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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1875-01-01 · 1-2 (1875) · p. Seite 106

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
11 (1875)
Issue
1-2 (1875)
Date
1875-01-01
Page
Seite 106 (sequence 110)
Language
German
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106 Recenswnen. CHefez im Buche der Gesetze (כרר), Menachem b. Saruk (הרה); mit Vorliebe gedenkt er seines Lehrers Isaak b. Saul (כסה ,ידה), und mit Abu-Sakaria, d. h. ChajuK rechnet er hier wie in seinen kleinen Streitschriften, auf die er vielfach Bezug nimmt, sehr häufig ab. Auffallend ist, daß er, soweit ich sehe, keine Veranlassung findet, Dunasch's zu gedenken; freilich scheint er allen Vorgängern, mit Ausnahme ChajuA's, sehr wenig Anerkennung zu zollen, und die Geonim haben für ihn nur insofern Werth, als sie ihalmudische Worte erklären 1). Abulwalid hat diesem seinem Werke auch, nachdem es bereits in die Oeffentlichkeit gelangt war, seine bessernde Hand zugewandt, und manche Verschiedenheit in den Handschriften mag darauf zurückzuführen sein. Wir haben einen deutlichen Beleg für diese spätere Nacharbeit unter rp. Er bemerkt am Schluffe des Artikels, er habe in der Einleitung sein Verfahren dahin angegeben, daß er die von zweibuchstabigen Doppelstämmen abgeleiteten Formen unter dem zweibuchstabigen Stamme behandeln werde, טטפרת hätte demnach hier seine Stelle finden sollen, er habe das Wort aber aus Versehen unter טטף nach טחד eingereiht. Er unterlasse es jedoch jetzt eine Umstellung vorzunehmen, da sich das Buch nun einmal in der früheren Anordnung weit verbreitet habe. Diese Nachschrift fehlt in der hebr. Uebersetzung. Ueber das Verhältniß der Handschriften wird uns Wohl Hr. Neubauer in zu erwartenden Prolegomenen belehren. Vorläufig sei nur bemerkt, daß die beiden, die dem Drucke zu Grunde liegen, mit Glossen versehen sind, die manches Beachtenswerte enthalten. Auch hier dürften es wieder die angeführten Autoren sein, die besonders unsere Aufmerksamkeit erwecken. Häufig begegnen wir ben Bileam, aus dessen Buche über die Partikeln Einschlägiges mitgetheilt wird, sowie aus seinem Tedschnis die Eigennamen zu den gleichlautenden Appellativen hinzugesügt werden. Auch Saadias zu den Psalmen und zu Jesaias wird mehrfach benützt; wie es scheint, lag dem Glossator auch der Commentar zu letzterem vor izu חבלץ über Jes. 63, 1), und dürften auch Berichtigungen zur r) Nachträglich finde ich noch unter גלל den ״UeLersetzer der Psalmen für die Christen", also Hieroymus (Vulgata) angeführt und getadelt, ״der sich hier (Ps. 83, 14) wie an vielen Orten geirrt habe".

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