Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 4 (1866)
- Issue
- 3 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 243 (sequence 83)
- Language
- German
- Belongs to
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Levy: thargumisches Wörterbuch. 243 aber auf das syr. und verwiesen. Zu אלילא, Kundschafter (S. 32b), wird das syrische verglichen; da jedoch die Peschito das Wort und den ganzen Stamm an den betrefsenden Stellen nie gebraucht, auch sonst der Stamm nicht einmal im Wörterbuche diese Bedeutung hat, für selbst nach den verschiedenen unter einander gar nicht harmonirenden Deutungen (hunrilis: dux, indicans viam; explorator; debilis) kein Beleg gegeben wird, so ist die ganze Angabe höchst unzuverlässig und zum Vergleiche unbrauchbar. Hingegen hätte auf das Samaritanisch e verwiesen werden sollen, da der samarit. Uebersetzer den ganzen Stamm an denselben Stellen wie das Thargum anwendet. Unter אצותא führt der Vers, die syr. Uebersetzung von 2) בלמוארתם Mos. 12, 34) mit an, auch die Bedeutung, welche Cast, dafür setzt: frigidus, und fügt derselben mit Recht ein Fragezeichen an. Auch 16, 23 hat der Syrer dasselbe Wort, indem er offenbar לבלטואדת statt לבלטובלרת liest (vgl. Urschrift S. 382). Die Bedeutung dieses Wortes ist gesichert: der im Troge befindliche Teig oder die zuberettete Frucht; aber das Wort ist, soviel ich weiß, noch nicht erklärt. Allein die Erklärung ergiebt sich aus dem entgegenstehenden Worte, welches sich gleichfalls im Syrischen findet. Die frisch geschnittene Frucht, die alsbald von dem Thiere in diesem Zustande genossen wird, während sie noch die Wärme des Mutterbodens an sich trägt, nennt der Syrer Iund setzt Dies so Jes. 30, 24. Hiob 6, 5. 24, 6; umgekehrt nun heißt die Frucht, die eingebracht und zubereitet ist: die kalte . — Unter א£נלוזא führt der Vers, die syr. Uebers. für 28 ,30 .*מ{©) תתפעו) an: mit der auch das Tharg. nach demMspt. übereinstimmt, und giebt es wieder mit: die umgarnt, abweichend von Cast., indem er es Wohl mit dem Hebr. "p£> combinirt. Allein Cast, hat Recht; -.QL0 bedeutet: kriechen, wie in Ztschr. der DMG. Bd. LV S. 415 nachgewiesen worden. Ebenso stellt der Vers, unter בועתא II (S. 86a) über!?r*, Mast, eine willkürliche Vermuthung auf, ohne die von Gesenius (in der Abhandlung über Bar-Ali und Bar Bahlul II S. 23 f.) und von Bernstein (Ztschr. der DMG. Bd. III S. 393 k) beigebrachten Thatsachen zu beachten. Ganz umsonst will auch der Vers, unter בלא (S. 112 b) das oijljuk^jo, welches der Syrer für