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Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben · 1863-01-01 · 2 (1863) · p. Seite 101

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Journal
Jüdische Zeitschrift für Wissenschaft und Leben
Volume
2 (1863)
Issue
2 (1863)
Date
1863-01-01
Page
Seite 101 (sequence 21)
Language
German
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II. M6UN. 10 t menleben 12). Für die durch MnLter oder Bruder verheirathete Waise jedoch wird verlangt, daß sie bereits so verständig sei, nur das Traugescheut, welches die Gültigkeit der Trauung bedingt, aufbewahren zu können, dessen Bedeutung zu erkennen. Diese Bedingung wird zwar blos im Namen eines Einzelnen aufgestellt, allein sie wird auch von den Späteren als gültig betrachtet 13). Aber auch wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind und die Ehe als bestehend betrachtet werden nlußte, hielt doch die alte Halachah die Bedenken gegen die Folgen derselben fest. Entschieden sagt Elieser in der Mischnah 14): das Thun einer solchen Kleinen wird nicht beachtet, sie ist vielmehr lediglich einer Verführten gleich zn achten; eine Israelitin, die in solchem Zustande an einen Priester verheirathet wird, darf daher keine '.Hebe genießen, umgekehrt darf die Priestertochter, wenn sie einem Israeliten verheirathet ist, weiter wie im elterlichen Hause Hebe mitessen. Mehr ausgeführt wird Dies noch in der Thoßeftha^): Elieser sagt: Das Thun der Kleinen 12) Mischnah Niddah 5, 4:... בת ג׳ שנים ויום אחד מתקדשת בביאה נשאת לכהן תאכל בתרומה... בא עליה אהד מכל! העריות האמורות בתורה מומתין על ידה והיא פטורה, פחות מכן כנותן אצבע בעין. Dieser Schlußsatz, daß ein ehelicher Umgang mit einem Kinde von unter drei Jahren sei, wie wenn man den Finger in daö Auge stecke, will offenbar nicht bloö von der Strafe der Blutschande befreien, sondern alle rechtlichen Folgen eines solchen Umganges, wenn er auch vom Vater veranlaßt worden, aufheben. 13) Mischnah Jeb. ci. a. רבי חנינא בן אנטיגנוס אומר, כל תינוקת :.ס שאינה יכולה לשמור קידושיה אינה צריכה למאן. Heber Chanina b. Antigonus vgl. Anhang 2. 14) Das.: רבי אליעזר אומר אין מעשה קטנה כלום אלא כמפותה, בת ישראל לכהן לא תאכל בתרומה, בת כהן לישראל תאכל בתרומה. 15) ר״א אומר אין מעשה הקטנה כלום, אין זכאי לא במציאתה ולא במעשה ידיה ולא בהפרת נדריה, אין יורשה ואין מטמא לה ואינה כאשתו ^כ^ דבר, שיוצאה הימנו במיאון, ר' יהושע אומר זכאי במציאתה ובמעשה ידיה ובהפרת נדריה ויורשה ומטמא לה והרי היא כאשתו לכל דבר, ובלבד שתצא ממנו במיאון, אמר ר׳ ישמעאל חזרתי על כל מדות חכמים ולא מצאתי אדם שמדתו שרה בקטנות חוץ מד אליעזר, ורואה אני את דברי ר״א מדברי ד יהושע שד אליעזר השוה את מדתו ור' יהושע חלק. Die jerus. Gem. hat die Stelle in etwas kürzerer und wohl ursprünglicherer Form, aber doch sicher mit demselben Sinne: ...ד לעזר אומר אין . . כלום אינו זכאי ולא בהפר נדריה כילו (כאילו =) שאינה אשתו לכל דבר, אלא שהיא צריכה ממנו מיאונין, רבי יהושע .. . ידיה ובהפר נדריה כילו היא אשתו לכל דבר

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