Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Journal
- Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
- Volume
- 2 (1863)
- Issue
- 3-4 (1863)
- Date
- 1863-01-01
- Page
- Seite 309 (sequence 149)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Schlachtregeln tu arab. Sprache. 309 wie Jbn Maseweih in seinen Aphorismen Aehnliches von Aristotcles und Galen sage?) So weit Jbn Balam. Unser Vers, hat aber nie von einer solchen Differenz gehört; er ist vielmehr überzeugt, daß man dem Hai jene Ansicht irrthümlich beigelegt, wie man ihm z. B. etwas über beigelegt, was dem Nitronai angehöre. Sollte aber kein Ausweg bleiben, Hai vom Jrrthum freizumachen, und die Relation richtig sein, so habe uns Gott die Wurzel jener Differenz aufgcdeckt, und sei darnach das Richtige erkannt. Wenn wir also die Ansicht Saadia's vorziehen (תכירנא), so gereicht dies nicht dem Hai zum Tadel, da er die Leuchte ist, an welcher wir uns erleuchtet, und der Lehrer, von welchem wir die Kunde erhalten u. s. w., wie Aristoteles tm כתאב אלתפאהח bemerke u. s. w. Vielleicht ist auch hier die erste Quelle das Wörterbuch des Abu'l walid, welcher unter תאו sich gegen das Targum und für erklärt (s. das Excerpt in כרם תמר V, 45). Die Stelle des Jbn Balam unter מריא hat Dukes aus der (um den Schlußsatz verkürzten) hebr. Uebersetzung im Litbl. d. Or. 1846 S. 660 abgedruckt. Aus der hebr. Uebersetzung ist sie auch von Est. Pharchi und Sal. Urbino wiederholt worden. Erstcrer fügt hinzu, daß nach Abu'l walid im Wörterbuch מריא verwandt mit במרום תמריא, hoch, groß bedeute?*) Er selbst meint, es sei das Thier, welches im jerusalemischen Thalmud בתפלא (!) heiße?**) Auch er bespricht die *) Ueber diese Aphorismen des Mesue (10. Damascenus) s. meinen Catalog der Leydener Hdschr. p. 248. Merkwürdigerweise steht obiger Satz nicht in jenen, sondern in dem damit zusammengedruckten Liber Rasis de secretis in medieina qui Über apbor. appellatnr, üb. VI (§ 7) fol. 152 b der Ausg. 1489: Cum Galienus et Aristoteles fortasse in re aliqua non concordarent grave est eorum rationem coneordare. י— Wir sehen übrigens aus diesem ausdrücklichen Citat, daß die hebr. Uebersetzung der Homonymen Jbn Balam's nicht vollständig ist. **) Kimchi s. v. מרא führt zuerst unter ויש אומרים die Bedeutung מפוטמים (das arab. מעלוסה) an, dann erklärt er תמריא durch תמניה ohne den Jdeenzusammenhang zwischen feist (machen) und groß, hoch (sein, erheben) klar zu legen, den Abu'l walid andeutet. Bochart (bei Ges.) hält מרא für eine Versetzung von .ראם ״**) Die Verweisung bezieht fich aus 6. 5 Bl. 12 b, wo ברופלא durch שור הבר und בע״ז גאמוז (l. בל׳ ערבי גאמום) erklärt wird. Die Stelle im