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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1869-01-01 · 3 (1869) · p. Seite 227

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
7 (1869)
Issue
3 (1869)
Date
1869-01-01
Page
Seite 227 (sequence 67)
Language
German
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IRI
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Die Szekler Sabbatharier. W7 ganz Hand in Hand mit L. b. G., indem er den Vers Genes. 19, 26 überesetzt: Seine (Lot's) Frau blickte zurück, und es (Sodom) war eine (nicht: sie ward zu einer) Salzsäule. Nur darin geht er noch weiter als L. b. G., daß er Lot's Weib auch mit nach Zoar gelangen und erst dort sterben läßt. 6. Jan. 12. Die Szekler Sabbatharier. Ueber die in der Aufschrift genannte judaisirende Sekte, in welcher, wie aus den folgenden Miltheilungen ersichtlich, in neuester Zeit mannichfache Bewegungen entstanden sind, erfährt man, soviel mir bekannt, Nichts in jüdischen Blättern. Die Nachrichten scheinen mir jedoch interessant genug, daß ich sie aus der Prot. K. Z. hier reprodueire. Dieselbe berichtet in N. 3 d. I. S. 56 ff Folgendes: Die Szekler Sabb atharier. Ueber die Geschichte dieser Secte brachte ״Hazank^ aus dem eben im Druck befindlichen Werke B. Orbans: ״A Sze-K61föld“ höchst interessante Aufschlüsse, von denen die ״N. Pr. Bl." das Hauptsächlichste zur Kenntniß bringen. Die Sabbatharier halten Jesum für einen göttlichen Gesandten, der aber seine große Mission nicht zu Ende führen konnte, weshalb noch ein anderer, der wahre Messias, kommen muß, der die Menschheit auf die rechte von Gott bezeichnet sittliche Höhe emporbringen soll. Dann wird ein neues Leben beginnen, dann erst — wird die Menschheit ihrem großartigen Berufe entsprechen und das wird der große Tag der moralischen Auferstehung der Menschheit sein. Der Ankunft dieses Gottesgesandten sehen sie mit großer Sehnsucht entgegen und da sie glauben, daß diese Ankunft unter Sturmestoben erfolgen werde, Pflegen sie beim Eintritt eines Gewitters ein Lied zu singen mit den einleitenden Worten: ״öffne, Herr, die Thore des Erbarmens und sende uns den Messias!" — Zum Schein besuchen sie auch die Kirchen anderer Konfessionen, um ganz gleichgültig am Gottesdienste Theil zu nehmen. Die christlichen Feiertage, bringen sie in ihren Zimmern eingeschlossen, mit Arbeit zu dagegen feiern sie, die jüdischen Feste mit großer Andacht. In jedem Hause befindet sich eine nach Osten gelegene, verschlossene und mit einem Vorhang versehene Kammer, die als Bet״ stube dient. Mit einem Tuch umgürtet, und die Ellbogen mit 15*

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