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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1864-01-01 · 4 · p. Seite 268

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
3 (1864-1865)
Issue
4
Date
1864-01-01
Page
Seite 268 (sequence 18)
Language
German
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268 II. Die Sternbilder im Hiob. man die beiden Sterne an den Spitzen der Hörner mitzählt, bleibt diese Gestalt, indem dieses Paar wieder weiter auseinander tritt. Nun sieht man auf vielen assyrischen (babylonischen) Cylindern, neben einer Gottheit und Sonne und Mond, auch neben Sonne׳ und Mond allein, sieben Kreise, welche — darüber ist man einig — Sterne verstellen, namentlich findet man sie auch auf den Nädern der königlichen Wagen. Layard sagt:'") They — nämlich Sonne und Mond — are frequently accompanied by 7 disks, which probably represent the seven great heavenly bodies, or perhaps the Pleiads, like which they are grouped. Nun können offenbar diese sieben Kreise nicht die sieben Planeten bedeuten, da sie, wie gesagt, neben Sonne und Mond Vorkommen. Es ist aber auch ein Jrrthum, wenn Layard behauptet, sie seien wie die Plejaden gruppirt, dies ist durchaus nicht der Fall; wahrscheinlich hat sich Layard durch die Zahl 7 irre führen lassen, da wir gewohnt sind, von 7 Plejaden zu reden. Vielmehr hat die Gruppirung dieser Kreise ganz genau die Form der Hyaden, die Form des lateinischen V, und zwar häufig so, daß die drei Sternenpaare immer weiter auseinander treten, wie folgende Gestalt ♦ : : ♦, in anderen Fällen, wo der Künstler durch den Raum beengt gewesen zu sein scheint, laufen die drei Paare mehr parallel, behalten aber im Wesentlichen dieselbe Form.") Man lege diese Zeichnung hundert verschiedencn Astronomen vor, sage ihnen, es sei die rohe Abbildung einer Sterngrnppe, setze etwa noch hinzu, sie möchten sich das oberste Sternpaar hinwegdcnken, weil wir gewohnt sind, nur fünf Sterne zu den Hyaden zu rechnen, und frage sie, welche Sterngruppe damit gemeint sei, und sic werden gewiß alle einstimmig antworten: das sind die Hyaden.* **) ***)") *) Nineveh and its remains Vol. 2 ch. 7 p. 447. **) Sehr viele Abbildungen dieser Art findet man in Lajard introduction a l’etude du culte public et des mysteres de Mithra, z. B. Taf. 16 Fig. 1 und 2, Taf. 17 Fig. 8, Taf. 29 Fig. 5, Taf. 32 Fig. 11 u. s. w. Besonders charakteristisch ist die Scarabee auf Taf. 69 Fig. 16, wo obendie Sonne steht, dann die steben Sterne folgen und unten der Mond steht. Den meisten Lesern ist vielleicht am zugänglichsten: Layard Nineveh und Babylon übersetzt, von Zenker, wo sich auf Tafel Vlll. G. eine solche Abbildung findet. ***) Ich rede hier übrigens nur von assyrischen Abbildungen. Lsuf späteren, namentlich solchen, die sich auf den Mithrasdienst beziehen, kommen neben

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