Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 9 (1871)
- Issue
- 4 (1871)
- Date
- 1871-01-01
- Page
- Seite 279 (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
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in. Hebr^ Buch aus Lalcutta. 279 dem אדרך ערלם, das hier N. 11 nach sefaradischer Recension erscheint, dem bekannten Tischliede צרר משלו אכלכר, das hier N. 95 wiederkehrt und aus welchem von dem Herausgeber ein Akristichon צברי erkünstelt wird, während der Vers צרר den Refrain bildet, das Lied selbst mit חזן־ beginnt, also jedenfalls aus den Anfängen der Verslieder nicht צברי, sondern חברי herauskommen würde — begegnet man hier noch N. 274 dem Liede gegen das Würfelspiel, das Leo da Modena in seinem ״Spielbüchlein" mittheilt, und über das in neuerer Zeit mehrfach gesprochen worden (vgl. diese Zeitschrift Bd. V S. 186 und S. 307 f.). Außer den genannten Stücken sind die sonstigen Lieder, wie gesagt, die Leistung neuerer Dichter, welche erst aus dieser Sammlung bekannt werden und uns in bisher wenig zugängliche Gegenden führen. Der Herausgeber hat seine Sammlung in folgende Rubriken getheilt: 1. Allgemeine Bittgebete, בקעגרת bis N. 49; 2. Sabbathlieder bis N. 58; 3. desgleichen von Jemnenfischen Dichtern, aus Zana' und Umgegend, לחכמי ררבכי הימן ז׳יעא צנעא י2א רסביברתיח" bis N. 70; 4. Räthsel in Versen von denselben bis N. 91, denen sich vier Gedichte anschließen verschiedenen In- Haltes bis N. 95; 5. Bittgebete für den Neumond bis N. 97. Die folgenden Rubriken werden durch eine etwas unklare Aufschrift bezeichnet, die Wohl eine gewisse Melodik angeben mag. Die sechs nächsten Ueberschriften beginnen nämlich alle mit לקרל חברת, und zwar 6. mit dem Zusatze חרסיכי bis N. 154; 7. mit ראסט bis N. 184; 8. mit סאבא bis N. 227; 9. mit ביאת bis 239; 10. mit חחנאז bis N. 249 und 11. mit נארח bis N. 257. Dann folgt 12. Allerlei, מלרקטים bis N. 288, und die Sammlung schließt unter 13 mit neun Liedern für das Thorahfest. Schon aus den bisherigen Angaben ergiebt sich die Mannichfaltigkeit des Inhalts dieser Sammlung, wenn sie auch überwiegend aus religiösen Gesängen besteht. Ein näherer Einblick läßt uns noch manches aus dem gewöhnlichen Geleise solcher Lieder Heraustretende erkennen. Neben zerstreut vorkommenden Glückwunschgedichten zur Geburt eines Sohnes am Beschneidungsfeste, etwa sechs an Anzahl, ferner desgleichen sieben Hochzeitliedern, finden sich drei Purimgesänge, von denen besonders eines (N. 273, das als Akrostichon p7n קציר aufzuweisen scheint) von recht übermüthiger Laune ist, und ebenso ein Trinklied (N. 284) von einem Jemnenser, David Jakob. Von Nagarah ist nicht blos ein an das צרר משלר sich