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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1866-01-01 · 3 (1866) · p. Seite 235

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
4 (1866)
Issue
3 (1866)
Date
1866-01-01
Page
Seite 235 (sequence 75)
Language
German
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Necenstonen. 235 nicht, so bücken wir uns doch nicht vor Deinem Gotte; endlich 4, 24: löse Deine Sünden durch Wohlthätigkeit, wenn Dauer sein soll Deinem Wohlergehn, d. h. vielleicht wirst Du dann Dauer haben. Um so auffallender ist es, wenn er dann (S. 53) der Partikel לד5ןיי, wie freilich auch Gesenius, wegen Dan. 2, 6. 9. 4, 24 die Bedeutung: deßhalb beilegt. Es heißt aber nirgends etwas Anderes als: allein, jedoch. Ueber אספלכא, genau, sorgfältig (S. 49), das sieben Male in Esra vorkommt, habe ich mich in dieser Zeitschr. Bd. I S. 205 ausführlicher ausgesprochen; es bedeutet zunächst: gezählt, gleich einer Münze genau abgewogen, so daß Nichts fehlt, aufs Pünktlichste und Vollständigste, gerade wie das entsprechende נלכא בלנא תכןל. Ich verweise auf die dortige Ausführung. Schwieriger ist die Aufgabe, für den Dialekt der babylonischen Gemara die Regeln aufzuweisen und seine Formen zu erklären; in einem gemischten Jargon, dessen Punctation niemals versucht worden und nur in unzuverlässiger, oft verschwimmender mündlicher Ueberlieferung aufbewahrt worden, muß mit großer Vorsicht vorgegangen werden, um die dem ungeübten Blicke sich leicht entziehende Gesetzmäßigkeit der Ausdrucksweise zu erkennen. L. geht mit sicherem Schritte allen Verschlingungen und Verwischungen, wie sie im Volksmunde sich geltend machen, nach und weiß dennoch durch alle diese Hindernisse zum waltenden Gesetze vorzudringen. Gerade für diesen verwahrlosten und bis jetzt auch vernachlässigten Dialekt leistet L. höchst Verdienstliches. Ich mache nur aufmerksam auf die Erklärung der Vorsatzpartikel כןא oder כן (S. 64), die sich auch in Mandäischen findet (vgl. Ztschrft. der DMG. Bd. XVII S. 422), auf die Eigenthümlichkeiten des Tractats Nedarim (S. 70), über נלידי (S. 73. 94), die Abweisung des bloßen Schreibfehlers נ!ןתסרי (st. וזכוסרי) für 19, welchen Buxtorf und nach ihm sämmliche Grammatiker bis auf Fürst herunter ausnehmen, eine falsche Annahme, die ich schon in Wissensch. Zeitschr. f. jüd. Theologie Bd. III (1837) S. 268 bestritten habe, und welche auch L. (S. 76) bekämpft, über Abba אליכא, einen Beinamen des Thalmudisten Rah, dem L. die altübliche Bedeutung: den langen, wieder zurückgiebt mit Abweisung der pretiösen neuerdings versuchten: aus Areka (S. 77), die eigenthümlichen Formen, welche von חלב gebildet werden, als kämen sie von יתב (S. 82), die Erklärungen einzelner schwieriger Partikeln wie אדלבא (S. 87), איזי (das.), אכתי (S. 88), כשכנלא

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