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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1869-01-01 · 3 (1869) · p. Seite 193

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
7 (1869)
Issue
3 (1869)
Date
1869-01-01
Page
Seite 193 (sequence 33)
Language
German
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193 Peßiktha. (vgl. Anm. 221): הדא תפיסתי והדא גולתי ונלרכוב, das ist mein Umfang, das mein Mantel und (nun) reiten! E. b. S., die schmächtige Gestalt des alten Mannes und sein geringes Gepäck betrachtend, sagt nun, er bedürfe keines Thieres, er wolle ihn schon selbst auf seinen Schultern über Berg und Thal bis zum Ende der Welt tragen. Er thut es, da macht sich aber der Greis schwer, E. droht ihn herunterzuwerfen und muß nun etwas ausruhen; der Greis reicht ihm Labung an Speise und Trank, sagt ihm aber dann, das seien verbotene Speisen gewesen (טריפתא vgl. Anm. 230), die ihm nicht ziemen, er solle vielmehr in den Wegen seiner Väter gehn. Elias unterrichtet ihn nun, und er wird ein Gelehrter. Eine Geschichte, die mit der des Christophorus Aehnlichkeit hat! Neue fördernde Belehrungen kann uns die Peßiktha nicht eröffnen, da sie, wie gesagt, fast vollständig in spätere Midraschim übergegangen, und so ihr Inhalt, soweit er Beachtenswerthes enthält, schon genügend benützt ist. Doch geht die erneute Aufmerksamkeit, welche durch diese neue Veröffentlichung geweckt wird, immer nicht ganz leer an Anregungen aus. So zeigt Hr. B. 182 a und Anm. 68 wie 183b und Anm. 93, daß bei den Alten die Baraitha Sifra zum Leviticus unter dem Namen Chija's, der auch die Thoßeftha zusammengestellt, angeführt wird. Wir sehen, daß diese Baraitha erst auf mischnaitischer Grundlage erbaut ist, während Mechiltha zum Exodus und Sifre zu Numeri und Deuteronomium, welche unter dem Namen Jsmaels angeführt werden, ihrer ursprünglichen Grundlage nach der vormischnaitischen Zeit und der älteren Halachah-Richtung angehören. — Nach 40 a scheint es, daß Elieser ben Hhrkan ein Levite gewesen, indem dem Moses angedeutet worden, er solle sein Nachkomme sein. Nun wissen wir zwar, daß Elieser von vornehmer Familie war; daß er aber Levite gewesen, dafür ist mir sonst keine Andeutung bekannt. — In dem 'Omer- Abschnitte (69b) lesen wir zu 3. Mos. 23, 15 im Namen Chija's, nur dann seien zwischen Peßach und Schabuoth sieben ganze Sabbathe (oder Wochen), ישוע (oder besser bezeugt: ,בזמן שיש (שאין ושכניה ביניהס. Diese Stelle klingt durchaus räthselhaft, woher denn auch die abweichenden Lesarten, deren eine den Satz in das Gegentheil der andern verwandelt, und die vielfachen Corruptionen, die sich in den abgeleiteten Stellen (Wajikra rabba o. 28, Koheleth r. zu 1, 2, Peßiktha rabbathi o. 18, Jalkut z. St. §. 643, vgl. Buber Anm. 23) eingeschlichen haben. Die Stelle deutet aber offenbar B:erieljahres:christ VII. 3. tll

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