Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 7 (1869)
- Issue
- 3 (1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 215 (sequence 55)
- Language
- German
- Belongs to
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Josippon. Rahmer. 215 Tone, "und dennoch wird die Höhe wissenschaftlicher Auffassung nicht verlassen. Jedenfalls ist es für den Mann, der gefeiert wird, ein ehrendes Denkmal, wenn auch die nur fern Betheiligten an ihm nicht gleichgültig vorübergehn; es ehrt aber auch die Juden und die jüdische Theologie, daß sie mit solcher Unbefangenheit das fremde Gute zu würdigen wissen und diese Würdigung auszusprechen sich angetrieben fühlen. 5. Josippon äthiopisch. Unter den Werken, welche die Engländer bei ihrer siegreichen Rückkehr aus Aethiopien als Friedens-Trophäen mitgebracht und die W. Wrigjht im Athenäum vom 28. Nov. (S. 717) beschreibt, befindet sich auch eine Handschrift: Z6ua Aihud oder Geschichte der Juden von Joseph ben Gorion! Es ist Wohl eine Tochterübersetzung aus dem Arabischen, in welchem bekanntlich das Werk auch vorhanden ist. 1. Dec. NS. vom 12. April. Vgl. über die äthiopische Uebersetzung wie über Josippon überhaupt nunmehr Steinschneider in der hebr. Bibliographie 1869 S. 17 ff. 6. Rahmer und Hieronymus zu Hosea 10, 14. Ueber ״die hebräischen Traditionen in den Commentarien des Hieronymus" sprechend, kommt Hr. Rahmer auch auf die Stelle Hosea 10, 14 (Frankel's Monatsschrift XVII S. 422) und bemerkt dazu: ״Diese wegen ihrer Anspielung auf ein sonst unbekanntes Factum dunkle Stelle übersetzt Hieron.: siout vastatus est Salmana a domo ejus qui vindicavit Baal, und bezieht sie, wie er im Commentar weitläufig darthut, auf die Besiegung des Midianiter-Fürsten Zalmuna durch Gideon-Jerubaal (Nicht. 8, 12). Es bestätigt sich hier . . ., daß Hieron. oft nach dem bloßen Gehör ethmologisirt, sonst hätte er hier )»12ל mit צלנלנע und ארבאל mit ירובעל nicht verwechseln können." Aber Herr R., der in einer hinzugefügten Anmerkung die Stelle aus dieser Ztschr. Bd. II S.' 257 Anm. anführt, hätte doch daraus sowie aus der dort angezogenen Stelle der DMZ. Bd. XVI S. 279 f. entnehmen müffen, daß Hieronymus hier lediglich den LXX folgt! Auch Efräm der Syrer (II 245 B) kennt, während er zuerst die Uebersetzung