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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1868-01-01 · 2 (1868) · p. Seite 129

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
6 (1868)
Issue
2 (1868)
Date
1868-01-01
Page
Seite 129 (sequence 49)
Language
German
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Y. Supereommentare zu Jbn Esra. 129 - Wenn aber schon der ältere Jbn Jaisch des astronomische Werk des Israeli anführt, so wird Wohl letzterer kaum auf diesen Salomo, (A. 1345?) noch weniger auf den jüngern Namensvetter sich berufen. Das Werk Israelis citirt übrigens auch Motot zu derselben Stelle *). Konnte nicht die ganze Stelle in einer anonymen Quelle Zarzah's im Namen Jsraeli's mitgetheilt sein? Auch die anderweitigen Annahmen Auerbachs, namentlich seine Anschauung von Zarzah als absichtlichem Plagiator, dürften hiernach sich anders gestalten. Leider sind die beiden uns zugänglichen HSS., worin ganze Stücke, Zeilen und Wörter fehlen, ohne welche oft der richtige Sinn, oder irgend einer, nicht herauszubringen, keineswegs ausreichend, um die Autorfrage endgiltig zu entscheiden. Mir schien anfänglich das Ganze eine Uebersetzung aus dem Arabischen; die Formel תנללנלר, u. dgl. scheint mir arabistisch (vgl. אדני ומדי זכי bei Zarzah f. 31 Sp. 3). Auffallend sind auch die häufigen halachisch en Redensarten, wie 11 ובלשכת לא זזת בלנלקובלת ,נלצא נלין את נליכו וכיעור. dgl. Der Vf. citirt zwar nicht ״oft" Saadia (wie Lilienthal angiebt), jedoch einige Male in einer Weise, die anderweitige Studien voraussetzt. Jsak Israeli ist als Exeg et nirgends genannt; was berechtigt uns anzunehmen, daß ein mit seinem Namen versehener Comm. dem Zarzah vorlag, um diesen des systematischen Plagiats zu beschuldigen? Zarzah compilirte, wie er selbst im Vorwort bemerkt, bei Bonatti (D. M. Ztschr. XVIII, 194); ״de annis Firdariecli“ bei Abu Ma'ascher, Einleit. VII, 8; schon in den astrolog. Schriften des Jbn Esra selbst, s. Hebr. Bibliogr. III, 33, 34; ושכוח תחלק תכקרא פרדאר am Ende jedes Planeten in ראשית חכנלת Kap. 4, und in כיתוגים Kap. 10, Art. 4, latein. fol. 19, Sp. 2, Amri quoque partitionis firdarie dicte, u. f. 31. Also ist 'אלפכלאד bei uns. Anon. nicht mit Kirchh. u. Auerb. als Namen aufzufassen, o^er gar mit Letzterem bei Caspi einzuschieben, wo die Münch. HS. 82b richtig Ü2NN בדבר תאע liest, hingegen beim Anonf. 151 b לאלפסי! Cod. A. hat hier weder die Textworte des I. E. noch die Citationsformel, wie er auch kurz vorher die (bei Auerb. nicht erwähnten) Worte des Anon. ובסוף תספר אכתוב תגבלגום שיש לי בזת wegläßt. In der That hat auch die Münch. HS. keinen betr. Nachtrag, aber auch keinen פי'אחל atn Ende von בחקותי, wie Auerb. S.299 angiebt 1) Die Erklärung des Motot findet sich auch separat, s. Hebr. Bibliogr. VIII, 28 A. 7. — Cod. A.shat unter der Ueberschr. פירוש תבלספל, wie es scheint, nur Exeerpte verschiedener Erklärungen. Zur zweiten Methode (des Buches Jezira) bemerkt er ותוא צריך פירוש ארוך בלת שכצנכרך כקח וכפרש «. vergleicht zur virtuellen Zahl den Bart des Menschen im' Kinde. Bierte1j.ahrsschr-.si VI. 2. 9

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