Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 4 (1866)
- Issue
- 3 (1866)
- Date
- 1866-01-01
- Page
- Seite 185 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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IV. Die hebr. Handschriften in Paris. 185 (N. 191, 1 S. 24) ist der Theil von Jeremias an (mit Ausnahme der Psalmen) vollständig in Koslof" in der Sammlung Mibchar Jescharim 1857 gedruckt, über die Commentare des Menachem b. Simon zu Jeremias und Ezechiel (N. 192, 1 und 2 das.) hat Dukes im Orient ausführlich gesprochen, die Abhandlung über die neuhebräische Metrik (N. 273, 3 S. 36) ist neuerdings doppelt, durch Neubauer und Carmoly, gedruckt worden, deßgleichen der Brief Isaak Zarfathi's (N. 421, 2 S. 57) durch Jellinek, die richtige Jahreszahl des von Maimonides erlassenen Rundschreibens über das Quellbad (N. 719, 2 S. 116) ist ausführlich in meinem Moses b. Maimon S. 53 ff. besprochen, aus dem kühnen Pentateuch- Commentare des Nissim b. Moscheh aus Marseille (N. 720 S. 117) hat Schorr im neuesten Hefte des Chaluz reiche Auszüge geliefert, Efodi's hebräische Grammatik (N. 831, 5 S. 141) ist im letzten Jahre in Wien erschienen, über Isaak Albalag's Behandlung der Gazzali'schen Makazid (N. 905 S. 157) hat Schorr in mehreren Heften des Chaluz erschöpfende Belehrung gegeben, und so dürfte noch gar Manches zu ergänzen sein. Wie bedauern, bei der Schlußredaction dieses Katalogs, welcher uns eine immerhin sehr werthvolle Sammlung näher bringen soll, nicht blos genügende Vertrautheit mit der einschlägigen Literatur zu vermissen, sondern auch nicht selten den Mangel an Sachkenntniß wahrzunehmen, welcher bei so gediegenen Vorarbeiten, wie sie sicher von Munk und Derenburg angelegt worden, um so auffallender ist. Von geringerer Bedeutung, aber doch höchst störend, ist die große Unsicherheit, welche so oft in der Feststellung der Daten herrscht. Nur an einigen Orten mögen Dies unangenehme Druckfehler sein, aber sicher nicht an allen. So ist 5242 102 S. 11) nicht — 1581, sondern 1481, zu dem Jahre 963 der Seleueiden (N. 103 das.) muß das Tausend hinzugedacht werden und entspricht 1963 dem christlichen Jahre 1652, ein gar merkwürdiger Jrrthum ist, wenn das Jahr 1194 d. Seleuc. (N. 117 S. 12) dem christl. I. 1505 gleichgestellt wird, indem 311 Jahre zugezählt werden, während sie hinweggenommen werden sollten, so daß das christl. I. 883 herauskommt; diese Jahreszahl, welche ein Besitzer der Handschrift als das Todesjahr seiner Frau bezeichnet, würde der Anfertigung der Abschrift ein Alter zuweisen, das ihr ohne Zweifel nicht zukommt, und es muß hier etwas unrichtig angegeben sein. Auch 5217 (N. 244 S. 31) entspricht nicht 1357, sondern 1457, und