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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1864-01-01 · 4 · p. Seite 277

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
3 (1864-1865)
Issue
4
Date
1864-01-01
Page
Seite 277 (sequence 27)
Language
German
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III. Alabarchen. 277 quoniam non es nescius, quod filia eins mihi iuxta suam etiam promissionem desponsata uxor e8t. Dietorum yere recordatio molesta ae incerta erit ei, qui non est omnino consuetus his rebus etc. Ist es nun, abgesehen davon, daß diese Aussage nicht zu den anderen oben bezeichnten Stellen desselben Dialogs stimmt, denkbar, daß Lysimachus sich mit der Tochter seines Neffen, d. i. der Enkelin seines Bruders, verlobt hat? Und dazu wird Alexander noch zn wiederholten Malen ein Jüngling (adolescens) genannt (c. 8, c. 73), was Philo als Grund dafür hervorhebt, daß er dessen philosophische Abhandlung de probanda brutorum animalium ratione zn bewundern geneigt ist (c. 73—75). Aus c. 73 geht hervor, daß diese Abhandlung nicht, wie 6. 9 angegeben wird, von Philo, sondern von Lysimachus vorgelesen wurde, denn Philo lobt ibn dafür, daß er sie mit verständiger Mimik und Pointirung vorgetragen hat, und sagt, indem er die schmeichelnde Bemerkung, daß der Ver> fasser selbst sie nicht richtiger vcrgetragen hat, einleitet, Folgendes: Verum enim vero patris aut matris ad natos affectio non habet parem: veri tarnen parentes, qui secundum scientiam sapientes sunt, quum referant suas inventiones, admiscent cum verbis inenarrabilem quamdam affeetionem ad auditores. Der ganze Satz bleibt unverständlich, wenn wir nicht annehmen, daß Lysimachus sich zu Alexander wie ein Vater verhielt, oder deutlicher ausgesprochen, daß A. dessen Adoptivsohn war. Auf wen soll das suas hindeuten? Was soll das heißen: Wenn wahre, d. h. in der That liebevolle Eltern, die wissenschaftlich weise sind, ihre Entdeckungen vortragcn, so mischt sich in ihre Worte etwas, das einen unbeschreiblichen Reiz auf die Zuhörer ausübt? Offenbar ist suas hier für natonim suorum gesetzt und rührt von einem Mißverständnisse des Armeniers her, der diesen Dialog aus dem Griechischen übersetzt hat. Philo sagt hier von Lysimachus dasselbe aus, was dieser in der oben angeführten Stelle c. 2 von sich selbst behauptet, daß nämlich nahe Verwandte des Verfassers sein Werk viel besser als jeder andere vortragen. Auch c. 8, wo von Alexander berichtet wird, er sei obwohl schüchtern doch mit muthiger Zuverficht ausgetreten tum ob suam instructionem tum ob patris liberalitatem etc., kann mit dem Vater kein anderer als der anwesende Lysimachus gemeint sein. Alexander kann also nicht der Oheim und Schwäher des Lysimachus gewesen sein, er war vielmehr sein

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