Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 7 (1869)
- Issue
- 1 (1869)
- Date
- 1869-01-01
- Page
- Seite 66 (sequence 69)
- Language
- German
- Belongs to
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66 -Reeensionen. Karmel IV S. 67, worauf sich Verf. bezieht, beigebracht wird, ist mir unbekannt. Gegen die Auffassung (S. 138 Anm. 3) der Stelle Thoßeftha Sanhedrin c. 3, die dann in die Thalmude übergegangen ist (zu lesen ist j. Sanh. 1, 5, nicht 2) ist Manches einzuwenden. ^22 oder בצים sind sumpfige Gegenden. Bei den mehrfachen Varianten, welche die verschiedenen Stellen darbieten, wird doch überall gelesen: שלא בנללך, was auch vollkommen richtig ist und nicht in אלא verwandelt werden darf. Es heißt, daß die Exulanten bei ihrer Rückkehr ohne König wie ohne Urim und Thumim einen Ort als zu Jerusalem gehörig erklärt, womit er aber nicht die volle Heiligkeit erlangt habe. תו־רפד als Blöße und leicht angreifbare Stelle erklärt übrigens bereits der Commentar zu Jeruschalmi. — lieber die Kaufläden der Söhne Hanan's (S. 149 Anm. 3) wird der Verf. nunmehr durch Derenburg's Untersuchungen das Richtigere erkannt haben. — Mabartha, der Name für Sichem bei Josephus, ist nicht als בלברכתא zu nehmen (©. 169), vielmehr ist es נלעברתא (wohl: Furth), ein Ort bei Sichem, der zur Grabstätte der Priester diente vgl. Ztschr. der DMG. Bd. XXI S. 279. קלקלתא, wie die Samaritaner Jerusalem nennen (das. Anm. 5), ist nicht mit inout de malediction zu übersetzen, sondern bedeutet: Misthaufen, wenn auch vielleicht damit eine witzige Anspielung auf נלברכתא gemacht werden soll. בעל (S. 171 und Anm. 2) heißt nicht die Höhe, sondern der durch den Regen Fruchtbarkeit erhaltende Boden. — Daß die Weihen der Galiläer, schlechtweg vorgenommen, als zu Gunsten des Tempels angenommen werden, während die der Judäer den Priestern angehörig sind, liegt nicht darin, wie S. 183 vermuthet wird, daß jene weniger Achtung für die Priester hatten, vielmehr darin — wie schon die alten Erklärer bemerken — daß sie den in Judäa weilenden Priestern fernlebend, diese weniger im Auge hatten. Zu meiner großen Ueberraschung sehe ich am Ende von S. 185 etwas in meinem Namen berichtet, wovon ich gar keine Ahnung habe. Die Stelle im Orient, auf welche Bezug genommen wird, enthält gar nichts hierher Gehöriges, wie ich denn überhaupt nach dem ersten Bande des Orient in diese Zeitschrift keine Zeile geschrieben habe. Welches Mißverständniß den Vers, hier verleitet hat, weiß ich nicht. Hingegen verdiente über בלסרבי (S. 229 und Anm. 3) meine Erörterung in Urschrift S. 205 und Anm. beachtet zu werden. — Mit: N. N. ist nach Cäsarea gegangen, will Bereschith