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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1867-01-01 · 4 (1867) · p. Seite 267

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
5 (1867)
Issue
4 (1867)
Date
1867-01-01
Page
Seite 267 (sequence 27)
Language
German
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über Judenthum und Ehristenthum. 267 ganges erst aus dem Dunkel hervorzutreten beginnen, sondern auch auf dem der späteren Zeit, die mehr innerhalb der bekannten Geschichte, dennoch in ihren inneren Vorgängen so sehr verkannt worden. Doch gehen wir, nach glücklich begonnenem Anlause, frohen Muthes weiter, die vereinzelten Funken werden zur leuchtenden Fackel werden, und eine große, das geistige Leben der Menschheit mächtig bedingende Geschichtsentwickelung wird in ihren Gründen und in ihrer Fortbewegung zur klaren Erkenntniß gelangen. 6) Anmerkungen. 1) Auch hier zeigt sich wieder, wie sich in der babylonischen Gemara die geschichtlichen Beziehungen ganz verwischen. Neben den zwei Stellen nämlich in Sifre und der jerus. Gemara, welche überhaupt die alten Traditionen ziemlich treu wiedergeben, findet sich die Baraitha auch in bab. Baba mezia 48 a; da aber heißt es ganz unverständlich בית היכר statt בכי חין. 2) So in der bekannten, auch von D. angeführten Stelle bei Josephus, Alterthümer XIII, 10, 5, wo Johann Hyrkan zu den Pharisäern sagt, sie wüßten, er sei bestrebt ein SUaioq zu sein, und dann an ihn das Verlangen gestellt wird, daß er, wenn er den Namen Sixcaog verdienen wolle, der Hohenpriesterwürde entsagen solle. So aber lassen auch ferner die Pharisäer den Alexander Jannai, als die Königin Alexandra nach seinem Tode sich ihrem Schutze anvertraut, als einen dixcaog gelten und betrauern ihn als einen solchen (das. 16, 1). Die Erinnerung an den Namen ״Zaddik/' mit welchem sich die Priester schmückten, ist aber auch der rabbinischen Literatur nicht ganz entschwunden, und wird er dort, wie es scheint, nicht ohne einen gewissen tadelnden Seitenblick gebraucht. In Sifre zu 5 Mos. 33, 15 (§ 352, ed. Wien 145 a) heißt es: Die meisten Priester sind reich. Im Namen des Abba Doresch sagt man, der Vers Ps. 37, 25: Ich war ein Knabe und bin auch alt geworden und habe nicht gesehen einen ״Zaddik" verlassen und seine Nachkommen nach Brod suchend, beziehe sich auf die Nachkommen Aaron's, זה זרעו של אהרן. Die Anwendung auf die Aaroniden kann hier lediglich in dem Worte ״Zaddik" gefunden werden, und es mag mit derselben auf ihre übertriebene Sorge um ihre zeitlichen Güter hingewiesen werden. In Sifra (Emor, Anfang, ferner jerus. Nasir 7, 1. Semachoth 4, 28) wird

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