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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1867-01-01 · 2-3 (1867) · p. Seite 142

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
5 (1867)
Issue
2-3 (1867)
Date
1867-01-01
Page
Seite 142 (sequence 62)
Language
German
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142 Recensionen. Kecensionen. 1. הפר יעועיד. II profeta Isaia, volgarizzato 6 commentato ad uso degl’ Israeliti, dal prof. S. D. Luzzatto. Fascicolo YII ed ultimo. Postumo. Padova 1867, S. 529 — 648. 8. Allen Verehrern Luzzatto's gereicht es gewiß zur wahren Freude, daß nun der Commentar zum Jesaias aus seinem Nachlasse beendigt vorliegt. Es mag dem letzten Theile allerdings die vermehrende und verbessernde Hand des Verfassers aus späterer Zeit fehlen x); wir finden in diesem Hefte blos eine ganz gelegentliche Bemerkung aus dem Jahre 1864. Allein die wesentlich fördernden Ansichten gehören dem jüngeren Luzzatto an, und wir entbehren vielleicht an den retardirenden Ansichten aus seinen späteren Jahren nicht viel. — Auf eine unbefangene kritische Behandlung des zweiten Theiles von Jesaias, nämlich von Capitel 40 an, müssen wir nun einmal so wieso verzichten; Luzzatto hatte sich in die Annahme von der Authenticität auch dieses Theiles, von seiner Angehörigkeit an Jesaias hineingeredet und hätte bei ausführlicherer Behandlung nur noch gewaltsamer nach Stützen für diese Annahme gesucht. Je öfter man jedoch diesen Theil unbefangen liest, um so mehr befestigt sich die Ueberzeugung, daß er einer späteren Zeit angehört, und zwar nicht einem und demselben Dichter, sondern mehreren, die nach einander bei der Herstellung und der ersten Zeit des zweiten Tempels, dann im Verlaufe der persischen und griechischägyptisch-syrischen vormakkabäischen Zeit ihre Ermahnungen ausgesprachen haben. Luzzatto selbst muß für 56, 9—57, 13 von seiner vorgefaßten Meinung, Alles dem Jesaias in den Mund zu legen, abgehen, doch bleibt er bei einem jüngeren Zeitgenossen stehen, der den Tod des Jesaias betrauere und die Sünden unter Menasse rüge; allein wenn einmal die Arbeit Fremder in diesem Buche anerkannt wird, wie Luzzatto selbst in der Ueberschrift das genannte Stück als eine ״Interpolation" bezeichnet: was hindert dann diese Ansicht consequent zu verfolgen? Bei Luzzatto's so feinem Sprachgefühle ist, wie schon früher 1) Die Bemerkung eines Schülers am Schlüsse, פת ה!דלאזר komme von דרא , verwerfen, ist unrichtig, da die richtige Lesart תרראת» ist, gleich K0rd6a66u3.

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