Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 4 (1866)
- Issue
- 3 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 274 (sequence 114)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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274 Umschau. ״Kheli chemdah" vier Male, sein ״Orach selulah" zwei Male findet. Außerdem werden noch Einzelheiten über Schemtob Ardutiel und Abraham Saba mitgetheilt. 19. Juli. 4. Die Inschriften auf dem Sarge einer Königin und an der Synagoge zu Kefr-Bereim. Ueber die in der Aufschrift genannten wichtigen Inschriften ist eine kurze Nachricht .in dieser Zeitschrift, über die erstere Bd. III S. 227 f., über die letztere das. S. 230 f. gegeben worden. Unterdessen haben auch de Saulcy und Renan darüber weitere Mittheilungen gemacht; des letzteren Bemerkungen im Decemberhefte das journal Asiatique liegen mir in seinem Sonderabdrucke (23 Seiten) vor. Nach dem genauen Fasimile, welches R. von der Grabinschrift giebt, bietet die erste Zeile derselben in syrischer Estrangelo-Schrift die Worte die zweite Zeile in hebräischer Quadratschrift, *בללכתד N. betrachtet diese Inschrift als eine zweisprachige oder richtiger als gleichlautende mit verschiedenen Schriftcharaktern. Das Grabmal ist ein Theil der sogenannten Königsgräber; dieses ganze Denkmal wurde schon früher als ein nicht den jüdischen Königen angehöriges betrachtet, sondern als von Helena, Monobaz, Jzates, der aus Adiabene stammenden, dem Judenthum sich anschließenden und Jerusalem zu ihrem Sitze erwählenden Königsfamilie errichtet. Daher die syrische Inschrift, der die hebräische sich anschließt, für ein weibliches Glied der Familie, welches uns sonst unbekannt ist. Deutung und Erklärung scheinen mir vollkommen richtig zu sein, und ich finde Hrn. R.'s Aeußerungen über meine früheren Vermuthungen ganz gerecht, wenn er sagt: N. Geiger a propose, sur 1a lecture de cette inscription, quelques idees - que je ne discute pas; car 16 savant rabbin 168 a congues sur des renseignements insuffisants, et ne 168 defendra pas. M. Geiger a bien conclu, du reste, du caractere carre et des aramaismes de l’inscription, quelle ne pouvait etre que des temps du second temple. — In Betreff der Zweiten Inschrift stimmt Hr. R. nunmehr volllommen mit meiner Lesung überein. Auch er liest am Anfänge ידי טולום, und erkennt im Schluffe ein verschriebenes בבלעעויו, wenn er auch über das letzte Zeichen, das ich als ein umgekehrtes Nun, d. h. als eine Hin- Weisung auf eine Statt findende Versetzung in den Buchstaben be-