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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1868-01-01 · 2 (1868) · p. Seite 158

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
6 (1868)
Issue
2 (1868)
Date
1868-01-01
Page
Seite 158 (sequence 78)
Language
German
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158 Umschau. nehmen, und daß das Thargumische בללעם, syr. >°r^, thalm. מידי etwas, hier aufgelöst erscheint, wird nicht auffallen , wenn wir im Zabischen בלנדע und im Neusyrischen begegnen, worüber Nöldeke in der Gramm, der neushr. Spr. S. 137 und 266 und Fleischer in den Nachträgen zu Levy's chaldäischem Wörterbuche II S. 567 belehren. באיעו halte ich nicht für איעו mit der Partikel Beth, sondern für das so häufige aramäische Wort, das auch zusammengezogen ביטג lautet, also: bös, schlimm. Schwieriger ist die zweite Hälfte dieser Zeile. NM, die Vollkommne, zu lesen, wie es bisher genommen worden, erscheint mir nicht als aramäisch; ich lese המה. In Hexapla Daniel 6 (7), 13 begegnen wir dem ächtsyrischen Ausdrucke oi^oZl was das Scholion umschreibt mit 1240!.ma>Z y, du sollst kein Ansehen achten, d. h. von Recht und Gesetz nicht abweichen aus Rücksicht auf eine Person; dieses Lob wird auch unserer Osirisdienerin beigelegt, sie habe kein rücksichtnehmendes Wort gesprochen nach dem Willen eines Menschen, um Wohlwollen zu erschleichen. So nimmt auch D. das *כלצי von!רצה, wenn wir auch diesem Stamm im Aram, eigentlich in der Form רעא begegnen. Für!כלינקלד in Z. 3 weiß man nichts Besseres als daß das Nun ein eingeschobenes ist und die Form von יקל kommt, und ננלעתי auf Z. 4 bleibt noch unerklärt. Mit G. und D. das Wort in נעבלתי zu umstellen und es mit ״meine Süßigkeiten" oder ״meine Süße" zu erklären, ist ein bloßer Nothbehelf. Die Uebersetzung lautet demnach: Gesegnet Thebe, Tochter Tachpi's, Dienerin des Gottes Osiris, Etwas Böses hat sie nicht gethan, und nach dem Willen Jemandes hat sie nicht heuchlerisch gesprochen. Von Osiris sei gesegnet und von Osiris geehrt, Sei dienend . . . und unter den Frommen sei! Friede! " 24. April. 3. Eliah Montalto. In Bd. V. S. 184 f.. ist auf das Verhältniß des berühmten, * 1616 Verstorbenen Arztes Eliah Montalto zu Josef Delmedigo, auf zwei sonst von ihm unbekannte Schriften, eine Optik und einen Commentar zum Pentateuch hingewiesen sowie auf einen Umstand aus seinem Leben aufmerksam gemacht. Oben S. 77 ist auch das

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