestalt gut etc. »ind jetzt einheitlich nur hei diesem Amt tu über-1 verwandter Volker entstanden. Die kurze Produktivität des Lebens verschmelzen. Der Beitrag der deutschen £S*H,r iUÄ ifuZ <T « .''S t Pe9,:h,e"nIder Jeut»ch-jtidischen Begegnung, die sich freilich schon; Juden aber muaa uns besonders wertvoll und willkommen gung der Bearbeitung Sorge getrügen ist. Im Interesse der , .. . , r? L. . * o i a \ ■ .„ ,. . « . , unglücklichen Menschen, die, wenn sie schon im glücklichen voraus ankündigte, als Goethe von dem Geist Spinozas, sein. Sie bringen uns, in jüdische Substanz eingegangen, Besitz ihrer Einreisegenehmigung In irgendein Land' sind, Ja schon als Luther vom Geist der hebräischen Bibel er- von jenem edlen deutsehen Seelenelement mit, das ihre die nervenzermürbende Prozedur der Beschaffung der Papiere griffen wurde, aber deren Blute kaum ein halbe« Jahr-» Peiniger verleugnen und ersticken. durchmachen mussten, wäre es zu wünschen, däss das neue . . . ---------------------.....------------- ------------------------ Verfahren «ich bewährt. Auch In der Palästina- W» n -: ^nond*™ Wilfried Israel Im jüdischen öffentlichen f*b«n j anderes Land abläuft, die steuerliche Unbedenklkhk«lut»e»en*lderung ist nach Ausgabe der Zertifikate der letzten Sehej g gewewn. i' «Igung auch dann erteilt wird, wenn die ReU:hsflucht*t«uer dule et»» Stoclwnig eingetreten weil die Auswanderer, nachdem; Zeitunatn vom 7 Februar vcröff.ntllcht.a 2W*r nU:ht «"trlehtet. aber für sie eine ausreichende Sicherheit aie schon im Besitz des Zertifikates waren, oft noch mehrere Ul9 u*rlintr -Hungen vom 7. *eoruar veronenuicnten .... . . Wochen, ja Monate brauchten, um sich die zur Auswanderun« überelnatlmmende Annoncen, das. di. Firm. , Am l(| D.uUchJ.||<f ,„ Alw. | nötigen Papiere 7, u beschaffen, was zur Folge hat, da*s sich Ge' (Bekleidungsgesellschaft) das Kaufhaus Übernimmt j4n<kf erteilten Aufenthaltserlaubnisse, auch die die Einwanderungin Palästina im Monat März, dem letzten und unter dem Titel „Das Haus im Zentrum" weiterführt, i fur langer* Zeit erteilten. Ausländer oder Staatenlose 'mttsaen der Schedule, zus&mmondrängt, und ausserdem die Gefahr be-' Di» Gesellschaft Ist ein Ableger de» Köster-Defak* Konzerns. : &lno in jedem Fftll bis *u diesem Termin die Verlängerung der •t*ht' *V ohl>* -iidi*rh*» Verschulden Zertifikate verloren- [ Aucn aus der Art (kr Ankündigung der Uebernahm« geht Aufenthaltserlaubnisk beantragen, gjhen konnten, weil bis zum Schluse des Schedule-Terndns hervf>r welch<>g Anj,ehen die Firm* «enoteen hat. Ist doch , Di« Leitung des Keren Kajemeth Lefamel in Deutschland Überhaupt ein merkwürdige. Kennzeichen d,r ^genannten'^t mit, das. jetzt mit der Leerung der KKL-Büchsen In Das neu» Amt für Auswanderung ist in dem ehemaligen . -r r#lli,h-/$e |n Dautsehland din dm vom Deutschland begonnen wird. Der Keren Kajemeth hat auch *?«~>to" >- <~ - ä ^..r.,";; r sr^rrrr'' r^'^-* r * i November Ereignissen ebenso unterbrochen worden war wie N. hn»l wir* „tfeG*" gebracht, Zeitungen die jüdische Geschäftsführung und der „jüdische j di;'^7i;'k#[-";,;j;,r;„d™* jüdliell»« TniVitutlon^'. I GesehafUgeisf mit allen möglichen schmähenden Attributen Dm9 Theater de* jüdischen Kulturbund«* in Merlin hat im 1 bedacht werden, während die arischen Nachfolger der jüdischen Februar unter der Regie von Frits W U t e n Shakespeares Da« bekannU Kaufhaus N. Israel ist am S. Februar; Geschäfte sich liäuflg genug bemühen, die Kundschaft davor. „Wintermärchen" zur Aufführung gebracht. Dte Hausitrolbn •ach »«Jährigem Bestehe« endgültig geschlossen worden. ZIX überzeugen, dass das Geschäft ..In der gleichen Weise wie spielten Rudolf Müller, Jenny Schaffer-Bernstein. Lllll Kana, Da* Kaufhaus Israel hat «ich aus geringen Anfängen zu imbisher" weitergeführt werden wird. d.h.. dass trotz der Aus- "' "' '*' '* " " * -■- - - "?*.rJ1gI°1,fr*7 AuiMteh"un* *«»*i^«lt Es war wegen »einer ueibung d« jüdischen Inhabers die Qualität des Geschäfte« Solidität in der ganzen Berliner Bevölkerung und weit über die gleiche b!e»w!i wird Steffi Hin/*!ri;,.„n, Max Ehrlich und Alfred Berliner. Berlin hinaus bekannt und bliebt und es bestand bis in die letzten Tage ein herzliche» Vertrauerwverhältnis zwischen der Firma und der christlichen Käuferscha/t. Das Kaufhaus hat KUinm Nachrichten Au» Aachen wird berichtet: Shanghais ] Eine» d«r beliebtesten, Ziele der jüdischen Einwanderung; in der lel,iten Zeit ist Shanghai. Genau so wie bei vielen Nunmehr Ist auch Aachens ander*« Ausw^mierufitfiMeian der deutschen Juden im ietzien *«ine judische Inhabersehaft, die schon aus dem Namen hergrö-säte Tuchweberei, die bisherige Tuchfabrik Josef J*hr bt *uch hier keineswegs die wirkliche Möglichkeit wlrt- _________» : . . j i L«i_,..,4„ ^»....l^..........„..t,lt=..^ll_L. vorgeht, niemals verleugnet. Es war in den letzten Jahren das einsige grosse Kaufhaus dieser Art. das an den hohe jüdischen Feiertagen geschlossen war, was auf eine teslamenfabrik Meissner Könighbergsr. durch Vermittlung der Deutschen Bank ariden. Das Unternehmen wird in Zukunft Tuchtarische Verfügung seines Gründers zurückging. Dt* Inhaber der Firma haben im jüdischen Lehen eine btdeuttjjde Rotte gespielt Der vor eim*-c-n Jahren vemorbefoe üemorche/ Berthold Kommanditgesellschaft firmieren s«:haftlicher Einordnung massgebend, sondern ausschliesslich die relative Leichtigkeit der Einreise. Di« Berichte aus Shanghai besagen, wie feiiWtd/?l( die Lage vieler Einwanderer iat, iie mittellos hingekommen sind. Trotzdem hört der Wander- Damit ist die letzte Tuchfabrik, die in Aachen jüdisch war, 3trom nach Shanghai nicht auf Ks schert, da.« auf lange in deutschen Besitz übergegangen. : Zelt hinaus alle Pmmgen umverkaufl &'nd. In der einzigen ._____________ Bezüglich der Feststellung der Reichsfiuchtsteuer; in Deutschland eracheinendwn jüdischen Zeitung, d«m Israel war lange Zeit Präsident de* „Hilfsvereina der Juden h«i auswandernden Juden hat der Retchsminister dar Finanzen „Jüdischen Nachriehtenblatt" Berlin, finden wir in jeder In Deutschland" und stand auch der P-aläalmabewegung- »ehr * v*rfu«1diät»» bei <ier Bemessung der Reich^fluchtJiteuer von Nummer HpullmUww AnzKige-n, in denen Pmmgen nwh Hh«ntt~ nahe. Er war Mitglied dm deutschen Initiativ-Komiteea der dem um <,ie »ogenannte Jud^nvermogeuaabgabe" g e k ü r % hai gmucht und zum Teil auch angeboten werden. Dies« In- J«wi*h Ageney for Palest ine, Präsident des Vereins der' 1 *" v*rm^en auszugehea ist. Femer wird verfügt, das* In .'.©rai*nt*tten mit dem sieh immei* wiadarholenden Schlagwort Frvunda der Universität Jerusalem usw Von seinen Söluien 1?*n. ^llenm «» J"**n nk»* möglich isr, die Reichs- „Shanghai" bietea aiam melanchölhicaan AabUck ah* ein charakdf« als Inhaber des Geschäfts seine Nachher waren l«r £*f L?T '^W^? entrichten und dadurch die Gefahr teristlsches Richen der jüdische« Lag« untrer Zeit, die dm R l" e ,e Wach|ül*ef Wttre,t* *st heeteht, dass die Frist des Visums zur Einwanderung in ein 'Wort „Shanghai" *u einem jüdischen Symbol gemacht hat.