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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1868-01-01 · 3 (1868) · p. Seite 212

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
6 (1868)
Issue
3 (1868)
Date
1868-01-01
Page
Seite 212 (sequence 52)
Language
German
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212 Reeensionen. לויד — כהך Deut. 33, 16 ist nicht aus dem Arabischen zu erklären (S. 21), sondern es ist von ״■ לסךfließen, salben" herzuleiten und ״gesalbt" zu übersetzen (= נסיך). Das zweimal vorkommende חואיל — אתרטן־י Gen. 18, 27; Deut. 1, 5 ist sicher nicht in אתשרי (sic! das könnte ja nur Ettaph'al sein) umzusetzen (S. 24); es ist Wohl ein Denominativ von ראש und Castellus hat also doch nicht so unrecht, wenn er רשה incepit nimmt. — S. 27, Z. 2 ist für דדים zu schreiben וזדים, denn dies ist die aramäische Form, nicht das bloß bei Ezechiel vorkommende ותצחק — וקטרגת — .דדים Gen. 18, 12 ist nicht durch ״schrie" zu übersetzen (S. 80) und daher auch nicht leicht die Verwechslung mit ותצעק anzunehmen;׳ קטרג heißt bloß ״anklagen, verklagen". — Für ״ קיצם׳Bündniß" (S. 97) ist einfach קיאם zu lesen, welches gemeinaramäisch ist. — ציבחד mit ד (S. 105) wird auch durch das christlich-Palästinische gesichert 1). Wir könnten so noch mancherlei bemerken, namentlich rücksichtlich der kühnen Buchstabenvertauschungen des Verf.'s; doch müssen wir allmählich abbrechen. Ich bemerke nur noch, daß ich auch die in der Anmerkung S. 91 f. ausgesprochene Ansicht von der speeiellen Beziehung der "2 בלי יעקב חנ Kön. 17, 34 auf den Namen, mit dem die Samaritaner sich selbst benennen, nicht Lheilen kann. Was das Alter der samaritanischen Uebersetzung betrifft, so spricht der Vers, kein bestimmtes Urtheil aus, ist aber geneigt, sie sehr hoch hinauf zu setzen. Ein sicheres Urtheil könnte sich höchstens aus einer genauen Untersuchung des ganzen Werkes ergeben, die ich nicht angestellt habe; aber so viel ist mir allerdings gewiß, daß schon der allgemeine Sprachcharacter ein verhältnißmäßig junges Zeitalter verlangt. Denn so durchaus selbständig kann sich der samaritanische- Dialeet nicht gegenüber den andern palästinischen entwickelt haben, deren Literatur etwa in die Jahre 200—600 n. CH. fällt. In diesen immerhin noch weit umgränzten Raum wird auch diese Uebersetzung gehören; im andern Fall müßten wir wenigstens eine starke Umarbeitung in Bezug auf die Sprachsormen annehmen. Daß jemals das Grichische in Samaria selbst Landesspräche gewesen, ist undenkbar. Natürlich wird es aber eben so gut Samaritaner wie Juden gegeben haben, welche außerhalb ihrer ף Vgl. diese Ztschr. Bd. V, S. 158. G,

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