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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1866-01-01 · 2 (1866) · p. Seite 158

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
4 (1866)
Issue
2 (1866)
Date
1866-01-01
Page
Seite 158 (sequence 78)
Language
German
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158 Schlachtregeln in arabischer Sprache durch die Angaben zweier Philologen (s. oben) über das Fabelhaste UUc bestätigt wird, — noch dem Hai angehöre, kann ich nicht mit Sicherheit behaupten; daß aber die Berufung auf Chalil jedenfalls dem Hai angehöre, geht auch daraus hervor, daß Jbn Esra zur Stelle*) bemerkt, es sei zwar nach der Ansicht eines Einzelnen (יחיד, d. i. Amemar) der Vogel nicht in der bewohnten Welt, dennoch irre ״der Gaon" (Saadia), der אלעכקא übersetzt, da dieß ein durchaus fabelhafter Vogel sei, wie es die ״ismaelitischen Sprachkundigen (חכמי לעורכם) lehren." Diese Bemerkung wird erst prägnant, wenn man weiß, daß Jemand die Aussage Amemars durch die arabischen Philologen belegte. Dießmal steht Abulwalid mit seiner abweichenden sprachlichen Analyse auf Seiten des Talmuds, aber einer andern Stelle **), wo ein Vogel 7עו genannt, der nach den Kommentatoren (חבלפדעוים) identisch sei mit 5עזניד***), also dieses — עי7יח. Auch Jbn Esra erwähnt die Ableitung des עזכיח von 7ער, und setzt hinzu, genannt עקב׳א (lies wläc schwarzer Adler), während dieses bei Saadia und Abulwalid (כח Y. 39: ע״כקאב) die Uebersetzung von פלס. Aus Jbn Balam habe ich mir leider nichts über diese Speeialitäten notirt. ä) (Bl. 25.). In Bezug aus die in Saadia's Uebersetzung vorkommenden Vögelnamen bemerkt unser Vers., daß גיארה im Arabischen keine bestimmte Art (כרע מעלום) sei, sondern ein allgemeiner Name für Raubvögel. — כוס arab. אלבום, sei blos das Männchen von אלחאם, mit Ausschluß des Weibchens, also wäre אלחאם zu übersetzen. — קאת arab. אלקוק (sic), bezweifelt Abulwalid Jbn G'anna'h, da אלקוק bei den Arabern ein lang- *) Vgl. Landau Wrtb. I, 46, Dukes, Beitr. V, 57; (Kirchhei tri) im Litbld. Or. 1844 S. 693. **) Kelim XVII, 14, vgl. Kimchi s. v. 77ע, wo gleich darauf Ion a (über ע7א7ל) genannt ist (vgl. auch 7עכ unter 7ע). Im Excerpt. aus ALulw. (כ ח Y. 45) ist מאיטונא ככף ח עוף uncorrect, in Stern's Ausg. v. Parchon 8. V. ע7ו liest man!!בלד־ז עוכחככף חעוף מעל ד5כנפים Die Bemerkung Parchon's über die gemalten Greife bezieht sich übrigens nicht auf Lesezeichen, sondern auf die Figuren am Ende und Ansang der Bogenlagen und dgl.; vgl. Tosafot Joma f. 54 Ans. כעואלתי. ***) So Natan s. v. 7ע (wo aber auch 7וי א אוו) und Maimonides zu Kelini.

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