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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1869-01-01 · 2 (1869) · p. Seite 115

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
7 (1869)
Issue
2 (1869)
Date
1869-01-01
Page
Seite 115 (sequence 35)
Language
German
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Das vierte Makkabäerbnch. 115 zweiten Makkabäerbuche berichtete Märtyrerthum Eleasar's wie der Mutter mit ihren sieben Söhnen. Es ist die allgemeine Annahme, daß der Vers, der Rede die von ihm bearbeiteten geschichtlichen Thatsachen dem zweiten MakkabäerKuche entnommen habe. Der Vers, jedoch möchte auch für unfern Rhetor auf die Quelle des zweiten Makkabäerbuches zurückgehen und auch ihn unmittelbar aus Jason von Kyrene schöpfen lassen. Dieses Resultat wird durch sehr feine kritische Bemerkungen gewonnen und hat durchaus nichts Unwahrscheinliches an sich. Allein der ganze Jason ist, weil ausschließlich von seinem angeblichen Epitomator, dem Vers, des zweiten Makkabäerbuches, genannt, von ihm aber offenbar vollständig alterirt, in ein so dichtes Dunkel gehüllt, daß es immer bedenklich ist, auf ihn zurückzugehen, wenn nicht gerade zwingende Gründe dazu veranlassen. Was endlich die Zeit der Abfassung betrifft, so begründet der Vers, die gangbare Annahme, daß sie vor der Zerstörung Jerusalem's, aber nachdem bereits das erste vorchristliche Jahrhundert angebrochen, abgefaßt worden, er möchte sie als eine zur Feier des Chanuckahfestes gehaltene Predigt betrachten, spricht sie aber natürlich dem Josephus ab. ״Siebzehn größere Noten, ein besonderes Heftchen bildend, das von der Verlagshandlung einzeln abgegeben wird," enthalten den philologischen Apparat. Sie sprechen in gründlicher Weise 1. über ״Titel der Schrift; Stellung im Kanon; Verfasser," 2. über ״Handschriften," 3. über ״Ausgaben der Schrift; Pseudo-Aldina," 4. über ״Uebersetzungen; Lapo da Castiglionchio; Cornelius a Lapide" und 17. über ״Codex Marcianus; Emendationen van Herwerden's." Note 8. 9. 15 behandeln Kritisches und Exegetisches zum Exordium, zur Conclusio; zu 275, 31—277, 10, Grimms Commeutar und Gregorius von Nazianz. Note 10. 12 und 13 handeln über Sprachliches, 71vev[1a und Gcofia, yjv%i] und cupcc und über die Siebenzahl. Note 14 bespricht die Beziehungen zwischen Pseudo-Josephus und dem neuen Testamente, und Note 16 die Auffassungen Gfrörers, Dähne's und Langend, Note 5 und 6 gehen weiter ein in Philo's Homilien und in die dem Philo beigelegten Predigten ln 8amx80n und äs Jona, Note 7 bespricht eine Stelle aus den apostolischen Constitutionen und Note 11 wirft einen Blick auf Pseudo-Phokylides. Auf S. 133 wird einer in nahe Aussicht gestellten, mit den größten Mitteln von Hrn. Bens ly in Cambridge unternommenen 8*

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