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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1867-01-01 · 2-3 (1867) · p. Seite 156

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
5 (1867)
Issue
2-3 (1867)
Date
1867-01-01
Page
Seite 156 (sequence 76)
Language
German
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156 Recenfloneu. Erklärung ist ebenso unrichtig wie die, welche unsere Wörterbücher über Esra 7, 20 geben. Dort heißt es nämlich: Und die übrigen Bedürfnisse des Hauses Deines Gottes די יפל לך לבלכתן, sollst Du aus der Schatzkammer des Königs geben. Das heißt nicht: vorfallen, aeeiäere, vielmehr ist es abgeleitet von dem ächtbiblischen: als Erbe zufallen, zuertheilt sein, davon: zukommen, obliegen, also: was Dir zukommt, obliegt zu geben. Und Dies will auch das Thargum: das Untergewand, welches zukommt, ziemt seiner Haut. Diesem Gebrauche des Wortes begegnen wir wieder im Jerusalemisch- Syrischen. In der ursprünglichen Bedeutung wendet es der Uebersetzer an Luc. 15, 12 für 7:0 iiußalXov jiieQog: (Pesch. לנצ^*ץ), was mir zukommt. In abgeleiteter Bedeutung hingegen findet es sich dort für Sei, es kommt Dir zu, ziemt Dir, wo die Pesch, 'ßo setzt, wie Matth. 25, 27 (6ä. Miniscalchi- Erizzo S. 169). Joh. 4, 24. Aber noch an andern Stellen ist diese Lesart herzustellen, wo der Herausgeber des Evangeliariums falsch mit Kaf giebt und wo es meist für das Griechische fxüei gesetzt wird, also gleichfalls: es liegt Dir ob, Du solltest darauf bedacht sein. Schon in der einen Stelle, in welcher wir ein Mal (S. 169) richtig 'isu lesen, nämlich Matth. 25, 27, ist an einem andern Orte (S. 303) fälschlich Vszid gedruckt. Aber ebenso ist zu lesen Matth. 22, 16 (S. 155 und 285), wo der Uebersetzer lächerlich: äuM0itu8, 23, 23. Luc. 10, 40. Joh. 10,13. Wir haben demnach hier für den biblischen Chaldaismus und das jerus. Thargum sehr zutreffende Parallelen aus dem Jerus.-Syrischen. — Am Ende des Art. P22 I (S. 122 a) bringt Hr. L. כפג damit in Verbindung, das muß umsomehr beanstandet werden, als im Syr. in der Bed.: Hervorbrechen gebräuchlich ist (vgl. Cast, und Bickell). — Für סגרכא, welchem Vfr. als erste Bedeutung zuschreibt: rundes Bündelchen mit Kostbarkeiten, dann: Habe, Gut, Besitz, fügt er als Parallele bei das syr. allein dasselbe hat diese Ved. nirgends und heißt nur: Traube, während das Tharg. das Wort lediglich dem hebr. *סגל«־־־ entlehnt hat. — Für סנלדד verweist der Vrsr. richtig auf das Syrische, doch muß das Wort, für welches Cast, nur eine Stelle anführt, besser belegt wer-

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