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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1866-01-01 · 3 (1866) · p. Seite 218

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
4 (1866)
Issue
3 (1866)
Date
1866-01-01
Page
Seite 218 (sequence 58)
Language
German
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…/2420973-2420983-2420986--1181-2422263
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218 VII. Krim'sche Grabinschriften. צבא | ברח זיו לקחו אלתים שוכן ערבה ] שית תש־ח ליצירת שגלי' וחרבת | שבע רצון" לפק' תלך לנלפוחת ושובת | אלתי ישראל יליכהיו בבללופת חשובת | הכתו' והנלשכילי' יזכת ותה לעו' ועד לעתיד תבא. Das Jahr ist hier sowohl mit einfachen Zahlbuchstaben als auch durch ein 5 Mos. 33, 23 entlehntes Chronostich als j4j718 —958 angegeben, die Steinzeilen entsprechen den Reimzeilen, diese sind daher durch keinen Doppelpunkt bezeichnet, von mir jedoch durch Striche kenntlich gemacht. Der Mann aber, dem der Stein gesetzt worden, wird als ein bedeutender Lehrer gerühmt und er wird daher Wohl mit Recht mit dem sonst genannten Gelehrten Jakob b. Moscheh Ha-Thamani identificirt. Er ist auch auf einer Schenkungsurkunde aus dem I. 4663 — 903 unterschrieben. Sein Bruder Josef folgte ihm als Lehrer und vollendete im I. 4719 — 959 die Correctur eines Pentateuchs. Auch sein Sohn Joseph, der seinen Vater רב בלדיפת קדרייא nennt und von ihm sagt: תנללבלד דת ודין בישראל ונלעבליד תלבלידים תרבת, war Lehrer und Schreiber, deßgleichen ein anderer Sohn, Namens Pascha, Lehrer. — Die letzte Grabschrift endlich, welche Chw. mittheilt, lautet: בפי ציון היקרים; אשר נלפוחתם תחת כפפי יוצר תריב,כי אלתים שופט זת "ישפיל ויזת ירים, ויוציאם בדאפלת לאורים, אשר פת פטבלן אחד נלחבורת טורפים ורבפים תר תחכם תשלם כר שבתי דפיאלו אשר הלך לעולנלו בשם טוב ובגלעשים טובים ותיתת נלפוהתו כבוד פת בשפת תגלהוגלפת לפק יום ת ט כלרחשון תפצבת. Das Jahr wird hier mit den vier letzten Worten des Verses Ps. 75, 8, welcher bereits früher ganz seinem Inhalte nach verwendet worden, bezeichnet, das Chronostich beträgt (4)720—Ende 959. Man hat keinen Grund, die Identität dieses Schabthai Danielo mit dem bekannten italienischen gelehrten Rabbinen, Arzt und Astronom Donolo, der um diese Zeit schrieb und auch den karäischen Gelehrten sehr Wohl bekannt war, zu bezweifeln. 2. Dieses reichere Material, das uns hier dargeboten wird, *) ist noch immer blos ein kleiner Theil des großen Vorrathes von Grabsteinen und alten Epigraphen, welche sich in der Krim vorfinden und deren vollständiger Bearbeitung, wie sie uns von Hrn. Prof. Chw. verheißen wird, wir mit Begierde entgegensetzen. Allein *וי Noch sechs kleine Grabschristen theilt Chw. mit von dem jüdischen Friedhofe in Zchinwel in Kachetien; sie datiren von 608—620, wohl entsprechend 848—860. Da sie weiter Nichts von besonderem Interesse darbieten, genügt es ihrer erwähnt zu haben.

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