Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 3 (1864-1865)
- Issue
- 3
- Date
- 1864-01-01
- Page
- Seite 176 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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176 11. Ein ClM'osirm. Anm. 12 S. 47 f., Anm. 14 S. 48, Anm. 28 S. 53 ff., Anm. 30 S. 55 f., Anm. 31 S. 57, Anm. 42 S. 61, Anm. 46 S. 64 sf., Anm. 47 S. 68 f., vgl. daselbst das Verzeichniß der benützten Handschriften S. 75, ausführliche Miltheilungen gemacht, wobei nicht blos auf den Inhalt vieler Gutachten eingegangen und deren Verhältniß zu den andern Werken des Maim. beleuchtet wurde, sondern auch das arabische Original herangezogen, aus ihm mehrere vollständige, manche bisher ungedruckte Gutachten in der Ursprache mit berichtigter Ucbcrsetznng gegeben wurden und der Nachweis geführt wird, in welch argem Zustande die von Mordechai Thamah angefertigte Uebersetzung uns diese kostbaren Ueberrcste überliefert hat. Außerdem daß ferner Munk das Schreiben des Maim. an Joseph bcn Aknin aus derselben Handschrift gleichfalls nach dem Originale bekannt gemacht hat, hat Steinschneider in seinem Bodlejanischcn Kataloge Lm Artikel: Moses beu Maimon das Vcrhä'ltniß der Uebersetzung zum Originale nach meinen Mittheilungen an ihn noch genauer angegeben und durch eigene anderweitige Angaben vervollständigt (S. 1007 ff.). Von diesem Allen weiß Hr. Fr. durchaus nicht, und das Dürftige, das er S. 30 über die Sammlung sagt, ist fehlerhaft; so weiß er unter Anderm nicht, daß die Anführung des Arnch in einem Gutachten ein falsches Einschiebsel ist (mein Moses b. M. S. 47 f., Steinschneider S. 1908). Wenn Hr. Fr. später (S. 68 ff.) die Frage iu's Auge faßt, wie das Verhältniß der hcbr. Uebersetzung, welche gedruckt vorliegt, zum arabischen Originale der Gntachtensammlungcn ist, und zwar des Alfasi, des Jbn Migasch und des Maimonides: so verbreitet er sich nur etwas über die Alfasi's; über die des Maimonides, die so vielseitig besprochen ist, weiß er kein Wort zu sagen, und nur im ״Nachtrags weist er auf eine kürzlich in Ha-Magid mitgetheilte ״Uebersetzung mancher arabischen Nesponsen" des Maimonides hin, ״die sehr zum Nachtheile des frü- Heren Uebersctzers, N. Mordechai Tama, sprechen." Man hat also bisher wirklich dieses Verhältniß gar nicht gekannt! Alles bisher Bemerkte zeigt zwar hinlänglich, wie wenig heimisch Hr. Fr. auf einem Literatur-Gebiete ist, zu welchem er den ״Entwurf einer Geschichte" darbietet, und über das, gemäß den Jahresberichten, er bereits im dritten Jahre Vorlesungen gehalten hat. Alles Bisherige aber überbietct das folgende Curiosum. Wie bereits erwähnt, bespricht Hr. Fr. das Verhältniß der Uebersetzung zum Originale der Gutachtensammlungen. ״Die Beantwortung dieser Frage,