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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1869-01-01 · 3 (1869) · p. Seite 167

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
7 (1869)
Issue
3 (1869)
Date
1869-01-01
Page
Seite 167 (sequence 7)
Language
German
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II. Wissenschaftliche Miscellen. 167 den Vororten u. dgl. wird hier wie sonst zu einem nachdrücklicher wirksamen Resultate führen. Frankfurt a. M., 11. Juni 1868. II. Wissenschaftliche Miscellen. 1. תזכר Exodus 34, 19. Das rubricirte Wort ist grammatisch ganz anomal und giebt außerdem auch gar keinen nur irgend erträglichen Sinn. Die meisten alten Uebersetzer erklären es, ״welches ein Männchen ist", allein abgesehen davon, daß!כלקכד dann ganz ungewöhnlich als Femininum gebraucht wird, und selbst wenn man deshalb רזכר» corrigirt, fehlt ja eben der nothwendige Nachsatz. Der Syrer läßt das Wort ganz aus, Saadias übersetzt: was ich erwähnt habe, ohne etwas Sinnigeres damit angegeben zu haben. Hingegen bewahrt der Samaritaner die Lesart תזכיר auf, und diese ist ohne Zweifel die richtige. זרזכיד heißt in der Opfersprache: verbrennen (Jes. 66, 3), wovon das übliche!אזכרד für die dem Feuer bestimmten Opfertheile. Dasselbe nun wird vom erstgeborenen Viehe gebraucht, und תזכיר vertritt hier die Stelle des sonst gebräuchlichen תבעיר. Allein wie in Betreff des Molochdienstes wurde auch am Verbrennen des erstgeborenen Viehes, das mit der Gesetzgebung des Deuteronomiums in schroffem Widerspruch steht, Anstoß genommen, und man änderte auch hier תבעיר in תעביר, wie bereits Urschrift S. 305 Anm. angedeutet ist. Denselben Anstoß nun bot תזכיר, und so machte man aus תזכיר lieber ein grammatisches sinnloses Monstrum! 4. Jan. 2. Die Misch nah Megillah 4 (3), 9. über dasMolochverbot 3. Mos. 18, 21. Es ist in meiner ״Urschrift" nachgewiesen, wie anstößig den alten jüdischen Bibellesern die Stellen waren, welche von dem Opfern der Kinder, zumal von deren Verbrennen zu Ehren des Moloch unter den Israeliten berichten; das Bestreben, diese Thatsache zu verhüllen, namentlich in dem Pentateuch, der allsabbathlich öffentlich vorgelesen und übersetzt wurde, ging so weit, daß man selbst

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