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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1871-01-01 · 2 (1871) · p. Seite 146

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
9 (1871)
Issue
2 (1871)
Date
1871-01-01
Page
Seite 146 (sequence 66)
Language
German
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146 Aus Briefen. (ibid. 32, 2) — ושפכי;כצעירים (ibid. 33, 19) נסחף;וצפני (Jerem. 46, 15) נספח. — Bei den Wörtern, die am Ende er statt!ר haben wie חטא ,מרא ,זרא (Dan. 11, 44), שנא (Ps. 127, 2), אדום כלא (Ez. 36, 5), soll durch diese Unregelmäßigkeit eine Verstärkung ausgedrückt werden (S. 163). Zu der Stelle Ex. 20, 18: ״Und Moses näherte sich dem Gewölk, wo Gott war", bemerkt er, daß man von Gott, der nur im Lichtkreis wohnt (Danie! 2, 22), doch nicht sagen könne, daß finsteres Gewölk ihn umgebe? Das Wort ערפל drücke wirklich, entgegengesetzt dem Finsteren, Helles, klares Gewölk aus — ערוי אפל, was auch mit den Worten כערפלי שודר in einem Gebetstück übereinstimmt. Im T. Onkelos zur St. las er לצית אמתתא mit ת und nicht אמטתא. Höchst sonderbar ist seine sprachliche Bemerkung zu dem Zeit- Wort עשד (S. 145 und ausführlicher in Cad ha-Kemach S. 13), das außer der gewöhnlichen Bedeutung: thun, schaffen, auch zuweilen die entgegengesetzte: nicht thun, meiden und zerstören habe, wie es in der Stelle Kohelet 4 ״ כי אינם יודעים לעשור; רעsie können das Böse nicht unterlassen", so sichtbar hervorgehe. Die Männer der nüchternen Exegese — fügt er hinzu — müssen aus Mangel an richtiger Sprachkenntniß in diesem Verse das Wort p1־ hinzufügen, um nur einen Sinn zu finden. Der Vers Sprüche 6, 32 sei auch nach dieser Bedeutung zu übersetzen: ״Wer seine Seele verderben will, kann auf diese Weise sie vernichten" ד!וא יעשנד. Die zwei Stellen, wo der Talmud die Castration in dem Zeitwort עשר finden will, seien auch nur nach dieser Bedeutung zu erklären. Es ist aber vielleicht richtiger, daß der Talmud hier die Bedeutung, die dieses Zw. im Piel hat (Ez. 23, 3, 8) im Auge hatte. Unter den zahlreichen talmudischen und midr. Zitaten finden sich beim Vers, manche Varianten, die wir hervorheben müssen. In Meg. hat sein Text ושום שכל זד דננכןוד (S. 26). Jerus. Sota 7, 5 hat er (S. 220) בכם דותרד דרצועד, was aber ebenso unverständlich ist wie unsere Leseart ביבנד. Zu der schwierigen Stelle (Berach ) כאשד עוברד bemerkt er (S. 192), daß mehrere Handschriften עוכרד mit einem Caf haben; er verwirft diese Leseart, weil er in Ubrah die Seelenwanderung finden will. In M. Raba (Pekude S. 144 0) hat er zu dem Satze: וכן אטר דוד rc. יתיצבו מלכי ארץ den Zusatz: משל למי שאינו יכול לדכות דחמור מכד את דאוכן! ,מי — את דארי מכד את דחמור wie das

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