Mannheim
Compact Memory

Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1868-01-01 · 2 (1868) · p. Seite 131

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
6 (1868)
Issue
2 (1868)
Date
1868-01-01
Page
Seite 131 (sequence 51)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2420973-2420992-2420994--1744-2422748
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

YI. Jochauan Leu Sakkai und Elieser Len Hyrken. 131 tisch mit n. 3 bei Kirchheim, beginnen . . בראשית ברא דזכבלינו נוסף אליבא דבלאן דאנלר שבלים נבראים, enden גם תתודרות (?)בעזרת תדר כאשר בלביא שם. Die Stelle . . בלאור (f. 211) stimmt mit dem Exeerpt im Litbl. VII, 666 aus Cod. Orat. 221 (lies 24, wie im neuen Katal. N. 188); allein weder das übrige dort Erwähnte, noch Citate aus Eleasar Worms sind hier zu finden. S e - rach ja wird dreimal angeführt, ohne Zweifel sind die Erlauterungen des Serachja b. Jsak zum 1. Theil des Moreh gemeint, auf welche ich hier nicht weiter eingehen will. Der Lehrer heißt hier Salomo בלררש, Kirchheim meint es könne אדרת (?) oder אדדרש gelesen werden; am nächsten läge Wohl בלבדרש, aus Beziers; der Titel בלורי תרב רבינו weist freilich auf eine Autorität hin, die ich hier nicht weiter verfolgen will. Der Vf. ergeht sich gern in eigenen Erörterungen, erklärt die kritischen Andeutungen astrologisch, und gehört Wohl der ersten Hälfte des XIV. Jahrhund. an. Abschnitt Balak (f. 234 b) bemerkt er, daß der Vf. des בללבלד das Zählen des Omer heranbringe; in der Ausg. Lyck finde ich das in diesem Abschnitt nicht. Berlin, Ende Febr. 1868. VI. Zochanan den Sakkai 1m- Elieser den Hyrkan. In Bd. V. dieser Zeitschrift S. 271 ff. ist die eigenthümliche Stellung, welche die beiden in der Aufschrift genannten Lehrer im Andenken der bald auf sie folgenden Geschlechter und daher in der thalmudischen Literatur einnehmen, kurzangedeutel; sie gelten einerseits als die angesehensten und einzig berechtigten Träger der Tradition und werden dennoch andrerseits verdrängt. In einer merkwürdigen Weise verräth selbst die Mischnah, die über alle solche Vorgänge, wo ernste persönliche und Parteistreitigkeiten hervorgetreten waren, mit diplomatischer Vorsicht hinweggeht, dennoch diesen über die beiden großen Lehrer herrschenden Zwiespalt. Im Tractate Aboth wird nämlich die Reihe der pharisäischen Lehrer verfolgt als der Träger der Tradition, wie sie unmittelbar auf einander gefolgt, so daß ein Lehrergeschlecht von dem früheren als Schüler die Lehre empfangen habe. Auf Hillel und Schammai folgt nun, wie es sich r

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.