Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 4 (1866)
- Issue
- 3 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 275 (sequence 115)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/2420973-2420983-2420986--1238-2422320- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Umschau. 275 trachte, noch ungewiß ist. Seine Worte lauten: Mais e’est sürement M. Geiger qui a eu ici Ticlee la plus ingenieuse. II pense que 16 lapicide a voulu eerire בבלעטויו, qu' ayant omis par mdgarde 16 ש apres 16 ע, il l'a eerit ä la fin du mot, en 16 faisant suivre du ן renverse> qui dans la ßible indique 168 transpositions. J’ai de tres-grands doutes sur 66 dernier point, d’autant plus que 66 trait final de rinseription est fort indeeis. Mais je regarde comme probable, en effet, que l’on a voulu eerire בנלעשיו , et qu’il faut simplement traduire: ״Veniat benedietio in Opera ejus." So ruhe denn auch der gute Zimmermann mit seiner Inschrift in Frieden! 25. Mai. Auch über die Grabinschrift der Söhne Chesir (1 Ehr. 24, 15), welche kurz in dieser Zeitschrift (Bd. II S. 311) erwähnt worden, wurde mehrfach weiter verhandelt?, ohne daß jedoch das von vorn herein durch, de Vogüe Festgestellte wesentlich geändert worden wäre. Zwar will de Sauley (in Revue areheologique 1864) dieselbe um Jahrhunderte Hinaufrücken und in dem Denkmale die Grabstätte der vormakkabäischen Hohenpriesterfamilie erblicken; allein dagegen spricht die Quadratschrift wie die Bezeichnung der Familie als Nachkommen Chesivs, während die vormakkabäische Hohenpriestersamilie der Ordnung Jedajah angehörte, von welcher Josua b. Jozadak abstammte, die auf Zadok ihren Stammbaum zurückführte. Gegenüber den Vermuthungen und Einwendungen, welche ihm von Sauley entgegengestellt worden, rechtfertigte nun de Vogüe (Rev. areh. 1865 S. 319 ff.) in einem Aufsatze, der zugleich die Wandlungen des phönicischen, aramäischen und hebräischen Alphabeths skizzirt und durch interessante Schrifttafeln veranschaulicht, seine frühere Annahme, wobei nur nach nochmaliger sorgfältiger Untersuchung die früher sehr wenig befriedigende Lesung ’בכי ינלור בך ערכי in בכי ןסן£ ביר עזר verbessert wird. Interessant ist nun, daß auch ein jüdischer Reisender, der Wohl schwerlich von den Mittheilungen der französischen Gelehrten Kenntniß erhalten, also selbstständig, in gleicher Weise über dieses Grabmal berichtet. Jakob Sapir hat dasselbe auch besucht; nach seiner Angabe wird es von den Einheimischen ״die Höhle des Propheten Zacharias^ genannt, er glaubt zuerst die schwer zugängliche Inschrift entdeckt und sie trotzdem daß sie schwer leserlich ist, entziffert zu haben, und zwar im Ganzen mit de Vogüe übereinstimmend. Natürlich darf man in seinen kurzen Bemerkungen, welche in der hebr. Zeit- 18*