Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 6 (1868)
- Issue
- 4 (1868)
- Date
- 1868-01-01
- Page
- Seite 307 (sequence 67)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus Briefen. 307 findet sich theils A. 1845 in meinem Buche zur Geschichte (vgl. Liter, der syn. Poesie S. 25? Anm. 3), wie A. 1857 schon Landshuth (0uoma8ti60u S. 21) bemerkt. Und Auerbach wundert sich (Berit Abraham S. 19) im Jahre 1860, daß ich in meinem Irrthum beharre! In seiner Ausgabe der Eschcol hätte die Einleitung noch Platz gehabt, meines Aufsatzes in Ihrer Zeitschrift B. 2 zu gedenken, zumal ich dort S. 307 schon vor 30 Jahren erörtert habe, daß Abraham b. Jsaac in Narbonne zu Hause war; über das ihn beunruhigende andere Eschcol findet der Herausgeber das Richtige in meinem Nachtrag (1867) S. 46. In seinem Eschcol Th. 1 S. 29 steht eine Note über ״Wehishir"; diese ist nach einer ausführlichen Abhandlung in Steinschneiders hebr. Bibliographie B. 8 S. 20— 26 halb fehlerhaft und halb überflüssig. Eben daselbst S. 64 würde nur ein Hinweis auf Ritus (S. 106 — 108) und Literaturgeschichte (S. 178—186) das רבים für Abitur's Dichtungen begründet haben. Eben so hätte S. 64 bei Elasar Alluf mein Ritus S. 190 notirt werden sollen. Th. 2 S. 6 ist übersehen, daß Scherira's Gutachten in קבחצת הכבלים S. 106 u. f. abgedruckt und dort das fehlerhafte טריי in טדיי verbessert ist (Literat, d. syn. Poesie S. 23); über טיירי war das nöthige bereits in der syn. Poesie (1855) zu lesen. S. 30 wäre die Verschlechterung von קשר מספד unterblieben, wenn man meine Literaturgeschichte S. 15 gekannt hätte: eben so würde S. 67 bei Gelegenheit der Abbreviatur für die Haftara's eine Anweisung auf die gott. Vorträge S. 189 dem Leser keinen erheblichen Schaden zugefügt haben. Daß übrigens Herr Auerbach nicht untrüglich ist, ist bereits in meiner Literaturgeschichte (S. 274 Anm. 10, S. 619 unten) nachgewiesen. Von Hrn. vr. Derenburg, Paris, 4. November. Ein kleines Buch von Fürst über den Kanon ist dir Wohl auch vorgekommen; ich habe mich durch die Wohlfeilheit des Schriftchens verleiten lassen, es zu kaufen und zu lesen. Viel Material, aber wie viel Unehrlichkeil! Wenn wir für die christlichen Gelehrten den Talmud ausbeuten wollen, so müssen wir dabei so streng als möglich zu Werke gehn, sonst ist es wirklich eine Sünde und לפני עור לא תתן מכשול. Man gebe alsdann seine Hypothesen als Hypothesen, aber vermeide es mit Citaten Unwahrheiten kategorisch zu belegen. Wer wird aus Sabbat 116 d schließen, daß die Evangelien 20*