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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1867-01-01 · 2-3 (1867) · p. Seite 167

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
5 (1867)
Issue
2-3 (1867)
Date
1867-01-01
Page
Seite 167 (sequence 87)
Language
German
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Weiß: Sprache der Mischnah. 167 das Gesetz einem Jeden zuläßt, so auch erlaubter, profaner Ort, bei Cfräm I 448 D. 461 E. Wenn bei diesem Ausdrucke die jüdisch-gesetzliche Anschauung maßgebend ist und durch sie derselbe erst, und zwar ohne volles Bürgerrecht zu erlangen, knapp in den Aramaismus eingedrungen ist, er demnach eigentlich zu den von mir in Ztschr. der DMG. Bd. XXI S. 487 ff. behandelten syrischen Wörtern gehört, welche aus der jüdischen Begriffswelt entlehnt sind: so bietet für andere der Aramaismus erst die rechte Erklärung. Mit dessen Berücksichtigung würde Hr. W. nicht in der Redeweise p•־• p, sei es oder, das p als ״ja" erklärt haben (S. 16 f.), sondern er hätte in ihm die Bedeutung ״wenn" erkannt und es mit dem biblischen אם •־•אם und dem syrischen v)o*' J (vgl. bei Bernstein) zusammengestellt, es würde ihm der Ausdruck בת קול nicht auffallend geblieben sein (S. 28), wenn er sich an das syrische ilc erinnert hätte, er hätte gefunden, daß es einfach heißt: Tochter einer Stimme, d. h. ein vernehmbarer Laut, von dem man sonst nicht genau weiß, woher er kommt, er würde Richtigeres sagen über בדק und בתל (S. 50), über לבלא (das. Anm. 1), über משכון־ (S. 57), כאל (S. 84 und gar S. 95 6. 5), שלבק (S. 95), das Wohl mit dem syriscken zu vergleichen ist, שגם (das.), אימתי (S. 117), bei dem ein Zwiefacher Gebrauch zu unterscheiden ist, der eine als Fragepartikel, das verlängerte biblische בלתי, wann? während es andererseits auch, wie meistens das syrische , als Zeitbestimmung gebraucht wird: zur Zeit wenn. כמות (S. 118) ist mit dem aramäischen כלונלל ,10.0 ,כות (das) mit לצ1^]נצ.ן y*) zusammenzustellen, und חס (S. 120) ist ganz aramäisch. Die historischen Notizen über die frühere Behandlung der Mischnah-Sprache in Cap. 4 und 5 beruhen Wohl zumeist auf den Angaben in meinem ״Lehrbuch"; es durfte da Guisius und de Lara's ״'Ir David" nicht übergangen und der viel spätere Musafia nicht zum Zeitgenossen Lonsano's gemacht werden. Gehen wir nun ins Innere des Buches ein, so begegnet uns im ersten Cap. eine Zusammenstellung einzelner kurzer Redeweisen, die der Vfr. als Kunstausdrücke bezeichnet, obgleich die wenigsten strenggenommen als solche betrachtet werden können, die jedoch

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