Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 6 (1868)
- Issue
- 4 (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 310 (sequence 70)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2420973-2420992-2420996--1925-2423013- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
310 Notizen. es: Warum u. s. w. (Spr. 17, 16). Zweitens muß er die Weisheit lieben und Lust nach ihr empfinden, weil dies ihn bestimmt sich in derselben unterrichten zu lassen. So spricht Salomo: wer Unterweisung liebt u. s. w. (ebds. 12, 1). Vom Gegentheile heißt es: Wer Unterweisung verschmäht u. s. w. (ebds. 15, 32). Drittens bedarf er eines Erklärers, der sie ihm klar mache, und eines Einsichtigen der sie ihm verdeutlicht. Davon sagen die Sprüche (13, 20): Wer zu Weisen geht, wird weise, so wie sie von dem der einen solchen verläßt, sagen (15, 12): Der Leichtsinnige liebt es nicht, u. s. w. Viertens soll er genügsam in seinem Erwerbe und seinen Lebensbedürfnissen sein, damit sein Herz für die Weisheit offen bleibe. So heißt es: Bereite draußen dein Brot, u. s. w. (ebds. 24, 27). Fünftens hat der nach Weisheit strebende ein gewisses Zeitmaaß nöthig, damit er in jedem Zeittheilchen einen Weisheitsspruch zum andern fügen kann. Denn so steht in den Sprüchen (8, 34): Heil dem Menschen u. s. w. Heil dem, der so glücklich ist diese fünf Dinge vollkommen in sich zu vereinigen! denn er hat das Gute und Gefällige getroffen und wird ohne Zweifel die Weisheit finden und sich aneignen. Von ihm endlich heißt es: Heil dem Menschen der die Weisheit fand, dem Menschen dem Einsicht entströmt." Wie man aus der bekannten Stelle des Fihrist weiß*), hatte Saadia die Gewohnheit, seinen Commentaren und Uebersetzungen der verschiedenen biblischen Bücher eigenthümliche Namen zu geben, und so that er auch, wie wir sehen, für die Erklärung und Uebertragung der Sprüche. Allerdings kömmt dieser Titel Talb-ulhikmat in dem Verzeichnisse des Abulnadim nicht vor; aber über den Verfasser unseres Buches kann nicht der geringste Zweifel erhoben werden. Denn zu Kap. 3, V. 11 und 12 heißt es: דדאן אלפסרקאן דנלא אללדאך עגרחכא נלעכאדנלא פי :צדד כתאב איוב רקלנא אן אלאלאם אלתי יחדתהאיי׳אלדזכים גל גלאלד פי עבאדד עלי גבליע פכרנדא דר עדל לא גרד פידא לאבד אכנלא יפעל לאחדי עלתין אכלא לתנלחיץ בלא םלף3 בלן אלסיאת ראדדאבדא אר לתעריץ יתלר אלצבר אללי תצבדד אלעבד עלי אלבלחן אלא אן אלאבלר כיף בלא כאן פדר לצלאח כנלא אן אלאב אלבלשפלן יפעל ברלדד אלאבלא לבל^לחתד אנלא לאדדאב אבלראצד בכג;י אלאדריד אלבלדד אלכרידד ראנלא לתעליבלד אלכתאב . ראלחסאב ראלצנאיע ראלנלכאסב באלצירב ראלקסר פלדלך 1) De Sacy, Chrestomathie arabe.