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Jüdische Weltrundschau · 1939-03-10 · 1 (10.3.1939) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Weltrundschau
Volume
1 (1939)
Issue
1 (10.3.1939)
Date
1939-03-10
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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&fi«i JÜDISCH« WTrtT.|ltJNb53CrlAÜ Wr.l, w.m.tM barea und gerechte« Regierung sprogra mm abgeben kannte. Zehn Tage lang waren die Blicke wie gebannt auf die 5 ü d i s e h -e n g I i s c h e n Verhandlungen gerichtet. Man hat in diesen Tagen )>oinahe vergessen, dass es noch einen d rj t t e n Partner der Verhandlungen gibt.. Die Tatsache, dass die Regierung den Juden gegenüber wirklich oder scheinbar ihre ursprünglichen Absichten zurückgestellt hat, wirkte etwa« beruhigend. Man darf aber nicht aus dem Auge verlieren, das« leider, wie ho oft genagt wurde, jede Erleichterung auf .jüdischer Seite eine Erschwerung auf arabischer Seite mifsirhhringf und umgekehrt. Die Ära I) er haben den Vorschlug der Regierung, im Herbst eine Hound-Tablo-Konferenz zur Ausarbeitung einer Konstitution einzuberufen., als überflüssig abgelehnt und aich auf den Standpunkt gestellt, dass die jetzige Konferenz bereits eine solche Konstitution entwerten könne. Sie bestehen auf Anerkennung der Unabhängigkeit des palästinensischen Staates. Wenn sieh die jüdische Hoffnung, dass die Regierung ihre Vorschläge fallengelassen hat, bestätigt, dann wird wahr- | scheinlieh der Widerstand der Araber sowohl in London wie auch in Palästina mit aller Schärfe W iederaufflammen. Wir haben dann im günstigsten Falle eine Verlantjerunrj des ycgenudrtificn Zustanden, aber weder eine wirkliche Entscheidung noch die ,,unschätzbare Wohltat des Friedens". Es bleibt der Staatskunst der Beteiligten uberlassen, wie sie sieh mit diesem Zustand abfinden wollen. Vielleicht i ist es nicht anders möglich, als dass in manchen Teilen! der Welt jetzt einige Zeit ein mehr oder weniger kriegs-! ähnlicher Zustand bestehen bleibt, wie das schliesslich auch in anderen Geschichtsepochen oft durch Jahrhunderte der Fall war. Vielleicht handelt es sich tatsächlich darum, Zeit zu gewinnen, bis die internationale Situat ion, mit der doch alles mehr oder weniger zusammenhängt, geklärt ist. Es gilt aber in jedem Fall j auf überraschende Wendungen vorbereitet sein. Diel Geschichte der letzten zwei oder drei Jahre ist reich an; überraschenden Wendungen. Das unabänderliche Faktum I bei allem Auf und Ab ist für uns die Tatsache, dass i die Juden in Palästina mit dem arabischen Volk zusammenleben und voraussichtlich immer! zusammenleben werden.! Die Araber sind heute im Lande eine Mehrheit und sie wünschen, dieses zahlenmässige Übergewicht zu einer politischen Herrschaft auszunutzen. Da dies nicht sein darf, muss eine andere Lösung gefunden werden. In London wurde nur ein Mal der Versuch direkter V e r h a n d 1 u n gen zwischen den Vert retern der beiden Völker unternommen, dabei waren die palästinensischen Araber nicht vertreten. Die Berichte besagen, dass eine völlig rückhaltlose Aussprache zustande kam, die sich als nützlich erwiesen hat, aber keine praktischen Resultate ergab. Man muss wohl annehmen, dass im Verlauf dieser vier Wochen der Beratungen alle erdenklichen Pläne und Systeme aufgetaucht sind, nach denen sich eine Behandlung des arabisch-jüdischen Problems denken liesse. Der fruchtbarste und nächstliegende Gedanke Ist noch immer der einer MACMAHON-BRIEFE ALS WEISSBUCH Die Araber Palästinas stützen ihre Ansprüche auf Unabhängigkeit bezw. auf Kinschluss Palästina* in einen arabischen Staat nicht nur auf das natürliche Hecht, der Landesbewohner, denen gemase den von den Demokratien im Weltkrieg und nachher proklamierten Prinzipien die Selbstbestimmung zusieht, sondern auch auf das ausdrückliche Versprechen Englands, da* nach ihrer Auffassung im Jahre 1915 dem damaligen Seherifen Hussein von Mekka gegeben wurde. Dieses Versprechen war in den Briefen enthalten, die Sir Henry MrMnfioti, damals englischer High Oommissioner In Aegypten, während des Krieges an Hussein geschrieben hat. Die Briefe sind jahrelang trotz Forderung von verschiedenen Seiten nicht, veröffentlicht, worden. Erst jetzt hat die englisch«? Regierung dem arabischen Druck nachgegeben und am 3. Marz die Korrespondenz in Form eine« Weißbuches veröffentlicht., Die McMahon Briefe sind ein sehr umstrittene* Dokument. Ks existiert bereit» eine ganze Literatur darüber. Männer, die mit der Geschichte der Verhandinngen mittelbar von der Londoner Palästina-Konferenz erschienenen »ehr wirksamen und fesselnd geschriebenen Buch. „The Arab Awakening" hat George Anthonius, der christliche Araber, der Infolge seiner englisch-europäischen Bildung der geistige Führer der palästinensischen Araber ist) behauptet, aus irgendwelchen Originalqucllen die McMahon Briefe rekonstruiert zu haben; freilich fügt er nicht viel neues tu dem bereit» Bekannten hinzu. Anthonlus war der führende Mann in dem Au«ßchuss, den die Londoner Konferenz jetzt zur Vorbereitung der Veröffentlichung der McMahon-Briefe eingesetzt hat. Da es wahrscheinlich unmöglich ist, jetzt den exakten Sinn des Wortlauts festzustellen. Ist besonders wertvoll das Indirekte Zeugnis darüber, wie diese Versprechungen zur Zelt Ihrer Abfassung von allen Seiten aufgefasst worden sind. In Bezug auf Palästina ergibt sich unseres Erachtens die Sachlage völlig eindeutig au." dem Verhalten des führenden Arabers jener Zeit, Emir Feisal, der 1919 erklärte, er sei bereit, der Verwirklichung des Zionismus zuzustimmen, wenn auch die den Arabern gegebenen Versprechuneng verknüpft waren, wie Lawrence, Storrs u.a. haben sich \ gen eingehalten werden. Obwohl Fcisal diese Erklärung späauJährlich darüber geäussert, englische Zeitungen brachten; ter zurückzog, ergibt sich daraus, dass Feisnl der Meinung darüber im Laufe der Jahre viele Zuschriften. Der Kolonialj war, das« die den Arabern gegebenen Versprechungen sich auf •; .„allster Churchill hat in seinem für die Politik der letzandere Lander beziehen, z.B. auf Syrien, auf dessen Thron ten Ift Jahre so wichtigen Weissbuch vom Juni 1922 eindeutig; damals Fcisal Anspruch erhob. Ein Dokument von grüsster erklärt, dass sich das den Arabern gegebene Versprechen \ Beweiskraft liefert ein Brief, den am 2t. Februar C. E. nicht auf Palästina bezog. Die Briefe sind offenbar V i c k e ry in der Londoner „Times" veröffentlicht hat. VSckcein Mittelding zwischen politischen Erklärungen und | ry berichtet über einen Besuch bei König Hussein im Jahr» orientalisch blumigen Höflichkeitsphrasen, und es Ist daher{ 1920, bei dem Vickery den Auftrag hatte, den Originalbrief, überaus schwierig, ohne authentische Interpretation den \ der sich im Besitz von "Hussein befand, zu lesen. Nach hin- Kern der Dingo herauszuschälen. Die authentische Interprej geren Vorbereitungen, so erzählt Vickery, hat Hussein ihr.t tation kann nur der Schreiber selbst geben, und daher ist es i den Brief übergeben, „tch las ihn ganz langsam; er war sehr gelehrtem Arabisch geschrieben, und es war ihr sonderbar, dass die Erklärung, die Sir Henry McMahon Mach langem Schweigen 193? in der „Times" abgegeben hat, die Kontroverse nicht ein für allemal aus der We 11 schaffte. McMahon erklärt, dass in den Versprechungen Palästina nicht inbegriffen war. Man sollte meinen, dass sein Zeugnis unanfechtbar Ist. Trotzdem hat der fanatische Araberfreund Philby, der immer mehr und mehr zu einer völlig einseitigen Parteinahme umgeschwenkt ist, damals erklärt, das» auch MeMahons Aussage nicht ausschlaggebend sei, da es bei Verträgen auch darauf ankomme, wus der e m p f a n ge n d e Teil sich unter dem Versprü hen vorgestellt hat. Die Araber aber, so behaupten jetzt ihrV; Wortführer, seien damals ganz überzeugt gewesen, dass Palästina zu dem IMnderkmnplex gehöre, für den Sir Henry Mc¬ Mahon die Unabhängigkeit versprochen hat. In seinem um nicht In keine englische Uebcrsetzung beigegeben, und es ncar vollständig klar, dass Palästina nicht in die df*n Konig gemachten Vorschlüge eingeschlossen war". Vickery berichtet weiter, da« der König sich nur für Syrien interessierte. Er erklärte mit allem Nachdruck, das» er sich um Palfistina überhaupt nicht kümmert und weder für sich noch für seine Nachfolger irgendeine Form \der Herrschaft über Palästina* anstrebt". Angesichts dieser Sachlage ist nicht anzunehmen, das» die jetzt erfolgte Veröffentlichung der Briefe in Form eine* Weissfbuehes irgendetwas Neues zu dem schon bekanntem Sachverhalt hinzufügt. Die Briefe sind ein Gegenstand philologischer Forschung, nicht eine polltische Rechtsquelle in Bezug auf Palästina. Die Veröffentlichung umfaast 18 Seiten* Probfeme in Südafrika j teten wie folgt: ..Zehntausende von Flüchtlingen, politische,./ religiöse, jüdische und pazifistische, waren gezwungen, miift; | Deutschland zu fliehen, um der Einkerkerung, der Tortur und i dem Tode zu entgehen .... Darüber hinaus haben wir die vierte; Flüchtlingswelle, das Ergebnis der wahrscheinlich grausam- I sten Verfolgung der Neuzelt, einer Verfolgung, die dem Namen Von unserem Korrespondenten P. Johannesburg, im Februar Ende dieses Monats gelangt im südafrikanischen Parlament eine Gcsctzcsvorlage des nationalistischen Abgeordne-, ... . ,. . . . . _. , . , . ,, „ . . i -o ' nach sich auf die Ermordung eines deutschen Diplomaten In ten Eric Louw, ehemaligen Gesandten der l/nion In Paris,; . w . ..„?. .t , , politischen Parität der beiden Nationen gemäss dem Prinzip, dass keiner der beiden Teile Uber den anderen herrschen und keiner beherrscht werden soll, verbunden mit dem Gedanken einer territorialen .Autonomie in bestimmten Bezirken („Kantonisierung"), die gemäss der heutigen Lage und der Zweckmässigkeit der künftigen Entwicklung abgegrenzt werden könnten. Eine solche Kantonisierung würde manche Vorteile des Peel-Plans in sich bergen, ohne die unerbittliche Gegnerschaft derer hervorrufen zu müssen, die Palästina als unteilbares einheitliches Land betrachten. Aber ein solcher Versuch hätte nur dann einen Sinn, wenn er als ein ü b e r g a n g s s t a d i u m begriffen wird. Die definitive Lösung, die zu erstreben wäre, kann kein so oder so mühsam abgerungenes Kompromisa sein, sondern muss auf ein Ziel hinsteuern, das heute völlig paradox und unmöglich klingt und ohne dessen Erreichung doch Palästina nicht bestehen kann: Die Harmonisierung der jüdischen und arabischen Interessen In dienern Lande. Solange die Nationalisten der beiden Völker gegeneinander kämpfen und jeden Fortschritt des anderen als Schlag gegen sich selbst empfinden, werden wir in einer Kette | yon Krisen leben, die häufig genug das Gefühl hervor-1 rufen, auf einem Vulkan zw tanzen. Erst wenn der jüdi- ■ sehe ebenso wie der arabische Nationalist mit vollem ßetnmtscin die Interessen de» ijemehmimin, Juden und Araber umfassenden Vaterlandes wahrnimmt, wird jene fruchtbare Kooperation sich ergeben, die zunächst in j Palästina, dann aber für den gesamten Vorderen Orient i und vielleieht weit nach Asien hineinwirkend eine u n-! v o r s t e 11 b a r e B i ü t e u n d k u 11 u r e 11 e n Auf-1 schwung zur Folge halten könnte. Hierfür aber be-j darf es einer „Vorbereitung der Herzen", von der wir! noch weit entfernt sind und uns leider unter dem Zwang' der Verhältnisse immer weiter entfernen. Es liegt aut der Hand, dass eine solche Entwicklung nur durch die Uebenvinduntf des cinxeitiyen Xationaitsmus kommen kann. Allmählich scheint uns die Zeit gekommen, wo die Menschen erkennen können, dass ein verantwortlicher Na-1 tionaHsnius nicht Wunden schlage, bundern Wunden heilen : muss, dass die B e z i o h u n g e n der Völker und Men-1 sehen nicht in Kampf, sondern in nachbarlicher Nähe' und Austausch .kultureller Güter bestehen kann. Geradt zur Beratung, die die jüdische Einwanderung nach Südafrika völlig drosseln, Ausländer, die nach dem 1. Januar 1933 in die Union eingewandert sind, Arbeitsbeschränkungen unterwerfen und allen in der Zeit vom 1. Januar 1930 bis 1. Februar 193? eingewanderten Ausländern mit rückwirkender Kraft das Domizilrecht entziehen will. Das Kernstück des Entwurfs ist eine Klausel, die Juden für grundsätzlich nickt assimilierbar erklärt. Die sich daraus ergebenden Einwanderungsbeschränkungen sollen auch auf in englischen Ländern geborene Juden Anwendung finden. Unmittelbar nach der Veröffentlichung des Gesetzentwurfs erklärte der Führer der Grauhemdenbewegung, Weichardt, von dem behauptet wird, das er von Deutschland finanziert werde, seinen Beitritt zur nationalistischen Partei mit der Begründung, er habe sich davon überzeugt, dass die Nationalisten es mit der Lösung der Judenfrage ernst nähmen. Der Gesetzentwurf hat begreifliche Unruhe unter den Emigranten ausgelöst. Bei der gegenwärtigen Parteikonstellation kann es Indes als ausgeschlossen gelten, dass er zur Annahme gelangt, und es besteht Grund zur Annahme, dass zahlreiche Mitglieder auch der nationalistischen Partei nicht mit den vorgeschlagenen Massnahmen einverstanden sind. Eine verhinderte Rundfunkrede Lord Marley, stellvertretender Speaker des House of Lords, der zurzeit In der Südafrikanischen Union weilt, um einen Werbefeldzug zugunsten des Flüchtlingshllfswerks und des „Ort" zu unterstützen, wurde vom südafrikanischen Radio die Erlaubnis verweigert, über das Thema „Flüchtlinge und die internationale Lage" zu sprechen. Nachdem er Paris gründete, aber in Wirklichkeit lange vorher geplant war mit dem Ziel, allen wirtschaftlichen, politischen und religiösen Rechten der Juden In Deutschland ein Ende zu bereiten", EINWANDERUNG "7 Die ..Suiderstem", kapstädter Orgtut des südafrikanischen Ministerpräsidenten, General Hcrtzog, das In afrikanischer (kapholländischcr) Sprache erscheint, widmete der Palästina« frage eine ausführliche Artikelserie eines Sonderkorrespondenten aus Palästina. Die Artikelreihe gibt eine ausführliche Darstellung sowohl des jüdischen wie auch des arabischem Standpunktes und bemüht sich, den jüdischen Kolonisation.?« erfolgen in Palästina gerecht zu werden. « In einem Leitartikel über die Frage der jüdischen Einwanderung In Südafrika tritt das gleiche Blatt dafür ein. dass zum mindesten die Einwanderung von betagten and notleidenden Eltern sowie Ehefrauen und unmündiger Kinder bereits hier dauernd und rechtmässig ansässiger jüdischer Einwanderer nicht beschränkt werden solle! Amtliche Zahlen über die Einwanderung in Südafrika seit dem Inkrafttreten der verschärften Bestimmungen vom Februar 1937 zeigen, dass bis Ende vorigen Jahre» 174« jüdische Einwanderer in Südafrika zugelassen wurden. Ganz überwiegend handelte es sich dabei um die bevorzugten Kategorien der Eltern. Ehefrauen oder Kinder ,und weniger als 400 Personen stellten eigentliche Neueinwanderer dar. Die wichtigsten der von Flüchtlingerit aus Deutschland; gegründeten jüdischen und nichtjüdischen Vereinigungen Südafrikas haben sich zu einem Zentralkomitee von Flüchtlingen aus Deutschland zusammengeschlcsvom Rundfunk aufgefordert worden war, über dieses Thema | sen, das es sich zur Aufgabe gestellt hat, die Gesamtinteressen eine kurze Ansprache zu halten, wurde sein Manuskript beinahe in letzter Minute mit der Begründung zurückgewiesen, dass seine Rede einen Vorstoss gegen die Internationale Konvention betreffs Gebrauch des Rundfunks im Interesse des Friedens von 1936 Verstösse. Die beanstandeten Absätze der Rede, die nachträglich in der südafrikanischen Presse veröffentlicht wurde, bezogen sich im wesentlichen auf die deutschen Verhältnisse und lauder deutschen Flüchtlinge in Südafrika in Zusammenarbeit mit anderen dazu berufenen Organisationen zu vertreten. Das Komitee ist zurzeit mit einer Untersuchung über die Beruf» der Emigranten beschäftigt. Es beabsichtigt auch, auf sozialem Gebiete tätig zu werden. Unter anderem ist die Errichtung eines A 11 e r s h ci in s zur Unterbringung von Eltern solcher Emigranten geplant, deren Einkommen nicht *ur Unterhaltung der angeforderten Eltern ausreicht. « Vergangenheit, könnten damit nicht nur sich selbst von einem unerträglichen Druck befreien, sondern der Welt n e u e W e g e weise n. Dies alles ist freilieh heute nur ein Tr a u m. Wir wt-rden noch durch viele Siadien der bitteren und harten Wirklichkeit hindurchmüssen. Aber selbst wenn wir die Enttäuschungen, Schwierigkeiten und Rückschläge in Kauf neinneu müssen, werden wir die H o f f n u n g nicht verlieren, dass die Welt sich wandelt, der unverbindende (rYisf in Mensehen und Völkern durchbricht und dnss - - das jüdische Volk bestehen wird, und in Palästina bestehen wird. im Spiegel der Prvnne Die Londoner Palastina-Konferems hat in der ganzen Welt grösste Aufmerksamkeit hervorgerufen D\t? Londoner ten und Mutmassungen die verschiedensten (1 In den drei oder vier Wochen wurden rächte über angebliche Lösungsvorschläge •■veröffentlicht, die aber meist schnei! wieder von der Tagesordnung verschwanden. Die redaktionelle Beurteilung , der Zeitungen schwankt je nach der EiosteUung. Reeht; , antizionisti&ch äussern sich die italienischen Zeitungen. Zahlreiche Berichte schildern besonders das pittoreske Bild der . arabischen Delegation. Es wird hervorgehoben, dass das dio I grösste Ansammlung vornehmer Araber ist, die es je in einer i europäischen Metropole gegeben hat und dass dies anscheinend _ . unabhängig von der Palästina-Konferenz als t*,Utlsehi' Der Senat der hebräischen Universität. Jeru- ■ Demonstration Bauland* gewettet werden kann Zweifrllo* dem hat sich der Protest-Deklaration der Konferenz des werden bei dieser Gelegenheit/ auch andere Angelegenheiten Jisohuw („Klnus jischuwi") gegen die englischen Regierung«- erörtert, und die Rase des jemenitischen Kronprinzen nach Judea und Araber, Völker mit einer grossen geistigen' vorschlage In einer warm gehaltenen Erklärung, angeschlossen,1 Paris wurde Besonders vermerkt.

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