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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1868-01-01 · 4 (1868) · p. Seite 314

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
6 (1868)
Issue
4 (1868)
Date
1868-01-01
Page
Seite 314 (sequence 74)
Language
German
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314 ׳ Notizen אד תחדס בת רגל באכפאה תם רקף רקאל לטאלבה בלכד רקפת לם ״ .ארה רבטיר הארלי כתיר פהדה אלאנלור ערבלה מתמרדתWenn die Weisheit sich rühmt mit der Verschlagenheit zusammen zu wohnen, so handelt es sich nicht um etwas Schlimmes, was verpönt wäre, sondern um den Verstand und Eifer für die Beobachtung des Gesetzes. So sagt der Weise: Der Mensch sei immer selbst verschlagen für die Gottesfurcht (Berachot, ). So handelte Chuschai Haarki, um David zu retten (2 Samuel 15, 33 und 34 u. s. w.). Ebenso that R. Elieser, als er zu seinem römischen Züchter sagte: Nun, der mich festhält, sei mein Bürge! und dabei (nicht an den Richter, sondern) an den Herrn der Welten dachte (Aboda Sara 16V; Kohelet Rabba zu 7, 111). So verfuhr R. Meir: man fahndete auf ihn um ihn hinzurichten, und er fiel in die Hände seiner Feinde; da stellte man ihm Schweinefleisch vor (um seine Identität zu erkennen), und er tauchte einen seiner Finger in die Brühe, und sog an einem andern Finger. (Aboda Sara 18 b, Kohelet Rabba, ebends.). Endlich hatte ein Schüler N. Meirs Jemanden versteckt, und alsdann sich gestellt und zu dem, der ihn suchte, gesagt, er habe, seitdem er da sei, den Gesuchten nicht gesehen. Solcher Beispiele giebt es viele, und eine Verschlagenheit, wie sie in diesen Begebenheiten vorkommt, ist lobenswerth." Ich benutze die Gelegenheit, um unserm Gaon den jüngst mit seinem Namen erschienenen ״Arabischen Midrasch zu den zehn Geboten" abzusprechen 2). Wir möchten nichts von der Ausgabe sagen, welche die Geleitbriefe so vieler verdienter Männer, die am Anfänge abgedruckt sind, nicht Werth ist. Herr Wilhelm Eisenstädter tritt so bescheiden auf, nennt sich selbst mehrmals ״meine Wenigkeit", woran man in der Büchersprache nicht gewöhnt ist, daß er die Kritik entwaffnet. Aber wozu hatte er in aller Welt nöthig, eine Arbeit zu unternehmen, wozu ihm bis jetzt das Geschick fehlt 3). Was jedoch S. betrifft, so wollen wir von manchen kleinen Ver- 1) An beiden Stellen, nnsere Aufgaben abweichend: כאנלן עלי הדיין. 2) Wien, 1868. 3) Wir nehmen aufs Geradewohl die ersten Seiten: S. 1, L. 5: אתרזירת, muß heißen: תחירת; S. 2, L. 13: רעטיתהם, m. h. ואעטיתהם; S. 3, L. 1: איל, m. h. אלת; L. 14: בכלאם אן, m. h. בכלאם; L. 15: בצרת אן, m. h. בצרת; L- 16: רסקיע, m. h. צקיע; S. 5, L. 8: רחפט אלי אבלגה בלכאן אך כריד, m. H. רחפ׳טא לאבלגה בלכאכ׳א אריד; u. ן. w.

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