Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 6 (1868)
- Issue
- 4 (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 316 (sequence 76)
- Language
- German
- Belongs to
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316 Aualekteu von vr. Zunz. oder כלפופיל ובלרים wird ein stehendes Epitheton Gottes bei den Peitanim, z. B. bei Jose (7א!רללו), Jochanan hacohen (וירד 2לש!ר Abschn. 3), David b. Huna (עאיכד:), Zahlal (V. 23), Meschullam (Pesach-Jozer), Binjamin b. Samuel (N. 1), Binjamin b. Serah (N. 3), Joseph Tobelem (וירד אביר), Jsaac Giat (יעלו דברים). Ungenannter im Neschut שירים יקרים und Hymnus תהלת a), Schaltiel (Geula שאגת) u. A. Auch Abenesra in der Einleitung seines Jesod-mora. Der Herr, der den liebt, der sich erniedrigt * 2), wirft die Stolzen nieder und erhebt die Niedrigen, wie es in עזרת und im Frühgebet 3) heißt und nachklingt im Jozer Neujahr נללך אנליץ, bei Mose b. Kalonymos (Silluk -^או2ל Ende), Salomo (Selicha 122n), Abitur (Nischmat N. 92), Simeon (Neujahr), Samuel (Selicha אגיד), dem römischen 4 5תאיר נגה) und im Einheitsgesang (4. Tag). So wuchs aus diesen Aussprüchen die Sentenz, daß erhoben wird, wer sich erniedrigt, und umgekehrt, und in dieser Fassung findet man sie Matthäus 23, 12. Lucas 14, 11. 18, 14. Tr. Erubin 13 d, Derech erez sutta 9, 5, Hechalot 6. 26. in Jacob Antoli's Malmad mp Ende, Sohar f. 232 b und Masioth ed. 1647 N. 4. Sogar der Vers Ps. 113, 5. 6 wird 5) dahin gedeutet: wer sich erhöht kommt sauf den Bodenj zu sitzen, wer sich erniedrigt wird!erhoben, mithinj sichtbar. Talmud, Pesikta und Dekalogs-Midrasch zufolge wird für die Offenbarung der Sinai erlesen, weil er, entgegengesetzt palästinischen Bergen, sich in Demuth gestellt: so feiern ihn in den Festgesängen Kalir und Jochanan hacohen. ״Weil Du Dich erniedrigst, spricht Gott zum Buchstaben Alef 6 7), erhebe ich dich " Nach göttlicher Bestimmung heißt es in der Perlen-Auswahl (§. 43), werden die Niedrigen erhöht, die Hohen erniedrigt. Wer leben will, sagten alte Weises, der erniedrige sich. Abenesras) zeichnet die Thätigkeit der Phantasie, sie erhebe das Niedrige und erniedrige das Hohe d. h. sie schildert Menschliches mit göttlichen, Göttliches mit menschlichen Bildern, und 7) Dukes Schire Schelomo N. 68 S. 65. 2) Große Pesikta Abschnitt 3. ' 3) Ritus S. 12. 4) S. Literaturgesch. der syn. Poesie S. 20. Luzzatto בלבוא S. 23. 5) Vajikra rabba c. 1 und Commentar. 6) Midrasch Dekalog Auf. Akiba'ö Alfabet. 7) Commentar Tr. Tamid 32 a. 8) Zu Deut. 32, 1.