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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1870-01-01 · 2-3 (1870) · p. Seite 104

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
8 (1870)
Issue
2-3 (1870)
Date
1870-01-01
Page
Seite 104 (sequence 24)
Language
German
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104 IV. Die Säule des Mesamüßte freilich schon früh geschehen sein, da Midrasch Ps. und Bechai von ihm wissen. In neuerer Zeit hat Hirsch Chajes*) aus dem Dornenwege sich widersprechender Hagada's über Veränderlichkeit oder Wegfall von Verboten den Ausgang in dem Satze gesucht, daß über Hagada's, als Meinungen Einzelner, keine Frage zulässig sei. Für den Werth eines Ausspruches entscheidet die innere Wahrheit, nicht das Alter. Ob jene Hagada dem zweiten oder dem zwölften Jahrhundert angehöre sei dahingestellt: sicher ist, daß man weniger an das Thier als an Rom gedacht und die Wieder- oder Umkehr als ein Hoffnungsstrahl in der Nacht des Exils erschien. Mit der Aussicht auf den endlichen Sieg des Rechts und der Freiheit dürfen wir den Gebrauch der Nahrungsmittel dem Ausspruch der Wissenschaft und dem Gebot des Gemeinwohls anheimstellen. IY. Die Säule des Mesa. Die Beziehungen zwischen dem Reiche Israel und Moab zur Zeit als Joram, Sohn Ahab's über jenes und Mescha' über dieses regierte, erzählt uns das Buch der Könige (II 3, 4 ff.) in einer etwas mysteriösen und sagenhaft ausgeschmückten Weise; die ganze Darstellung zeugt aber jedenfalls für die große Bedeutsamkeit der damaligen Vorfälle, für den harten Kampf, welchen die beiden Völker mit wechselndem Glücke gegen einander geführt haben. Mescha', heißt es, der König Moab's, war Besitzer reicher Heerden und er entrichtete dem Könige Israelis hunderttausend edle Lämmer und hunderttausend Woll-Widder. Also Mescha' war dem Könige Israel's tributpflichtig; ob er zuerst von dem zeitgenössischen Könige Israelis besiegt worden oder ob schon seine Vorfahren von Israel abhängig waren, erfahren wir nicht, nur soviel, daß zur Zeit Ahab's das Verhältniß bestanden — wie aus dem Folgenden ersichtlich — .30 a אלד5 ממצות (ג

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