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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1866-01-01 · 3 (1866) · p. Seite 186

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
4 (1866)
Issue
3 (1866)
Date
1866-01-01
Page
Seite 186 (sequence 26)
Language
German
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186 IV. Die hebr. Handschriften in Paris. das Sendschreiben Palaquera's (N. 704 a S. 111) gehört nicht dem I. 1390, sondern 1290 an. Besonders unangenehm wird man durch einen unzählige Male sich wiederholenden Jrrthum in der Datenberechnung berührt. Die christliche Aera beginnt nämlich mit dem I. 3760 nach der Schöpfung, wie deren Aera von den Juden angenommen wird; man zählt daher, nach Abzug von 4000, blos 240 zu dem jüdischen Datum und erhält das christliche. Allein das jüdische Jahr beginnt bereits mit dem Thischri, während das christliche mit dem Januar anfängt, die drei ersten Monate des jüdischen Jahres: Thischri, Marcheschwan, Khislev, entsprechen den Monaten September - October bis December, und erst in dem vierten Monate Tebeth, bald am Anfänge bald in der Mitte, beginnt der Januar des neuen christl. Jahres, während die drei ersten Monate noch dem vorher gehenden christl. Jahre angehören, also blos 239 Jahre (— 4000) hinzugezählt werden dürfen. Während dieser Umstand an vielen Orten — Wohl in den Vorarbeiten — beachtet und die Aufstellung des christl. Jahres richtig ist, ist an anderen Orten dieser Umstand übersehen und das christl. Jahr um eines zu spät berechnet, so N. 202 S. 25, N. 302 S. 40, N. 347 S. 48, N. 381 S. 52, N. 701 S. 111, N. 736 S. 120, N. 750, 2 S. 121, N. 773, 1 S. 129, N. 783 S. 131, N. 923 S. 162 u. s. w. u. s. w., wie auch sonst anderweitige Zahlenverstöße vorkommen. Jedoch lassen wir die Zahlen! Es geht mit den wörtlichen Anführungen und mit der Wiedergabe ins Französische oft nicht besser. Die große Anzahl von Druck- oder Schreibfehlern, welche leicht zu berichtigen sind, mag übergangen werden; aber zuweilen steht man ziemlich verblüfft bei der ungerichteten Verwirrung. Was ist z. B. פאירים בסבלירים (N. 167, 1 S. 18), was בואין וארון (N. 272, 6 Ende S. 36), was der R. Samuel ״ דג מדורReinfisch" (N. 391, 6 a S. 53, etwa דרנלרו, aus Namerü, also Raschbam), was das Frühgebet סדר תבליד) לקרן) (N. 605 S. 69, Wohl לערד), was נליעט נלועד (N. 770, 5 S. 127, wohl נלעט בלזער) und dgl.? Am Ende einer philosophischen Schrift des Alfarabi (N. 189, 3 S. 23) befindet sich ein Gedicht, das mit קרבי לדורותי ובגן כגיכותי beginnt und וקרא לו בלשרת בלשד schließt; weiter wird Nichts bemerkt. Dieses Gedicht gehört doch aber offenbar nicht zum Werke des Alfarabi, sondern zum ״Meschareth Moscheh" des Kalonymos, wie ja die mitgetheilten Anfänge akrostichontisch קלוב

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